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Des Nachts in Bajard
Verfasst: Freitag 16. April 2010, 05:55
von Rebecca Dorkas
Kalt schlägt ihr der Wind ins Gesicht und das Segel flattert laut. Sie kneift etwas die Augen zusammen. Die Lichter des nahen Hafen flackern im Abenddunkel. Mit der Linken auf die Reling gestützt steht sie alleine vorne am Bug. Der Wind reisst an ihrem Haar. Sie schliesst die Augen und lauscht dem Wind der ihr Stimmen ihrer selbst zuträgt.
Endlich wieder daheim, nach so langer Zeit. - TZ Sei nicht albern was heisst hier daheim? Unsere Hütte ist verfallen, du hast nicht mehr als du bei dir hast. - Ich hab immer noch Freunde. Sie werden mir bestimmt.... - Freunde? So wie dein Liebster der sich eine andere angelacht hat? So wie Vardek die sich in ihre vier Wände zurück ziehen und für niemanden mehr zu sprechen sind? So wie Constanza die nur da sind wenn sie etwas von dir brauchen? Oder die Geister... - Nein, ich... - Doch du hast das beste getan um vergessen zu werden du bist schwach! Läufst davon, immer wieder. Wie oft hast du schon das Richtige nicht getan. Aliyahana, Tharon, Lyam um nur einige zu erwähnen sie alle haben dir den richtigen Weg gezeigt, aber gehen musstest du ihn schon selbst. Aber was hast du getan du bist weggelaufen. Du bist schwach! Und du bist alein! - Ich werde neue Freunde finden! - Das Gesindel mit dem du dich umgibst nennst du Freunde. Lumpen von denen du dich ausnutzen lässt! Sie tun dir Freund sein solange du ihnen von Nutzen bist ... Beim Herrn selbst hast du den die ganze Zeit nichts gelernt?! ... Nein, Ist das eine Träne? Nein das ist zuviel für mich...
„Rafft das Hauptsegel!“ die Stimme holt sie unsanft wieder zurück ins hier und jetzt.
...Selbst die Dame hinter dem Tresen der Bank ist ihr unbekannt. „Ich muss wirklich lange weg gewesen sein“ stellt sie für sich selbst fest. Den Kopf in den Nacken werfend atmet sie durch und setzt ihr lächeln auf. Das Lächeln mit dem sie all ihre Zweifel Ängste und Nöte jeher verborgen und unter Kontrolle gehalten hat. „Mal sehn was der Abend mit sich bringt“...
Verfasst: Samstag 17. April 2010, 22:11
von Der Erzähler
"Brrr halt ein Kutscher ich glaube wir sind in Bajard angekommen stimmt’s?"
"Gewiss "antwortete der Kutscher und zog kräftig an den Zügeln der Pferde damit sie zum halten kamen.
In der Dunkelheit stiegen zwei Männer aus der Kutsche, leise hörte man das klimpern von Goldmünzen:“Hier für euch Kutscher“ sagte einer der Männer. Der Kutscher bedankte sich knapp und verstaute sein Lohn in einem kleinen Lederbeutel
„Und nun“ fragte Rodian seine Begleitung „was und nun verdammt du hast dem Kutscher unser restliches Gold gegeben wo sollen wir eine Unterkunft und etwas zu essen auftreiben“?!
Rodian seufzte „du musst Positive denken wir werden schon etwas finden glaube mir in ein paar Tagen werden wir über unsere Situation lachen“.
Doch es sollte alles ganz anders kommen…..
Die beiden Männer schlenderten durch die Gegend bis der eine plötzlich eine Idee bekam.
„Rodian“!
„Ja mein Freund“?
„Wie so nehmen wir uns nicht einfach was wir brauchen hier kennt uns doch so wie so keiner“
„Und wie stellst du dir das vor“?
Plötzlich blieben sie vor einem Gebäude stehen, einem Bankgebäude, sie lächelten beide und gingen hinein.
Am Eingang trafen sie eine junge Dame Mitte oder Ende 20 mag sie gewesen sein, sie trug schönen Schmuck und gute Kleidung.
Rodian und sein Freund blickten sich kurz an und verwarfen ihre verrückte Idee die Bank zu überfallen ohne hin schien es ihnen zu gefährlich.
Rodians Kumpane nickte Rodian zu und lächelte dann die Dame an, kurz danach verschwand er und lies Rodian mit der Dame alleine.
Rodian wusste was er zu tun hatte, er verwickelte sie in ein Gespräch , aus dem Gespräch erfuhr er ihren Namen sie nannte sich Rebecca welch schöner Name schmeichelte er ihr, doch das gehörte alles zum Plan, er wollte sie auf ein Zimmer locken und sie dort ausnehmen wie eine Weihnachtsgans doch sie ließ ihn abwimmeln und wollte statt dessen in die Taverne nein dachte er sich nein, zu viele Zeugen könnten sie sehen das wäre zu gefährlich.
Er wurde sauer und verwarf seine Idee sie auf ein Zimmer zu locken und Stürmte aus der Bank heraus und donnerte mit einem lauten Knall die Tür zu.
Sein Freund Stand gegen über an einer Häuserwand im Schatten versteckt , Rodian nickte ihm zu und lief um die Haus Ecke der Bank.
Kurz darauf kam Rebecca aus der Bank und wunderte sich über den dramatischen Abgang.
Rodians Freund kam auf sie zu und verwickelte sie in ein Gespräch.
Rodian lächelte und löste langsam den Dolch von seinem Gürtel.
Er lugte vorsichtig um die Ecke um zu sehen ob sie abgelenkt genug war um seinen Hinterlistigen angriff durch zu führen.
Er konnte sich ganz auf seinen Kumpanen verlassen die beiden waren in ein Gespräch vertieft.
Hektisch schaute sich Rodian um ob er jemanden sah der seine Tat bezeugen konnte doch niemand war zu sehen.
Er umklammerte den Dolch fester leise war das knacken seiner Knöchel zu hören, dann schlich er los.
Er schlich vorsichtig von hinten an Rebecca ran, um ihr dann Blitzschnell den Dolch an die Kehle zu drücken.
„Keinen mucks du Miststück“ zischte Rodian sie an „Sonst ist es aus mit dir“.
Doch Rebecca war stur und dick Köpfig.
„Na Los bring mich um wenn du dich traust“ schrie sie laut.
Rodian erschrak sich, damit hatte er nicht gerechnet er musste ihren Willen brechen so viel war klar.
Er drückte ihr die Klinge etwas fester an den Hals, das wird sie schon zur Besinnung bringen dacht er sich.
Aber Rebecca dachte nicht dran, sie provozierte ihn weiter und fuhr ihn wieder an „Na los bring es zu Ende“. Sie presste ihren Kopf gegen die Klinge Blut lief über ihren Hals auf ihre Brüste.
„Verdammtes Weib willst du sterben“? zischte Rodian leise.
„Du musst mich schon umbringen sonst wirst du mich nie ausrauben können“ fuhr sie ihn an und presste ihren Hals fester gegen die Klinge.
Rodian hielt stur die Klinge gegen ihren Hals gedrückt, das lief nicht nach Plan er wollte sie doch nicht umbringen was sollte er nur tun nein die Sache lief völlig aus dem Ruder.
Er versuchte sie um die Ecke zu zerren hinter die Bank zu dem Steg um sie dort ohnmächtig zu schlagen doch Rebecca währte sich nach Leibeskräften. Rodian fluchte und er erhöhte den Druck auf den Dolch, er rizte sich immer mehr in den Hals von Rebecca, Blut tropfte auf den Boden und hinter lies eine Spur.
Rebecca gab nicht auf und versuchte sich gegen den Dolch zu Stämmen, da gescha es.
Rodian packte den Dolch fest mit der Hand und fuhr ihr von links nach rechts über die Kehle und das Blut spritzte gurgelnd aus ihr heraus.
„Verdammt“ murmelte Rodian, er hielt Rebecca fest und versuchte ihren schlaff und Leblos gewordenen Körper hinter die Bank zum Steg zu zerren sein Kumpane kam ihm zu Hilfe.
Sie legten sie Vorsichtig auf den Holzsteg ab hinter ihnen zog sich eine breite Blut Spur vom Tatort bis zum Steg.
Los verschwinde fuhr Rodian seinen Freund an „raus aus Bajard sofort!“
Sein Kumpane verschwand sofort er erkannte den Ernst der Lage, Rodian musste die Leiche verschwinden lassen.
Er beugte sich über Rebecca und durch suchte ihre Kleidung er nahm ihr alles ab was er an Wertgegenständen fand.
Als er fertig damit war seufzte er „ das es so endet habe ich nicht gewollt“ dann schob er ihren leblosen Körper vom Steg runter leise plätscherte das Wasser vom Aufprall ihres Körpers.
Rebeccas Leichnam zog eine rote Blutige Spur und trieb mit den Wellen aufs offene Meer hinaus.
Rodian fluchte noch einmal leise verstaute die Wertgegenstände unter seinen Umhang und verschwand Richtung Wald nur raus aus Bajard dachte er sich.
Vor dem Bankgebäude wird man am nächsten Tag Blutspuren finden die Vom Bank Eingang bis zum Steg verlaufen.
[für PO Rodian gepostet wegen Forenproblemen]
Verfasst: Sonntag 18. April 2010, 08:02
von Toral Mandark
Wie jeden morgen kam er um diese Zeit nur schwer aus dem Bett. "Es hilft nichts, irgendjemand muss ja den Scheiß machen", dachte er sich. Er rollte sich von den Fellen, ging in die Küche und wusch sich einmal ausgiebig, nahm einen heißen Tee zu sich, und legte sich nur langsam die Rüstung sowie die Dienstkleidung an. Als er das Haus verließ, kam ihm der morgen traurig vor. Ein ungutes Gefühl beschlich ihn. Vorsichtig suchte er das Haus ab, ob sich nicht jemand versteckte. Niemand da. "Nungut, dann mal auf zum Dienst". In Bajard angekommen, lösste er die Wache ab, und kontrollierte die Befehle des Tages. "Irgendwelche Vorkomnisse?" fragte er den anderen, der leicht verschlafen aussah.
"Nein mir ist nichts aufgefallen, ich gehe auch nun nach Hause meine Frau wartet" Mhm, nickte Toral langsam während er sich langsam auf den Weg machte, eine Runde durchs Dorf zu gehen. Wie gewohnt nahm er den Hund mit. Das Wehrgebäude verlassen, fing der Hund plötzlich an wie wild an der Leine zuziehen. "Was denn mit dir los, dämlicher Köter, kannst es nicht abwarten allen anderen Hunden zuzeigen das das dein Revier ist?" bölgte er den Hund an, doch der lief nicht wie gewohnt an seine Stellen, er hielt stur auf das Bankgebäude zu. Miteinmal fing Halvor laut an zukleffen. "Hast du Alkohol geschlabbert? Du holst doch alle Menschen aus dem Bett." Doch sofort erkannte der Wehrler das unheil. "Ach du heilige ......." Mit der Fackel leuchtete er sich den Weg zum Steg, um der Blutspur zu folgen. Am steg angekommen, suchte er den gesamten Steg ab, um vielleicht jemanden zu finden? Nach einer Weile gab er die Hoffnung auf. Er beugte sich herunter zum Blut, lösste einen Handschuh, und nahm etwas Blut auf den Finger. "hmm, scheint noch etwas Frisch zu sein. Ich muss den Bürgermeister informieren." Schnellen Schrittes machte er sich auf dem Weg zum Haus des Bürgermeisters. Eilig donnerte er mehrfach die Faust gegen die Holztür. Doch nichts tat sich. Er zog ein Pergamentfetzen aus seiner Tasche sowie einen Kohlestift. Er schrieb eine kleine Notiz an den Bürgermeister das dieser sich bei ihm melden solle, und klärte ihn kurz über seinen Fund an der Bank auf. Dann schob er den Zettel unter der Tür durch, und setzte wachsamer als je zuvor seinen Rundgang fort
Verfasst: Sonntag 18. April 2010, 09:21
von Bertholdt Arken
Blinzelnd öffnete er die Augen und musste einen Moment überlegen wo er sich befand. Achja...... den Blick zur Seite wendend betrachtete er die nur halbzugedeckte Frau neben sich. Leise erhob er sich aus dem Bett um sie nicht aufzuwecken, er schlüpfte in seine Kleidung und schlich sich aus dem kleinen Haus nicht ohne nochmal einen begehrlichen Blick auf sie zu werfen. Gut gelaunt pfeiffend machte er sich auf den Weg zur Berchgarder Kutsche um nach Bajard zu fahren. Eine ganze Weile musste er an der Kutschenstation warten bis endlich die Kutsche nach Bajard eintraf. Während der Fahrt gen Bajard dachte er über die vergangene Nacht nach,vielleicht würde er sie ja noch einmal besuchen aber dann war es genug bevor sie ihm langweilig würde. Durchgerüttelt von den durch den langen Winter angegriffenen Wegen steigt Bert sich reckend aus der Kutsche. Noch immer gutgelaunt geht er nach Bajard hinein um sich nun endlich auszuruhen daheim. Am Bankgebäude angekommen stockt sein Schritt plötzlich und er versucht sich klar zu machen was er dort erblickt. Plötzlich hellwach die Gednaken an die vergangene Nacht wie weggeblasen wird ihm klar was er dort vor sich sieht.
Verdammt was war hier passiert ? Er betrachtete die Blutspur und verfolgte sie bis zum Hafen. Angewidert verzog Bertholdt das Gesicht was hier passiert war schien eigentlich klar,soviel Blut konte von keinem Tier stammen.... Er winkte einen der sich herumtreibenden Tagelöhner heran. Du da komm mal her beseitige die Blutspuren auf dem Steg und bis zurück zur Bank. Ich will da nachher nichts mehr von sehen,wenn Du damit fertig bist kommst du zu mir und holst Dir neue Kleidung ab und was zu essen. Daraufhin wandte er sich ab und marschierte schnurstracks zum Haus. Dort angekommen trat er auf den Zettel den Toral unter der Tür durchgeschoben hatte. Verdammt was ist das schon wieder,den Zettel aufhebend der derweil mit einem blutigen Schuhabdruck bedeckt war fluchte er. Verdammt jetzt bin ich auch noch dareingelatscht. Dann überflog er den Zettel und warf ihn dann in den Kamin. Später wird Toral dann einen Schrieb im Wehrgebäude finden das Bertholdt ab Mittag im Wehrgebäude anzutreffen sei.... Mit durchaus sündigen Gedanken an die letzte Nacht ging er zu Bett und alsbald war ein regelmässiges wenn auch leises Schnarchen im Hause zu vernehmen.