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Ein Leben zum Dienen

Verfasst: Mittwoch 16. Juni 2010, 16:46
von Yorath Amadas
Die Dunkelheit in der Höhle lies die Ausmaße jener nur erahnen. Einzig in der Mitte des Raumes stand eine Fackel aufgestellt in einem messingfarbenen Halter und erleuchtete vielleicht gerade mal einen Kreis von 5 Schritten. Gleich hinter dieser Fackel befand sich ein Altar. Doch schien jener Altar gar als sei er aus dem Boden erwachsen und ein stück mit dem Gestein der Höhle.
Der Altar selbst war mit rötlich schimmernden Runen bezeichnet welche Yarath nicht zuzuordnen vermochte. Aus der Mitte des Altares lief ein Rinnsal aus Blut zu den Seiten des Altares um dort auf den staubigen Boden zu tropfen und in jenem zu versiegen. Um den Altar bildete sich ein Kreis von fünf dunkel Berobter Männer welche am Rande des Kerzenscheines standen. Die Silben welche die Männer wieder und wieder leise sprachen hallten von den Wänden der Halle zurück und tauchten somit die gesamte Höhle in ein monoton erklingendes Summen. Als einer der Männer hervortrat um sich mit einem Dolch in die Handfläche zu schneiden und sein Blut in das Rinnsal zu träufeln, schien der Altar einen grünen Schimmer von sich zu geben und ein dichter Nebel legte sich um jenen. Der Mann trat daraufhin zurück in den Kreis und nahm das Singen der Silben wieder auf.
Was sich nun abspielte sollte nur Sekunden andauern und doch zogen sich jene Sekunden für Yorath qualvoll in die Länge.
Kaum war der Mann wieder in den Kreis getreten kam ein Wind auf welcher begann an den Roben der Männer zu zerren. Die Berobten waren so sehr in jenen Wind getaucht das es ihnen fast den Atem raubte und jeder Atemzug ihnen qualvolle schmerzen in die Lunge trieb. Zugleich legte sich der Nebel über den gesamten Boden der Steinernen Höhle. Erst jetzt bemerkte man den süßlichen Verwesungsgeruch welcher von dem Nebel ausging. Ein unmenschlicher Schrei fuhr durch die Höhle und ertönte um ein vielfaches Lauter wie der mittlerweile verklungene Gesang der Berobten. Nur wenige Sekunden erklang der Schrei doch wurde er gefolgt von einem wahnsinnig klingenden Gekicher wie es wohl nur jemand hervorbrachte der gänzlich den Verstand verloren hatte.
Während all dies geschah erhob sich in der Mitte des Kreises, welcher nun nur noch durch das grünliche Schimmern des Altares erhellt wurde, eine Gestalt aus dem Erdreich. Die Gestalt selbst konnte man nur schwer erkennen, war sie doch in eine zerfetzte Robe gehüllt. Doch schien es sich, ob der herunterhängenden Haut- und Fleischfetzen, ganz deutlich um einen Untoten zu Handeln.
Ein Lich war es der sich dort erhob und bei all dem was geschah war es wohl keiner der niederen Klassen. So brauchte es auch nur eine Handbewegung des Lichs um die Körper der Berobten zusammensacken zu lassen als weiche plötzlich alles Leben aus ihnen.

Plötzlich ertönte wieder jene wahnsinnig klingende Stimme. Doch brachte sie diesmal nicht jenes Wahnsinnig erklingende Kichern hervor sondern sie Sprach zu Yorath:

„Niemals sollst du rufen dessen du nicht zu Kontrollieren befähigt bist Wurm…“



Schweißgebadet schreckt Yorath auf und drückt sich die Hände so fest er nur kann auf die Ohren. Vergeblich versucht er die Stimme aus seinem Kopf zu verbannen und die Bilder vor seinen Augen zu vergessen. War dies nur ein Traum? So Real wie er erschien?

Yorath ist wirklich kein Mann der auffälligen Sorte. Zwar ist er mit seinen 180 Fingerbreit recht hoch gewachsen doch erscheint sein Körper sehr mager und seine Haut blass. Mit seinen dürren Fingern stützt er sich meist auf einen alten Stab und regelmäßig wird er von Hustenanfällen gequält. Zumindest Biologisch erscheint sein Körper seinen 23 Lebensjahren bereits weit voraus zu sein.
Yorath war einer jener Menschen welche in ihrer Kindheit nur selten an den Spielen und Späßen anderer teilhaben konnten. So war es sein Schicksal regelmäßig die Schläge und den Spott der anderen auf sich zu ziehen. Dieses Schicksal war es welches ihn auch immer weiter von den Menschen forttrieb die er kannte. Er zog sich zurück, lebte von dem was er auftreiben konnte oder was er auf der Strasse finden konnte. Er lebte von der Hand in den Mund und war sich am Morgen nicht sicher ob er den Abend noch erleben würde.
Doch eines hat der Junge von damals heute gelernt. Niemals will er wieder in diese Gesellschaft der selbstverherrlichenden, arroganten nichtsnutze. Ein jedes handeln gerechtfertigt mit einem Verweis auf die Götter. Ohne selbst fähig zu sein die Verantwortung für ihr handeln und ihre Taten zu übernehmen. Eigentlich empfindet er nur Mitleid und Verachtung für diese Menschen welche sich zu sehr blenden lassen, doch werden sie für ihn kaum mehr übrig haben.

Von der schlaflosen Nacht gezeichnet rappelt Yorath sich auf und wirft sich die zerlumpte Robe über. Aus dem Schlafsaal welchen die Herberge für Obdachlose bereitstellte, trat er hinaus auf die Strasse und wandte sich in Richtung des Marktes.
Dort wird er schon etwas Essbares finden und vielleicht fallen ihm auch einige Münzen auf so unerklärliche weise zu. Am Markt angekommen schiebt er sich etwas gebückt gehend durch die Menge. Verachtend wandelt sein Blick über die Menge, die Händler wie sie im Überfluss ihre Waren anpreisen. Von den Göttern gesegnet, einzigartig und köstlich sollten sie sein. Die Menschen die nur nach einem guten Handel streben, Geld und irdische Besitztümer sind alles nach dem sie Streben.
Plötzlich hält er jedoch inne. Er blickt nach Rechts und Links als suche er jemanden. Doch war dort niemand, niemand außer al jenen Menschen die ihm keinerlei Beachtung schenken und doch hört er ihn sprechen, jene Stimme die er schon einmal hörte. Zwar erklingt sie weniger dem Wahnsinn verfallen und doch vermag er sie eindeutig zuzuordnen:

„Du hasst sie doch auch….
Sie alle, wie sie nur lechzen nach Gold und Reichtum….
Sie sammeln und sammeln und sammeln und doch nehmen sie nichts mit….
Du aber weißt es gibt mehr, mehr als nur die eine Seite….
Wir geben ihm und er gibt uns…
Doch bist du bereit….?“

Hastig blickt Yorath sich in der Menge um, doch erblickt er niemanden. Erst als er den Kopf hebt und sich gen Himmel wendet erblickt er den Raben der über ihm kreist. Doch auch dieser sucht das weite als er Yoraths blick auf sich verspürt und lässt ihn zurück mit jenen Worten. Yoraths Blick folgt dem Raben und eilig versucht er sich seinen Weg durch die Menge zu bahnen um ihm zu folgen. Es dauert nicht lange bis Yorath durch seine rücksichtslose Art und den Tumult den er auslöst die Aufmerksamkeit der Wachen auf sich lenkt. So bleibt ihm nichts anderes übrig als sich eilig in die dunklen Gassen der Stadt zurück zu ziehen.
Er weiß selbst nicht warum, doch hier fühlte er sich sicher und geborgen.
Von der Flucht erschöpft lehnt er sich gegen die von Feuchtigkeit glitschige Wand als ihn plötzlich einer seiner Hustenanfälle überkommt und er von jener abrutscht. Vom Husten gekrümmt sinkt er gen Boden und wäre nicht die Hast die ihn treibt und sein Husten der ihn Quält, wäre ihm jener Geruch der von hier ausging vielleicht schon aufgefallen.
Als der Husten Yorath wieder zu Atem kommen lässt vernimmt er zum ersten mal diesen süßlichen Geruch. Langsam richtet er sich auf und lehnt sich gegen die Wand als sein blickt auf eine in der Ecke hockende Ratte fällt. Das Fell der Ratte ist seltsam zerzaust und auch der grüne Schimmer in ihren Augen ist offensichtlich nicht normal. Wie vom Wahnsinn getrieben macht sich die Ratte über etwas her das vor ihr liegt. Erst als Yorath näher hinsieht erblickt er den Kadaver einer anderen Ratte der schon halb verwest scheint.
Er schreckt auf als er plötzlich diese andere Gestalt wahrnimmt welche sich ihm scheinbar Lautlos genähert hat und mit zischelnder Stimme zu ihm spricht:

„Der Tod haftet an dir Junge, du entrinnst ihm nicht. Du trägst es in dir, nimm sie an die Gabe, akzeptiere deine Bestimmung. Der Tod ist erst der Anfang, du weißt das!“

Die Augen vor schreck weit aufgerissen springt Yorath auf und eilt wieder aus der Gasse hinaus. Zielstrebig sucht er wieder die Herberge auf in der er zurzeit die Nächte verbringt um dort erschöpft auf der Strohmatte zusammenzubrechen. Von Hustenkrämpfen geschüttelt quält er sich mit der Sehnsucht nach Erholung in den Schlaf.

Leise pochen die Schritte Yoraths auf dem steinernen Untergrund. Eine gefühlte Ewigkeit ging er nun schon die dunklen Gänge entlang die nur vereinzelt durch Fackeln erleuchtet wurden. Die Feuchtigkeit des Erdreiches welches sich durch die Steine presste sammelte sich in einem Rinnsal und floss den Höhlengang entlang.
Unruhig blickte Yorath umher auf der suche nach der Herkunft der Stimmen die ihn antrieben weiter zu gehen.

„Geh weiter Junge, hier findest du was du suchst. Lehne deine Bestimmung nicht länger ab.“

Feste presste er die Hände auf die Ohren doch waren dies vergebliche mühen. Die Stimme schien allgegenwärtig zu ihm zu sprechen. So lies er sich weitertreiben durch die Endlosen Gänge. Als er sich schon fast damit abgefunden hatte das er wohl nie ein Ziel erreichen würde mündete der Tunnel in einer Höhle. Die Dunkelheit lies die Größe der Höhle nur erahnen. In der Mitte der Höhle stand ein Altar geschmückt mit zwei Kerzen. Alles erschien wie in seinem ersten Traum. Oder war es gar dieselbe Höhle?
Unbehagen machte sich in Yorath breit und doch schien der Altar ihn anzuziehen. Die Runen welche er in seinem letzten Traum sah zierten den Altar auch diesmal, nur erkannte er nun, dass sie mit Blut gezeichnet waren.
Auf dem Altar war der leblose Körper eines Mannes gekettet und aus dem Rinnsal tropfte auch diesmal Blut auf den staubigen Höhlenboden. Das grünliche Schimmern welches vom Altar ausging erleuchtete diesen auch dieses Mal. Nur schimmerte es nicht durchgehend sonder schien es wie ein Herzschlag aufzuflackern.
Langsam näherte Yorath sich dem Altar und je näher er diesem kam umso schneller flackerte auch das Schimmern um den Altar. Als er fast an dem Altar angelangt war legte sich jener Nebel begleitet vom süßlichen Verwesungsgeruch über den Höhlenboden und plötzlich tönte ein Schrei durch die Höhle. Der zuvor leblose Körper auf dem Altar bäumte sich auf und versuchte sich von den Ketten zu befreien. Yorath schreckte etwas zurück doch trieb ihn seine Neugier an nicht zu weit zurück zu weichen. Vergeblich versuchte der untote Körper sich zu befreien ehe er den Kopf in Yoraths Richtung wand und mit zischelnder Stimme zu ihm zu sprechen begann.

„Das ist Macht, kein Gold kein Reichtum. Unleben zu erschaffen, der Tod ist erst der Anfang das weißt du. Du hast es in dir, du trägst die Gabe mit dir Wurm. Erkenne sie endlich an, du bist gesegnet nimm es an und öffne deinen Geist für das was nach dem Leben kommt.“

Kaum verstummten die Worte sackte der Körper auch schon wieder zusammen und der Nebel verzog sich. Auch das Schimmern des Altares erloschen und Yorath blieb im Dunkeln der Höhle allein zurück. Doch verspürte er keine Angst, er verspürte Geborgenheit und das verlangen nach mehr.


Als Yorath die Augen öffnet hallen die Worte noch immer in seinem Kopf. Er selbst verspürt den Drang nach mehr. Er erhebt sich von seiner Strohmatte und schreitet auf den Stab gestützt hinaus in die Gassen auf der suche nach dem Leben nach dem Tode….

Vergänglichkeit

Verfasst: Dienstag 24. Mai 2011, 00:43
von Yorath Amadas
Einige Monde waren nun bereits vergangen als er die ersten gleich gesinnten in Bajard antraf. Auch wenn man ihm erst mit Misstrauen begegnete, so nahm man ihn, nach bestehen der Prüfung, doch in die Katakomben auf.

Hier saß er nun auch, die letzten Tage und Wochen verschenkte er in der Gesellschaft der einfachen Menschen. Erbärmlich waren sie, wie sie immer nur dem Reichtum nachliefen, und wie sich Männlein und Weiblein begafften. Wie die Tiere schienen sie den Verstand zu verlieren wenn sich in ihnen der Trieb der Fortpflanzung regte.
Dagegen war die Ruhe in der Gruft eine wahre Erholung. Hier konnte er zur Ruhe kommen und sich seinen Studien widmen. Es würde schon noch die Zeit kommen das er sich einen dieser Menschen in die Gruft einlud um ihn mit seinen Studien bekannt zu machen, doch erst musste er sein Wissen vertiefen.
So nahm er das kleine Buch welches er immer mit sich trägt zur Hand und beginnt darin zu Schreiben.


Vergänglichkeit

Es stellt sich mir die berechtigte Frage ob es einen Ort gibt an dem das vergängliche nicht vergeht. So wie das Feuer in der oberen Region dessen Gegensatz nicht vorhanden ist. Was das Vergehen selbst betrifft, so gehen Attribute bestimmter Substanzen grundsätzlich dadurch zugrunde das letztere selbst zugrunde gehen. Ein Attribut selbst ist also nicht eigenständig sondern von der Tragenden Substanz abhängig.
Aus diesem Grund ist es von größerer Bedeutung zu ergründen wovon die Vergänglichkeit der Substanz abhängig ist. Hierbei verhält es sich so das eine jede Substanz einen Gegensatz hat. Dem Feuer steht das Wasser entgegen, dem Leben stet der Tot entgegen. Da sich, wie allgemein bekannt, Gegensätze aufheben, liegt die Erkenntnis nahe das eine Substanz immer durch ihre gegensätzliche Substand zerstört wird. Wenn es also einen Ort gibt, an dem eine Substanz existiert, und an dem es zugleich keine gegensätzliche Substanz gibt, so muss man davon ausgehen das jene Substanz an diesem Ort unvergänglich. Denn wovon sollte sie Zerstört werden wenn nur die gegensätzliche Substanz dies zu bewirken vermag?

Nun stellt sich die Frage ob es einen Ort oder eine Umgebung gibt welche einen solchen zustand ermöglicht. Hierbei ist aber zu beachten dass eine Umgebung nur gewisse Rahmenbedingungen stellen kann. Sie kann niemals Aktiv in die Entwicklung von Substanzen eingreifen. Eine Umgebung wirkt also entweder förderlich oder hemmend. Aus diesem Grund nehmen Substanzen die aus ihrer ursprünglichen Umgebung in eine neue Umgebung gelangen längere oder kürzere Zeit zu existieren als es ihnen natürlicherweise zukommt. Nirgendwo aber nehmen Substanzen oder Dinge die gegensätzlicher Attribute fähig sind die Eigenschaft an ewig zu sein.

Wenn man diese Erkenntnis beachtet und weiterhin davon ausgeht das der Gegensatz vom Leben der Tod ist, was nahe liegend ist, so folgert sich daraus das der Gegensatz vom Tod das Leben ist. Somit kann das Leben nicht der Gegensatz zum Untot sein. Dies beweißt somit sehr einleuchtend und deutlich das es für den Untot keinen „natürlichen“ Gegensatz gibt. Somit kann der Untote an sich zwar durch die Umgebung eingeschränkt oder eben gestärkt werden, jedoch wird der Untote nie durch normale Gewalteinwirkung wieder in das Stadium des Todes zurückfallen.



Nach dem letzten Satz liest er das Geschriebene noch einmal ehe er das Buch verschließt. Dann legt er es klar erkennbar in der Gruft auf einen der Schreibtische in der Bibliothek mit einem Zettel worauf er einen kurzen Satz vermerkt.


Um Kritik und Einschätzung wird gebeten.

Verfasst: Montag 20. Juni 2011, 00:52
von Joanna
In dem Buch liegt ein kleiner Zettel, auf dem in kritzeliger Schrift geschrieben steht:

Liebster Yorath,

Interessante Gedanken, die du verfolgst, obwohl es nicht einfach ist deinen Gedankengängen zu folgen. Vermutlich kann dir ein Magier zu den Fragen der Gleichgeweichte mehr erzählen. Sie widmen ihr Leben dieser Art von Studien, glaube ich.

Hier meine Meinung dazu:

So wie alles auf dieser Welt, muss auch der Untot ein natürliches Gegenstück haben. Der Untote hat sein Leben hinter sich gelassen, eine seelenlose Hülle, die Überreste unseres Herrens. Krathor, der Seelenfresser verspeist die Seelen derer, die sich zu Lebtagen keinem anderen Gott verschrieben haben, oder von uns Dienern für ihn gezeichnet und geopfert wurden. Zurück bleibt die menschliche Hülle, die niemals zur Ruhe finden wird und dazu verdammt ist ziellos durch die Welt zu wandern. Doch so wie Wasser dem Feuer als Gegenteil dient, muss auch dem Untot etwas entgegen stehen. Die Welt der Irdischen strebt ständig nach Gleichgeweicht.

Muss also nicht das Gegenstück zum Untot das unfertige Leben sein? Das ungeborene Kind, in dem noch keine Seele steckt. Im Mutterleib entwickelt es sich zu einem Mensch. Doch ist es nicht auch nur eine Hülle, die noch mit Leben gefüllt werden muss? Eine Hülle, die sich mit Leben füllt, wenn sie geboren wird, während die andere Hülle jegliches Leben verlässt.
So wie das ungeborene Leben getötet werden kann, noch bevor es wirklich zu leben begann, kann auch ein Untoter vernichtet werden.

Durch ein jedes Lebewesen fließt Energie. Manche nennen es Lebensenergie, oder Lebensfaden. Kappt man diesen Faden, ist die Person tot. Die Kunst der Nekromanten ist es, die Lebensenergie so weit zu entziehen bis nur noch ein kleiner dünner Rest vorhanden ist. Zuwenig um zu leben, aber zuviel um zu sterben. Demzufolge, müsste ein untotes Wesen vergehen, sobald man auch den letzten Rest an Lebensenergie aus dem Körper zieht...
Womöglich wäre es sinnvoll deine Studien in diese Richtung zu lenken und Forschungen zu betreiben.

Joanna