Ein ganz anderes Leben
Verfasst: Donnerstag 26. August 2010, 21:58
Vor nicht ganz eines Wochenlaufes, kam die junge Frau in Adoran an. Zu Hause war der Platz knapp geworden, bei 9 jüngeren Geschwistern auch kein Wunder. Zudem viel es ihren Eltern immer schwerer die Kinderchar durch Leben zu bringen. Also machte Lucianna sich auf die Reise. Sie wollte Arbeit finden, für sich selbst sorgen. Zudem wollte sie ihrer Famile Gold schicken um sie zu unterstützen.
Kaum war sie in der Stadt Adoran angekommen, musste sie auch schon einem Reiter ausweichen. Nur mit Glück kam sie nicht unter seine Hufe. Wie sich bald heraus stellen sollte war nicht nur das ihr Glück. Der Reiter stellte sich bald als Sir Thelor von Reensdorf vor. Sie Plauderten ein wenig auf der Straße und als es zu regnen begann lud er sie als Entschädigung, für den Schrecken, in das Gasthaus ein. Lucianna war verunnsichert, war er doch vom Adel und sie nur eine arme Reisende, doch der edle Herr nahm ihr diese Unsicherheit schnell. Sie fand ihn sehr nett und traute sich bald ihn etwas Auszufragen. Dabei fand sie heraus, dass dieser verwitwet war und sich ganz allein um seine kleine tochter kümmern musste. Sie hatte Mitleid mit dem vielbeschäftigten Herren und zudem suchte sie ja eh eine Abeit. Mit Kindern kannte sie sich ja gut aus, schlißlich hat sie neun kleine Geschwister. Sie fasste sich also ein Herz und bot ihm an, ihm unter die Arme zu greifen. Sich um das Kind zu kümmer und im Haus Ordnung zu Halten. Ihr war bewußt das sie forsch vorging, kannte Er sie doch nicht. Drum erzählte sie ihm beretwillig über sich und beantworte gewissenhaft all seine Fragen.
Sie bekam die Chance sich zu bewehren und durfte schon am Adend die kleine Lady kennen lernen. Marie war anfangs etwas schüchtern, doch legte es sich bald. Sie tranken heiße Schokolade und aßen Kuchen. Marie hatte sich schnell in das Herz der jungen Frau geschlichen, und Lucianna hatte das Gefühl das auch Marie sie mochte. Lucianna war erleichtert, einen Draht zu der kleinen gefunden zu haben. Am Abend kämmte sie der Kleinen ihren Lockenkopf. Sie musste zwar einen kleinen Trick anwenden aber sie durfte es. Lucianna hatte nun endgültig das Gefühl, dass das Eis gebrochen war. Sie brachte Marie ins Bett, strich ihr nochmal durchs Haar und wartete bis das Kind eingeschlafen war.
Es lief gut. Sie kam gut mit dem Sir und seiner Tochter klar. Sie kochte, hielt das Haus in Ordnung und verbesserte ihre Fähigkeiten im Schneidern. Dies war ihr nur Möglich weil ihr Herr so freundlich war und ihr Stoff und die Gerätschaften zur Verfügung stellte. Sie war dankbar so viel Glück gehabt zu haben.
Lucianna hatte gerade einen Erkundungsspatziergang gemacht, noch immer verlief sie sich des öfteren und fand sich nur mühsig zurecht. Als sie zum Anwesen kam war Marie nirgens zu finden. Panik stieg in ihr auf. Nein das durfte nicht sein, wenn der Kleinen nun etwas geschehen war. Sie machte sich Vorwürfe, sie wollte das Vertrauen, das man ihr gab, jetzt schon wieder verlieren. Also machte sie sich auf die Suche. Sie suchte die ganze Stadt ab. Schaute am Friedhof nach dem Kind. Sie schämte sich das sie noch nicht wußte, wo die kleine Lady verkehrte. Als sie alle Orte, die ihr sinnig erschien, durchsucht hatte, machte sie sich auf zum Heilerhaus. Sie hoffte inständig, das dem Kind nichts geschehen sei. Doch auch dort war sie nicht zu finden. Lucianna wußte nicht ob dies nun wirklich Glück war. Zumindest konnte die Dame van Drachenfels ihr ein wenig weiterhelfen. Sie kannte das Kind und konnte ihr weitere Anhaltspunkte geben, wo Marie vielleicht zu finden sei. Die junge Frau schöpfte neuen Mut. Bedankte sich bei der Heilerin und versprach ihr, sofart Beischeid zu geben, so sie Marie gefunden habe. Wiederum machte sie sich auf den Weg, klapperte alles ab. Abermal schwand ihr der Mut. Sie ging zum Anwesen zurück in der Hoffnung, das kind sei zurückgekehrt. Und das Glück enttäuschte sie nicht. Seelig schlummernd fand sie das Mädchen in ihrem Bett. Lucianna seufzte vor erleichtung und strich dem Kind die Locken aus der Stirn, um einen samften Kuss daruf zu setzen. "Ihr habt mir einen großen Schrecken bereitet kleine Lady" meinte sie zärtlich bevor sie aus dem Zimmer trat. Sie ging in ihr Gemach und musste beim Anblick dessen schmunzeln. Im ganzen Raum waren Federn verteilt. Lächernd schüttelte sie den Kopf "Was bin ich nur für eine Närrin. Ich versetze alles in Aufruhr und dabei hat sie mir nur einen Streich gespielt."
Als sie sich auf ihr Nachtlager setzen wollte erblickte sie den Frosch. Vorsichtig nahm sie das Tier auf und setze es in eine Kiste. Sie holte eine Schüssel Wasser und etwas Moos aus dem Garten. Beides gab sie ebenfals in die Kiste, damit es dem Frosch auch gut ginge. "Na warte kleine Lady, diesmal hast du es geschafft, aber es ist noch nicht aller Tage Abend." Sie nahm die Kiste mit dem Frosch und stellte diese in Maries Zimmer. Sie schrieb einen Zettel dazu mit den Worten:
Vielen Dank, Euch Lady Marie, für das tolle Geschenk.
Sicher ist es so für den Frosch, ich habe ihn Paul genannt, angenehmer als in meinem Nachtlager. Doch sollten wir uns auf die Suche nach einem schönerem Heim für den Frosch suchen.
Eure Lucianna
Sie war sich bewusst, dass das Mädchen noch nicht lesen konnte. Doch rechnete sie voll mit der Pfiffigkeit des Kindes. Sicherlich würde Marie ihren Vater oder gar sie selbst bitten, ihr das Schreiben vorzulesen.
Kaum war sie in der Stadt Adoran angekommen, musste sie auch schon einem Reiter ausweichen. Nur mit Glück kam sie nicht unter seine Hufe. Wie sich bald heraus stellen sollte war nicht nur das ihr Glück. Der Reiter stellte sich bald als Sir Thelor von Reensdorf vor. Sie Plauderten ein wenig auf der Straße und als es zu regnen begann lud er sie als Entschädigung, für den Schrecken, in das Gasthaus ein. Lucianna war verunnsichert, war er doch vom Adel und sie nur eine arme Reisende, doch der edle Herr nahm ihr diese Unsicherheit schnell. Sie fand ihn sehr nett und traute sich bald ihn etwas Auszufragen. Dabei fand sie heraus, dass dieser verwitwet war und sich ganz allein um seine kleine tochter kümmern musste. Sie hatte Mitleid mit dem vielbeschäftigten Herren und zudem suchte sie ja eh eine Abeit. Mit Kindern kannte sie sich ja gut aus, schlißlich hat sie neun kleine Geschwister. Sie fasste sich also ein Herz und bot ihm an, ihm unter die Arme zu greifen. Sich um das Kind zu kümmer und im Haus Ordnung zu Halten. Ihr war bewußt das sie forsch vorging, kannte Er sie doch nicht. Drum erzählte sie ihm beretwillig über sich und beantworte gewissenhaft all seine Fragen.
Sie bekam die Chance sich zu bewehren und durfte schon am Adend die kleine Lady kennen lernen. Marie war anfangs etwas schüchtern, doch legte es sich bald. Sie tranken heiße Schokolade und aßen Kuchen. Marie hatte sich schnell in das Herz der jungen Frau geschlichen, und Lucianna hatte das Gefühl das auch Marie sie mochte. Lucianna war erleichtert, einen Draht zu der kleinen gefunden zu haben. Am Abend kämmte sie der Kleinen ihren Lockenkopf. Sie musste zwar einen kleinen Trick anwenden aber sie durfte es. Lucianna hatte nun endgültig das Gefühl, dass das Eis gebrochen war. Sie brachte Marie ins Bett, strich ihr nochmal durchs Haar und wartete bis das Kind eingeschlafen war.
Es lief gut. Sie kam gut mit dem Sir und seiner Tochter klar. Sie kochte, hielt das Haus in Ordnung und verbesserte ihre Fähigkeiten im Schneidern. Dies war ihr nur Möglich weil ihr Herr so freundlich war und ihr Stoff und die Gerätschaften zur Verfügung stellte. Sie war dankbar so viel Glück gehabt zu haben.
Lucianna hatte gerade einen Erkundungsspatziergang gemacht, noch immer verlief sie sich des öfteren und fand sich nur mühsig zurecht. Als sie zum Anwesen kam war Marie nirgens zu finden. Panik stieg in ihr auf. Nein das durfte nicht sein, wenn der Kleinen nun etwas geschehen war. Sie machte sich Vorwürfe, sie wollte das Vertrauen, das man ihr gab, jetzt schon wieder verlieren. Also machte sie sich auf die Suche. Sie suchte die ganze Stadt ab. Schaute am Friedhof nach dem Kind. Sie schämte sich das sie noch nicht wußte, wo die kleine Lady verkehrte. Als sie alle Orte, die ihr sinnig erschien, durchsucht hatte, machte sie sich auf zum Heilerhaus. Sie hoffte inständig, das dem Kind nichts geschehen sei. Doch auch dort war sie nicht zu finden. Lucianna wußte nicht ob dies nun wirklich Glück war. Zumindest konnte die Dame van Drachenfels ihr ein wenig weiterhelfen. Sie kannte das Kind und konnte ihr weitere Anhaltspunkte geben, wo Marie vielleicht zu finden sei. Die junge Frau schöpfte neuen Mut. Bedankte sich bei der Heilerin und versprach ihr, sofart Beischeid zu geben, so sie Marie gefunden habe. Wiederum machte sie sich auf den Weg, klapperte alles ab. Abermal schwand ihr der Mut. Sie ging zum Anwesen zurück in der Hoffnung, das kind sei zurückgekehrt. Und das Glück enttäuschte sie nicht. Seelig schlummernd fand sie das Mädchen in ihrem Bett. Lucianna seufzte vor erleichtung und strich dem Kind die Locken aus der Stirn, um einen samften Kuss daruf zu setzen. "Ihr habt mir einen großen Schrecken bereitet kleine Lady" meinte sie zärtlich bevor sie aus dem Zimmer trat. Sie ging in ihr Gemach und musste beim Anblick dessen schmunzeln. Im ganzen Raum waren Federn verteilt. Lächernd schüttelte sie den Kopf "Was bin ich nur für eine Närrin. Ich versetze alles in Aufruhr und dabei hat sie mir nur einen Streich gespielt."
Als sie sich auf ihr Nachtlager setzen wollte erblickte sie den Frosch. Vorsichtig nahm sie das Tier auf und setze es in eine Kiste. Sie holte eine Schüssel Wasser und etwas Moos aus dem Garten. Beides gab sie ebenfals in die Kiste, damit es dem Frosch auch gut ginge. "Na warte kleine Lady, diesmal hast du es geschafft, aber es ist noch nicht aller Tage Abend." Sie nahm die Kiste mit dem Frosch und stellte diese in Maries Zimmer. Sie schrieb einen Zettel dazu mit den Worten:
Vielen Dank, Euch Lady Marie, für das tolle Geschenk.
Sicher ist es so für den Frosch, ich habe ihn Paul genannt, angenehmer als in meinem Nachtlager. Doch sollten wir uns auf die Suche nach einem schönerem Heim für den Frosch suchen.
Eure Lucianna
Sie war sich bewusst, dass das Mädchen noch nicht lesen konnte. Doch rechnete sie voll mit der Pfiffigkeit des Kindes. Sicherlich würde Marie ihren Vater oder gar sie selbst bitten, ihr das Schreiben vorzulesen.