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Aufgaben eines Zwergen.

Verfasst: Samstag 21. August 2010, 23:39
von Gorimm Hammerfaust
Tief in Goetterberg, in der bis jetzt verborgen gebliebenen Stadt Nilzadan befreite sich ein Tropfen von der Hoehlendecke und Plaetscherte hinab, um dann genau auf Gorimms Gesicht zu landen. Zwar noch immer Schlafend, jedoch Wutentbrannt darueber was gerade geschehen ist, muss sich dieser Tropfen wohl in die Traumwelt eingeschlichen haben, in der sich der Wuchtige Zwerg gerade befand.
Bier, Zottelratten Speck und Biersauce waren bestandteil des Traums.
Der Tropfen entpuppte sich jedoch als eine kalte Faust, welche Gorimm genau im Gesicht traf, und aus dem Traum riss.

Zornig saß er im Bett quasi das Bier noch fest haltend und Speck kauend.
Einmal hiebte er gegen die Wand woraufhin er sich noch schmerzen zufuegte. Noch Wuetender als zuvor sprang er foermlig aus dem Bett um nach seiner Ruestung zu suchen. Doch er fand sie nicht.
Er musste sie wieder mal im Rausch ausgezogen und in iergent eine Ecke geschmissen haben.

Soviel zum Thema Ordnung bei Zwergen. Gorimms Ordnung war das reinste Chaos. Niemand der anderen Zwerge konnte sich in dem Answesen der Hammerfaeuste wohl fuehlen, denn alles war Kreuz und Quer verteilt. Doch hatte es auch seine Vorteile.. Gorimm wusste stets wo er jedes teil was er besaß finden wuerde. Es sei denn er hat den Abend davor zu tief in den Bierkrug geschaut.

In letzter Zeit lies er das Schuerfen immer mehr schleifen. Erst ein paar Stunden nachdem die anderen Bergleute aufgebrochen sind um die besten Plaetze in den Minen Stollen zu ergattern, machte sich dann auch mal Gorimm auf den Weg.

An der Mine angekommen drueckte er sich noch ein Bier in den Hals ehe er begann die Spitzhacke in die Wand des Stollens zu schlagen. Einige Erze , auch einige Wertvolle waren dabei. Doch die Freude ließ nach. Das Heilige Mithrill ist selten geworden, und schon lange Arbeiten nicht mehr soviele Zwerge wie zuvor in der Mine. Iergentwie vermisste er die alte Stadt, und die Bergleute die dort jeden Morden fleissig in der Mine waren. Nach in etwa einer bis zwei Stunden Stoppte Gorimm das Schuerfen und fuellte den Bierschlauch nach.
Normalerweise war nun der Rueckgang in den Stollen ambach, Gorimm aber machte seinen Steinbeisser Abreise bereit und entfernte sich aus der Mine.

Einige schauten Gorimm hinterher und tuschelten etwas von "Krankheit" und "Trauer" aber er hoerte einfach nicht hin.
Als aber jemand das Wort " Faul " benutzte drehte er sich um.

" Wer bei Cirmias hat es sich gewagt... Mich einen Faulen Khaz Aduir zu nennen ? "

Alle zeigten mit den Fingern auf den Zwergen der gerade neben ihm stand, was die Angelegenheit fuer Gorimm schwierig machte.
Voellig Wutentbrannt winkte er ab und zeigte den Zwergen den kalten Ruecken.

Auf dem Weg zum Anwesen Hammerfaust sah er auf die großen Zwergenstatuen. Sie waren Hoch gebaut und ragten weit Hoch. Sie hatten etwas Majestaetisches und waren dazu in der Lage, Reisende fuer Stunden an sich zu binden.
Eine der Statuen gilt zu Ehren der Schlachtenwuehler, und Gorimm blieb bei dieser Statue stehen.
Er blickte weit Hoch und legte dafuer seinen Kopf in den Nacken.

" Die Schlachtenwuehler scheinen Ausgestorben.. Seit dem Einsturz habe ich keinen mehr sehen koennen... "

Gorimm dachte nach. Viele der Kampferfahrenen Zwerge haben den Tot beim Einsturz Nilzadans gefunden. Viele...
Gorimm war einer von den Kampferfahrenen. Seit er klein ist hat er nichts anderes im Kopf als Schuerfen und Letharen Jagen. Das Schuerfen aber, wollte ihm seit einigen Wochen einfach nicht mehr gelingen. Ein bis Zwei stunden Taeglich waren nicht genug um das Handwerk eines Schmiedes erfolgreich aus zu ueben.

Das Letharen Jagen aber machte ihm immer spaß. Oft hat er sich Hals ueber Kopf in einen Kampf gestuerzt, ohne sich den Konsequenzen bewusst zu sein.. Aber Cirmias hat seinen Hintern immer gepolstert aus jedem Kampf raus bekommen.
Gorimm kehrte zurueck nach Hause und legte sich auf das Bett. Es war Zeit nach zu denken, was die Zukunft fuer Gorimm selbst bereit halten wuerde.

Verfasst: Montag 6. September 2010, 10:57
von Gorimm Hammerfaust
Als der letzte Sonnenstrahl von dem Goetterberg verdeckt wurde Ruestete Gorimm sich fuer die Oberflaeche. Heute stand eine Große Jagd an der Tagesordnung. Daemonen waren ihm zu einfach geworden und ausserdem brauchte Gorimm Monster die laenger leben.. Denn sonst koennte er seine Wut ueber sich selbst nicht abbauen.

Vor kurzer Zeit noch war Gorimm jemand, der einige Jung Zwerge mit ihrer ersten Kettenruestung ausstattete, und Heute ist er jemand ueber den er selbst nicht bescheid weiss.
Doch noch etwas stoerte ihn. Seit Wochen nun, hat Gorimm die Mine von Nilzadan gemieden und ist einen Großen Bogen um jene herum gegangen. Manch einer mag meinen der Zwerg sei krank wie es auch oft gefragt wurde, aber Gorimm hatte andere Ziele im Kopf. Die Kal Khaz Graik hatten keine Fuehrungs Position und die Ausbildung fuer neu Wuehler schien dahin zu schwinden.
"Nicht mit den Khaz Aduir !"
Dachte sich Gorimm und pruegelte nun schon seit Wochen taeglich neue Monster um seine Faehigkeiten im Kampf weiter zu verbessern.
Die Kal Khaz Graik wuerden bekommen was sie verdienen. Einen Hauptmann der in der Lage ist auch große Gegner Gruppen in Trapp zu halten.

Die Unterrichtsstunden die Gorimm gegeben hat, waren alle mit Erfolg gepraegt. Thorgrim war sogar so begeistert davon, dass er einige Stunden doppelt besucht hat, nur um sich alles bis ins kleinste Detai zu merken. Fehlgeschlagen war das was Gorimm tat nicht.. Sondern Erfolg zeichnete sich auch innerhalb der Graik.

Als Gorimm gerade an der Oberflaeche war sah er sich um. Eigendlich hatte er bereits den Kampf mit den Monstern im Goetterberg aufgenommen, und das reichte ihm vorerst. Also stieg er die Leiter wieder hinab und einigte sich mit seinem Gewissen darauf, dass neue Stunden ausgearbeitet werden mussten.

Die Kal Khaz Graik hatten nun einen Fuehrer,
So Cirmias etwas dagegen hat, wuerde er sich schon bemerkbar machen.

Verfasst: Montag 13. September 2010, 15:08
von Gorimm Hammerfaust
Die letzten Mondlaeufe waren fuer den Wuchtigen Khaz Aduir ein staendiges Hin... und wieder Her...
Wuerde er seine Aufgaben in sachen Ausbildung wirklich durchziehen ? Wenn Gorimm sich entschlossen hat etwas zu tun.. war es meist so, dass es innerhalb weniger Tage dazu kam.. Doch ein Schlachtenwuehler zu werden.. war eine ganz andere Sache.

Gorimm besaß Jahrelange Kampf erfahrung, gegen so fast jeden Gegner den diese Landschaften zu bieten hatte, und ging fast immer als Sieger hervor.

Wenn jemand wusste wie die anderen Khaz Aduir zu einem wahren Kaempfer werden wuerden, dann Gorimm.
Ueber die ganzen Tage uebte Gorimm stets eins.. den Kampf mit der Faust. Es war nicht immer leicht, denn viel Reichweite fehlte ihm auf die er sich vorher verlassen konnte. Ausserdem war das Schild nicht mehr an seiner Seite und somit die Defensive schwaecher..
Aber da Gorimm von Geburt an mit Wutausbruechen zu tun hat, laesst ihn der Faustkampf meistens vor Wut kochen. Er pruegelt sich quasi in eine Raserei aus der er nicht mehr mit eigener Kraft hinaus kommt, was oftmals ein Vorteil, aber gerade bei Auseinandersetzungen bei denen es nicht um Leben oder Tot geht ein schwerer Nachteil ist.

Die anderen Zwerge machten sich gut. Thorgrim war sogar so entschlossen, dass er mehrere male am Tag nachfragte was er noch verbessern koennte. Auch so sah man ihn oft im Unheilsberg gegen die großen Kreaturen Kaempfen.

Als Ingosch dann Gorimm eine Plattenruestung der Schlachtenwuehler schmiedete, leuchteten Gorimms Augen wie die eines Kindes.
Mit der Ruestung, und den Handschuhen war es endlich soweit, er wuerde lernen vollkommen damit umzugehen keinen Schild mehr bei sich zu tragen.

Verfasst: Montag 18. Oktober 2010, 11:44
von Gorimm Hammerfaust
Die letzten Wochen waren fuer den kleinen wuchtigen Khaz Aduir eine große herausforderung. Der Goetterberg stand unter staendiger belagerung von Kreaturen und Geschoepfen der Bosheit, und nun wandelte das Wasser des Meeres, und die Khaz Aduir trafen den entschluss Nilzadan erneut zu Versiegeln. Damals war es Cirmias welcher Nilzadan versiegelte um die Khaz Aduir vor dem Unheil zu schuetzen. Diesmal aber wollte Ingosch derjenige sein der Nilzadan versiegelte, und Gorimm spuckte eine Idee auf den Tisch, welche so und nicht anders uebernommen werden sollte.
Die Zwerge bleiben oben und kaempfen mit den Menschen, Elfen und anderen Rassen gegen die Bedrohung an. Gorimm gefiel seine Idee und als Heerfuehrer der Kal Khaz Graik war es genau das was er wollte. Schon seit dem entschluss das die Khaz Aduir mit den Menschen Seite an Seite kaempfen wuerden, machte Gorimm sein kleines Heer darauf gefasst, schon in absehbarer Zeit gegen eine große Zahl von Monstern in die Schlacht zu ziehen. Was aber wirklich auf die Zahlreichen Krieger zukommen wuerde, wusste niemand so genau.
Ingosch war derjenige der sich in letzter Zeit viel mit Cirmias und der Bauhuette beschaeftigte, und sich sogar im Kloster aufhielt.

Gorimm konnte sich nicht Vorstellen fuer die Bauhuette in die Schlacht zu ziehen, oder dessen Wuensche und Befehle aus zu fuehren, denn bisher waren nur Khaz Aduir dort taetig, mit denen Gorimm alles andere als klar kam. Der eine war klein, dick und hatte einen langen Bart, aber aus seinem Mund kamen nur Norgoroth Saetze heraus, dass machte Gorimm natuerlich stutzig.

Wenn jetzt Ingosch zu einem Versoffenen Senilen Bauhuetten Priester mutieren wuerde, bekaeme Gorimm es mit der Angst zu tun.
Einzig und allein durch Cirmias wurde Gorimm zu einem Schlachtenwuehler und dem Heerfuehrer Nilzadans gewaehlt und so hielt er es niemals fuer noetig, Auftraege fuer die Bauhuette aus zu fuehren, es seidenn ein Ehrwuerdiger Priester wuerde jener Bauhuette beitreten und fuer den Noetigen Respekt innerhalb Nilzadans sorgen.

Die Kal Khaz Graik waren neu geboren, und Gorimm hatte bereits eine Hand voll tapfere Zwerge die ihm die treue geschwoert hatten.
Schlachtentrommler, Axtkuenstler, Armbrust Schuetzen, Hammerschwinger. . . Und er, der bis hier her einzige Schlachtenwuehler.
Doch mit Thorgrim Feuerklinge sollte sich das schon bald aendern.
Er lebte jeden Atemzug nur fuer sein Ziel, die Schlachtenwuehler.
Jede Unterrichtsstunde hatte er besucht, und staendig wuchs seine Neugier. Immer mehr wollte er von Gorimm ueber das Kaempfen mit Faeusten erfahren, und wie man die Gegner mit nur wenigen Schlaegen in die Knie zwang.

Voller Stolz war Gorimm, als er nach einiger Zeit bemerkte, was er da heran gezuechtet hatte. Wenn Thorgrim durch Cirmias auch zu einem Wuehler erhoben werden wuerde. . . bekaeme er gute Konkourenz.
Doch das sorgte Gorimm nicht wirklich, denn er machte seine Aufgabe gut, und seine Fuehrungsqualitaeten waren ebenfalls hoch gepriesen.

Nun aber galt fuer Gorimm einen Reinen Tisch in Adoran zu machen, und die Geschehnisse der Vergangenheit dort zu erklaeren.
Der Heerfuehrer war fuer einige Tote und viel Frust in Adoran verantwortlich, doch war es so, dass die Menschen wieder angefangen hatten die Zwerge ins laecherliche zu ziehen. Das konnte und wollte Gorimm so nicht akzeptieren, und im alpha des Gefechts riss er damals einen .. nein.. den Hauptpfeiler der Mine ein, und war somit fuer den Einsturz der Schuerfermine in Adoran verantwortlich.

Doch das war Vergangenheit, und Cirmias wuerde sich niemanden aussuchen, den er fuer unpassend haellt. Also musste es einen Grund haben das Gorimm der Hoechste Wuehler war. Aber auch aendern sollte sich dadurch sicherlich einiges. Denn die Khaz Aduir agierten seit geraumer Zeit schon wieder mit den Menschen zusammen, und so setzte Gorimm also Stein fuer Stein die Geschichte zusammen und erkannte, dass es so nicht weiter gehen konnte.

Der Wohl agressivste und Hitzkoepfigste Khaz Aduir Nilzadans hatte sich selber eine aenderung gewuenscht, und so musste auch in Adoran geklaert werden, was zu klaeren war.

Verfasst: Mittwoch 20. Oktober 2010, 22:26
von Gorimm Hammerfaust
Wieder einmal stand eine große Jagd an vor der sich der Wuchtige kleine Khaz Aduir nicht druecken wollte. Noch in Nilzadan als sich einige der Zwerge geruestet hatten um so unschlagbar wie nur moeglich zu sein, traf auch Gorimm einige vorbereitungen.
Zuerst polierte er seine Ruestung, denn sie war aus dem Edelsten Metall welches man in den Tiefen des Goetterbergs finden konnte und so musste man sie auch behandeln und pflegen. Das Hell blau schimmernde Metall zog Gorimm jedes mal in seinen Bann wenn er das Tuch ueber die Ruestung gewischt hatte um auch die letzten Spuren des Blutes seiner Gegner davon zu entfernen. Doch diesmal durfte er sie nicht zulange anstarren. Denn er war kurz davor wieder einmal in die Schlacht zu ziehen, um seinen Goldvorrat noch groeßer werden zu lassen. Die gier nach dem Goldenen konnte niemals geloescht werden, und wenn es nurnoch eine Muenze davon geben wuerde, waere das Ziel klar. Die Muenze bekommen oder Sterben.

Um die Ruestung nicht auf die Pure Haut zu legen, und damit Schuerfwunden zu Provozieren zog Gorimm eine aus Leder gestickte Ogerleder ruestung an. Darueber befestigte er dann zuerst den Brustpanzer. Er war uebersaeht mit Dornen, was den Nahkampf mit dem Zwergen beinahe unmoeglich machte. Dann wurden die Plattenarme in den Brustpanzer eingeharkt, eine Technologie wie sie nur die Kaluren beherrschten. Dann kamen die Handschuhe, welche dann ebenfalls an den Armplatten befestigt wurden. Mit einem Schalter innerhalb der Handschuhe wurden dann die Dornen ausgefahren die schon nach wenigen Treffern eine Toedliche wirkung haben konnten. Die Plattenbeinschuetzer kamen als naechstes, und wie die anderen Teile der Schweren Plattenruestung wurde auch sie dann am Brustpanzer befestigt. Zu guter letzt der Helm, bestueckt mit einem 25 cm langen Stachel, welcher sich zur Not bis zum Anschlag in den Gegner bohren konnte. Lediglich die Augen und eine kleine Oeffnungs fuer den Mund waren in dieser Ruestung zu sehen und bot keine Schwachstellen. Niemand konnte sich leichtfertig durch die Ruestung Pruegeln und dem Zwergen Schaden, da musste man sich schon etwas anderes einfallen lassen.

Gorimm fiel auf die Knie. Dann wurde eine Hand zur Faust geballt und auf die Brust gelegt waherend die andere Flach auf dem Boden einen Platz fand. Ein Gebet gehoerte fuer jeden Krieger dazu, welcher sich einzig und allein seinem Gott und indem fall seinem Schoepfer widmet.

" Erneut ziehe ich in den Kampf, um dich zu Ehren. Jeder Schlag wird fuer dich ausgefuehrt. Jedes aufgesammelte stueck Gold, verdanke ich deiner Gunst. Und nur fuer dich sehe ich dem Tot erneut in das Gesicht. Jeder gefallene Kadavar wird dir geopfert, um dich zu Ehren und deine Praesenz unmissverstaendlich zu offenbaren "

Dann stand er auf und schlug sich zwei male auf die Brust.

Seit vielen Naechten wurde Gorimm von seinem Schoepfer in seinen Traeumen heimgesucht. Immer wieder verlief der Traum zu genau einem Standpunkt. Eine Große Schlacht stand bevor. Dann koennte er Beweisen welche Fuehrungs qualitaeten wirklich in dem kleinen Khaz Aduir schlummern. Und nur fuer diesen einen Moment, zog er taeglich durch die Hoehlen, um sie zu reinigen, und genug Erfahrung mit zu nehmen um dann zu Zeigen, was einen wahren Krieger ausmacht. Schilder, Aexte, Schwerter oder Speere waren Spielzeuge wenn der Heerfuehrer Nilzadans erschien. Seine blanken Faeuste konnten mehr Schaden anrichten als ein Inferno eines Gelehrten Magiers.

Die Kampfkunst der Schlachtenwuehler war einst anders. Doch mit dem Erdrutsch welcher Nilzadan und auch den Großteil der Schlachtenwuehler unter sich begrub war schuld daran das die Kampfkunst verloren ging.
Gorimm aber hatte eine bessere entwickeln koennen. 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche Perfektionierte er den Kampf mit den Faeusten und hat jeden Vor und Nachteil dabei bedacht. Immer wieder zog er gegen Starke kreaturen in den Kampf , um zu testen wie er am besten agieren konnte. Es galt eine Langjaehrige Elite wieder auferstehen zu lassen, doch stattdessen ueberbot er jene und Zeigte was in ihm steckt.

Selbst Ingosch war verbluefft von dem was Gorimm austeilen konnte, denn mit seiner eigenartigen aber effektiven Taktik streckte er auch Ogerfuerste und Daemonen mit nur wenigen zuegen nieder.
An einem Pferd aber fuehlte er sich zu sicher und fiel auf den Ruecken, was nicht haette passieren duerfen. Einmal auf dem Ruecken gelandet kommt er nicht so schnell wieder hoch - ganz so wie bei einem Kaefer.

Doch wer konnte ihn dazu bringen, auf den Ruecken zu fallen?
Niemand vermochte es zu wissen und niemand wollte es ausprobieren.


Die Kal Khaz Graik zogen los. Ganz vorn, Gorimm, gefolgt von einer Hand voll Hammerschwingern welche sich schon oft im Kampf bewiesen haben. Durch eine kleine Oeffnung vor den Toren Nilzadans stroemten sie in den Unheilsberg und Formierten sich kurz. Zwei Schilder Vorne, zwei Schilder hinten, in der Mitte Gorimm.

Zwei Oger bemerkten die Zwerge und warfen große Steine nach den Khaz Aduir, welche jeweils mit zwei Schilden an die Seite gehieft wurden.
Schnell naeherten sich die Zwerge den Ogern und fingen an sie zu umzingeln. Gorimm sprang auf die Schultern einer seiner Brueder und dann in Richtung Ogergesicht. Mit dem Kopf vorran bohrte sich der Stachel in den Kopf des Ogers, welcher sofort nach hinten fiel und sich nicht mehr bewegte. Schwerfaellig zog Gorimm den "Kopf" heraus und blickte agressiv zu dem naechsten, welcher schon von allen Seiten gepruegelt wurde. Immer wieder wuchteten die Aexte in die Beine des Ogers welcher sich nicht mehr lange halten konnte und zu Boden ging. Das war sein Todesurteil.

So stroemten die Zwerge immer weiter vor und streckten alles Nieder was sich ihnen in den Weg stellte. Eine kleine Formation war schon so Machtvoll wie ein kleines Heer , obwohl es gerade eine Hand voll Kal Khaz Graik waren. Doch nicht umsonst waren sie die Elite von Cirmias, denn sie wussten haar genau wie sie welchen Gegner mit welchen Waffen und tuecken anzugehen hatten. All das hat Gorimm in seinen 245 Jahren gelernt, und an die Heranwachsenden Schlachtenwuehler weiter gegeben. Jeder einzelne von ihnen war Machtvoll, und jeder einzelne von ihnen blickte dem Tot mit einem Grinsen ins Gesicht.

Verfasst: Mittwoch 20. Oktober 2010, 22:36
von Gorimm Hammerfaust
Gorimm findet die alten Gesetze wieder und laesst jene rasch erneut verkuenden

Gesetze der Kal Khaz-Grâik

1) Den Anweisungen der Kal Khaz-Grâik ist im Kriegsfall und auch im Friedensfall Folge zu leisten, sofern die Anweisungen nicht das Wohl des Reiches beeinträchtigen. Bei Fehlverhalten ist ein Kal Khaz-Grâik nur dem Vizekönig und dem Kanzler des Reiches Rechenschaft schuldig.

2) Im Verteidigungsfall steht das Wort des Heerführers über dem eines jeden Kal Khaz-Grâik. Die Kal Khaz-Grâik haben die Pflicht, den Heerführer in allen Angelegenheiten der Heerführung zu unterstützen.

3) Im Friedensfall sorgen die Kal Khaz-Grâik für einen reibungslosen Ablauf der Staatsgeschäfte.



Oberster Codex der Kal Khaz-Grâik

1) Der Schutz des heiligen Berges ist die einzige Bestimmung im Leben des Kal Khaz-Grâik.

2) Das Leben eines jeden Khaz-Aduir ist unter dem Hammer des Seelenschmiedes gleichwertig. Kal Khaz-Grâik haben jedem Bruder des Berges bedingungslos Schutz zu gewähren.

3) Kal Khaz-Grâik zeichnen sich nicht nur durch Mut und Stärke aus. Das Herz und der Geist eines Kal Khaz-Grâik müssen rein bleiben und sein tugendreiches Leben soll ein Wegweiser für alle anderen Brüder sein.

4) Als Speerspitze des Heeres und Vorbilder des Reiches, sollen die Kal Khaz-Grâik ihre Geschicke ganz in die Pranke des Seelenschmiedes legen und in Not ohne zu zaudern schnell und nach bestem Gewissen handeln.

5) Als Vertreter des König, Vizekönigs und Kanzlers darf der Kal Khaz-Grâik nie seine eigenen Bedürfnisse vor denen des Reiches stellen.

6) Ein Kal Khaz-Grâik kämpft ehrenvoll und stirbt mit erhobenem Haupte.

7) Der Oberste Kal Khaz-Grâik wird bei Abwesenheit durch seinem Kal-dar, dem Feldführer der Kal Khaz-Grâik vertreten.

8) Der Oberste Kal Khaz-Grâik hat das Privileg die ersten sieben Punkte des Codexes nach Bedarf zu verändern.

9) Das grobe mutwillige Missachten des Codexes wird mit Entehrung und Verbannung aus dem Berg bestraft.

10) Mut verleiht einem Krieger die Stärke Tausender, Schläue besiegt ein Heer von Tausenden.