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Auftrag für junge Tallente
Verfasst: Freitag 23. April 2010, 00:46
von Serad Mordaran
Dunkelheit war der Weg welchen er sein eigen nannte. So bewegte sich der Schattenkünstler auch heute wieder auf das Haus zu welches Geheimnisse barg. So nah am Hort der guten Seelen und doch so unerkannt. Leise betrat er den Vorraum und blickte umher.. Keiner da nur Stille und der übliche muffige Geruch nach abgestandenem Bier und altem Tabackrauch welcher in der Luft hing. Langsam ging er auf den Tresen zu und dahinter zur Luke welche verborgen unter den Bodendielen ruhte. Quietschend öffnete er sie mit dem Gedanken das er beim nächsten Besuch einmal Öl mitbringen würde und stieg die grauen Stufen hinab zum Schwarzmarkt.
Die bestellten Gäste waren berreits anwesend und eine der Damen hatte es sich recht gemütlich eingerichtet. Ihn selber störte derartiges wenig den er war ein Mann der Tat ein Steinhändler seiner Zunft und so kam er umgehend zum Grund des Treffens an jenem Orte. Langes herumgerede wenn es ums Geschäft ging war fehl am Platze und die Arbeit muste erledigt werden. Die Chance der noch jungen Tallente das die Bruderschaft positiv auf sie aufmerksam wurde. Und gerade junge Tallente waren erschienen und dem Ruf gefolgt.
Den Plan ausbreitend verkündete er das Ziel.. Adoran nicht mehr nicht weniger als das neue noch junge Juwel der lichten Recken sollte ausgekundschaftet werden. Wissen muste man alles darüber immerhin war durch den erst kürzlich stattgefundenen Endbau gänzlich nichts genaueres bekannt ausser Gerüchte. Der Plan den er bekommen hatte war bestenfalls dürftig und so hatten die jungen Tallente ihre Chance jene Lücken zu füllen um sich etwas zu verdienen. Er brauchte die Daten der Wehranlagen, des Hafens und der darin liegenden Schiffe.. und den Standort der örtlichen Ordnungskräfte. Alles durchweg beschafbare Dinge wenn auch nicht alles so einfach sein würde wie man glauben mag.
Alsbald dann war die Bezahlung geklärt und die Damen begannen leise miteinander zu tuscheln wärend er selber seine Sachen griff und sich entfernte um wieder in die Schatten abzutauchen welche ihn zuvor ausgespuckt hatten. Er würde erst wieder erscheinen wenn der Auftrag erledigt war und jene die übrig waren nach der Bezahlung fragen würden. Ja das Geschäft war nicht einfach! Aber mommentan lief es einfach unglaublich gut!
Verfasst: Dienstag 27. April 2010, 15:20
von Selast Silbergras
Kaum wieder aus dem miefigen, feuchten Keller heraus ans Tageslicht gestiegen, musste der Goldfasan erst einmal wieder frisch durchatmen. Sie besah sich ihre bleichen Hände, seufzte und eilte mit übergezogener Kaputze wieder zum Städtchen an Berges Fuß.
Der Auftrag war soweit aufgeteilt, und sie würde Nachricht von den beiden Mädchen erhalten, wenn diese ihren Teil jeweils erfüllt hatten.. Soviel mussten sie noch alleine schaffen.
Daheim legte sie erstmal wieder ihre Füße hoch, ein Glaserl Wein in Griffnähe. Kurz warf sie einen Blick auf die lückenhafte Karte, und legte sie mit einer tiefen Denkfalte neben sich auf den Boden. Nein, jetzt wollte sie eigentlich nicht denken.
Der Kopf wurde rückwärts auf dem Kisen platziert, die Augenlider sanken, um alle visuellen Reize zumindest zu verbannen.
Schlapp, so schlapp...
Der Goldfasan muss seine Kräfte wieder sammeln, dann wird er selbst zur Hauptstadt aufbrechen.
Verfasst: Mittwoch 2. Juni 2010, 18:41
von Erienne
- Als Vorbereitung für den heutigen Auftrag hatte sie ihr Äußeres so gut es ging verändert. Die kurzen, blonden Haare waren einer langen, rötlichen und leicht gelockten Haarpracht gewichen. Zudem zierten nun ein Haufen Sommersprossen Nasen und Wangen, die allerdings keinem Regen stand halten würden, aber bislang wirkte das Wetter noch sehr konstant. Glück gehört ja bekanntlich auch zum Können. Ihre Sachen waren teilweise durch neue, bisher ungetragene Kleidungsstücke ergänzt worden. Nun war die junge Schurkin am vereinbarten Treffpunkt und wartete auf ihre Begleitung. Pünktlich zur abgesprochenen Zeit hörte sie Schritte auf der Treppe und ihr Blick glitt zu der Frau, die geschickt die Falle am Fuße der Treppe umging: „Grüß dich.“ Sprach sie die eigentlich unbekannte Frau wie eine alte Freundin an, diese erwiderte den Gruß auch umgehend. Beide hielten sich nicht lange an solch unnötigen Floskeln auf, sondern kamen direkt zum Grund des Treffens.
„Adoran?“ fragte die Frau.
„Wäre naheliegend, auch wenn wir vielleicht weniger geheimnistuerisch auftreten sollten“ sprach es und entfernte Handschuhe, Maske und Lederhaube. Ganz konnte die junge Schurkin ihre Nervosität bei diesem ersten großen Auftrag jedoch nicht unterbinden. Immer wieder knetete sie angespannt ihre Hände während der folgenden Besprechung. Ein zufriedenes schmunzeln zog sich über das Gesicht der erfahrenen Schurkin, gefolgt von einem Nicken:
„Allerdings“ und streifte nun ihrerseits ihre Kapuze ab und wechselte ihre Sache. Gewiss hatte auch sie im Vornerein ihr Äußeres präpariert, so dass sich die junge Schurkin sicher war, dass keine der beiden das wahre Äußere des anderen kannte. Nachdem jede ihre Sachen soweit geordnet hatte, ergriff die junge Schurkin wieder das Wort.
„Gut ... wie genau gehen wir vor, wenn wir da sind?“
„Nun ja.. am ersten Tor heißt es gleich einmal unauffällig zählen, wie viele Wachen wo stationiert sind. In der Stadt müssen wir uns dann aufteilen. Es gilt die Gebäude der Garde zu suchen.“
„Die sind nicht schwer zu finden. Was machen wir in der Stadt, wenn wir gefragt werden?“ Die erfahrene Schurkin quittierte ihre naive Frage mit einem leichten Grinsen.
„Was weiß ich, Besorgungen, Spaziergänge …“
„Also sucht sich jeder seine Informationen und wir tragen sie dann zusammen.“ Unsicher kratze sich die Anfängerin über die Schläfe. Zu ihren Worten zog ihr Gegenüber einen groben Plan der Stadt hervor.
„Ja, ich überlege gerade, willst du den halbfertigen Plan haben?“
„An sich sollte ich ohne den Plan klar kommen. ich war früher schon ein paar Mal in der Stadt. Ich dachte mir, dass ich mir das als Einkaufszettel aufschreibe. Wachen sind Backwaren.“
Ein Kichern von beiden Seiten folgte der geäußerten Idee und die Frau verstaute den Stadtplan wieder in der Tasche.
„Nun gut, ich kann ihn brauchen.“
„Aber.. wie teilen wir uns auf und was, wenn was schiefgeht?“ Ihre Nervosität schlug sich gerade bei diesem Thema nun auch in ihrer Stimme nieder.
„Ach wo.. was soll denn schiefgehen? Man wird ja wohl noch Leute zahlen dürfen.“ Beruhigte die ruhigere Frau die Anfängerin, es wirkte. Sie wurde augenblicklich ruhiger und ein lockeres Lächeln zog sich über das sommersprossige Gesicht.
„ Stimmt schon“
„Essentiell ist, dass wir nicht verraten von wem der Auftrag kommt“
„ Das ist klar, damit liefern wir uns selber ans Messer. Dann brechen wir mal auf... alle Besorgungen einholen. Oder... hab ich was vergessen?“
„ In der Tat.. Besorgungen. Naja, die Aufteilung.. treffen wir die dann in der Stadt?“
„ In der Stadt... Mhm ich schlage die Bibliothek vor, meines Wissens ist es da recht ruhig“ Nachdenklich kratzte sie sich über die Schläfe und wartete ihre Reaktion ab.
„In Ordnung.. wenn ich sie finde.“
„ Frag eine Wache nach dem Weg.“ Ein freches Grinsen zog sich über ihr Gesicht, doch die Frau rollte nur kurz mit den Augen und drängte dann zum Aufbruch. Beim hinausgehen umrundete sie die Falle erneut geschickt und gekonnt, wohingegen die junge Anfängerin prompt hinein trat.
„Autsch, verdammt.“ Fluchend folgte sie der Begleitung, die für ihr Missgeschick nur ein mildes Lächeln übrig hatte.
„Passiert halt.“
Der Weg führte beide zur Kutsche nach Bajard und danach ging es direkt nach Adoran. Die Kutschenfahrt verlief weites gehend schweigend. Beide konzentrierten sich auf das vor ihnen liegende. Nur ein kurzes Murmeln unterbrach die Stille, das der jungen Schurkin deutlich machte, dass sie nicht die einzige ist, die nervös war. Ihr Gegenüber hatte die Augen geschlossen und atmete tief durch.
„Es wird schon alles gut.“
Als sie dann das Tor und die mächtigen Stadtmauern hinter sich hatte, war äußerlich keine Nervosität mehr zu sehen. Beide betrachteten beeindruckt die Mauerwerke und ihre Blicke verharrten jeweils einen kurzen Moment bei den wachhabenden Gardisten. Sie fingen ein unverfängliches Gespräch an, das auf Grund der vorher abgesprochenen ‚Bestellungen“ für beide mehr Inhalt hatte, als für alle anderen Zuhörenden.
„Mal gucken, ob ich die Kuchen hier bekomme... 3 Stück soll ich holen“ Ihr Blick glitt einmal kurz zu ihrer Begleiterin und dann in Richtung Osten.
„Welche Kuchen? Also, Apfel, Birne?“
„ Nein, ein Quarkkuchen und zwei Marmorkuchen“ Ihr Blick war immer noch nach Osten gerichtet, wo gerade zwei patrouillierende Gardisten die Brücke entlang kamen, beide waren in ein Gespräch vertieft und sie hielten erst dann an, als sie die beiden Frauen bemerkten.
„ Du kannst sagen was du willst Kellen... mein linker kleiner Zeh juckt. und das bedeutet nichts Gutes!“ Etwas leiser sprach die junge Schurkin wieder zu ihrer Begleitung und überspielte so ihren aufkommenden flauen Magen.
„Allerdings wenn die zu klein sind, soll es einer mehr sein.“
„Ich glaube, du musst weit mehr mitnehmen, ich kenn doch deine hungrigen Verwandten“
„ Oh ja... und erst der Geburtstag meiner Großtante. Da rücken wirklich alle an. Und jeder ist der Meinung ich bin gewachsen. Brrr...“
Die beiden Wachen hielten vor den zwei diskutierenden Frauen an und musterten sie akribisch. Die Gardistin sprach dann auch beide zackig an:
„Einen wohlen Abend Bürger!“
Beide schauten aus ihrer Diskussion auf und grüßten die Wachen freundlich. Die junge Schurkin nahm jedoch gleich wieder das vorherige Thema auf. Schließlich hatte sie ja nichts zu verbergen.
„Ich wette ich muss noch einen Kutscher organisieren... für die Kuchen für meine Tanten und den Rest der Familie.“
„ Meine Damen ich sage Euch... entweder gibt es heute noch Regen oder irgendetwas anderes stimmt nicht.“ Sprach die Gardistin die beiden aufs Neue an. Zufall oder nicht, die Gardistin hatte ein gutes Gespür. Es galt vorsichtig zu sein. Denn ärger war nicht Auftragsinhalt. Wenn beide erfolgreich waren, würde man in Adoran nichts Ungewöhnliches feststellen.
„ Regen? Meint ihr?“
„Na, wenn mein kleiner Zeh so juckt dann kann das nur Regen oder ärger bedeuten.“
„Zu der Jahreszeit kann das Wetter schnell um schwingen.“
„ Mir scheint, es ist ein sehr regnerischer Eluviar.. in der Tat.“ Mischte sich die erfahrene Schurkin in das Zwiegespräch der jungen Schurkin und der Gardistin ein.
„ So bleibt wenigstens alles sauber.“
„Du hast aber auch nichts Kurzärmliges an.“ Wand sich die junge Schurkin wieder zu ihrer Begleitung. Regen wäre schädlich für ihre eigene Maskerade.
„Und Euch.... führen Geschäfte nach Adoran?“ erkundigte sich die Gardistin bei beiden. Der sie begleitende Gardist schien eher maul faul zu sein und stand nur schweigend dabei.
„ Natürlich, wo könnte man besser Besorgungen machen, als in der Hauptstadt?“
„ Ich bin von meiner Familie beauftragt einige Besorgungen und Bestellungen abzuholen, beziehungsweise abzugeben.“ Plauderte die junge Schurkin unbeschwert mit und vergaß dabei die Warnung, dass sie Lügenmärchen nicht allzu sehr ausbreiten sollte. Die Gefahr sich zu verplappern stieg dabei immer mehr.
„Oh, fein fein, ja das stimmt, hier in Adoran findet man fast alles was das Herz begehrt. Fast alles. Die Gardistin schenkte ihrem Begleiter einen beziehungsreichen Blick zu und lief dann um die Wangen herum etwas rot an.
„ Hoffentlich.. meine Tanten werden Furien, wenn es nicht schmeckt.
„So habt Ihr Speisen abzuholen?“
„ Genau.“ Bestätigte sie mit aufleuchtenden Augen, als wäre es für sie das größte Kuchen zu kaufen, aus dem sie sich eigentlich nicht mal was macht.
„ Leckere Kuchen..“ Warf die erfahrene Schurkin versichernd mit ein, und stellte damit die erdachte Geschichte noch ein wenig mehr auf festere Füße.
„ Und einige zu bestellen. So viel kann ich nicht schleppen.“
„Hmm Kuchen... oh ja...“ Scheinbar hatten sie in der Gardistin eine Kuchenliebhaberin gefunden. Hoffentlich würde sie sie bald in Frieden lassen. Sonst endete der Auftrag noch bevor er so wirklich begonnen hatte.
„ Also ein halbes Dutzend können wir gemeinsam schon transportieren…“
Die Gardistin wand sich an den von zuvor als Kellen bezeichneten Gardisten und probierte ihn von der Idee des Kuchenkaufens zu überzeugen. Doch der maulfaule Kerl ließ sich nur zu einem Brummen herab. Dem sollte man nicht begegnen wenn er schlecht drauf ist, wenn das wohl schon seine normale Laune war.
„Stimmt, ansonsten muss ich mehrmals gehen.“ Griff die junge Schurkin den Einwurf ihrer Begleiterin wieder auf, „Sonst schmeckt der Apfelkuchen nach Kürbisbrötchen oder was weiß ich.“
„ Das wollen wir deinen Tanten nicht antun.“ Ein amüsierter Ton war aus der Stimmlage der Frau zu hören, doch dann glitt ihre Aufmerksamkeit wieder zu der Gardistin. Scheinbar war ihr eine gute Idee gekommen. Diese jagte der Schurkin im ersten Moment einen Schreck ein, doch dann stieg sie voll mit ein. Schließlich ist es bekannter weiser unter einem Leuchtturm am dunkelsten.
„ Da fällt mir ein… Frau Gardistin…“
„Nun meine Damen, nachdem ich ohnehin noch einen Rundgang machen sollte... kann ich Euch ja gleich begleiten.“ Die Gardistin hatte wohl die gleiche Idee, wenn auch ihre Absichten sicherlich andere waren.
„ Dann könnt ihr uns ja gleich noch was zu der Stadt hier erzählen. ich war bisher nur zweimal hier.“
„ Oh.. nun, könntet ihr mich in diesem Zug auch gleich zur Bibliothek führen?
„Ach natürlich machen wir doch einen kleinen Rundgang.“ Es lief gar nicht so schlecht. Eine Stadtführung von der Garde. Die junge Schurkin bestätigte die Idee auch nach Kräften.
„ Wie schön, eine Stadtführung. Dann verlaufe ich mich bestimmt nicht noch mal. Das ist mir das letzte Mal passiert.“
„Ach da könnt ihr Euch getrost an die Garde wenden.“
„ Das war vor einigen Jahren und ich habe mich nicht getraut zu fragen.“ Sie schaffte es sogar verlegen zu wirken, nur ob man ihr das abnahm stand auf einem anderen Blatt.
„Die meisten hier beißen nur selten und meist nur in saftigen Braten.“
„Als Kind war ich dicker, vielleicht hätte man mich verwechselt.“
„ Mit einem Braten, meinst du?“ schaltete sich die erfahrene Schurkin wieder in das Gespräch mit ein. Die Frage wurde von der jungen Frau mit einem breiten Grinsen beantwortet.
„Hm bei manchen Kerlen hier.“ Ein giftiger Blick traf den schweigsamen Kellen, „hätte das schon passieren können.“
„Dann hab ich ja doch Glück gehabt.“ Bevor die ganze Diskussion noch weiter ausufern konnte, drängte ihre Begleiterin dezent zum Aufbruch.
„ Im Dunkeln kann man sich schon mal vertun. Deshalb sollten wir unsere Besorgungen vielleicht vor Einbruch der Finsternis erledigen? Was meinst du?“
„ Ja, das ist besser.“
Gemeinsam mit der Gardistin – Kellen blieb beim Stadttor – machten sie sich auf den Weg in die Stadt. Die Gardistin übernahm die Führung und schlug einen zackigen militärischen Schritt an. An den vorbeikommenden Wachen grüßte sie und die beiden etwas langsamer folgenden Schurkinnen zählten insgeheim mit und versuchten sich die Positionen einzuprägen. Die junge Schurkin versuchte sich das gesehene mittels einer Melodie einzuprägen. Summend ging sie an zwei Wachen auf der Brücke vorbei:
„ Zwei Kuchen, soll man versuchen.“
„Ich glaube, ich kaufe mir auch einen.“ Kommentierte ihre Begleiterin das Gedudel der jungen Frau als sie eine weitere Wache passierten. Dann stoppten sie vor einem großen Gebäude.
Hier meine Damen haben wir die Markthalle, kann ich nur empfehlen.“
„ Puh, da ist gewiss jeder Beruf vertreten.“ Nachdem alle das Gebäude ausreichend bewundert hatten, kam die Gardistin zu dem anfänglichen Thema des Kuchenkaufens zurück.
„Wo genau wollt ihr denn die Kuchen abholen
„ Kennt ihr einen guten Bäckermeister?“
„Waren die nicht vorbestellt?“
„ Ich weiß nur, dass es in Adoran die geben soll, die ich bestellen soll. Teils, teils.“ Das Stirnrunzeln der Gardisten verriet, dass ihre Geschichte ein wenig unstimmig wurde. Eilig bemühte sie sich die Kurve noch zu bekommen.
„Wenn schon die richtigen vorhanden sind, soll ich welche zur 'Probe' mitbringen. Wobei meine Mutter die wohl einfach vor der Feier verdrücken will. Die anderen soll ich bestellen.“
„Ah nun, dann statten wir den Bäckersleut doch einen Besuch ab.“ *deutet gen Eingang*
„ Ah, das ist auch hier?“
„Hier findet ihr eine Menge feiner Sachen.“ Notgedrungen betraten sie das Gebäude, sollte die Geschichte nicht ins Wanken kommen. Also würde sie Kuchen kaufen und bestellen. Wegschmeißen konnte sie das Zeug immer noch. Der Geruch der frischen Backwaren leitete sie recht schnell nach oben. Unnötig eigentlich, sie kannte sich hier ja bestens aus. Aber das brauchte keiner wissen.
„ Ah, hier riecht es schon gut. Einen wunderschönen guten Abend.“ Grüßte sie den Bäckermeister und noch ehe er zurück gegrüßt hatte, sprach sie weiter: “ Ich hätte Aufträge für euch. Mehrere Kuchen werden benötigt. Ich nehm sicherheitshalber ein bisschen was mehr: 3 große Apfelkuchen, 2 Marmorkuchen, und eine Torte mit ganz viel Sahne.“ Als würde sie die Bestellungen ablesen, holte sie einen Zettel aus der Tasche. Doch statt abzulesen, notierte sie sich die genannte Bestellung selber. Es wäre später ein guter Spickzettel um sich an die Anzahl der passierten Wachen zu erinnern. Die Zahlen waren wichtig, nicht die Backwaren. Der Bäcker nahm all ihre Bestellungen und auf und verhandelte mit ihr den Abholtermin zum 5. Tage der Woche.
„Und auf welchen Namen geht diese Bestellung?“
„Ah.. Lauren... mhm, genügt mein Vorname? Also.. Laurentia.“
„Laurentia? gut gut.“ Der Bäcker notierte sich den genannten Namen. Während die Schurkin noch einmal kurz durch atmete. Der Name war ihr zwar völlig ungeläufig, aber er schien seinen Zweck erfüllt zu haben.
„Kann ich dann am Freitag bezahlen, oder schon heute?“ Sie lächelte verlegen „ Bestellungen habe ich noch nie abgegeben.“
„Bei mir bezahlt Ihr bei der Abholung.“
„Ah... sehr gut. Habt ihr dann noch 2-4 kleinere Kuchen, die ich gleich mitnehmen kann? Sorten sind egal, meine Mutter soll kosten.“ Daraufhin stellte ihr der Bäcker noch ein Päckchen mit diversen Kuchen zusammen. Was sollte sie nur mit dem ganzen süßen Zeug? Mit einem freundlichen Lächeln bezahlte sie den geforderten Betrag für die gleich eingepackten Kuchen und verstaute diese in der Tasche. Die Gardistin hatte wohl ähnliche Ambitionen, die sie selber vorzugeben versuchte und bestellte sich selber eine ‚übliche‘ Portion Kuchen.
„Das ging ja alles sehr schnell, bis Freitag. Und einen ertragreichen Tag noch“ verabschiedete sich die junge Schurkin. Die Gardistin verließ als erste das Marktgebäude und patrouillierte davor. In der Zeit verständigten sich die beiden Frauen kurz mit gesenkter Stimme.
„Bisher habe ich 6 gezählt.“
„Ja, bisher auf dem Weg waren es sechs.“
„Dann lass uns mal runter gehen, die Stadtführung wartet.“ Die Anspannung schien nun gänzlich von ihr abgefallen zu sein. Ein kurzes nicken und dann verließen sie das Gebäude um die Stadtführung fort zu setzen.
„Ah, da sind die Damen ja.“
„Verzeiht, ich war so versunken in die schönen Waren...“ erklärte die erfahrene Schurkin und setzte ein verträumtes Lächeln auf. Die Gardistin konnte ihr wohl nachempfinden und nickte.
„Oh ja, es gibt wirklich wundervolle Dinge zu erstehen aber bei meinem Gardesold…“ Sie vollendete den Satz nicht, sondern winkte ab und drehte sich um.
„Ja, teuer ist es auch…“
„Oh ja.“
„Aber was wollt ihr uns nun zeigen?“
„Nun zunächst einmal führt mein Rundgang mich am Hafen vorbei und natürlich hier bei der Bank.“ Mittlerweile hatten sie das recht kleine Gebäude erreicht, das auch von einer Wache geschützt wurde.
„Ah, ausgezeichnet, ein wichtiges Fleckchen.“
„Durchaus, durchaus und gut bewacht.“ Alle blickten zu der Wache und grüßten freundlich, dann ergriff die junge Schurkin wieder das Wort.
„Das scheint hier an vielen Stellen zu sein. Es sind ja wirklich viele Gardisten im Einsatz.“
„Oh ja ja, wir haben stets die Augen offen.“
„Sicherheit ist in der Tat nicht nur am Tor nötig, denke ich…“ Die ruhige Stimme der erfahrenen Schurkin mischte sich wieder mit ein und sie bestätigte gewissenhaft die Worte der Gardistin.
„Ihr glaubt ja gar nicht, was sich ab und an für Gesindel hier herumtreibt.“
„Leicht hat es das Gesindel aber bestimmt nicht bei so vielen Wachen.“
„Hoh! das meine ich wohl!“
Die nächste Station war der Hafen, der Eingang des Hafengeländes war von zwei Wachen flankiert. Das Gelände selber sah aus wie immer, aber sie heuchelten erstaunen.
„ Hui.“
„ Wahnsinn, was für ein Lager. Wird so viel eingeführt?“
„Oh ja laufend. Eine Stadt wie Adoran will versorgt werden. Von hier aus fährt auch die Fähre.“ Die Gardistin deutet zu der vor Anker liegenden Fähre und dann führte sie der Weg zu dem einzigen bewachtem Schiff.
„Das ist mal ein großes Schiff.“
„Oh ja große Handelsschiffe legen hier immer wieder an.“ Die Stimme der Gardistin bekam einen bitteren Unterton und der Blick wurde giftig.
„Hier endet meine Zuständigkeit.“
„Ich fand es immer beeindruckend, wie man so ein Schiff auf dem Meer bewegt.“ Die erfahrene Schurkin reckte ihren Kopf zu den golden gerüsteten Soldaten, und auch die junge Schurkin richtete ihre Aufmerksamkeit auf die Wachen.
„Warum haben diese Wachen andere Rüstungen?“
„Das sind Reichswachen.“
„Ah, verstehe. Logisch.“
„Ungemütliche Kerle wenn man mich fragt.“ Antwortete die Gardistin auf die nachhakende Frage der älteren Schurkin.
„Die bewachen das Schiff der Hoheiten. Jedenfalls bekommen die sicher mehr Sold als unsereins.“ Der giftige Ton blieb, und die junge Schurkin bemühte sich die richtigen Worte zu finden um die Gardistin in ihrer Meinung zu unterstützen.
„Dabei leistet ihr mit den ganzen Rundgängen bestimmt viel mehr.“ Ihre Stimme war leise und beschwörend.
„Na das will ich meinen.“
„Aber ich sollte mich sputen mit meinem Rundgang.“
Zügig folgten sie der losmarschierenden Gardistin, die auf dem Weg noch eine Ratte bei Seite trat. An einer Kreuzung stoppte sie und blickte zu den hinterher folgenden Frauen.
„Hier entlang kommt man zum Heilerhaus von Adoran.“
„ Oh, auch wichtig zu wissen.“
„Mein Rundgang aber geht zur Kommandantur“ Die Gardistin deutete gen Osten den Weg entlang, die beiden Schurkinnen folgten ihrem Deut und dann der wieder losmarschierenden Gardistin. Am Stall der Kommandantur bis zum Gebäude selber. Nebenbei erfolgten kurze Erläuterungen.
„Hier haben wir unsere Stallungen.“
„ Da wendet man sich dann hin, wenn man Hilfe ersucht? also zur Kommandantur nicht zu den Ställen.“ Der Blick der erfahreneren Frau bleibt eine ganze Weile auf dem Gebäude liegen dann eilt sie weiter, um Schritt zu halten.
„Ganz recht. das hier ist die Kommandantur, samt Ratshalle, Gerichtssaal und Kerker.“ Ein wenig ernüchtert schaute die junge Schurkin sich um.
„Ich hätte hier mehr Wachen erwartet.“
„Ach hier gehen wir ständig aus und ein.“ Neugierig hakte ihre Begleiterin noch einmal nach, nachdem sie die Gebäude ausgiebig in Augenschein genommen hatte.
„Ein großer Komplex für viele Aufgabenbereiche.. Aber hier sitzt dann nicht nur das Regiment, oder?“
„Ach, hier werden alle möglichen Verwaltungsaufgaben erledigt und dort entlang solltet Ihr die Bibliothek finden.“ Der gerüstete Arm der Gardistin deutete zur Seite und 2 paar Augen folgten dem Deut und quittierten das Ganze mit einem Kopfnicken.
„Aber nun müsst Ihr mich entschuldigen, ich muss noch meinen Wachbericht fertig schreiben“, seufzte die Gardistin wehleidig, „ und... dann... Kuchen essen. einen wohlen Abend wünsche ich den Damen noch.“
„Ihr habt uns beiden sehr geholfen, vielen Dank! Einen wohlen Abend.“
„Danke für den Rundgang.“
Die Dankesbekundungen erfolgten fast einstimmig. Zumindest der jungen Schurkin fiel ein Stein vom Herzen, als sich die Gardistin zum Gehen abwand, irgendwo war doch die ganze Zeit die Befürchtung, dass etwas schief laufen würde. Und nun fühlte sie sich um vieles leichter. Bis hier hin war alles gut gegangen und die unmittelbare Gefahr ging nun Kuchen essen. Ihr Blick ging nach wenigen Momenten zu ihrer Begleiterin.
„Dann gehen wir mal zur Bibliothek.“
„ In Ordnung“ nickte sie leicht und wand sich herum, „Dieses Gebäude hier, ja?“
Abwesend nickte die junge Schurkin Zustimmung, ihr Blick weilte noch kurz auf dem Regimentsgebäude und auf dem daraus kommenden Mann, dann folgte sie schnell zur Bibliothek und zog die Tür hinter sich zu. Ihre Begleiterin hatte sich schon am Regal aufgestellt und durchstöbert das Regal – nach was auch immer. Sie trat zu ihr heran und meinte so leise, dass der Bibliothekar nichts hören konnte,
„Ich mach mir eben einige Notizen, hinten steht ein Tisch.“
„ Ich komme gleich nach...“ Kam die ebenso leise Erwiderung. Wahllos zog die junge Schurkin noch ein Buch aus dem Regal und ging damit nach hinten zu dem Tisch. Dort angekommen zog sie ihren kleinen Notizzettel hervor und einige leere Pergamentblätter zu sich. Grob und sehr skizzenhaft begann sie die erhaltenen Informationen auf Papier zu bannen. Später würde sie das Ganze noch gewissenhafter überarbeiten. Nur kurz blickte sie von ihren Skizzen des Hafengeländes auf, als sich ihre Begleiterin neben sie setzte und noch einige Utensilien auf dem Tisch ausbreitete. Leise sprach sie zu ihr.
„Kannst du das besser?“
„ Ach, das muss nur in etwa erkenntlich sein, keine große Kunst.“
Umsichtig skizzierte die junge Schurkin die Positionen der Wachen und der Reichswachen am Hafen in den Plan. Ein Finger tippte kurz auf ihren angefangenen Plan.
„Hier an der Kreuzung zur Kommandantur war noch einer.“
„Wo es noch zum Heilerhaus ging?“
„Genau dort. Ja, das ist gut so.. man kann das schon erkennen. Oh, wie viele Kanonen und Schiffe waren im Hafen?“
„Ich habe nur die Wachen gezählt.“
„Naja, das würde auch zur Verteidigung gehren, oder?“
„Stimmt, habe ich aber nun gar nicht drauf geachtet. Am besten schau ich gleich noch mal nach oder willst du kurz gucken?“
„Ich habe es auch vergessen, ich mach das schon…“
„ich zeichne schon mal weiter.“ Sprach die junge Schurkin und vertiefte sich wieder in den Plan, auf dem sie gerade den Weg zum Heilerhaus eintrug. Neben sich hörte sie Stuhlkratzen und das Rascheln der Kleidung, doch sie blickte nicht noch mal auf.
„Ich bin gleich zurück… Ich hab nur was in der Bank vergessen.“ Der letzte Teil des Satzes war wohl an den Bibliothekar gerichtet. Vertieft in ihre Skizze, die immer mehr Form und Gestalt annahm, bemerkte sie gar nicht, wie die Zeit verstrich und dass ihre Begleiterin wieder da war, registrierte sie erst, als sie sie ansprach
„Wir haben keine Kanonen gesehen, weil es nur eine oder zwei auf dem Hoheitsschiff gibt, weitere Schiffe sind nur die Fähre und zwei Handelsfrachter, klein und groß.“
„Der kleine war ganz im Norden, stimmt’s?“ Gleichzeitig mit der Frage zeichnete sie das Schiff in den Plan mit ein. Viele Stellen auf dem Plan waren noch leer und nur wichtige Anhaltspunkte waren eingezeichnet.
„Jetzt haben wir das Adelsviertel noch nicht. Das wäre wichtig.“
„Willst du dir das eben ansehen, dann gucke ich mir den Bereich noch mal genau an. Es fehlt noch einiges.“
„Machen wir das.“ Einen letzten Strich setzte sie noch auf den Plan, dann rollte sie ihn zusammen und verstaute ihn sorgfältig in der Tasche.
„Jeder schaut sich dann noch eine Runde um. Treffen wir uns dann wieder hier?“
„Ja, in einem Stundenlauf? oder einem halben?“
„Ich hoffe, ein halber reicht.“ Der Blick der jungen Schurkin wurde bei der Vorstellung wieder regelrecht nervös.
„Wenn einer nicht rechtzeitig austaucht, verschwindet der andere rasch.“
Erahnte die erfahrene Schurkin die Gedanken und setze ein schiefes Grinsen auf, das wohl Mut machen sollte. Sie sammelten sich kurz und dann machte sich jede auf den Weg ihr zugeteiltes Gebiet noch einmal in Augenschein zu nehmen. An abgeschiedenen Stellen kritzelte sie kurze Notizen über die gesehenen Wachen auf einen Zettel. Ohne dass jemand aufmerksam wurde, schlenderte sie durch die Straßen und sammelte ihre Informationen zusammen. Als sie zum Treffpunkt zurück kehrte, wartete die erfahrene Schurkin schon auf sie. Sie waren beide gut in der Zeit geblieben. Ein amüsiertes Schmunzeln begrüßte sie.
„Eine schöne Stadt...“
„Vor allem groß, ich habe mich beinahe verlaufen. „
„Da hinten sind eher die Häuser als die Straßen groß.“ Sie deutete mit dem Daumen hinter sich und zog dann einen Zettel mit der groben Zeichnung des Adelsviertels aus der Tasche und steckte ihn der jungen Schurkin zu.
„Wir sollten uns noch mal treffen, wenn der Plan fertig ist und auf eventuelle Fehler überprüfen.“
„Klar, das machen wir. aber für heute will ich erst mal heim.“
„ja, ich muss zu meinen Tanten.“
„Grüße sie lieb“
„Ich richte die Grüße aus, vielleicht laden sie dich zum Dank zum Tee ein.“
„Oh, bewahre…“
[…]
Dieser Teil des Auftrags war erfüllt. Am Abend saß sie noch lange an dem Plan, überarbeitete ihn und zeichnete ihn viele male neu, bis sie endlich zufrieden war. Ihr vielen schon fast die Augen zu und der Kamin breitete so eine wohlige Wärme aus, dass sie sich zusammenreißen musste, sich nicht gleich im Sessel zusammen zu rollen und zu schlafen. Das gönnte sie sich erst, als sie den Plan in zweifacher Ausführung fertig hatte – man wusste ja nie, wofür man den zweiten noch gebrauchen könnte. Sie hatte da so eine Ahnung.
[…]
[img]http://img139.imageshack.us/img139/3815/adoran2.jpg[/img]
Verfasst: Sonntag 6. Juni 2010, 17:13
von Serad Mordaran
Sorgsamm war das Packet geschnürt für die Bezahlung und ein letztes Mal kontrolierte er den sitz seiner Maskarade. Immerhin sollte keiner ihn erkennen oder Rückschlüsse auf ihn ziehen können wenn er das Packet abhohlte auf welches er schon sehnlichst wartete. Nochmals über die Strassen blickend huschte er leise los und begab sich zur Kutschstation um nach Bajard zu fahren. Nicht mehr lange und er würde alles in den Händen haben was von nöten sei.
Als er nach kurzem Fussweg den Schwarzmarkt betrat nickte er zufrieden auch wenn an der Oberfläche verdächtig viel Ketzervolk herrumirrte. Er musste vorsichtig sein und noch leiser werden damit sie ihn nicht noch auf dem Letzten Stück erwischen würden. Sodann Blickte er sich um und nickte dem jungen Tallent.. einer Dame zu ihr näherkommend.
"und waren wir Fleissig?" Fragte er und erntete eine gekicherte antwort
"ich ar fleissig ob ihr es wart weis ich nicht".. nungut humor hatte sie wollen wir sehen ob sie auch die Nötigen Informationen für ihn hatte welche er gefordert hat. Er hoffte es den sie waren wichtig für seine Herren.
Alsdann betrachtete er die vor ihm ausgebreitete Karte mit hoher zufriedenheit nickend. bemüht war er seine eigene Nervösität und unruhe zu verbergen.. dort lag sie der Pfad ins Herze der Ketzer.. mit wohlwollenden Worten bedachte er die Junge schattenläuferin und griff vorsichtig nach der Karte um sie sacht einzurollen. Keine Gegenwehr von ihr so das er sie sacht verstauen und eilends unter dem Umhang verbergen konnte. Sodann schob er ihr die versprochene Blohnung zu und verabschiedete sich gewohnt Wortkarg leise wieder den Schwarzmarkt verlassend. Diese Unterlagen mussten schnellstens fort zu seinen Auftraggebern.
So sah man eine Dunkel gekleidete Gestallt davoneilen sich stehts unruhig umschauend bis sie die Kutsche betrat und ihre Reise antrat. Schon bald würden jene Informationen in den richtigen Händen liegen und ihn selbst würde wohl wieder einige hervorragende Geschäfte erwarten wie sie es immer taten wenn er seine Arbeit gut erledigte.