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Das ende Nilzadans ?
Verfasst: Sonntag 9. Mai 2010, 18:36
von Gorimm Hammerfaust
Mit einem Grinsen hat Gorimm die Mine von Nilzadan verlassen. Reich war die ausbeute die er mit nach Hause nehmen konnte, und viel Arbeit wuerde es werden, jene erze die so mühsam erschuerft worden sind zu verarbeiten.
Stolz und voller tatendrang ueberlegte sich Gorimm an die Oberflaeche zu gehen, um dort den Norgoroth ein wenig den Tag zu vermiesen, und die Lizenzen zu ueberpruefen.
Ein Zwerg ein Wort, und so maschierte Gorimm unter dem gepolter der aufeinanderschlagenden Ketten durch die ewig hohen Hallen Nilzadans, um nach Berchgard zu gelangen.
Kurz nachdem er die Tore verlassen hat, und die dort wachenden Brueder gegruesst ging er durch den Langen stollen, der zu der Mine in Berchgard fuehrt. Als Gorimm die Mitte des Stollens erreichte schlug ein zwei Meter hoher Stein vor Gorimm in den Boden und ließ den Zwergen zurueck springen. Der wuchtige Khaz Aduir traute seinen Augen nicht, und dachte darueber nach das dieser Augenblick auch sein ende haette werden koennen.
Dann jedoch vernahm er ein geraeusch, wie er es nur zu gut kannte.
Die Felsdecke loeste sich und rauschte hinab auf den Boden, und zerschmetterte alles was sich unter ihr befand.
Gorimm nam die kurzen Beine in die Hand und lief so schnell er konnte, mit großem erfolg. Er konnte sich in die Mine von Berchgard retten.
Dort angekommen traute Gorimm seinen Augen kaum.
Er fand die Mine von Berchgard so vor, wie er sie das letzte mal verlassen hatte.
Noch vor EINEM meter waere er zerquetscht worden, wie ein Kaefer der unter den Stiefeln Gorimms klebte. Und hier ? Nichts ?
Sofort sprintete der kleine Zwerg wieder zum Eingang in den Stollen zu Nilzadan, um sich zu vergewissern wie hoch die ausmaße waren.
Doch waren sie hoch...
Es gab keine chance mehr zurueck in die Stadt zu kommen. Der ganze Eingang war verschuettet, und nichtmals ein Geschoepf mit der groeße eines Zwergen konnte sich dort durch quetschen.
Sofort alamierte er alle Wachen in der Mine von Berchgard um zu ueberpruefen ob auch die anderen Stollen verschuettet waren. Lange dauerte es nicht, und einige seiner Brueder kamen wieder zurueck.
" Bruder Gorimm ? Alle ausgaenge sind verschuettet, und durch keinen werden wir zurueck nach Nilzadan gelangen koennen. Sollen wir die Grafschaft kontaktieren, um mit den Bergungsarbeiten zu beginnen ? "
Gorimm konnte nicht glauben was seine Ohren dort erreichte. Alle notstollen in die Heilige Stadt waren versperrt ? Das Bauwerk der Zwerge war unerreichbar ?
" Hoert zu. Egal wer diese Mine betritt, ihr zwingt ihn dazu euch bei den Ausgrabungen hier zu helfen ! Versprecht jedem von ihnen eine hohe summe Gold, nur seht zu das sie an die Arbeit kommen ! Ich kuemmere mich um den rest ! "
Nachdem der Erdrutsch allem anschein nach ein ende hatte, begab Gorimm sich an die Oberflaeche. Das glueck im unglueck blieb aber auch Gorimm nicht verwehrt und so stieß er auf den Menschlichen Meisterschmied Thancred, welchen er sofort alamierte.
Thancred half den Khaz Aduir mit dem Liefern von Stuetzpfeilern und seinem eigenen Schweiss welchen er Produzierte, waehrend er mit der Spitzhacke in das kalte Gestein wuchtete.
Alle Bergmaenner die sich an jenem Tage in Berchgard aufhielten wurden gebeten den Bergungsarbeitern zu Helfen. Und eins war bis hier her ungewiss.... Wurde Nilzadan auch Opfer des Erdschlags ? Wurden seine Brueder unter den Truemmern begraben ? Oder konnten sie sich rechtzeitig aus Nilzadan begeben ?
Verfasst: Montag 10. Mai 2010, 10:22
von Thancred
wirklich Die schlimmen Nachrichten schienen den Weg zu dem alten Schmieden alle gut zu kennen,.. und machten auch noch ausgiebigen Gebrauch davon,..
Vielleicht sollt er Wegezoll erheben, von Jedem der eine Hiobsbotschaft dabei hatte.? Oder kleine Schiefertafeln mit Nummern ausgeben,... Gerimor geht unter ? ah so dann nimm eine Tafel und stell dich hinten an !
Das Lamm weg aus Berchgard, schlimm genug,
Das Häusschen leer, ohne das Lachen zu hören an das er sich auch wenn ers nicht so zugeben wollte doch schon gewöhnt hatte.
Viele Freunde waren auf reisen oder verschwunden andre verließen das Kontor.
Das Reich zerteilt, jetzt mit Berchgard als Amtssitz, eines der Teilgebiete ,
die guten nachrichten wollten gar kein Ende nehmen.
Und wirklich, als er ein wenig Entspannung im Glanz der Erze der Mine suchte, kam der nächste Hammer des Schicksaals angeflogen.
Dieses mal in Form eines stämmigen Kalurirs der wirklich üble Botschaft im Gepäck hatte, Ein Bergsturz! im Berg waren grosse Felsmassen abgegangen die Stollen nach Nilzadaan verschüttet, Wehrte sich der Berg gegen die aberwitzige Idee eines Allgötterschreines? Wollte er so eine Schnapsidee nicht tragen?
Jedem Gott eine Kleine kapelle oder einen kleinen Schrein, aye das hätte er verstanen aber so eine Art eines für alles Anbetungshaus jedem der Himmlischen ein paar Tropfen Ehrerbietung? wie aus der Gieskanne Bah !
Nicht jedes Erz taugt für jeden zweck !
Aber das Bier wird nicht so heiss getrunken wie es gebraut wird !
Und so lotste er den recht erschöpften Gorimm erst einmal ins Kontor
wo er bei einem Wildschwein und einem Humpen frisch gezapften das ganze Ausmaß des Übels erfuhr, wenn Stollen der Zwerge nachgaben musste schon viel passiert sein, wer weiss wie es in der Zwergenstadt selbst aussah, Cirmias steh jenen dort eingeschlossenen bei!
Und so wurde ein erster Notfallplan geschmiedet,. Stützbalken mussten zuerst her , einige waren im Lager wohl zu finden doch er würde mit Bospa reden müssen der kannte sich mit den Stämmen weitaus besser aus, fürs erste wurde ein Frachtwagen mit eichenen Balken beladen welchen die schweren Rosse bald den Hohlweg zur Mine hinaufzogen.
Gefolgt vom zotteligen Schmiede der einen Sack mit Pickeln Nägeln und Hämmern mit sich führte auch eine Rolle Seil hatte er dabei und ein halbes fässchen Mithrilschein,.. dass ja kein Verschütteter übersehen wurde, Mit Cirmias Hilfe und ehrlichem Schweiss hoffte er seinen Teil dazutun zu können den Weg frei zu bekommen, so stapfte er in den bekannten Stollen, nicht ohne immer wieder prüfende Blicke gen der Decke zu werfen.
Vorn angekommen sah er schon eifrige Zwergen bei der Arbeit, zuerst erntete der Zausekl wohl einige seltsame blicke doch einige der Bergwächter mochten ihn wohl aus der Mine kennen, und liessen es scheinbar zu dass er mithalf, und so war bald der schlag eines Pickels mehr zu hören der aus dem Dunkel der Mien Hallte,.. während die Fuhrleute die Balken ächzend hinab schafften.....
Verfasst: Montag 10. Mai 2010, 10:23
von Thancred
..
Verfasst: Montag 10. Mai 2010, 12:03
von Gorimm Hammerfaust
Die Mine fuellte sich, und immer mehr Bergleute und Zwerge begannen mit der Arbeit. Ein anblick wie er ihn sich niemals gewuenscht hatte. Konnte es wirklich passiert sein, dass der von Zwergen erbaute Stollen hinab stuerzte ? Oder wuerde Gorimm jeden moment aus seinem Alptraum erwachen, in dem es diesmal nicht um Gold, getunkt in einem Zwergenbier ging.
Eines war klar, die Arbeit durfte keine sekunde lang unterbrochen werden.
Die ersten Stuetzbalken wurden bereits befestigt und einiges an Gestein wurde an die Oberflaeche gebracht. Was dort damit geschehen sollte war Gorimm egal.
Nach einigen stunden der Arbeit ueberkam Gorimm ein gefuehl des Zorns, und er schnappte sich eine zweite Spitzhacke.
Links....Rechts....Links....Rechts... Immer wieder schlug die Pike in das maechtige kalte gestein, und immer wieder sprangen nur kleine stuecke ab. Die Felsen waren bereits zertruemmert, doch gab es auch noch einige große stuecke, die zerkleinert werden mussten bevor man ueberhaupt aussicht auf ein durchkommen hatte.
Jede Minute zaehlte, sowie jede Hand die hier half.
Waere es sinvoll doch die Grafschaft Adorans zu kontaktieren ? Immerhin hatte Gorimm vor nicht allzulanger Zeit dafuer gesorgt, dass ihre Mine dem Erdboden gleichgemacht wurde. Er war der Grund, und solle eben jener Grund nun um hilfe bitten, seine Brueder und Schwestern zu befreien ? So ganz konnte er sich mit dem Gedanken nicht anfreunden und so beschloss er ersteinmal weiter zu arbeiten, und die Steine nach oben zu schaffen, welche schon wieder so muehsam abgeschlagen wurden.
Verfasst: Montag 10. Mai 2010, 12:25
von Plokk Hammerschlag
Plokk hielt nicht viel von der Oberwelthöhle mit seiner viel zu hohen Decke. Und Edelsteine gab es da zwar, funkelnd und sicher wertvoll, doch Cirmias Geschenke waren hier nicht in der Erde und auf dem Boden sondern an der Höhlendecke. Sie glitzerten so schön im Dunkeln.. und das ärgerte ihn, so hoch hinauf würde er nie kommen, um sie zu bergen ! Eine Schmach. Aber vielleicht von Cirmias gewollt, denn so zeigte er den Menschen auf, dass die wertvollen Erze und Edelgesteine eigentlich für sie nicht zu erreichen seien. Manche hatten es natürlich trotzdem geschafft, den Gesetzen der Welt zum Trotz. Menschen eben.
Doch diesmal wollte er hinaus gehen und sich diese seltsamen Gestalten ansehen, die in der Mine der Menschen schürften. Ein wenig vollsülzen wollte er sie mit den wichtigen Dingen, die er sich ausgedacht hatte. Er wäre der Bergwächter und alle Menschen wären des Todes, wenn sie weiter schürften. Nicht er würde es tun, sondern die Götter selbst. Mit einem Blitz gar, der herab fiel und sie alle braten würde wie räudige Hähnchen. Dass sich die Mine in einer Höhle befand, darüber hatte er noch nicht nachgedacht.
Als er also gerade aus dem Berg in Richtung Berchgard hinaus stiefelte gab es ein lautes Krachen und Bersten, eine große Staubwolke kam ihm nach und hüllte den Zwergen ein. Erschrocken und empört wandte er sich herum und besah sich das Werk, was wohl das eines Menschen sein musste.
"NEIN !", brüllte er laut auf und hüpfte aufgeregt von einem Bein auf das Andere. "Was ist das nun wieder für Zeug?! Immer wenn ich hier herauf gehe, geschieht irgendwas schlimmes ! Menschen und Elfenpack wird es sein ! Wo seid ihr ?! Kommt heraus !", seine Forderung aber hallte von den Bergwänden wider und verebbte. Nichts tat sich. Es sahen zwar die Bewohner Berchgards aus ihren Fenstern und Türen, doch ob des tobenden Zwerges mochte so niemand nach dem Rechten sehen.
"Elfenwerk ..", prustete er hinaus, dann schulterte er seine Spitzhacke und machte sich auf den Weg, andere seines Volkes zu finden. Ausserdem gab es ja noch weitere Eingänge, zumindest wiegte sich Plokk zu diesem Zeitpunkt noch in der Gewissheit, dass dem so war.
Verfasst: Montag 10. Mai 2010, 20:13
von Arrelius
Arrelius trottete gerade am Felsmassiv westlich Berchgards entlang, wie er es immer tat. Der alte Streuner sammelte hier und da Pilze und Federn auf und latschte dabei langsam durch die Gegend. Die Zwergenwachen, die ein komisches Tor zu bewachen schienen, kannten Arrelius zumindest vom Aussehen her und bedachten ihn immer mit einem spöttischen Grinsen wenn er vorbeitrottete. Brummelnd, wie immer, nahm er das hämische Grinsen zur Kenntniss und erinnerte sich an das Ereignis, was ihm dieses Grinsen bescheerte... Naja, andere Geschichte... Er ignorierte die grinsenden Wachen und wollte sich gerade wieder der Wiese zuwenden, als er ein dumpfes Geräusch wahrnahm. Er rümpfte die Nase und schaute genauer zu dem Tor. Auch den Wachen schien das Geräusch nicht entgangen zu sein. Arrelius, von Neugier getrieben, trat langsam auf das Tor zu. Die Wachen schienen so irritiert, daß sie ihn gewähren ließen und sich ebenfalls dem Tor zuwandten. Arrelius legte die Hände um die Gitterstäbe und reckte neugierig seinen Kopf in Richung des "Loches", welches das Gittertor schützte. Viel sollte Arrelius allerdings nicht mehr hören. Der dumpfe Knall wiederholte sich, deutlich näher und Arrelius wurde in einer Wolke aus Staub hoch durch die Luft geschleudert. Was aus den Wachen oder dem Tor wurde, konnte er nicht genau ausmachen. Das letzte was er merkte war ein heftiger Schlag in den Rücken, dann wurde ihm schwarz vor Augen.
Nach einer Weile öffnete Arrelius langsam seine Augen. Was war geschehen? Er sah sich um. Die ganze Gegend war voller Staub, Schutt und Geröll. Hinter sich war ein stämmiger Baum, offenbar der, gegen den er geschleudert wurde. Arrelius sah neben sich die aus den Angeln gerissene Gittertür und sofort begann sein Blick die Gegend nach den Wachen abzusuchen. Der Schmerz in seinem Rücken war stark, doch rappelte er sich auf. Sobald er den Stand zurück erlangt hatte, vernahm er auch schon das Fluchen einer der Wachen. Diese stand fluchend und tobend etwas weiter an der Seite bei seinem Artgenossen. Den beiden schien es ähnlich wie Arrelius ergangen zu sein, denn auch sie waren von Staub bedeckt. Der Blick wanderte zu dem Loch in der Felswand... zumindest der Stelle, an der eben noch ein Loch zu sehen war... Nun konnte man hier nur eine mehr oder weniger massive Wand aus Stein sehen. Arrelius renkte mit einem lauten Knacken seine Knochen wieder ein und wandte sich zu der Straße Richtung Berchgard, als ihn fast ein weiterer Zwerg über den Haufen rannte. Er flitzte zu seinen Brüdern und brabbelte etwas für Arrelius unverständliches. Er schien ebenfalls sehr aufgebracht...
Arrelius beschloss sich nach Berchgard zu begeben um heraus zu finden, wo der andere Zwerg herkam. Gedacht, gemacht und Arrelius ging steten Schrittes auf Bergard zu. Je näher er der Stadt kam, um so lauter und aufgebrachter schienen die Leute. Als er in der Stadt ankam und ein Jungschmied an ihm vorbeirennen wollte, griff er seinen Arm und fragte was hier los sei. Der Schmied brabbelte etwas von Stollen eingestürzt und wütender Zwerg und helfen. Arrelius lies den Schmied gehen und wollte sich das lieber selber ansehen. Er schüttelte den Kopf, lief zu seiner Truhe im Kistenhaus und nahm vorsorglich eine Spitzhacke mit. Wenn hier wer verschüttet wurde, wollte er nicht einfach zusehen.
An der Mine angekommen, sah er einen wütenden Zwergen, mit zwei Pickeln auf den Sein eindreschen. Arrelius' Mine verfinsterte sich, als er den Zwergen erkannte. "Na warte Du Lump!" sagte er leise zu sich selbst und bahnte sich seinen Weg zu dem Zwergen. In dem allgemeinen durcheinander konnte er gut in der Menge untertauchen und stand bald hinter dem Zwergen. Sein Plan schien zu verfliegen, als er die Verzweifelung in den Bewegungen des Zwergen sah. Ja irgendetwas bewog Arrelius dazu anders zu handeln, als er es vorhatte und so schlug er seine Spitzhacke in den Felsen genau neben dem Zwergen. "Heda! Die Tracht Prügel, die ich kassiert hab' vergess ich Dir nich'! Aber wenn ich ne Lizenz hätt, dürft' ich Dir ja helfen!" Brüllte er den Zwergen mit einem Grinsen, scherzend an. Inwieweit der Versuch ihn etwas aufzuheitern gelungen ist, weiß niemand, aber Arrelius zögerte keinen Augenblick und gesellte sich in die Reihen derer, die dem Zwergen beistanden, den Stollen wieder freizulegen...
========== OOC Info für Gorimm ==========
(OOC: Anspielung auf die Tracht Prügel die Arrelius von Gorimm Hammerfaust erhalten haben muß, bevor er aus Nilzadan flog, nach dem letzten Beitrag von
[url=http://www.alathair.de/forum/viewtopic.php?t=48307]"In der Mine von Berchgard...(Schürflizensantrag)"[/url],
da er noch immer keine Lizenz erhalten hat...)
Verfasst: Montag 10. Mai 2010, 21:32
von Falko Morgenstern
Als der Bote vor hat nach Nilzadan zu gehen, wird er von einer eingerutschten Felswand gestoppt. Davor jedoch buddeln einige Zwerge welche den Boten sofort ins Visier nehmen. Gorimm naehert sich jenem Boten und drueckt ihm eine Spitzhacke in die Hand. Dann erst nimmt er das schreiben entgegen. Sofort wird der Bote angeheizt mit zu arbeiten. Wenn er seine 10 Stunden schicht fertig hat, wird er zurueck kehren mit den Worten
Verdammt ! Diese Zwerge haben mich 10 Stunden mit ihnen dort unten buddeln lassen ! Das naechste mal sucht euch einen anderen Boten ! Ausserdem lassen die Zwerge ausrichten das sie sich um deine Lizenz kuemmern werden sobald Nilzadan befreit ist ! Vorerst sollst du ohne Lizenz an der Oberflaeche schuerfen duerfen.
Als Falko von seinem Ausflug nach Bajard zurück kehrte stand der Bote, den er zu Gorimm Hammerfaust schickte, schon wütend vor seiner Tür. Der Bote erzählte was passiert war. Falko freute sich zwar über die Nachricht das er schonmal über Tage schürfen dürfte doch war er entsetzt darüber was der Bote zu berichten hatte. Nilzadan soll eingestürtzt sein und viele Zwerge verschüttet haben. Falko traute seinen Ohren nicht, er gab dem Boten für seine Mühen ein angemessene Entlohnung und rannte hinunter in die Stadt. Es waren einige Leute dort die sehr aufgeregt schienen. Auch hier erkundigte er sich abermals um noch genauer zu erfahren was passiert sei. Er hoffte denn Boten in deren Wut falsch verstanden zu haben doch war dem leider nicht so. Denn auch hier berichtete man von einem gewaltigem Erdrutsch, von verschütteten Zwergen, von lautem rumsen und umher fliegenden Felsbrocken. Falko stockte der Atem und er zögerte nicht und rante blitzschnell zu seinem Haus - dabei sagte er zu sich " Oh Cirmias schenke ihnen deinen Segen und schütze die Verschütteten" - wo er schnell seiner Katze Tara noch verpflegung gab, wer weis wann er wieder kommen würde, und sagte noch zu Ihr "Sei schön brav ich muß den Zwergen zur Hilfe eilen". er griff seine Spitzhacke und rannte aus der Tür in richtung Berg. Dort angekommen wurde ihm das Ausmaß des Unglücks erst wirklich bewußt. Er sah viel Schutt und einige Zwerge und Menschen die emsig auf den Fels einhackten. Er packte seine Hacke fest an und begann mit zu hacken und sagte dabei "Cirmias beschütze Sie".
Verfasst: Montag 10. Mai 2010, 22:48
von Rafael von Arganta
Samt Allianzler traf man bei den Zwergen ein.
Das Ausmaß dessen was sie erwartete war mehr als Rafael sich vorgestellt hatte. Wie bei Temora sollte man das wieder frei bekommen.
"Hat jemand daran gedacht Hacken mit zu bringen?" brüllte er nach hinten, und Cedric reichte ihm direkt grinsend eine davon. "Aber sicher doch Sir." meinte er nur und und schon begannen sie neben den Zwergen, neben Freunden Bekannten aber auch Unbekannten, mit der Arbeit.
Hart schlugen die Hacken in die Felsen, spalteten sie während andere das was sie lösten davontrugen, mühte man sich weiter ab.
Schnell stand ihnen der Schweiss auf der Stirn, und Rafael betete insgeheim das man ihnen kein Zwergenbier bieten würde, aber ein Schluck Wasser wäre wirklich nicht schlecht.
Staub und Dreck lag in der Luft, während man sich weiter und weiter vorarbeitete, Masken vor den Mündern verhindert das Einatmen dieses Staubgemisches.
Und so arbeitete man sich bis spät in die Nacht immer weiter vor.
Verfasst: Dienstag 11. Mai 2010, 06:33
von Ivanka Marcaz
Bilder kamen ihr vor Augen, allein bei der Nachricht eines Einsturzes im Berg. Ja sie hatte ähnliches in Unterbergen erlebt. Hatte die Worte ihrer Mutter in den Ohren, die ständig eifrige Schürfer ermahnt hatte, wie wichtig gut abgestützte Stollen waren. Keiner hatte gehört.. und dann durften sie graben, graben und nochmals graben.
Aber hier sagte es jeder. Es gab keine fähigeren Bergleute als die Khaz-Aduir. Das konnte es also kaum sein. Sollte jemand im Berg Sabotage betrieben haben? Sie hatte zumindestens niemanden durch die Mine laufen sehen. Wie auch immer. Hilfe war erbeten, Hilfe würde auch sie erbringen.
Also eifrig die Spitzhacke geschultert und die Geröllkarre gegriffen. Als sie im Berg eintraf, waren bereits zahlreiche Helfer eifrig dabei, Geröll zu zerschlagen und hinaus zu schaffen. Sie nickte den Anwesenden nur knapp zu. Keine langen Worte verlieren, wo Taten gefragt waren. Sie begab sich an eine noch unbearbeitete Stelle neben den Anwesenden und ging mit schwungvollen Schlägen an das Entfernen der Steine.. Stunde um Stunde bis auch ihr Arm erlahmte und sie sich eine Pause gönnen musste.. Etwas Trinken.. den Staub aus dem Gesicht waschen..sich erneut stärken, um dann ein weiteres mal ans Werk zu gehen. Die Sorge um mögliche eingeschlossene oder gar unter den Felsen um Leben gekommene, trieb sie alle voran.
Verfasst: Montag 17. Mai 2010, 12:19
von Gorimm Hammerfaust
Nach Tagen der endlos erscheinenden Arbeit kamen immer mehr Helfer von ueberall her um die Khaz Aduir in ihrem Berg zu unterstuetzen. Immernoch war nicht geklaert was passiert war, und was sich hinter den ganzen Felstruemmern befinden sollte.
Gorimm jedoch bekam einen einfall, und er errinerte sich zurueck. Vor Jahrhunderten schon haben die Zwerge begonnen tiefer in den Berg zu graben. Dort wuerde er nicht so leicht nachgeben behauptete man damals, und so kam es dazu, dass es fast 100 Zyklen brauchte um eine geeignete Flaeche zu finden, wo man auch genuegend halt hatte.
Das erste grollen war von tief in den Stollen zu hoeren. Sie hatten es geschafft. Gorimm schlug und schlug wie ein Wilder auf das Gestein ein bis es hinten rueber fiel. Alle trauten ihren Augen und Ohren nicht, als kein anderer Khaz Aduir auf der anderen Seite gesehen wurde. Keine Jubelnden Zwerge die mutig gegengearbeitet hatten. War es das ende eines jedem ?
Das konnte nicht sein, und so quetschte Gorimm sich durch die kleine oeffnung und hiefte sich so schnell wie moeglich wieder auf. Rasch sah er sich um und ging so weit er nur konnte in die Stadt hinein.
Sie war verlassen. Das was Gorimm befuerchtet hatte war eingetreten, und die Khaz Aduir haben sich weiter in den Berg zurueck gezogen. Vor Augen sah Gorimm die Lava, welche ein Problem war, die vielen ebenen. Und nichtzuletzt...wuerde es dort Mithrill geben ?
Das von allen bekannte Nilzadan war zerstoert.
Der Palast war eine einzige Ruine, und alle Sippenhaeuser haben den Sturz in die Ewige tiefe gefunden. Die Mine war volkommen verschuettet und einige Zwerge haben es nicht mehr hinaus geschafft.
Die Oeffnung wurde von den Helfern aus ganz Alathair vergroessert, und alle stiessen mit Gorimm vor. 20 Meter hinter ihm blieben sie alle, und er schaute was noch uebrig geblieben war von den Khaz Aduir. Am Endlos stollen war jedoch etwas zu vernehmen. Mecker und aufschlaege auf ein Metall. Gorimm wusste was nun zu tun war, und bedankte sich im Namen aller Khaz Aduir fuer die fleissige Hilfe.
Jeder einzelne von ihnen wuerde von den Zwergen entlohnt werden.
Dann machte er sich auf in ein Labyrinth geschmueckt mit Stollen, die ins Nichts fuehren.