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Was für eine Trophäe

Verfasst: Dienstag 3. August 2010, 22:25
von Alexia Raid
Gestern musste Alexia mit anderen eine Seeschlange in der nähe vom Bajarderhafen erlegen.
Die Fischer sollten sich eigentlich um die entsorgung kümmern,
doch die Seeschlange lag noch immer dort.

Also kümmerte sie sich selbst drumm dass das stinkende Vieh weg kommt.
Zusammen mit Guno versuchte sie das Vieh in stücke zu hacken und zu schneiden.
Den Kopf trennte sie sorgsam ab und Guno zog diesen aus dem Wasser. Als nach einiger Zeit die Stücke klein genug waren
und zu den Felsen geschafft wurde,
wo dann die Ebbe den Körper hinaus ziehen würde stieg sie stinkend und voller Innerein aus dem Wasser.
Den Kopf trug sie nach Hause wo sie dann erstmal einen Gerber zu rate zog wie sie den Kopf am besten haltbar machen könnte,
um diesen dann als Trophäe am Kamin zu hängen.

Sie hörte genau zu was dieser ihr sagte und setzte es dann in die Tat um.
Sie nahm sich einige Werkzeuge zur Hand, Dolch, Gerbermesser und einen Metall Löffel.
Als erstes machte sie sich daran mit viel wasser den Kopf einigermaßen sauber zu bekommen.
Mit dem Gerbermesser trennte sie vorsichtig und langsam die Haut der Seeschlange vom Knochen
und legte sie gleich auf einer Salzfläche aus damit diese trocknen kann.
Das Salz diente um die rest feuchtigkeit aus der Haut zu ziehen.
Alles weitere an Innerein holte sie mit Dolch und Löffel aus dem Schädel,
auch hierbei achtete sie darauf das der Schädel nicht unnötig beschädigt wird.
Als sie dann Augen Zunge und Gehirn entfernt hatte, kratzte sie noch alles
feinsäuberlich mit dem Löffel aus.

Salz streute sie dann noch oben auf die Haut der Seeschlange sodass nie nun vollends zugedeckt ist.
Ein großer Kessel wurde aus dem Keller hochgeholt und Eimerweise mit Wasser befüllt. Einiges an Holz wurde am Kesselboden gelegt und angezündet und der Kopf dann in das kochende Wasser gelegt.
Diesen lies sie dann einige Zeit dort drinn, als das Wasser irgendwann wieder kalt genug war das man hinein fassen konnte in den Kessel,
nahm sie den Kopf heraus.


Den Kopf erstmal trocknen lassend wendete sie sich der Haut zu.
Sie reibte die Haut immer wieder mit Salz ein und nahm einige Steine um die unterseite der Haut abzureiben das diese frei von verderbarer Substanz ist.
Einem Schreiner schrieb sie das sie ein paar hölzerne Augen bräuchte und
dieser kam dann auch schon einige Tage später vorbei und nahm maß von den Augenhöhlen. Wärend der Schreiner die Augen machte ging sie zum Gerbermeister und bat ihn ihr zu helfen die restlichen Schritte der Gerbung mit ihr zu machen.
So folgte der Gerber Alexia und prüfte ihre bissherige Arbeit.
Einiges an der unterseite der Haut musste nachgearbeitet werden.

Gemeinsam mit ihr zog er die Haut wieder auf den Knochen.
Diese wurde
mit Harz und feinen Nägeln am Schädel befestigt. Ehe dann der Gerbermeister die hälfte am unteren ende vernähte. Als der Schreiner mit den Augen fertig war wurden diese in die Augenhölen gedrückt und mit kleinen feinen Nägeln von innen her befestigt.
Die hölzernen Augen wurden den originalen farblich angepasst.

Alexia sowie der Gerbermeister schauten sich das Werk nocheinmal genau an. Immerhin waren Tage der Arbeit hinein gesteckt worden,da sollte es keine fehler geben die dann später die Trophäe schönheitlich beeinträchtigt.
Doch es war alles in Ordnung und die Seeschlangentrophäe hängte sie am Kamin auf.