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Lichter Magie ein neues Heim

Verfasst: Mittwoch 8. September 2010, 13:36
von Demoar Llastobhar
Nachdem er seine Unterredung mit Erlaucht von Dornwald also beendet hatte, machte er sich eilends daran, ein paar Boten zu entsenden. Der Neubau des Konzils war beschlossene Sache, das Einverständnis der Regentin von Meerswacht lag vor.

Die abgeschickten Schreiben würden für die nötige Versorgung an Steinen und anderen Baumaterialien sorgen. Maßgeblich würden solche Materialien natürlich ersteinmal aus dem Gebirge um Adoran beschafft werden, aber ob der kurzfristig benötigten Menge sogar von Lameriast her. Das letzte Schreiben wendet sich an einen meisterlichen Baumeister, den Demoar noch aus seiner Zeit kannte, als er beim Bau der Llastobhar-Burg federführend beteiligt war. Entsprechend sollte dieser verdiente Baumeister nun mit dem Bau des Konzils beauftragt werden.

Als alle Schreiben entsendet waren, machte sich Demoar eilends vom Rathaus auf den Weg hinüber zu der Insel, die dort mit ihrer trefflichen Lage zwischen dem Bürgerlichen Viertel und dem Adelsviertel in Adoran lag - wo nunmehr das neue Gebäude des Konzils entstehen sollte.

Verfasst: Samstag 11. September 2010, 14:05
von Demoar Llastobhar
Nachdem alle Materialien herangeschafft waren, hatten also die Bauarbeiten auf dem Inselchen begonnen. Wider Erwarten nahmen die Bauplätze schnell Formen an, von denen man erahnen konnte, dass sie den ursprünglich angedachten Entwürfen trefflich gleichen würden.
Da inzwischen sogar der Herzog selbst seine Wertschätzung über die Entwürfe zum Ausdruck brachte, war Demoar in der Vorstellung bestärkt, dass dieser Platz der richtige war. Dennoch ließ Demoar sich dieser Tage zu oft in Diskussionen hineinziehen, die nicht in seinen Aufgabenbereich fielen. Eigentlich wollte er ja nur Beobachter der Bauvorgänge seien - einschreiten, wenn etwas wirklich wider seine Vorstellungen lief. Doch inzwischen wurde er bei jeder Kleinigkeit zurate gezogen. Und so kam es also nicht selten vor, dass er die Insel erst weit nach Sonnenuntergang verlassen konnte - der einzige Trost war, den Unterschied sehen zu können, zwischen dem Erscheinungsbild des Bauplatzes am Morgengrauen und dem, wie er aussah, als Demoar ihn über die Brücke verließ.

Sobald die Gebäude vollends erreichtet wären, würde hier einiges an Magie gewirkt werden. Die Insel sollte von dem erfüllt sein, was sie beherbergen solle. Und so hatte er auch schon eine Aufgabe gefunden, für seine Schüler.

Die Nacht im Rücken trottete er wieder heim....

Verfasst: Montag 13. September 2010, 18:54
von Demoar Llastobhar
Die Grundfesten standen, die Dächer würden in den nächsten Tagen sicher vollendet werden. Dass das Konzil ein Stückchen über den Rand der Insel hinein in den Verlauf des Flusses gebaut war, war ein wahres Meisterwerk hiesiger Baukunst.
Dass dergleichen Bauten ohne Zuhilfenahme massiver Magischer Anstrengungen überhaupt ansatzweise möglich waren, wollte Demoar noch immer nicht recht in den Kopf. Insgeheim befürchtete er jeden Moment, dass das ganze Konzil unter dem zusätzlichen Gewicht des nächsten Steines in den Fluss stützen würde und gerade die Eingangshalle vielleicht noch auf der Insel zurückblieb.

Und doch .. mit jedem Stein der mehr die Vollendung des Gebäudes ankündigte, und doch das Steinmassiv nicht in die Tiefe zu reißen im Stande war, festigte sich tröpfchenweise Demoars Zuversicht, dass es hier nicht nötig seien würde, massive Magie zu wirken, die sicher die Kräfte vieler Magier zusammen benötigt hätte.

Den Gedanken an Mariellas Bedachtheit auf die Natur und bisherige Unversehrtheit der Insel und ihren sicher aufkommenden "Unmut", wenn hier die Landschaft ruiniert würde, hatte er in der letzten Zeit des Öfteren Bauarbeiter zusammenpfeiffen müssen, die unachtsam die Landschaft zerstören wollten. Und so gelang es alsdann, das Gebäude zu errichten, die Wege zu planieren und die Brücken zu befestigen, ohne wirklich bleibende Spuren in der Landschaft zu hinterlassen. Allzulange würde es wohl nicht mehr dauern, bis das Konzil bezugsbereit seien würde.