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Bauarbeiten unter der Erde

Verfasst: Sonntag 6. Juni 2010, 08:45
von Dor´Malox
Die Fähigkeit des Ara'thrax sich durch die Erde zu fressen leistete ihm gute Dienste. Leth'Axorn wäre ohne die Erdgrabenden Fähigkeiten dieser Wesen so gar nicht entstanden, wie es sich heute dem Auge eines Kindes des Einen präsentierte.
"Sichere die Zugänge gut, aber sorge ebenso dafür, daß wir sie leicht wieder freiräumen können."
Die Stimme des Lethrixors klang ihm noch im Ohr, er schnaubte wärend er ächzend den Holzbalken zum abstützen aufrichtete. Lethrixore waren gut darin zwei Forderungen miteinander zu verknüpfen, die unvereinbar waren.
Wie eine scharfe Klinge, die gut schneidet und nicht schartig wird, wenn sie auf eine Diamantrüstung prallt. Oder eine Rüstung die gleich gut gegen die Wucht der Waffen wie gegen harmonische Einflußnahme schützt.
"Prioritäten setzen, Dor.", sagte er zu sich selbst.
"Sollten deine Sicherungen versagen und der Feind hier leicht eindringen, wird dein Kopf rollen. Sollten die Tunnel Tage und Wochen der Räumarbeiten brauchen, werden sie nur etwas wütend und es wird ein paar Schläge hageln."
Der Ara'thrax grub das Erdreich und besonders jenen stützenden Stalagmiten fort, der diesen Abschnitt des Tunnels stützte, und dessen Druck nun von dem Holzbalken getragen wurde, den Dor stützend eingefügt hatte. Währenddessen hackte Dor schonmal eine Kerbe in den Balken, als Sollbruchstelle und schlang dann ein Seil herum.

Zeit. Diese Maßnahmen würden ihnen im Ernstfall nur Zeit erkaufen, jenachdem wie gut oder schlcht vorbereitet der Feind hier eindringen würde. Aber war das nicht der Sinn einer jeden Anlage zur Verteidigung? Dem Verteidiger Zeit verschaffen zum Gegenangriff?

Seine Maßnahmen würden greifen, und dem auserwählten Volk jene Zeit verschaffen, die nötig sein würde.

Verfasst: Sonntag 6. Juni 2010, 15:44
von Qyl´zaox
Die mit Krallen besetzten Panzerhandschuhe des Lethrixors hagelten ungeduldig auf den Steintisch nieder, an dem er saß. Dor'malox würde seine Arbeit sicherlich gewissenhaft vollziehen, die Lethra allerdings machte ihm einige Sorgen. Die Verteidigung Leth'Axorns musste unumgänglich sein und diese Aufgabe wurde ihm zugeteilt.
Versagen ist keine Option! Der Leitspruch des Lethrixors, doch kam er nicht umher die Folgen eines Versagens abzuwägen. Was würde mit ihm geschehen, wenn die Verteidigung nicht standhalten wird? Den Rang eines Lethrixors würde er verlieren, wenn er nicht gar von seiner Existenz getrennt werden würde.
Die gepanzerte Hand ballte sich zur Faust und er donnerte sie auf den Tisch. Verdammt! Dann müsste das heilige Volk der Letharen eben dafür sorgen, dass es zu keinem Gegenangriff kommen wird.