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ein steiniger Weg

Verfasst: Freitag 20. August 2010, 18:35
von Raindri Katuri
… langsam tauchte Raindri wieder aus der Pferdetränke auf in die er sich noch vor wenigen Minuten geschmissen hatte. Die Thyren lachten, doch waren das keine Bienen sonders Kolibris wenn nicht sogar Tauben, die dort den Honig anschleppten den Raindri ernten sollte. Was für eine schwachsinnige Idee. Aber was sollte er machen, er musste die Aufgaben erfüllen um seine Liebe von dem Sklavenhändler ab zu kaufen. ….

Der Abend war komisch verlaufen, wie immer stritten sie im Hauhalt, und wie immer war Ilbert irgendwo mitten drin. Kein Mensch wusste welchen Narren die Lady an Ihm gefressen hatte, er war als Hauswächter oder gar Leibwächter so ungeeignet wie Flocke als Wachhund. Aber nun fing er auch noch mit Glaubensfragen an nicht mehr weiter zu kommen. Seine queren Ansichten waren selbst Raindri zu schräg so dass er irgendwann resignierend aufgab. Leah war anders sie versuchte es immer und immer wieder ihm die Dinge zu erklären und gerade zu rücken, bis er irgendwann ins Bett ging. Lange saßen Leah und Raindri nach dem Gespräch noch zusammen und redeten. Sie redeten lange, eine merkwürdige Unterhaltung, aber interessant. Blicke die sich trafen, flüchtiges Lächeln und am eine kürze Berührung… das alte Feuer war wieder entflammt. Irgendwann sagte mal jemand der treuste Trinker war immer ein ex Alkoholiker… es schien zu stimmen. Raindri war hin und weg, er wusste nicht was sie getan hatte, vielleicht war es auch nur ihre naive aber doch auch starke Art die eine Schulter suchte an die sie sich lehnen konnte. Genau das war es war er mochte. Er brauchte nie jemanden der ihn den Rücken deckte, sondern jemanden den er schütze konnte. Aus der kurzen Berührung wurde eine lange, aus der langen innige Küsse … und ein Morgen voller Überraschungen.

Raindri war bei Adrian und hielt um ihre Hand an. Eine einfache Sache hatte er sich gedacht. Er war, auch wenn seine Art seinen eigenen Charme hatte doch geradlinig, Ehrlich und Treu ( auch wenn böse Zungen anderes behaupten ). Zumindest Manns genug eine Familie, und würde sie auch noch so groß sein, Ernähren zu können so das es ihr an nicht fehlen würde. Ja an finanziellen Mitteln haperte es ihm wirklich noch nie. Zu sehr war seine Leidenschaft das Jagen,… aber vielleicht war das auch das Problem. Adrian seine Begeisterung hielt sich in Grenzen.

Es dauerte nicht lange da war Raindri auch schon wieder vor geladen. Adrian empfing ihn im Lesezimmer und übergab ihn seine Liste mit Forderungen. Einen kurzen Blick schlug Raindri hinein und blätterte die Stirn in Falten legend drin rum. Das war keine Forderungsliste, das war ein Todesurteil. Sicher gab es Dinge die waren schwer zu beschaffen, doch nicht unmöglich. Anders die Leder die er wollte. Glaubte er wirklich dran das Raindri es alleine schaffen würde einen Balron zu töten, oder gar einen Drachen? Das war absurd. Hilfe konnte er nicht annehmen das war auch klar, das war seine Liste, am ende käme noch ein Helfer auf die Idee das auch die Braut geteilt werde sollten. Nein hier ging es um die Ehre. Genauso wenig war es möglich zu feilschen um Leah. Schließlich waren wir nicht auf einem Basar von Menekur wo um ein stück Vieh verhandelt werden sollte. Nein die Liste stand, und es war nun an ihm sie um zu setzen.

Zwei Tage wollte er sich vorbereiten um dann seine Reise an zu treten …

Verfasst: Samstag 21. August 2010, 13:01
von Leah Katuri
Du bist da,
bist mir so nah,


Wie im Traum wandel ich, suche Ruhe im Kloster und der Abgeschiedenheit zum Anwesen. Man würde es mir zu sehr anmerken, würde nachfragen, bohren. Ich will nicht reden, will es nicht preis geben, was mein Kopf selbst noch nicht versteht. Wie konnte das nur alles passieren? Wäre Ilbert da geblieben, wäre es anders verlaufen? Hätte ich vielleicht früher das Bett aufgesucht. Wir wären noch Freunde, wären lediglich Personen, die im gleichen Haushalt wohnten, lebten, arbeiteten und je seinen Aufgaben nachgingen.
Der Kopf schwirrt, das Herz rast... Es ist doch verrückt. Viel zu verrückt.

will dich fassen,
kann es nicht lassen.
Will dich spüren,
ein stetes Verführen
meiner Sinne,
meines Verstands.


Eigentlich absehbar. Er hat es bereits geschafft, als das Eis gebrochen war, als er mir das erste Lächeln entlocken konnte. Damals...waren es Gesten der Freundschaft oder ersten Zuneigungen? Soll ich mir wirklich eingestehen, dass ich an dem Wachtabend ernsthaft daran gedacht hatte, seinen blöden Vergleich mit den Äpfeln in Erwägung zu ziehen? Seitdem war zumindest das flaue Gefühl im Magen da, welches ich verdrängen suchte, resistent aber verankert hatte.
Ich kann nicht...kann es noch immer nicht wahrhaben. Es ist wie ein seichter Traum dieses Abends, an dem das alles passierte. Als wäre es gar nicht passiert. Und doch ist es das. So wie der Stein unter meinen Sohlen spürbar, so fühlte ich an dem Abend seine Berührung, blieb in seiner Umarmung.
Allein der Gedanke macht mich unruhig, lenkt mich zu Nervosität, Rastlosigkeit. Ich muss klar bleiben, muss bei den Dingen bleiben, die erledigt werden müssen. Aufgaben suchen ist mein Ziel, deren Organisation mein Bestreben.

Es darf doch nicht sein,
dieser stete Schein,
dieser Glanz um Dich,
dieses Lächeln auf meinem Gesicht,
wenn dich seh...


Das schlechte Gewissen ist ein fader Nebenbegleiter der Erkenntnis, dass ein Mensch unter dieser Entwicklung leiden musste. Der Magen dreht sich mir um, wenn das Gesicht aufflammt, umrahmt von rotem Haar. Ich hasse mich dafür; hasse mich, dass ich nicht in der Lüge leben kann, dass ich es ihm sagen musste. Aber ist es nicht letztlich das Beste? Direktes Ausräumen und Klarstellen, statt weiterhin im Unwissenden zu leben.
Ich liebe Marbur, Ja. Auf eine Weise, die mir mehr als half, mich wieder auch als Frau zu sehen und nicht nur als Jemand, der ständig mit dem Kampf konfrontiert war. Doch es gab zu viele Zweifel mit der Zeit. Die Unsicherheit setzte sich in den Nacken, während ich mir sagte: Er ist perfekt, er hat es verdient, die Bewährung. Ich wollte es mir einreden, um den Gedanken loszuwerden, der mich malträtierte. Marbur schien rein, schien voller Möglichkeiten, wenn er den Weg erst eingeschlagen hätte, den man ihm ebnen konnte. Sein Geständnis...vielleicht war es ein weiterer Schritt, der mir zeigte, dass ich eigentlich von Anfang eher etwas gesucht hatte, was für alle anderen annehmbar war und nicht für mich. Ich hätte es früher beenden sollen, den Einhalt klar markieren. Was habe ich gesucht? Was wollte ich finden, dass ich dadurch einem Menschen weh tun musste?
Ich werde mir das eine lange Zeit nicht verzeihen können, vielleicht nie. Genauso wenig, wie ich das Ende mit Cyrion mir verzeihen kann. Ein Hang zur Dramatik, muss er wirklich an mir haften, auf dass die Geschichten stets so enden müssen? Allein diese Erkenntnis macht mir Angst, zeigt mir, dass es eventuell wieder so ausgehen könnte. Kann ich dieses Mal ihn halten?

Ich will dich fassen,
kann es nicht lassen.
Zwing mich zum Denken,
zum lenken.
Und doch kann ich es nicht lassen.


Ich suche die Balance zwischen Richtig und Falsch. Dinge, die nicht nach außen dringen dürfen und welche, die bereits im Gang sind: Das Anhalten um die Hand.
Verrückt. Es war so verrückt, dass es schon wieder mehr Traum als Wirklichkeit war. Ein Abend im Bergschlösschen, vertraute Worte und der Spaß im Nacken, als die Szenerie sich änderte. Längere Blicke, das Herz wieder am rasen...und irgendwo verabschiedete sich jeder Sinn für Logik, als er auf ein Knie fiel. Der Atem war weggeblieben, das kurze Flimmern vor den Augen hatte mich erst daran erinnert, wieder Luft zu holen und so etwas wie Besinnung zu suchen. Ein Antrag, der keiner sein durfte und doch ausgesprochen war.

Denk stets an Dich,
an dein Gesicht.
Will mich verlieren
in deine Augen
voll schrecklichem Gieren
dich in mich saugen.


Seit dem Abend, an dem alles Offiziell war...Kein Sehen mehr. Ich werde noch verrückt, hatte es sogar gewagt, länger an seinem Haus am Waldrand zu stehen als nötig, der Blick suchend nach Licht und Leben im Haus. Ich weiß um seine Schwester, gesprochen habe ich jedoch noch nicht mit ihr. Wie sie es wohl aufnahm, dass ihr Bruder auf einmal ein rechter Kerl wurde? Es scheint sogar unwirklich für mich...Das Fragen bei seiner Hoheit, der Stolz, der es ihm verbietet, die Liste in Frage zu stellen. Das Beenden einer Beziehung, um die ich wusste und doch nicht wissen wollte. Ich sah es als Vergängliches an, wollte nur den Augenblick diesmal für mich. Hatte nie erwartet, dass es so weit gehen würde. Wünschen Ja, aber wagen, es als Wirklichkeit anzusehen? Nein...Dafür schien er mir so unbegreifbar, so weit weg und frei in seinem Handeln. Ein Mann, der andere Prinzipien manchmal hatte, dann doch wieder so wirkte, als würde man den gleichen Weg gehen. Doch er hatte zumindest einen....einen Weg, den er begehen konnte, den er vor sich sah und deren Hindernisse so präsent waren wie die Zeiten des einfachen Gehens. Und mit einem Male war ich dort mit auf dem Weg. Er hatte nicht den einfachen Weg genommen und es als Geheimnis weiter getragen, sondern den Weg gewählt, eine Ritterin zur Frau zu nehmen.
Ich sträubte diesmal nicht und die Zweifel, die vorhanden waren, lösten sich mit jedem Mal auf, wenn ich nur an seine Augen dachte...

Ich kann es nicht lassen,
will dich stets fassen.
Einfach nur spüren
und uns verführen
zu einem sündigen Kuss...

Verfasst: Dienstag 19. Oktober 2010, 22:26
von Leah Katuri
Hochzeitsvorbereitungen der anderen Art

Laub auf den nassen Wegen. Die Pfützen krochen hinweg über die kleinen Gruben, breiteten sich über den gesamten Pfad aus. Schwer waren die Hufschritte in das kalte Nass, beständig jedoch und stoisch von der Stute ausgeführt, die dem Wetter zu trotzen schien.
Alles schien vertraut....und doch so fremd. Die Bäume, das Dickicht, selbst die Grenzsteine. Mehr ein Traum als ein wirkliches Sehen. War es das, was wirklich zurückgelassen worden war? Der Blick war auf einmal ein anderer, nüchterner, ohne eine Assoziation oder Befürchtung. Das beklemmende Gefühl war nicht wegen der Angst, nein, es kam eher aus dem heraus, was folgen würde: Ein Begegnen mit dem eigenen Trugbild?

Ich muss etwas Besonderes besorgen. Die Worte an Ira blieben undurchschaubar, sie wollte nicht zu viel preisgeben. Nur dass es aufs Festland ginge, sie das Nötigste mitnehmen und bald wieder zurückkehren würde. Die Zeiten waren ruhig gewesen, nur die täglichen Probleme zu diesem Zeitpunkt vorhanden. Sie wollte etwas besorgen, brauchte dafür wohl einen Tagesritt länger als zum derzeitigen Moment...aber auch anderes hatte sie angetrieben, die Reise auf sich zu nehmen.
Die Fahrt auf dem Schiff....lang und so durchweg ruhig wie man es hätte kaum annehmen wollen bei den Herbststürmen. Man hatte sie freundlich behandelt; es kam wohl nicht allzuoft vor, dass eine Ritterin diese Fahrtroute auf sich genommen hatte. Oder sie behandelten jede höher meinende Person so...Letztlich war sie dankbar; man ließ sie in Ruhe, ließ sie mit ihren Gedanken allein und dem, was sie sich vorgenommen hatte.
Alles war anders, hatte sich verändert. Sie hatte sich verändert. Stärker, reifer.... sturer in manchem Bezug und doch auch mit einem Herz, das nach langer Zeit wieder sich traute zu lieben. Ein Lächeln glitt bei dem Gedanken über die Mundwinkel, das Pochen des Herzen stohl sich bis in den Hals hinauf. Ja...sie liebte. Liebte sehnend, intensiv und viel zu unüberlegt. Aber war es nicht das, was sie so lange hatte ersehnt? Wieder nur das Herz entscheiden zu lassen, allein dem Gefühl zu folgen? So oft musste der Verstand nun leiten, abwägen und mit einbezogen werden. Taktik, Planung, Strategie. Das Herz wusste um das Rechte, aber ungestüme. Der Verstand zügelte und hielt das Ungestüme zurück. Zu lange hatte sie nur funktioniert, tat es zuweilen wohl immer noch. Außer bei Einem.

Langsam kamen fade Säulen von Kaminrauch in Sicht. Der Blick wurde aufmerksamer, das Pferd gezügelt. War es wirklich schon so weit? Die Zeit, die sie unterwegs ins Landesinnere gewesen war; war sie so schnell vergangen? Leichtes Widersträuben schlich sich in den Nacken, während die behandschuhte Hand die Zügel wieder lockerer ließ und die Stute folgsam und stoisch ruhig in einen langsamen Schritt überging.
Man würde sie nicht erkennen, würde sie nicht zuordnen können. Sie wusste noch nicht, ob sie überhaupt ihn sehen wollte oder mit ihm sprechen. Was sie suchte, war ihr selbst nicht klar: Endgültigkeit vielleicht. Würde sie überhaupt eines der Gesichter zuordnen können?
Sie versuchte sich zu erinnern, ließ alte Bilder zu, die so sehr mit diesem Ort gekoppelt waren. Die Spiele mit den Brüdern, die Stimme ihrer Mutter, die Arbeit am Hof. Es schien weiterhin wie ein Traum; so unwirklich schienen die Bilder und nicht mit der gerüsteten Ritterin übereinzustimmen, die auf dem Reittier saß. Hatte sich je ein gerüsteter Mensch in das Dorf verirrt? Sie erinnerte sich nicht, konnte es jedoch auch nicht verneinen. Was hatte sie auch alles verpasst, sobald sie zu gefährlich schien für die Männerwelt...
Durchatmen, ruhig bleiben. Es war vorbei, war eine Sache, die sie durchlebt hatte und an der sie gewachsen war letztendlich. Kein sich beherrschen lassen, sondern selbst den Gedanken beherrschen, indem man ihn lediglich als Erinnerung erkannte. Trugbilder, Gaukeleien, fadenscheinige Erinnerungen, die von Gefühlen beeinflusst waren. Stimmen ließen sie innehalten, das schwer schnaubende Pferd halten. Das Visier ließ nicht viel Raum zum Erfassen zu, doch die Kinder fielen ihr sofort auf. Zwei Jungen und ein Mädchen, die im Spiel erstaunt innegehalten hatten und sie samt Pferd mit riesigen Augen und offenen Mündern anstarrten.

Er lebt...
Der Gedanke kreiste immer wieder durch ihren Kopf, als sie weiter den Weg entlangritt, durch Pfützen, über Laub und niedergetrampeltes Gras. Sie hatte sich bereitwillig ausfragen lassen von den Kindern und landete schließlich bei dem Ältesten des Dorfes, der allgemeinhin mit einigen anderen Männern die Organisation und Rechtssprechung innehatte. Erst im geschlossenen Raum wurde der Helm abgenommen, doch die Augen des Alten hatten kein Erkennen schliessen lassen. Sie jedoch erinnerte sich zu gut an ihn. Er war damals noch relativ neu im Rat gewesen, ein oder zweimal hatte sie ihn gesehen am Hof, wie er mit ihrem Vater gesprochen hatte. Sie war wohl zu schlaksig gewesen, zu jung, zu uninteressant um überhaupt beachtet zu werden. Diesmal war sie jedoch im Interesse des Alten, der viel zu tief buckelte und das falscheste und demütigste Lächeln aufsetzte, das seit langem gesehen hatte. Sie erklärte sich ruhig, stellte sich als Ritterin vor auf der Durchreise und der Prüfung einzelner Siedlungen in ihrer Situation. Die kommenden Worte waren berechnend, fast als würde er ihre Gedanken lesen. Natürlich war alles in bester Ordnung, man käme durch, hätte Probleme mit den letzten zwei Wintern gehabt und fürchte um den kommenden, doch die Zahlen glichen sich durch die ständigen Geburten stets aus. Langsam tastete sie sich heran: An die Regeln, die Glaubensbeschaffenheit der Bewohner, der Anzähl der Höfe. Fast bereitwillig gab er ihr die Liste der eingetragenen Menschen heraus, wo sie den Namen ihres Bruders und ihres Vaters fand. Innerlich ein Durchatmen, ein erleichterndes Gefühl im Herzen. Sie lebten... die Befriedigung allein dessen war Dankbarkeit genug in ihr. Sie wollte jedoch nicht ohne einen Versuch gehen, wollte nicht ohne Gegenleistung den Ort verlassen. Das Gespräch mit dem Ältesten zog sich, die ersten Andeutungen wurden falsch, argwöhnisch aufgenommen. Und doch hatte sie am Schluss die Zusicherung erhalten, dass man einen Heiler, eine Heilerin und einen Priester in der Gemeinde akzeptieren würde. Sie erinnerte sich noch zu gut an die Tagesreisen zum nächsten Kräuterkerl und den schlechten Diagnosen. Es wäre gesorgt für die Alten, die Kranken, die Kinder mit Fieber. Natürlich war das Überreden der Heiler weitaus schwieriger, doch mit einem steten Wechsel zwischen dem Heiler und der Heilerin wäre eine Lösung vorhanden, sofern sie weiterhin in ihrem Heim bleiben wollten. Eine Frage auch des Verdienstes, sie kannte die Aufwände und ahnte nur die Kosten, die dabei entstehen würden. Man musste helfen zur Not...
Die Geldkatze hatte den Alten wohl erst Recht zur Zustimmung gebracht. Der Priester würde hoffentlich langsam Klahrheit in die Sichtweisen des Rates bringen, würde eventuell etwas ändern können. Sie hoffte es für die Töchter, die Mädchen und auch die Söhne des Dorfes. Zumindest im Glauben sollten sie aufwachsen und mit der Möglichkeit, zu entfalten.

Eine Woche später waren die Gespräche in dem kleinen Städtchen beendet. Sie sicherte den Geleitschutz zu, begleitete den jungen Priester wie auch einen Heiler zu dem Dorf. In ihren Taschen befand sich eine Skizze eines Schnittmusters, dass sie mit nach Gerimor bringen und zu einem Schneider bringen würde. Ein Kleid, wie es ihre Mutter getragen hatte, wie sie es nun tragen wollte für den Menschen, der ihr Mann werden sollte.
Ein Stück Vergangenheit wurde mitgetragen und dort hingebracht, wo sie wieder hin wollte: Nach Gerimor,... ihre Heimat.