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Wenn Elfen reisen – und Zwerge mitnehmen.

Verfasst: Donnerstag 3. Juni 2010, 09:53
von Elayoe War´svalvar
Es war wieder eines dieser großen Probleme. Wenn man das Wort Schiff oder magisches Portal vor den Zwergen erwähnte, dann schien es, als würden diese den Verstand verlieren. Und wenn sie gerade dabei waren auch noch die Beherrschung.

„Es ist nicht so, dass wir Angst hätten über das Wasser zu fahren! Wir haben ja keine Angst vor Wasser! Aber die Reise dauert so lang!“

Dies war einer der typischen Sätze, die man an dieser Stelle zu hören bekam. Oder:

"Das Gefuchtel ist uns nicht geheuer! Nein, nein, da graben wir uns lieber einen Tunnel!"

Nur würde man Menek’Ur rechtzeitig erreichen, wenn die Zwergen gerade jetzt anfingen einen Tunnel zu graben? Nicht dass man bezweifeln könnte, dass sie es schaffen würden. Aber die Lebensspanne der Menschen und Menekaner würde sicher schon vorbei sehn, ehe sie dort angelangten. Also mußte nun ein anderer Ausweg gefunden werden.
Lange Zeit überlegte Elayoe. Was war es, was man nun tun konnte. Ingosch war es! Artox und Ingosch brachten ihr die rettende Idee.

Als man in Berchgard stand um den Angriff Rahals abzuwehren wollten die beiden einen Flug auf dem Rücken des Drachen machen. Nicht um zu reisen, aber um dann mit Bolzen aus ihren Armbrüsten vom Himmel herab zu schießen auf die Feinde. Also schien es, als würden sie keine Angst vor Drachen haben. Oder vor dem Fliegen. Oder vor beidem. Und so wurde der Entschluß gefasst. Die Khaz-Aduir würden nach Menek’Ur gelangen indem sie von den Drachen getragen wurden!

Die Vorbereitungen wurden getroffen.

Operation Greifenreiter

Verfasst: Donnerstag 3. Juni 2010, 10:47
von Ingosch Felshammer
... wie Kriegstrommeln hallten die Hammerschläge durch Nilzadan. Die Khaz-Aduir waren in Aufbruchsstimmung, doch nicht ohne schweres Gerät.
Balisten, Triböcke... alles muße mit nach Menekur...


Die Idee die Menekaner zu schützen schmeckte den stolzen Khaz-Aduir garnicht. Eigentlich hatten sie gegen die gesammte Idee eine gewisse Abneigung. Nicht das sie etwa Angst vorm fliegen hätten, aber es war hoch und es war sicherlich nicht langsam. Konnte ja auch keiner wissen, das die Zwelfe den kleinen Scherz, Witz den Joke direkt ernst nehmen würden den sie gemacht hatten. Als ob Artox von einem Drachen einen Bolzen auf einen Gegner abgeschossen hätte. Viel lieber hat er ihm das Maul aufgerissen, die Armbrust in den Mund gesteckt um dann zu zusehen wie sich die Augen weiten wärend der Bolzen aus dem Hinterkopf wieder austritt.

Nun war es zu spät. Ela war hellauf begeistert und brabbelte in ihrer unbekümmerten Art direkt los, das sie ja noch Freundinen hätte, die sicher dabei helfen wollten die Zwerge nach Menekur zu bringen. Die Augen weiteten sich etwas als Artox und Ingosch das hörten, stumm sahen sie sich an, und wieder vor. Beide wollten wiedersprechen, doch es war zu spät. Ela war verschwunden und sicherlich würde sie nicht alleine zurück kommen. Nun war es an ihnen sich darauf vor zu bereiten und genug Proviant mit zu nehmen das sie einige Zeit auf Menekur verweilen konnten. Bier machen konnten die verbrannten nicht, und das Zeug was sie saufen war bestenfalls zum Äxte reinigen zu gebrauchen. Nicht das es schlecht war, es war halt wie der Whiskey der Thyren... anders halt.

Es dauerte eine weile bis alles zusammen getragen war, und so standen sie alle gut gelaunt vor dem riesen Berg an Waffen, Munition, Kriegsgerät, Bier, halben Oger, und was man halt so brauchte. Man wußte schließlich nicht wie die Menekaner schmieden würde, also hatte man vorsorglich noch ein paar Ambosse und große Essen dazu gestellt. Allen in allem füllte es den halben Palast. Ja so konnte ein Krieg beginnen, jubelten sie sich gegenseitig zu und tranken und tranken. Am morgen trat Morak skeptisch in den Palast, und fing langsam an zu reden. Das rechte maß, ich bin nur ein einfacher Schneider... klong machte es als ihn der Bierkrug am Kopf getroffen hatte. Lange war es her das Morak den Tempel beigetreten war, doch immer noch faselte er was er wäre ein Schneider.

Doch er hatte recht. Wie sollten Ela und ihre Freundinen das alles dort hin bekommen? Wie würden sie überhaupt dort hin bekommen? Was hatte er gesagt? Was war er? ... Ein Schneider. Noch ehe Morak zu sich kam wurde er schon hoch gehoben und zu Kunna ihren Haus gebracht. Schnell wurden Stoffe, Lederriemen und Leichte beschläge geholt und einfach auf Morak abgelegt, der noch immer bewußtlos vor ihrem Haus lag. Artox kritzelte noch einen Zettel den er ganz auf die Spitze des riesigen Berges an Material legte, mit einem großen Stein als Beschwerung legte: Wir brauchen Sättel für Drachen ich helfe dir, Morak! Als Kunna nach einer Ewigkeit endlich alles im Haus verstaut hatte wankte auch schon Morak zu ihr, er wußte zwar nicht was er machen sollte, aber Kunna bellte schon nach Hilfe und so begannen sie mit ihrer Arbeit. Große Sättel das sie auf den Rücken eines Drachen passen würden. zwei bis drei Sitze, einer nach hinten schauend um den Rücken zu schützen mit einer Armbrust falls jemand sie doch angreifen wollte. Kleinere Halstaschen um doch ein wenig Proviant mit zu nehmen.

So standen sie mit den fertigen Sätteln am Eingng vor dem Berg und warteten in ihren Kriegsrüstungen. Die Äxte geschärft, die Bolzen gechliffen, die Augen in den Himmel gehoben. Skeptisch schaute Ingosch noch einmal zu Gorimm... sicher war er immer noch nicht, das Gorimm nicht versuchen würde wärend des Fluges seinen Drachen zu erwürgen.


Operation Greifenreiter hatte begonnen...