Kerzenflamme in der Dunkelheit
Verfasst: Mittwoch 30. November 2005, 08:16
Sie lehnte sich auf der Bank zurück und streckte ihre Beine von sich. Noch lange verharrte ihr Blick auf die geschlossene Tür der Taverne. Dieser junge Mann neigte wirklich dazu sie nachdenklich zu machen. Bis vor wenigen Minuten saß der junge Tjorwyn ihr gegenüber und hörte sich die Probleme und Gedanken einer alternden Frau an. Sie lachte innerlich ueber sich selbst, als in ihren Gedanken das Wort alt fiel. Arton haette sie dafuer jetzt wieder gescholten, ebenso Rafael und auch Zeron. Doch sie machte sich selbst nichts vor, an ihr nagte der Zahn der Zeit. Sie lehnte sich wieder vor und platzierte ihre Ellenbogen auf den Tisch.
Sie war wieder zu Hause, daheim bei ihrer Familie, sollte sie sich nicht gluecklich schaetzen oder zumindest dieses Gefuehl verspueren? Nein, die ganzen Probleme kamen jetzt erst auf sie zu. Dalana hatte schon wieder diesen Drang danach weg zu laufen, es war die wohl einfachste Loesung, vor seinen Problemen davon zu laufen, zumindest dachte sie das. Jedoch die Gespraeche mit Tjorwyn waren wie eine kleine Kerzenflamme in der Dunkelheit, sie mag zwar nicht die Schwaerze zu durchdringen, dennoch spendete sie etwas Licht und somit Hoffnung.
Die Schuetzin befand sich mittlerweile auf einen schmalen Grad zwischen Schreien und Weinen. Und je mehr sie sich ueber alles den Kopf zerbrach umso schwieriger wurde es fuer sie eine Loesung zu finden. Tjorwyn hatte Angeboten ihr zu helfen, jedoch wuerde sie damit schon wieder jemanden zur Last fallen und das war wohl das letzte was sie wollte. Auf Rafael konnte sie mittlerweile nicht mehr wirklich zaehlen, zu sehr war er mit seinen eigenen Problemen beschaeftigt und vor allem mit Angelina. Davon abgesehen war sie auch ein wenig zu stolz um irgendwo hin zu gehen und jemanden dazu zu bringen ihr einfach nur zu zu hoeren. Irgendwann musste sie auch einmal etwas alleine schaffen.
Nur die Kerzenflamme in der Dunkelheit wuerde weiter fuer sie leuchten, dass war ihr bewusst. Vielleicht wuerde ihr auch damit den Weg gezeigt werden, den Weg in eine richtige Richtung. Doch Tjorwyn er war noch so jung, so jung und doch so reif in seinem inneren. Er hatte ihr, ohne das er es wusste, Trost gespendet nur durch sein alleiniges zu hoeren. Es war wie damals vor langer Zeit mit Rafael, damals war er ihre Kerzenflamme und nun schien Tjorwyn diesen Platz ein zu nehmen. Und wieder stahl sich der Gedanke in ihren Kopf, ob dies richtig war. Sie griff einfach instinktiv nach jeder helfenden Hand die ihr geboten wurde.
Langsam holte sie ein kleines Buechlein hervor und nahm eine Schreibfeder zur Hand. Tief ueber das Buch gebeugt fanden ihre Gedanken darin platz.
„ Kerzenflamme warm und sanft, reichst mir deine helfende Hand.
Habe Angst davor, weiche zurueck, doch du folgst mir Schritt um Schritt.
Drehe mich um, will in die Dunkelheit, doch du verdraengst sie mit deinem Licht der
Bescheidenheit.
Kerzenflamme hell und klar, schaust in mich hinein wie mich noch keiner sah.
Stunde um Stunde welche vergeht, hoerst du mir zu und ein Band aus Vertrautheit entsteht.
Ich kenne dich nicht, doch du kennst mich weißt alles was mich betrifft.
Kerzenflamme flackernd im Wind, moechte dir danken, fuer deine Worte, welche troestend
Sind. Du laechelst und winkst nur ab, doch durch dich wird die Dunkelheit zum Tag. Du holst mich zurueck aus der Schwaerze des nichts und dies versetzt mir einen Stich. Gibst dir muehe, spendest mir Mut und doch sage ich dir nicht alles was auf meiner Seele ruht.
Kerzenflamme troestend gleich, ich danke dir fuer die Stunden zu zweit. Nur Worte waren es die du mir gabst, Worte bei der meine Traurigkeit erstarb. „
Die braunen Augen schweiften noch einmal ueber die geschrieben Zeilen. Wenn sie ihm schon nicht offenkundig danken konnte, so hatte sie ihn zumindest in einem Gedicht verewigt. Mit einem leisen knall schloss sie das Buch und erhob sich, es wurde Zeit den ersten Schritt zu wagen.
Sie war wieder zu Hause, daheim bei ihrer Familie, sollte sie sich nicht gluecklich schaetzen oder zumindest dieses Gefuehl verspueren? Nein, die ganzen Probleme kamen jetzt erst auf sie zu. Dalana hatte schon wieder diesen Drang danach weg zu laufen, es war die wohl einfachste Loesung, vor seinen Problemen davon zu laufen, zumindest dachte sie das. Jedoch die Gespraeche mit Tjorwyn waren wie eine kleine Kerzenflamme in der Dunkelheit, sie mag zwar nicht die Schwaerze zu durchdringen, dennoch spendete sie etwas Licht und somit Hoffnung.
Die Schuetzin befand sich mittlerweile auf einen schmalen Grad zwischen Schreien und Weinen. Und je mehr sie sich ueber alles den Kopf zerbrach umso schwieriger wurde es fuer sie eine Loesung zu finden. Tjorwyn hatte Angeboten ihr zu helfen, jedoch wuerde sie damit schon wieder jemanden zur Last fallen und das war wohl das letzte was sie wollte. Auf Rafael konnte sie mittlerweile nicht mehr wirklich zaehlen, zu sehr war er mit seinen eigenen Problemen beschaeftigt und vor allem mit Angelina. Davon abgesehen war sie auch ein wenig zu stolz um irgendwo hin zu gehen und jemanden dazu zu bringen ihr einfach nur zu zu hoeren. Irgendwann musste sie auch einmal etwas alleine schaffen.
Nur die Kerzenflamme in der Dunkelheit wuerde weiter fuer sie leuchten, dass war ihr bewusst. Vielleicht wuerde ihr auch damit den Weg gezeigt werden, den Weg in eine richtige Richtung. Doch Tjorwyn er war noch so jung, so jung und doch so reif in seinem inneren. Er hatte ihr, ohne das er es wusste, Trost gespendet nur durch sein alleiniges zu hoeren. Es war wie damals vor langer Zeit mit Rafael, damals war er ihre Kerzenflamme und nun schien Tjorwyn diesen Platz ein zu nehmen. Und wieder stahl sich der Gedanke in ihren Kopf, ob dies richtig war. Sie griff einfach instinktiv nach jeder helfenden Hand die ihr geboten wurde.
Langsam holte sie ein kleines Buechlein hervor und nahm eine Schreibfeder zur Hand. Tief ueber das Buch gebeugt fanden ihre Gedanken darin platz.
„ Kerzenflamme warm und sanft, reichst mir deine helfende Hand.
Habe Angst davor, weiche zurueck, doch du folgst mir Schritt um Schritt.
Drehe mich um, will in die Dunkelheit, doch du verdraengst sie mit deinem Licht der
Bescheidenheit.
Kerzenflamme hell und klar, schaust in mich hinein wie mich noch keiner sah.
Stunde um Stunde welche vergeht, hoerst du mir zu und ein Band aus Vertrautheit entsteht.
Ich kenne dich nicht, doch du kennst mich weißt alles was mich betrifft.
Kerzenflamme flackernd im Wind, moechte dir danken, fuer deine Worte, welche troestend
Sind. Du laechelst und winkst nur ab, doch durch dich wird die Dunkelheit zum Tag. Du holst mich zurueck aus der Schwaerze des nichts und dies versetzt mir einen Stich. Gibst dir muehe, spendest mir Mut und doch sage ich dir nicht alles was auf meiner Seele ruht.
Kerzenflamme troestend gleich, ich danke dir fuer die Stunden zu zweit. Nur Worte waren es die du mir gabst, Worte bei der meine Traurigkeit erstarb. „
Die braunen Augen schweiften noch einmal ueber die geschrieben Zeilen. Wenn sie ihm schon nicht offenkundig danken konnte, so hatte sie ihn zumindest in einem Gedicht verewigt. Mit einem leisen knall schloss sie das Buch und erhob sich, es wurde Zeit den ersten Schritt zu wagen.