Unter des Raben Schwingen geboren
Verfasst: Montag 8. März 2010, 00:44
Es war ruhig in den Mauern ihrer kleinen Festung. Die Nacht hatte sich verheißungsvoll über das Land gelegt. Heute würde jenes Kind geboren, welches das Erbe seiner Eltern mit sich tragen würde. Geboren unter den Schwingen des Raben, vom Schicksal dazu verdammt ein Seelenfänger zu werden. Von ihm gezeichnet.
Ihre Finger strichen zärtlich über den schwangeren Leib. Die schwarzen Augen auf ihn gerichtet, wartete die junge Frau. Das Geräusch welches ihren Gatten ankündigte würde nicht laut sein. Ein Flügelschlagen, das Klappern seines Schnabels. Irgendwie würde er sich ankündigen. Selbst die Katzen, haben sich um die Rabendienerin versammelt. Das Augenmerk aller war auf sie gerichtet. Die Augen, der Katzen - Die Tür zum Totenreich.
Ein leises kratzen auf Stein und ein ebenso leises Krähen, welches in der Stille die um sie herrschte unendlich laut schien, kündigte die Ankunft ihres Gatten an. In seinem pechschwarzen Gefieder war er wunderschön, dachte die junge Frau, als ihr Blick sich zu ihm wandte. Einen Moment lagen die schwarzen Augen des Raben auf ihr, dann ließ er sich in den Raum hinein gleiten und noch während sich die Form des Raben veränderte erhob sie sich.
Der Stuhl knarrte leise, als die Schwanger sich aufdrückte. Auf dem Tisch lag alles bereit, was sie für das kommende Ritual brauchen würden. Vorsichtig nahm sie die Utensilien und ging in den Keller vor. Die Katzen folgten der Schwangeren.
Während die Katzen sich um das Pentagramm – das Gesicht des Teufels – sammelt und leise disharmonische zu Miauen begannen, führte die Schwangere ihren Dolch über ihre Handfläche und schnitt grade soweit hinein, dass ihr dunkelrotes Blut begann hervorzutreten. Mit jenem ging sie das Pentagramm nach. Als ihr Gatte, gehüllt in die Robe des Raben, ebenso den Keller betrat, folgte er ihrer Spur und vervollständigte das Pentagramm mit seinem Blut. Anschließend legte Aira schwarze Rabenfedern auf das Blut, der Form des Pentagramms ebenso gewissenhaft folgend, während ihr Gatte die Kerzen entzündete. Zu den disharmonischen Klängen der Katzen begannen sich klagevolle erstickende Schreie zu mischen, welche von den Kerzen auszugehen schienen.
Anschließend traten beide in die Mitte des Pentagramms und legten die Hände auf den Bauch der Schwangeren. Die Augen geschlossen begannen sie leise Worte zu sprechen.
Von schwarzen Schwingen getragen
Wirst du das unmögliche wagen
Geboren unter seinen Schwingen
Wirst du der Toten Lieder singen
Stehend in seiner Gunst
Wird das Lernen dir zur Kunst
Vom Herrn geführt das Schicksal tragen,
wirst du verbreiten vielerlei Plagen.
Die Worte begannen sich langsam zu verdichten. Schwollen an und wurden immer lauter. Die Flammen der Kerzen tanzten aufgeregt obwohl keine Luft ging. Das jammern der Kerzen und Singen der Katzen wurde lauter bis die Luft begann zu knistern und es schien als würde der Keller vom Rest der Welt getrennt und in eine andere Welt gehoben. Die Präsenz des Herrn war nun deutlich spürbar und dann – Stille.
Die Schmerzen in ihrem Leib überrollten die Schwangere zunehmend, schwollen an als ihr Kind forderte das Licht der Welt zu erblicken. Umschlossen von der Macht des Herren selbst folgte die Geburt ihrem ganz natürlichem Weg.
Der Schrei ihres Kindes durchschnitt die Stille gleich eines scharfen Messers. Nur wenige Augenblicke später lag das kleine Wesen auf ihrer Brust und augenblicklich verflog der Schmerz. Die knisternde Macht Krathors verdichtete sich. Umschloss Mutter und Kind und verweilte einige Minuten. Brannte sich förmlich in beide hinein und zeichnete das Kind. Dann ein lautes disharmonisches Lachen, als käme es vom Herrn selbst Hallte von den Wänden wieder. Die Flammen wurden größer, Licht durchflutete den Raum. Wenig später war er fort.
Ein Rabe geht heut Nacht verloren
in unserem Kind ist er geboren
Hörst du des Dämonen Siegeslachen
Tief ins Kindes Herz wird es hineingesät.
So erhob sich die Mutter, ihren Sohn – Zaccaria Remus Sokarth - im Arm haltend.
Ihre Finger strichen zärtlich über den schwangeren Leib. Die schwarzen Augen auf ihn gerichtet, wartete die junge Frau. Das Geräusch welches ihren Gatten ankündigte würde nicht laut sein. Ein Flügelschlagen, das Klappern seines Schnabels. Irgendwie würde er sich ankündigen. Selbst die Katzen, haben sich um die Rabendienerin versammelt. Das Augenmerk aller war auf sie gerichtet. Die Augen, der Katzen - Die Tür zum Totenreich.
Ein leises kratzen auf Stein und ein ebenso leises Krähen, welches in der Stille die um sie herrschte unendlich laut schien, kündigte die Ankunft ihres Gatten an. In seinem pechschwarzen Gefieder war er wunderschön, dachte die junge Frau, als ihr Blick sich zu ihm wandte. Einen Moment lagen die schwarzen Augen des Raben auf ihr, dann ließ er sich in den Raum hinein gleiten und noch während sich die Form des Raben veränderte erhob sie sich.
Der Stuhl knarrte leise, als die Schwanger sich aufdrückte. Auf dem Tisch lag alles bereit, was sie für das kommende Ritual brauchen würden. Vorsichtig nahm sie die Utensilien und ging in den Keller vor. Die Katzen folgten der Schwangeren.
Während die Katzen sich um das Pentagramm – das Gesicht des Teufels – sammelt und leise disharmonische zu Miauen begannen, führte die Schwangere ihren Dolch über ihre Handfläche und schnitt grade soweit hinein, dass ihr dunkelrotes Blut begann hervorzutreten. Mit jenem ging sie das Pentagramm nach. Als ihr Gatte, gehüllt in die Robe des Raben, ebenso den Keller betrat, folgte er ihrer Spur und vervollständigte das Pentagramm mit seinem Blut. Anschließend legte Aira schwarze Rabenfedern auf das Blut, der Form des Pentagramms ebenso gewissenhaft folgend, während ihr Gatte die Kerzen entzündete. Zu den disharmonischen Klängen der Katzen begannen sich klagevolle erstickende Schreie zu mischen, welche von den Kerzen auszugehen schienen.
Anschließend traten beide in die Mitte des Pentagramms und legten die Hände auf den Bauch der Schwangeren. Die Augen geschlossen begannen sie leise Worte zu sprechen.
Von schwarzen Schwingen getragen
Wirst du das unmögliche wagen
Geboren unter seinen Schwingen
Wirst du der Toten Lieder singen
Stehend in seiner Gunst
Wird das Lernen dir zur Kunst
Vom Herrn geführt das Schicksal tragen,
wirst du verbreiten vielerlei Plagen.
Die Worte begannen sich langsam zu verdichten. Schwollen an und wurden immer lauter. Die Flammen der Kerzen tanzten aufgeregt obwohl keine Luft ging. Das jammern der Kerzen und Singen der Katzen wurde lauter bis die Luft begann zu knistern und es schien als würde der Keller vom Rest der Welt getrennt und in eine andere Welt gehoben. Die Präsenz des Herrn war nun deutlich spürbar und dann – Stille.
Die Schmerzen in ihrem Leib überrollten die Schwangere zunehmend, schwollen an als ihr Kind forderte das Licht der Welt zu erblicken. Umschlossen von der Macht des Herren selbst folgte die Geburt ihrem ganz natürlichem Weg.
Der Schrei ihres Kindes durchschnitt die Stille gleich eines scharfen Messers. Nur wenige Augenblicke später lag das kleine Wesen auf ihrer Brust und augenblicklich verflog der Schmerz. Die knisternde Macht Krathors verdichtete sich. Umschloss Mutter und Kind und verweilte einige Minuten. Brannte sich förmlich in beide hinein und zeichnete das Kind. Dann ein lautes disharmonisches Lachen, als käme es vom Herrn selbst Hallte von den Wänden wieder. Die Flammen wurden größer, Licht durchflutete den Raum. Wenig später war er fort.
Ein Rabe geht heut Nacht verloren
in unserem Kind ist er geboren
Hörst du des Dämonen Siegeslachen
Tief ins Kindes Herz wird es hineingesät.
So erhob sich die Mutter, ihren Sohn – Zaccaria Remus Sokarth - im Arm haltend.