Verfügung im Entführungsfalle
Verfasst: Montag 31. Mai 2010, 16:07
So. Das gestern war das letzte Mal, daß es irgendwelche Zweifel hätte geben können. Leah entführt... und Marbur hatte allen Nerv, sie zu fragen, ob Darna sie opfern würde. "Leah kennt die Antwort besser als du, Grünschnabel."
"Meine Antwort ist, Ihr solltet die Frage anders stellen, Herr Ecthaliat, und zwar... Bin ich bereit, die Tötung einer Adlerritterin durch Feindeshand in Kauf zu nehmen, statt durch die Herausgabe dieser Karten das Bestreben des Feindes zu fördern, mit diesen Karten vermutlich eine ganze Ortschaft mit unschuldigen und ahnungslosen Leuten zu 'opfern'?
Und ich glaube, darauf könnt Ihr Euch die Antwort auch selbst geben."
Entführungen, Erpressungen... Mistdreck. So viel dergleichen hatte sie inzwischen schon erlebt, und gestern hätten einige dieser räudigen Eisenwartler sie gern mitgenommen. Sie oder Adrian. Als hätten sie nicht genug Ärger gerade erst mit halbwegs heiler Haut überstanden. Oh nein. Es sollte keine Zweifel mehr geben, nicht über die Frage, ob man einer Erpressung nachgeben sollte oder nicht. Nicht, wenn es nach ihr ging.
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Verfügung
Gegeben von eigener Hand
in den Mauern des heiligen Kloster der Herrin Temora zu Gerimor
am letzten Tage des Eluviar im Jahre 253 nach der Herrin Sieg über den Panther
Hiermit gebe ich im Vollbesitz meines freien Willens einem jeden zu wissen, daß ich im Falle einer Entführung meiner Person verlange, daß erpresserischen Forderungen meiner Häscher nicht nachgegeben zu werden habe!
Weder materielles Gut noch gar die Gefährdung weiteren schützenswerten Lebens solle durch meine Person als Druckmittel widerrechtlich erlangt werden. Kein Verbrecher solle die seine Freiheit durch meine Gefangennahme und versprochene Freilassung erhalten.
Jegliches schlechte Gewissen, das der Feind zu erwecken gedenkt, sei durch mich selber als nichtig erklärt. Nicht die Hand der Erpressten ist es, die mein Leben gefährdet, sondern einzig und allein das Handeln meiner Häscher selbst; und durch keinerlei Lügengespinst und Gaukelei haben sie sich dieser ihrer persönlichen Verantwortung zu entledigen!
Jeder Verbrecher ist für seine Taten allein selbst verantwortlich und so soll keinerlei Gram eine Seele drücken, der entgegengebrüllt wird, sie hätte die Entscheidungsgewalt über mein Wohl oder Wehe, denn dieses ist schlicht nicht wahr und allzu billiger Köder, sich die Erpressten gefügig zu machen.
Keinen Abstand jedoch nehme ich von der Hoffnung, daß im Falle meiner Entführung andere Wege gefunden werden mögen, mein Freikommen zu erwirken. So wie ich mich selber um jenes bemühe, so rechne ich auf die Hilfe meiner Freunde und den Beistand rechtschaffener Seelen.
Einzig zum Schaden unserer Feinde agieren sollen sie, solange ihre Mittel unter den Augen der lichten Götter als duldbar gelten dürfen.
Dies sei mein Wille.
Lady Darna Gräfin von Hohenfels
Paladin in Diensten der Herrin Temora
amtierende Freiherrin von Elbenau
"Meine Antwort ist, Ihr solltet die Frage anders stellen, Herr Ecthaliat, und zwar... Bin ich bereit, die Tötung einer Adlerritterin durch Feindeshand in Kauf zu nehmen, statt durch die Herausgabe dieser Karten das Bestreben des Feindes zu fördern, mit diesen Karten vermutlich eine ganze Ortschaft mit unschuldigen und ahnungslosen Leuten zu 'opfern'?
Und ich glaube, darauf könnt Ihr Euch die Antwort auch selbst geben."
Entführungen, Erpressungen... Mistdreck. So viel dergleichen hatte sie inzwischen schon erlebt, und gestern hätten einige dieser räudigen Eisenwartler sie gern mitgenommen. Sie oder Adrian. Als hätten sie nicht genug Ärger gerade erst mit halbwegs heiler Haut überstanden. Oh nein. Es sollte keine Zweifel mehr geben, nicht über die Frage, ob man einer Erpressung nachgeben sollte oder nicht. Nicht, wenn es nach ihr ging.
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Verfügung
Gegeben von eigener Hand
in den Mauern des heiligen Kloster der Herrin Temora zu Gerimor
am letzten Tage des Eluviar im Jahre 253 nach der Herrin Sieg über den Panther
Hiermit gebe ich im Vollbesitz meines freien Willens einem jeden zu wissen, daß ich im Falle einer Entführung meiner Person verlange, daß erpresserischen Forderungen meiner Häscher nicht nachgegeben zu werden habe!
Weder materielles Gut noch gar die Gefährdung weiteren schützenswerten Lebens solle durch meine Person als Druckmittel widerrechtlich erlangt werden. Kein Verbrecher solle die seine Freiheit durch meine Gefangennahme und versprochene Freilassung erhalten.
Jegliches schlechte Gewissen, das der Feind zu erwecken gedenkt, sei durch mich selber als nichtig erklärt. Nicht die Hand der Erpressten ist es, die mein Leben gefährdet, sondern einzig und allein das Handeln meiner Häscher selbst; und durch keinerlei Lügengespinst und Gaukelei haben sie sich dieser ihrer persönlichen Verantwortung zu entledigen!
Jeder Verbrecher ist für seine Taten allein selbst verantwortlich und so soll keinerlei Gram eine Seele drücken, der entgegengebrüllt wird, sie hätte die Entscheidungsgewalt über mein Wohl oder Wehe, denn dieses ist schlicht nicht wahr und allzu billiger Köder, sich die Erpressten gefügig zu machen.
Keinen Abstand jedoch nehme ich von der Hoffnung, daß im Falle meiner Entführung andere Wege gefunden werden mögen, mein Freikommen zu erwirken. So wie ich mich selber um jenes bemühe, so rechne ich auf die Hilfe meiner Freunde und den Beistand rechtschaffener Seelen.
Einzig zum Schaden unserer Feinde agieren sollen sie, solange ihre Mittel unter den Augen der lichten Götter als duldbar gelten dürfen.
Dies sei mein Wille.
Lady Darna Gräfin von Hohenfels
Paladin in Diensten der Herrin Temora
amtierende Freiherrin von Elbenau