Operation: "Böser Hund!"
Verfasst: Dienstag 8. Juni 2010, 14:08
Seine Aufgabe, die ihm noch in der Nacht zugeteilt wurde, war klar.
Er musste herausfinden, wie es um die Heimstätten, der Verbündeten der elendigen Sandmenschen stand. Der Erhabene Syrr'ael wünschte es so, weshalb er sich direkt in aller frühe auf den Weg machte, er hatte die verschiedenen Völker als Bestätigung für eine Teilnahme im Krieg, nochmals vom Erhabenen vernommen.
Tiefländer
Allianz des Lichts
und die durch inzucht überzüchteten eigenen Vettern sollten sich auf Menek'ur befinden.
Ihm missfiel der Gedanke an solch eine Streitmacht offenbar genau so wie dem Erhabenen, doch der Plan stand bereits und ihm wurde eine neue Aufgabe zuteil, welche keinen Aufschub duldete.
So begab er sich nach Lameriast, sammelte am Hafen einige Eingeweide von Fischen auf, welche den Möven nicht zum Opfer gefallen waren und auf den Straßen einiges an Pferdedung. Er wusste nicht, was ihn hier erwarten würde, doch musste er mit so ziemlich allem rechnen.
Im Schatten der mächtigen Eisenwart hielt er inne, legte seine Rüstung ab und griff zu den Fischresten und dem Pferdedung, welchen er auf seinen nackten Leib, sogar im Gesicht, auftrug um seinen eigenen Geruch zu verbergen. Er hatte nur Gerüchte über die Tiefländer vernommen und was es mit irgendwelchen Wölfen auf sich hatte, doch sollten dort tatsächlich irgendwelche Tiere zurückgeblieben sein, die die Festung der Tiefländer schützen sollte, so würden sie seinen ur-eigenen Geruch vermutlich erkennen. Dieser Gestank, den er nun durch eine nicht gerade dünne Schicht von Dreck, Exkrementen und Fisch auf sich trug, erinnere seinen scharfen Geruchssinn an die Umgebung auf Lameriast, sie würde ihn für allzu gute Nasen fast unsichtbar machen, doch nicht für ein geschultes Auge.
So warf er seine Lumpen, die er eigens für diese Mission erworben hatte in eine Schlammpfütze und trat mit nacktem Fuße den Stoff unter Wasser, auf dass sie ebenso seinen Geruch verberge. Halbwegs getrocknet wurde sie auf das lockere Gras geworfen, der rechte Fuß darauf erneut abgestellt und mit einigem an Kraft über das Gras gezogen, sodass etliche Grasflecken ihren Platz neben dem schlammigen Überzug fanden. Es war nicht die Perfektion, wie es sich der Vater gewünscht hätte, doch war er nicht für solch ein Unterfangen direkt ausgebildet worden und konnte demnach nur das Nutzen, was ihm in den Sinn kam.
Die Robe ward übergeworfen und der Weg fortgesetzt, er traf auf eine Brücke und konnte schon, bevor er sie betrat zwei Wachtürme erkennen, doch ohne offensichtlichen Besatz von irgendwelchen riesen-gleichen Menschen, wie es in den Aufzeichnungen seiner Geschwister geheissen hatte.
Er näherte sich, über die Brücke langsam diesem seltsamen Konstrukt aus Holz, die Augen stets auf die Türme gerichtet, doch noch immer war niemand dort oben zu sehen. Er spürte, wie sich der Wind begann zu drehen, der Ala'thraxor Zur'xeyl hatte ihn gewarnt, vor der Macht des Windes und so wurde sein Schritt um einiges Schneller um direkt vor einem dieser Türme halt zu finden und dort vom Wind geschützt zu sein, auf das sein Geruch nicht weiter in diese Festung getragen wurde. Schon von weitem hatte er das Gejaule und gelegentliche Gebell einiger Tiere gehört, weshalb seine vorsicht um ein großes Stück zunahm.
Doch war er ebenso von Neugier geprägt, weshalb er einige Zeit direkt an der Mauer verharrte, bis der Wind wieder nachließ und er es wagte, einen Blick durch das Tor zu werfen. Keine Wachen, keine anderen Menschen, nur Hunde...große Hunde. Diese sollten ein Problem darstellen, so er unbemerkt vorrankommen wollte, denn ihre Zahl war nicht gering. Ruhig hielt er den Finger vor das Gittertor, der Wind schlug ihm direkt aus Richtung der Festung entgegen. Die Zeit war günstig um schleunigst wieder unbemerkt von hier zu verschwinden, weshalb er eiligen Schrittes, barfuss, den Weg zurück über die Brücke nahm und direkt Kurs zum Hafen hielt...
Er brauchte einen weiteren Gedanken, den vielleicht einer seiner Brüder ihn mit Hilfe der bisherigen Informationen liefern könnte.
Ebenso müsste er herausfinden, ob diese Baute tatsächlich zu den besagten Tiefländern gehörte oder ob es ein Relikt aus alten Zeiten von einem bereits vergessenen Volke war. Die Bauweise sollte zumindest stimmen, was er über diese Hunde erfahren hatte...doch möglicherweise war es auch nur ein verlassener Aussenposten, dies galt es zu ergründen.
Er musste herausfinden, wie es um die Heimstätten, der Verbündeten der elendigen Sandmenschen stand. Der Erhabene Syrr'ael wünschte es so, weshalb er sich direkt in aller frühe auf den Weg machte, er hatte die verschiedenen Völker als Bestätigung für eine Teilnahme im Krieg, nochmals vom Erhabenen vernommen.
Tiefländer
Allianz des Lichts
und die durch inzucht überzüchteten eigenen Vettern sollten sich auf Menek'ur befinden.
Ihm missfiel der Gedanke an solch eine Streitmacht offenbar genau so wie dem Erhabenen, doch der Plan stand bereits und ihm wurde eine neue Aufgabe zuteil, welche keinen Aufschub duldete.
So begab er sich nach Lameriast, sammelte am Hafen einige Eingeweide von Fischen auf, welche den Möven nicht zum Opfer gefallen waren und auf den Straßen einiges an Pferdedung. Er wusste nicht, was ihn hier erwarten würde, doch musste er mit so ziemlich allem rechnen.
Im Schatten der mächtigen Eisenwart hielt er inne, legte seine Rüstung ab und griff zu den Fischresten und dem Pferdedung, welchen er auf seinen nackten Leib, sogar im Gesicht, auftrug um seinen eigenen Geruch zu verbergen. Er hatte nur Gerüchte über die Tiefländer vernommen und was es mit irgendwelchen Wölfen auf sich hatte, doch sollten dort tatsächlich irgendwelche Tiere zurückgeblieben sein, die die Festung der Tiefländer schützen sollte, so würden sie seinen ur-eigenen Geruch vermutlich erkennen. Dieser Gestank, den er nun durch eine nicht gerade dünne Schicht von Dreck, Exkrementen und Fisch auf sich trug, erinnere seinen scharfen Geruchssinn an die Umgebung auf Lameriast, sie würde ihn für allzu gute Nasen fast unsichtbar machen, doch nicht für ein geschultes Auge.
So warf er seine Lumpen, die er eigens für diese Mission erworben hatte in eine Schlammpfütze und trat mit nacktem Fuße den Stoff unter Wasser, auf dass sie ebenso seinen Geruch verberge. Halbwegs getrocknet wurde sie auf das lockere Gras geworfen, der rechte Fuß darauf erneut abgestellt und mit einigem an Kraft über das Gras gezogen, sodass etliche Grasflecken ihren Platz neben dem schlammigen Überzug fanden. Es war nicht die Perfektion, wie es sich der Vater gewünscht hätte, doch war er nicht für solch ein Unterfangen direkt ausgebildet worden und konnte demnach nur das Nutzen, was ihm in den Sinn kam.
Die Robe ward übergeworfen und der Weg fortgesetzt, er traf auf eine Brücke und konnte schon, bevor er sie betrat zwei Wachtürme erkennen, doch ohne offensichtlichen Besatz von irgendwelchen riesen-gleichen Menschen, wie es in den Aufzeichnungen seiner Geschwister geheissen hatte.
Er näherte sich, über die Brücke langsam diesem seltsamen Konstrukt aus Holz, die Augen stets auf die Türme gerichtet, doch noch immer war niemand dort oben zu sehen. Er spürte, wie sich der Wind begann zu drehen, der Ala'thraxor Zur'xeyl hatte ihn gewarnt, vor der Macht des Windes und so wurde sein Schritt um einiges Schneller um direkt vor einem dieser Türme halt zu finden und dort vom Wind geschützt zu sein, auf das sein Geruch nicht weiter in diese Festung getragen wurde. Schon von weitem hatte er das Gejaule und gelegentliche Gebell einiger Tiere gehört, weshalb seine vorsicht um ein großes Stück zunahm.
Doch war er ebenso von Neugier geprägt, weshalb er einige Zeit direkt an der Mauer verharrte, bis der Wind wieder nachließ und er es wagte, einen Blick durch das Tor zu werfen. Keine Wachen, keine anderen Menschen, nur Hunde...große Hunde. Diese sollten ein Problem darstellen, so er unbemerkt vorrankommen wollte, denn ihre Zahl war nicht gering. Ruhig hielt er den Finger vor das Gittertor, der Wind schlug ihm direkt aus Richtung der Festung entgegen. Die Zeit war günstig um schleunigst wieder unbemerkt von hier zu verschwinden, weshalb er eiligen Schrittes, barfuss, den Weg zurück über die Brücke nahm und direkt Kurs zum Hafen hielt...
Er brauchte einen weiteren Gedanken, den vielleicht einer seiner Brüder ihn mit Hilfe der bisherigen Informationen liefern könnte.
Ebenso müsste er herausfinden, ob diese Baute tatsächlich zu den besagten Tiefländern gehörte oder ob es ein Relikt aus alten Zeiten von einem bereits vergessenen Volke war. Die Bauweise sollte zumindest stimmen, was er über diese Hunde erfahren hatte...doch möglicherweise war es auch nur ein verlassener Aussenposten, dies galt es zu ergründen.