Änderungen in der Strategie - Verlorene Ehre und eine Schuld
Verfasst: Sonntag 4. Dezember 2005, 04:49
Leises brüten.
Ins Feuer starren.
Weit schweifende Gedanken.
Varuna. Unschuldig.
"Als ich ihn das letzte Mal gesehen habe war er auf dem Weg nach Rahal."
"Anghar und ich werden ein wenig nachforschen."
"Ehrenkrieger, befellter, deine Ehre ist dir genommen."
Isgar blieb ungerächt.
Unschuldiges Blut klebte an seinen Händen.
Seit der Offenbarung der Dame im Wind sah er ihre Gesichter des Nachts, hörte ihre Stimmen anklagend sprechen, von Frauen, Kindern.
Jede Nacht wachte er schreiend auf, jede Nacht kamen die Vorwürfe und die Schuld... Seine Ehre selbst konnte er verschmerzen, aber Unschuldige Jahre vor ihrer Zeit in ihre Gräber gesandt zu haben... das war ein eisigkalter Dolchstoss in sein Herz.
"Leite mich Thrail, gib mir Rat, was soll ich tun? Wie kann ich meine Schuld sühnen und die Liebe der Ahnen zurück gewinnen?"
Das Vieh stirbt, die Freunde sterben,
Endlich stirbt man selbst;
Doch eines weiß ich, daß immer bleibt:
Das Urteil über den Toten.
Die Tradition der Ehre... und wie immer hatte Thrail recht. Nur der Freund betrauert den Freunde, in des falschen Herzen lauert nur Hohn. Nachruhm... aus Rahal würde er keinen erlangen, in Ered Luin wäre sein kurzes Leben nur ein Augenblick den niemand jemals vermissen würde. Ciesa, Anghar, Rafael, Aradan, Angelina, Gray, Sayid, Aasim, das waren die Namen jener ausserhalb des Clans die ihm Nachruhm geben würden, diese waren es die er würde stolz machen müssen.
Und das würde er nicht mit tiefländischer Dickköpfigkeit die ihm riet Varuna auch weiterhin nicht zu vertrauen. Er hatte eine Schuld zu begleichen gegenüber den toten Gardisten und deren Familien. Diese Schuld würde er begleichen indem er weiteres Sterben im Reich wo immer möglich verhinderte.
Langsam setzte er sich auf und trat zum Fenster, dass Caillean hinter ihm die Augen öffnete und sich in den Fellen halb aufsetzte merkte er nicht mehr, sein Blick lag auf dem vom Mond erhellten Grimwould dessen Bewohner friedlich schliefen.
"Hilf mir Thrail, oberster Jarl, Vorvater. Ich sehe neue Kämpfe herauf ziehen und kann meiner Familie nicht schon wieder die Angst um mich zumuten. Rahal rüstet, Varuna rüstet, es wird ein Zusammentreffen der Mächte geben und ich fürchte letztlich zwischen diese Mühlsteine zu geraten.
Was rätst du mir, oberster Ahn und bringer der Traditionen, soll ich Varuna zu Hilfe eilen? Rahal rechnet nicht mit uns, sie denken ihre kleine List hätte Grimwould und Varuna entzweit. Meinst du das mit deinen Worten? Soll ich für Fremde... für Städter mein Leben und das meines Clans riskieren um die Schuld die wir... die ich auf mich geladen habe wieder gut zu machen?
Ich beschwöre dich Thrail, bei deinem Blut das durch meine Adern fliesst, gib mir einen Hinweis."
Ins Feuer starren.
Weit schweifende Gedanken.
Varuna. Unschuldig.
"Als ich ihn das letzte Mal gesehen habe war er auf dem Weg nach Rahal."
"Anghar und ich werden ein wenig nachforschen."
"Ehrenkrieger, befellter, deine Ehre ist dir genommen."
Isgar blieb ungerächt.
Unschuldiges Blut klebte an seinen Händen.
Seit der Offenbarung der Dame im Wind sah er ihre Gesichter des Nachts, hörte ihre Stimmen anklagend sprechen, von Frauen, Kindern.
Jede Nacht wachte er schreiend auf, jede Nacht kamen die Vorwürfe und die Schuld... Seine Ehre selbst konnte er verschmerzen, aber Unschuldige Jahre vor ihrer Zeit in ihre Gräber gesandt zu haben... das war ein eisigkalter Dolchstoss in sein Herz.
"Leite mich Thrail, gib mir Rat, was soll ich tun? Wie kann ich meine Schuld sühnen und die Liebe der Ahnen zurück gewinnen?"
Das Vieh stirbt, die Freunde sterben,
Endlich stirbt man selbst;
Doch eines weiß ich, daß immer bleibt:
Das Urteil über den Toten.
Die Tradition der Ehre... und wie immer hatte Thrail recht. Nur der Freund betrauert den Freunde, in des falschen Herzen lauert nur Hohn. Nachruhm... aus Rahal würde er keinen erlangen, in Ered Luin wäre sein kurzes Leben nur ein Augenblick den niemand jemals vermissen würde. Ciesa, Anghar, Rafael, Aradan, Angelina, Gray, Sayid, Aasim, das waren die Namen jener ausserhalb des Clans die ihm Nachruhm geben würden, diese waren es die er würde stolz machen müssen.
Und das würde er nicht mit tiefländischer Dickköpfigkeit die ihm riet Varuna auch weiterhin nicht zu vertrauen. Er hatte eine Schuld zu begleichen gegenüber den toten Gardisten und deren Familien. Diese Schuld würde er begleichen indem er weiteres Sterben im Reich wo immer möglich verhinderte.
Langsam setzte er sich auf und trat zum Fenster, dass Caillean hinter ihm die Augen öffnete und sich in den Fellen halb aufsetzte merkte er nicht mehr, sein Blick lag auf dem vom Mond erhellten Grimwould dessen Bewohner friedlich schliefen.
"Hilf mir Thrail, oberster Jarl, Vorvater. Ich sehe neue Kämpfe herauf ziehen und kann meiner Familie nicht schon wieder die Angst um mich zumuten. Rahal rüstet, Varuna rüstet, es wird ein Zusammentreffen der Mächte geben und ich fürchte letztlich zwischen diese Mühlsteine zu geraten.
Was rätst du mir, oberster Ahn und bringer der Traditionen, soll ich Varuna zu Hilfe eilen? Rahal rechnet nicht mit uns, sie denken ihre kleine List hätte Grimwould und Varuna entzweit. Meinst du das mit deinen Worten? Soll ich für Fremde... für Städter mein Leben und das meines Clans riskieren um die Schuld die wir... die ich auf mich geladen habe wieder gut zu machen?
Ich beschwöre dich Thrail, bei deinem Blut das durch meine Adern fliesst, gib mir einen Hinweis."