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Gerimor-Kurier Ausgabe 14

Verfasst: Sonntag 30. Mai 2010, 13:12
von Raindri Katuri
Der Kurier ist diesmal wie immer in Adoran im Hinterzimmer zu finden, desweiteren wieder am Wegekreuz und erneut nicht in Bajard. Derweiteren liegt eine Ausgabe in der Hafenkneipe zu Rahal.

Gerimor-Kurier Ausgabe 14
Die Welt im Überblick, kompetent und Zeitnah

Informationen:

Ilbert Narus: „Meine Familie wurde von Orks getötet! Zwei mal!“ – die Herzzerreißende Geschichte eines Kindes das im Wald seinen Meister fand und vom Licht einer Metangasexplosion auf einer Viehweide seine Inspiration fand. – Das Buch der Woche.


Artenschutz:

Edle Möbelbezüge aus dem Leder, ein Pulver gegen Migräne aus den Knochen und einige Münzen für die klerikale Spende zur Beruhigung des imaginären Gewissens. Das alles und noch viel mehr kann man aus Dämonen machen. Kein Wunder also das sie gejagt werden bis zur Ausrottung. Nur noch an wenigen Stellen findet man diese ängstlichen scheuen Lebewesen. Jetzt endlich hat sich eine Initiative gegründet um die großen, extrem alten, wenig geselligen Geschöpfe zu retten. „So ein Dämon braucht 25 ausgewachsene Krieger je Woche damit sie satt sind, die brauchen 1 Kuh je Woche. Das sind 39000 Kühe je ausgewachsenem Dämon!“ – so rechnete uns der Leiter der Organisation zur Rettung infernalisch böser Lebensformen vor bevor er mit stolz geschwellter Brust in die Grotte hinab schritt um sich als Zeichen des Protestes und des Schutzes an die Kreaturen zu ketten.


Männer! Magier! Die besten 5!

Es gibt große Männer unserer Zeit! Und nur wenige sind erwacht, so ist es an uns sie zu würdigen, der Gerimorkurier präsentiert die größten Magier unserer Zeit.

1. Der mächtige Erzmagier Ali von Menekur!
2. Der mittelmäißge Janus Aethra!
3. Der Namenlose Lethare der einen Arkorinther gefressen hat.
4. Ein Stein zwischen Bajard und dem Sumpf
5. Der Bedeutungslose Arenvir


Ein Nachruf:

Der Irre ist tot. Der Irre Schläger von Rahal. Er schlug viele, einige nieder, andere tot, ein paar zum Ritter. Aber er schlug jeden der den Fehler beging das Stadttor von Rahal zu durchqueren. So rekrutierte sich die Führungeselite von Rahal über Jahre. Immer waren genug Ritter da, vom Rittertum förmlich erschlagen und sichtlich überfordert, aber reichlich, wenn auch nicht herzlich. So lebten Generationen von Rittern, wenn auch nicht lange und erbten stets die Rüstungen mit dem daran haftenden Blut ihrer Vorgänger. Aber es sollte alles anders kommen.

Khazkal Deslon, der lebende Beweis das mehr als 2 Dutzend Minderwertigkeitskomplexe ohne Probleme sich in einer Person ausleben können, war das letzte Opfer. Der kleinwüchsige Wicht den selbst ein bekannter Magier aus Adoran um gut einen Kopf überragte stolperte eines Tages als er sich verirrt hatte ausversehen durch das mächtige Portal der Stadt und dann passierte es. Er wurde zum Ritter geschlagen. All die Jahre des Leides, der Schmach und Entbehrung lösten sich auf. Er bekam auf einen Schlag Anerkennung und Würden als der Ritterschlag vernichtend auf sein Hohlkreuz krachte. Mit Stolz geschwellter Wampe humpelte er vor Schmerzen quiekend in die Stadt und sah sie. Schaaren von Rittern in den Straßen, Gassen und auf den Dächern. Erneut fraß sich der Hass durch den kleinen von Neurosen geschüttelten Leib – er würde Rache nehmen, das war sicher.

Nun ist er tot. Der Schläger, er liegt darnieder und die Zukunft der Rahler steht in den Sternen. Geplagt vom dümmsten was die Welt zu bieten hat, den Letharen und einer Rotte die zum aussterben verdammt ist das Schicksaal der Stadt mehr als ungewiss.


Für den Kurier: Nicolas