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Handfasting

Verfasst: Freitag 9. Dezember 2005, 18:53
von Caillean Hinrah
Wie ein wirbelwind durch Grimwould brach jeder in hektische Betriebsamkeit aus. Alle ausser Falk wussten WER heute abend nach Art der Tieflaender heiraten wuerde Caillean war nervoeser als vor ihrer ersten Liebesnacht vor scheinbar unendlicher ZEit und ging Falk so gut es ging aus dem Weg ohne ihn verdacht schoepfen zu lassen.

Wundervolle Duefte zogen durch Aislings Herrschaftsbereich und Laila dekorierte den Thing-raum mit viel Geduld und eifriger Hand.

Wieder ging Cailly ihre Garderobe durch und waehlte zwei Stuecke aus, die sie den Abend tragen wuerde.

Sie loecherte die Leute mit Fragen, bombardierte sie regelrecht und steckte jeden mit ihrer Nervositaet an.

Sie hoffte dass jeder von den MacIoras kommen wuerde.

Verfasst: Samstag 10. Dezember 2005, 13:49
von Laery Lordy MacIora
Endlich schliefen alle.
Beim Schein einer Kerze goss sich Laery ein Glas Honigmet ein, das sie zuvor in einer Kasserolle heiß gemacht hatte.
Genüsslich trank sie von dem heißen, süßen Getränk und dachte an die Hinrah’s.
Wie schade, dass sie alle nicht zu der Feier gehen konnten. Alle hatten sich darauf gefreut. Doch die all zu intensive Arbeit in der Mine hatte seinen Tribut gefordert. Es war auch kein Wunder… so dachte Laery seufzend… die Krieger und auch Moyra und Duncan waren es einfach nicht gewohnt, den ganzen Tag in der feuchtkalten Minie zu stehen und dazu noch die Zubereitung des Putzes im Bottich. Sie selbst hatte immer wieder die nass gewordene Kleidung gewechselt. Sicher war das der Grund, warum sie noch nicht unter einer roten, triefenden Nase litt und sich die Lunge aus dem Leib keuchte.
Doch Jamie würde ihren Clan würdig vertreten, überlegte sie und nahm noch einen Schluck von dem nun nur noch warmen Met. Die Geschenke hatte sie ihm zurecht gelegt und die guten Wünsche von allen ihm aufgetragen.
Es war besser so… wollte man diese Winterkrankheit nicht auch noch weiter verbreiten.

Verfasst: Samstag 10. Dezember 2005, 20:28
von Caillean Hinrah
Voller Stolz liess sich Cailly von Alliestra in den Kreis fuehren, warm umschloss Falks Hand die ihre und Laila zelebrierte ihren Zusammenschluss andaechtig und voller Wuerde.


Die Zeremonie war feierlich und jede Handbewegung war ein Fest fuer sich. Die Augen aller ruhten auf Falk und Caillean. Das Brautpaar, das an diesem Tage ihr zweites Handfasting beging, hatte nur Augen fuereinander und fuer die Schamanin des Clans.

Die Praesenz der Ahnen im Raum war schwer zu ignorieren. Doch fuer Cailly war es als wuerde ihr geliebter Vater ihre Verbindung segnen und der Gedanke liess sie vor Glueck strahlen.

Hoeret mich. Ich rufe zu den Mächten der ERde, und des Himmels, des Windes und der Wasser, der heissen, weissen Feuer des Tages und des dunklen Feuers der Nacht. Ich rufe die Geister meiner Ahnen, die vor mir gegangen sind, als Zeugen, die Versprechen zu bestätigen, die mich an dich binden.


Warm ruhte Falks Blick auf ihrem Gesicht und ihre Augen verschlangen ihn foermlich.

Ich gebe mein Leben an diese Frau. Ich gebe mein Blut.

Wie in Trance starrte sie auf Falk der sich mit scharfen Eckzaehnen in die Unterlippe biss und sie reckte sich instinktiv, voellig gefangen in einem uralten Ritual, zu ihm rauf und kuesste sein Blut weg. Leckte es unbefangen von ihren und laechelte still.

Ich gebe meinen Atem.

Wieder beugen sie sich unisono zueinander hin und Atem fliesst zwischen ihren Muendern, deren Lippen, sich fast beruehrend, wie zu einem Kuss geoeffnet, von ihm in ihre Lunge.

Ich gebe mein Herz

Voller Zaertlichkeit ergreift er ihre Hand und legt sie auf seine breite Brust direkt ueber seinem Herzen. Cailly laechelt als sie sein rasendes Herz unter ihren Fingern fuehlt. War sie doch nicht weniger freudig aufgeregt.

Meine Seele ist untrennbar mit der deinen verbunden. Ich bin deine andere Hälfte. Du bist Fleisch von meinem Fleisch. Blut von meinem Blut. Wenn ich durch meinen Tod, dein Leben oder das deiner Kinder schuetzen kann, werde ich freudig in den Schoss meiner Ahnen kehren.

Als sie Falks Geluebde hoerte, ging ihr das Herz auf und setzt sogleich wieder ein Schlag aus. Nein sowas!! Er wollte fuer sie und ihre Kinder sterben, wenn noetig? Sie akzeptierte es stumm, beide gingen sie mit dem zweiten Handfasting einen weiteren, tiefern Schritt in die Seele des andern ein.

Verfasst: Samstag 10. Dezember 2005, 20:46
von Jamie MacIora
er war zu spät.. viel zu spät zu der Feier der Hinrahs, auf die sich alle so gefreut hatten, aufgebrochen. Und das auch noch allein, da alle anderen erkrankt waren. Zum Glück wirkte sein neuer Trank sehr gut und er war guter Hoffnung daß alle bald wieder gesund werden würden.
Als er nach Grimwould kam stellte er fest daß die Zeremonie bereits angefangen hatte. Da er nicht stören wollte, legte er die Felle, die er als Geschenk des Clans überbringen sollte, zusammen und legte sie so ab, daß sie sie wohl bald finden würden. Dann stieg er wieder auf seinen Mustang, ritt zurück nach Berchgard und nahm das nächste Schiff das nach Fuachtero fuhr. Lynn schlief noch, was wegen der Wirkung seines Trankes kein Wunder war, aber ihr Schlaf war tief und fest, so war er guter Hoffnung daß sie am nächsten Morgen gesund aufwachen würde.

Verfasst: Montag 12. Dezember 2005, 05:23
von Caillean Hinrah
Sie waren alleine in ihrem Schlafgemach und sie hatte das hauchzarte Nachthemd an, dass sie von ihren Schneidern extra hatte anfertigen lassen nur fuer diese Nacht.

Sie hatten gemeinsam noch den wundervollen Wandteppich bewundert von Freia, ein Abbild von ihnen beiden, strahlend.
Wieviel Arbeit wohl darin steckte....

Waehrend Falk noch mit Freia plauderte schluepfte sie ins Nachtgewand und wartete nervoes auf Falk.
Es war nicht ihre erste Liebesnacht. Aber es fuehlte sich fast so an.

Ihr Herz klopfte heftig waehrend sie darauf wartete dass ihr Liebster durch den schweren Vorhang trat, mit schweren, selbstsicheren Schritten, sie in die Arme nahm und bewunderte.

Sie wusste er empfand sie als schoen. doch dreckig von der Mine und verschwitzt von der Schmelze, wusste sie nur allzugut was fuer ein Anblick sie normalerweise bot.
Doch heute... heute war sie schoen. Und wollte diesen Ausdruck in seinen Augen sehen, der ihr Innerstes zum Schmelzen brachte und sie sich zumindest diese Nacht als die schoenste Frau der Welt fuehlen konnte.