Der Weg zum Kloster... ohne Rückweg
Verfasst: Samstag 29. Mai 2010, 21:50
Emsig suchte sie alles zusammen was sie benötigte. Die Tasche wurde dabei immer praller. Tränke die sie schützen sollten. Einige Wurfmesser und dazu die schützende Kette die sie einmal gefunden hatte.
Die Rüstung unter dem weiten Kleid saß eng, der Kinderbauch begann schon zu drücken, aber es war nötig für den Weg den sie nun antrat. So richtete sie noch mal den Umhang und den Hut und nahm sich die Schwertscheide von der Anrichte.
Sie hatte keinen Leibwächter gefunden für den Weg, aber es war wichtig, dass sie ihn dennoch tätigte.
Immerhin war es die Aufgabe des Grafen gewesen, dass endlich Kontakt mit den Zwergen aufgenommen wurde und das neue Tor für Berchgard an seinen Platz fand.
Und das Tor der Zwerge die Stadt und die Menschen die darin wohnten endlich wieder schützen würde.
Sie atmete noch einmal tief durch bevor sie die Tür zu ihrem Haus schloss und den Schlüssel dazu im Blumentopf neben der Tür versteckte. Der Weg bis zur Kutsche war nicht weit und dennoch atmete sie unter der Last der Rüstung und auch der Tasche schon sehr und das ungeborene Kind in ihrem Leib drückte ihr auf die Lunge.
Aber sie musste noch ein Stückchen gehen nach der Kutschfahrt bis sie am Kloster war. Jedoch würde die Kutschfahrt ihr die nötige Zeit dafür geben.
Sie hatte nur genau so viel Gold mit sich genommen, dass sie die Kutschfahrt hin und zurück bezahlen konnte, immerhin wollte sie keinen Anreiz bieten sie auszurauben.
Ruhig ratterte die Kutsche über die Wege hin Richtung Bajard, von dort aus wollte sie das kleine Stück bis zum Kloster gehen. Der Regen begann auf der Hälfte der Strecke auf das Dach der Kutsche zu prasseln und verwandelte die Wege in eine schlammige Piste. Auch der Donner war laut im inneren der Kutsche zu hören.
Nach einer Weile wurde die Kutsche immer langsamer und langsamer bis die Pferde die Kutsche gar nicht mehr zogen und sie zum stehen kamen.
Den Kopf aus dem Kutschfenster strecken sah sie sorgenvoll sich um, es war dunkel geworden durch die Regenwolken und unaufhörlich prasselte der Regen auf den Boden.
Ein kurzes Gespräch mit dem Kutscher lies es klar werden, die Wege waren zu matschig geworden um weiter zu fahren und die Räder hatten sich bereits fest gefahren.
Nur kur erkundigte sich Anetta wo sie den gerade wären. Und die Information, dass sie zwischen Berchgard und Bajard waren lies ihren Entschluss wachsen, nun von dort aus den Weg zum Kloster zu suche. Und lies sich die Strecke vom Kutscher kurz erklären.
Der Weg sollte machbar sein, sie müsste nur durch das Wäldchen durch und dann über die offene Wiese hinab. Der Kutscher schenkte ihr sogar eine seiner Lampen für die Dunkelheit.
So machte sie sich auf den Weg, durch den Matsch der Straße war es sehr mühselig voran zu kommen, doch alsbald kam sie auf besagtes Wäldchen zu, das Blätterdach hatte den Waldboden nicht zu doll aufweichen lassen und so kam sie nun rascher voran.
Hier und da hörte sie Tiere durch das Unterholz huschen und dies jagte ihr immer einen halben Herzinfakt ein und ihr Atem beschleunigte sich immer weiter und weiter. Bis sie eine Rast machen musste. Sie lehnte sich mit dem Rücken an einen Bauch und stellte die Laterne neben sich auf den Boden. Ihre Seite stach unter der Anstrengung und der Kleidsaum war nun schon mehr wie einmal eingerissen und voll mit Schlamm besudelt.
Sie entschied sich dafür, das Kleid auszuziehen und zurück zu lassen, sie würde so um einiges schneller voran kommen.
Gerade war sie dabei die Schnürrungen des Kleides zu öffnen, als sie etwas hinter sich hörte. Lautes rascheln und wie Zweige zerbrachen.
Eilig Blickte sie sich um und ein kleines Stück weg konnte sie Lichter erkennen. Es waren drei Lichter die sich auf sie zu bewegten. Einen Moment wartete sie, bis sie die Stimmen hören konnte.
Sie berichteten davon, dass der Kutscher gesagt haben soll, dass der reiche Pinkel hier im Wald sein sollte in Richtung Kloster. Eine leichte Beute, eine schwangere Frau stink reich und sicherlich mit einem prallen Goldbeutel.
Die Angst packte Anetta im Genick und sie begann zu rennen, das Kleid halb offen und die Laterne zurück gelassen begann sie zu rennen. Die Männer wollten ihr an den Leib, an ihr Gold, was sie nicht dabei hatte. Was würden sie mit ihr tun, wenn sie kein Gold bei ihr finden würden?
Die Schritte hinter ihr wurden auch rascher, sie hatten sie entdeckt und waren ihr auf den Fersen und durch das Kleid und auch ihre zusätzliche Last kam sie nicht rasch voran.
Sie verfluchte den Moment, als sie den Rucksack abgesetzt hatte, er stand nun an dem Bauch mit allem darin, was sie zu ihren Schutz vorbereitet hatte außer der Rüstung und der Kette.
Aber dies alleine würde ihr nicht helfen.
Sie schaute erneut hinter sich und sah die Lichter näher und näher kommen, sie konnte schon deutlich die Schemen der drei Männer erkennen. Und dann geschah es, sie stolperte über eine Wurzel, die aus dem Boden ragte und der Länge nach flog sie in den weichen Waldboden.
Ihr Gesicht schlug sie sich dabei auf und sie spürte wie warmes Blut aus ihrer Nase und von ihrer Stirn begannen hinab zu laufen.
Es dauerte einen Moment bis sie sich wieder gefangen hatte und sich aufrappeln wollte. Aber es war zu spät, sie waren schon da und große Hände grabschten nach ihr und sie hörte noch wie sie grölten und jubelten, bevor ein dumpfer Schlag auf den Hinterkopf all ihre Gedanken auslöschten.
Und dennoch galten ihre letzten kurzen Gedanken nicht dem wie sie von hier wieder wegkommen würde, aus jener misslichen Lage. Sondern sie sah Thelor vor sich, ihren geliebten Mann, wie er Marie auf den Arm hielt und sie ihr winkten.
Die Dunkelheit umfang sie rasch und warm, ihr ganzer Körper wurde warm und weich, sie fühlte sich als würde sie schweben.
Der kalte Boden und die grabschenden Hände nahm sie nicht war. Und auch die Enttäuschung der drei Männer, die nicht viel bei ihr fanden. Keinen Schmuck, kaum Gold und das Kleid was sie trug war ebenso zerrissen.
So entschlossen die drei Diebe sie los zu werden. Der stärkste von ihnen legte den leiblosen Körper über seine Schulter und die anderen hielten die Lichter hinauf. Und so gingen sie in Richtung des Klosters weiter. Wenn noch leben in dem Pinkel stecken würde, würde das Kloster sie schon wieder aufpäppeln, denn immerhin sahen sie sich als Diebe und nicht als Mörder.
Daher trugen sie Anetta in Sichtweite des Klosters und legten sie dort auf den Boden.
Mit lautem kreischen und winken machten sie die Wachen dort auf sich aufmerksam und ließen eine Lampe als Markierung zurück. Als diese begannen sich in Bewegung zu setzten und auf die drei Halunken zu rannten.
Doch es war bereits zu spät als die Wachen bei ihr waren und die Diebe über alle Berge. Das Leben war bereits aus ihr heraus gefahren.
Doch ein seliges Lächeln lag auf den Lippen von Anetta.
Denn sie hatte einen kleinen Jungen auf ihrem Arm und winkte zurück zu Thelor und Marie die auf der anderen Seite des Flusses waren und zurück winkten.
Die Rüstung unter dem weiten Kleid saß eng, der Kinderbauch begann schon zu drücken, aber es war nötig für den Weg den sie nun antrat. So richtete sie noch mal den Umhang und den Hut und nahm sich die Schwertscheide von der Anrichte.
Sie hatte keinen Leibwächter gefunden für den Weg, aber es war wichtig, dass sie ihn dennoch tätigte.
Immerhin war es die Aufgabe des Grafen gewesen, dass endlich Kontakt mit den Zwergen aufgenommen wurde und das neue Tor für Berchgard an seinen Platz fand.
Und das Tor der Zwerge die Stadt und die Menschen die darin wohnten endlich wieder schützen würde.
Sie atmete noch einmal tief durch bevor sie die Tür zu ihrem Haus schloss und den Schlüssel dazu im Blumentopf neben der Tür versteckte. Der Weg bis zur Kutsche war nicht weit und dennoch atmete sie unter der Last der Rüstung und auch der Tasche schon sehr und das ungeborene Kind in ihrem Leib drückte ihr auf die Lunge.
Aber sie musste noch ein Stückchen gehen nach der Kutschfahrt bis sie am Kloster war. Jedoch würde die Kutschfahrt ihr die nötige Zeit dafür geben.
Sie hatte nur genau so viel Gold mit sich genommen, dass sie die Kutschfahrt hin und zurück bezahlen konnte, immerhin wollte sie keinen Anreiz bieten sie auszurauben.
Ruhig ratterte die Kutsche über die Wege hin Richtung Bajard, von dort aus wollte sie das kleine Stück bis zum Kloster gehen. Der Regen begann auf der Hälfte der Strecke auf das Dach der Kutsche zu prasseln und verwandelte die Wege in eine schlammige Piste. Auch der Donner war laut im inneren der Kutsche zu hören.
Nach einer Weile wurde die Kutsche immer langsamer und langsamer bis die Pferde die Kutsche gar nicht mehr zogen und sie zum stehen kamen.
Den Kopf aus dem Kutschfenster strecken sah sie sorgenvoll sich um, es war dunkel geworden durch die Regenwolken und unaufhörlich prasselte der Regen auf den Boden.
Ein kurzes Gespräch mit dem Kutscher lies es klar werden, die Wege waren zu matschig geworden um weiter zu fahren und die Räder hatten sich bereits fest gefahren.
Nur kur erkundigte sich Anetta wo sie den gerade wären. Und die Information, dass sie zwischen Berchgard und Bajard waren lies ihren Entschluss wachsen, nun von dort aus den Weg zum Kloster zu suche. Und lies sich die Strecke vom Kutscher kurz erklären.
Der Weg sollte machbar sein, sie müsste nur durch das Wäldchen durch und dann über die offene Wiese hinab. Der Kutscher schenkte ihr sogar eine seiner Lampen für die Dunkelheit.
So machte sie sich auf den Weg, durch den Matsch der Straße war es sehr mühselig voran zu kommen, doch alsbald kam sie auf besagtes Wäldchen zu, das Blätterdach hatte den Waldboden nicht zu doll aufweichen lassen und so kam sie nun rascher voran.
Hier und da hörte sie Tiere durch das Unterholz huschen und dies jagte ihr immer einen halben Herzinfakt ein und ihr Atem beschleunigte sich immer weiter und weiter. Bis sie eine Rast machen musste. Sie lehnte sich mit dem Rücken an einen Bauch und stellte die Laterne neben sich auf den Boden. Ihre Seite stach unter der Anstrengung und der Kleidsaum war nun schon mehr wie einmal eingerissen und voll mit Schlamm besudelt.
Sie entschied sich dafür, das Kleid auszuziehen und zurück zu lassen, sie würde so um einiges schneller voran kommen.
Gerade war sie dabei die Schnürrungen des Kleides zu öffnen, als sie etwas hinter sich hörte. Lautes rascheln und wie Zweige zerbrachen.
Eilig Blickte sie sich um und ein kleines Stück weg konnte sie Lichter erkennen. Es waren drei Lichter die sich auf sie zu bewegten. Einen Moment wartete sie, bis sie die Stimmen hören konnte.
Sie berichteten davon, dass der Kutscher gesagt haben soll, dass der reiche Pinkel hier im Wald sein sollte in Richtung Kloster. Eine leichte Beute, eine schwangere Frau stink reich und sicherlich mit einem prallen Goldbeutel.
Die Angst packte Anetta im Genick und sie begann zu rennen, das Kleid halb offen und die Laterne zurück gelassen begann sie zu rennen. Die Männer wollten ihr an den Leib, an ihr Gold, was sie nicht dabei hatte. Was würden sie mit ihr tun, wenn sie kein Gold bei ihr finden würden?
Die Schritte hinter ihr wurden auch rascher, sie hatten sie entdeckt und waren ihr auf den Fersen und durch das Kleid und auch ihre zusätzliche Last kam sie nicht rasch voran.
Sie verfluchte den Moment, als sie den Rucksack abgesetzt hatte, er stand nun an dem Bauch mit allem darin, was sie zu ihren Schutz vorbereitet hatte außer der Rüstung und der Kette.
Aber dies alleine würde ihr nicht helfen.
Sie schaute erneut hinter sich und sah die Lichter näher und näher kommen, sie konnte schon deutlich die Schemen der drei Männer erkennen. Und dann geschah es, sie stolperte über eine Wurzel, die aus dem Boden ragte und der Länge nach flog sie in den weichen Waldboden.
Ihr Gesicht schlug sie sich dabei auf und sie spürte wie warmes Blut aus ihrer Nase und von ihrer Stirn begannen hinab zu laufen.
Es dauerte einen Moment bis sie sich wieder gefangen hatte und sich aufrappeln wollte. Aber es war zu spät, sie waren schon da und große Hände grabschten nach ihr und sie hörte noch wie sie grölten und jubelten, bevor ein dumpfer Schlag auf den Hinterkopf all ihre Gedanken auslöschten.
Und dennoch galten ihre letzten kurzen Gedanken nicht dem wie sie von hier wieder wegkommen würde, aus jener misslichen Lage. Sondern sie sah Thelor vor sich, ihren geliebten Mann, wie er Marie auf den Arm hielt und sie ihr winkten.
Die Dunkelheit umfang sie rasch und warm, ihr ganzer Körper wurde warm und weich, sie fühlte sich als würde sie schweben.
Der kalte Boden und die grabschenden Hände nahm sie nicht war. Und auch die Enttäuschung der drei Männer, die nicht viel bei ihr fanden. Keinen Schmuck, kaum Gold und das Kleid was sie trug war ebenso zerrissen.
So entschlossen die drei Diebe sie los zu werden. Der stärkste von ihnen legte den leiblosen Körper über seine Schulter und die anderen hielten die Lichter hinauf. Und so gingen sie in Richtung des Klosters weiter. Wenn noch leben in dem Pinkel stecken würde, würde das Kloster sie schon wieder aufpäppeln, denn immerhin sahen sie sich als Diebe und nicht als Mörder.
Daher trugen sie Anetta in Sichtweite des Klosters und legten sie dort auf den Boden.
Mit lautem kreischen und winken machten sie die Wachen dort auf sich aufmerksam und ließen eine Lampe als Markierung zurück. Als diese begannen sich in Bewegung zu setzten und auf die drei Halunken zu rannten.
Doch es war bereits zu spät als die Wachen bei ihr waren und die Diebe über alle Berge. Das Leben war bereits aus ihr heraus gefahren.
Doch ein seliges Lächeln lag auf den Lippen von Anetta.
Denn sie hatte einen kleinen Jungen auf ihrem Arm und winkte zurück zu Thelor und Marie die auf der anderen Seite des Flusses waren und zurück winkten.