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Auf dem Weg zur Tugendhaftigkeit
Verfasst: Donnerstag 25. Februar 2010, 22:22
von Alessandro Marquez
Auf dem Weg zur Tugendhaftigkeit
~Storys über die Knappschaft von Alessandro und die Besuche der 7 Schreine~
Dramatis Personae:
Sir Mandred Louisan (36): Adlerritter
Alessandro Marquez (Mitte 20): Knappe des Sir Mandred Louisan
Gerechtigkeit
An jenem Abend als der Junge Knappe gerade auf dem Weg in Richtung der Ordensburg entlang geritten ist sah er seinen Mentor vor der Ordensburg stehen, wobei er anfing zu lächeln. Angekommen sagte Mandred zu Alessandro: „ An diesem Abend ist wieder das Licht stärker geworden Bruder.“ Alessandro hob daraufhin seine braue bis er dann schließlich lächelte und sagte: „ welches Licht Bruder..?“ Mandred sagte daraufhin: „ Das Licht, Temoras Bruder es ist aufgeleuchtet, aufgeleuchtet um dir den Weg zu zeigen, doch möchte ich Bruder das ihr keine Rüstung trägt, sondern das ihr euch jetzt umziehen geht und euch eine Robe über zieht.“ Alessandro nickte zu seinen Worten wobei er nun in die Ordensburg ging wo er sich abrüstete und sich dann eine Robe überzog, daraufhin lief er zurück vor die Ordensburg um seinen Mentor zu erblicken wobei dieser anfing bestätigend zu nicken und zu sagen: „ Bevor wir losziehen möchte ich das ihr die Lichter der Eluive und der Temora anzündet.“ Alessandro tat dies dann wobei er dann bei dem Licht der Temora anfing ein kleines Gebet zu sprechen „Möge das Licht der Hoffnungsträgerin auf ewig Leuchten.“ Als er dann auch bei dem Licht der Eluive ankam so sagte er: „ Möge auch das Licht der Mutter auf ewig Leuchten.“ Als er, dann fertig war nickte Mandred zufrieden wobei er ihm sagte: „ Nun möchte ich das ihr diese Fackel der Temora trägt den ganzen Weg der Lehrstunde und auch bei dem Schrein zu dem wir jetzt hingehen. Als nun das Wort Schrein gefallen ist so blickte Alessandro mit erhobenen brauen zu Mandred und wusste in diesem Moment was auf ihm zukommt. Nun trug Alessandro die Fackel daraufhin ging er zu seinem Pferd um dieses Abzuholen, dort angekommen griff er seinen Sattelknauf wobei er sich nun empor zog, danach gab er seinem Pferd die Sporen um los zu reiten. Mandred sagte noch kurz davor. „ Seit ihr bereit Bruder..? Denn wenn wir zu jenem Schrein gehen so muss man die Ruhe fühlen in jenem Geist, reinem Herzen sein und man muss klar im Geist sein.“ Alessandro sagte darauf. „ Bruder lasst mich bitte kurz meine Augen schließen und mich einen Augenblick auf diesen Moment vorbereiten.“ Mandred bestätigte dies mit einem nicken, Alessandro schloss daraufhin seine Augen wobei er sein Haupt neigte und begann sich zu konzentrieren. Nach einiger Zeit erhob er sein Haupt wieder bis er schließlich auch seine Augen öffnete. Alessandro sagte nun zu Mandred: „ Ich bin jetzt bereit Bruder.“ Mandred begann daraufhin zu lächeln wobei dieser die ruhe behielt. Die Beiden ritten nun los auf in Richtung des Schreines, dort angekommen stiegen beide von ihren Pferden ab, Mandred ging vor hinauf zum Schrein wobei er nun zu Alessandro mit seiner Hand zu sich aufforderte. Alessandro schloss noch einmal kurz seine Augen bis dieser schließlich diese wieder öffnete und begann die Treppen des Schreines hinauf zu steigen bei jeder Treppe spürte er eine gewisse Wärme die vom Schrein aus ging wobei er sagte: „ Bruder, diese Wärme…“
Mandred sagte daraufhin: „ Bruder sprecht nicht über diese Wärme, es ist jetzt nicht die Zeit dafür, doch möchte ich wissen was ihr auf der Platte seht.“ Alessandro blickte dann auf die Platte wobei er sagte: „ Es ist eine Wage, Sir und Mentor.“ Mandred nickte daraufhin zu seinen Worten wobei er nun sagte: „ Das ist ja schon mal ein Schritt. Mit was verbindet ihr diese Wage?“ Alessandro sagte dann: „ Ich sehe darin Gleichheit Sir.“ Mandred fing dann an zu sprechen. „Hör dir gut meine Worte an, denn Gleichheit kann man auf viele dinge im alltäglichen Leben anwenden, Sei es die Gleichheit, wenn sich zwei Kinder um einen Apfel streiten , wäre es dann Gerecht wenn der eine den anderen verprügelt und dann den Apfel nimmt und andersrum genau das gleiche? Alessandro schüttelte seinen Kopf wobei Mandred dann fortsetzte. „Es wäre Gerecht das wenn man den Apfel aufteilt und jedem eine Hälfte gibt wäre das nicht Gerecht? Alessandro begann bei seinen Worten zu nicken. „ Wobei Mandred wieder fortsetzte. „ Die Seele die, die Gerechtigkeit wahrhaftig praktizieren will, befasst sich nicht mit Gefühlen und Gedanken. Eine gerechte Seele achtet nicht auf Stand oder Ansehen, sondern ist bemüht die Wahrheit aufzudecken und nach dieser zu urteilen ohne Furcht. Die Gerechtigkeit darf im Leben niemals gezügelt werden.” Als Mandred abschließt blickte er nochmals tief in die Augen seines Knappen wobei er dann sagte: „ Dann verrichte bitte noch ein Gebet damit du die Gerechtigkeit über dich kommt mein Knappe.“ Als er diese Worte von sich gab sank Mandred auf beiden knien vor den Schrein, bis dann Alessandro ihm das gleich tat und begann zu sprechen: „Lichtbringerin ich bitte dich lass auf dieser Welt Gerechtigkeit herrschen damit deine Diener und dessen deine Kinder auf dieser Welt ewig dir Dienen können. Diese Tugend soll mein Leben prägen den ein Leben voller Tugendhaftigkeit ist besser als jedes andere Leben, die Gerechtigkeit die wir benötigen auf dieser Welt kannst nur du uns schenken und uns auch geben, In deinem Namen und Im meinem Namen mögest du dieses geschehen machen. „ Mandred nickte dann zu seinen worten wobei dieser dann sagte. „ Sie erhört deine Gebete Bruder.“ Bis dieser dann schließlich den Schrein hinunter ging und Alessandro zu sich deutete wobei Mandred dann sagte „ Lass uns zur Ordensbrug zurück gehen Bruder, das war es nämlich für heute.“ Alessandro nickte wobei er ihm folgte. An der Ordensburg angekommen blickte Mandred zufrieden über Alessandro hinweg wobei dieser sagte: „ Bruder macht euch bitte einen Kopf über meine Worte denn ich möchte das sie euch prägen, so das ihr wisst was Gerechtigkeit bedeutet, und ich möchte das ihr euch jetzt in euer Zimmer begebt und ihr nochmal über diese Worte nachdenkt, so möge die Adlers schwinge über dich wachen Bruder und auf eine Geruhsame Nacht. Alessandro nickt dann bis dieser dann schließlich zur Ordensburg ging und sich in Richtung seines Zimmers begab…
Verfasst: Sonntag 14. März 2010, 14:52
von Alessandro Marquez
Auf dem Weg zur Tugendhaftigkeit
~Storys über die Knappschaft von Alessandro und die Besuche der 7 Schreine~
Dramatis Personae:
Sir Mandred Louisan (36): Adlerritter
Alessandro Marquez (Mitte 20): Knappe des Sir Mandred Louisan
Mitgefühl
Die mitfühlende Seele bewertet das Leben hoch, so Mandred zu Alessandro an jenem Tag, als sie bei dem Schrein des Mitgefühl standen;sie hatten beide diese Tugend im Herzen und in der Seele verinnerlicht, mit der Zeit danach zu leben gelernt – es war nun an Mandred, seine Lehren an seinen Schüler weiterzugeben. Der junge Knappe stieg hinauf zu dem Schrein, zu dessen Fuß er sich auf seine Knie niederfallen ließ, er faltete seine Hände in einander ehe er seine Augen schloss und sich zu konzentrieren begann, sein Mentor Mandred folgte ihm, bis Alessandro schließlich begann, einige Worte zu sprechen:
„Im Mitgefühl sind alle Wesen guten Willens brüderlich vereint.“
Bei den Worten öffnete Alessandro kurz seine Augen, bevor er anfing zu lächeln und schließlich fortfuhr„und man muss sich gegenseitig respektieren und akzeptieren, ist dem nicht so, mein Bruder und Mentor?“Mandred antwortete daraufhin „Dem kann ich nur zustimmen, denn, wenn wir guten Willens brüderlich vereint sind, so müssen wir uns nicht nur akzeptieren,sondern auch respektieren. Dies nicht nur inWorten, sondern auch in Taten.“ Alessandro nickte zu seinen Worten und machte sich daran,sein Schwertgehänge abzunehmen, um es vor sich abzulegen, indem er hierzu begleitend skandierte: „ Wahrlich… oh Lichtbringerin, diese Tugend, die des Mitgefühls, ist in meinem Herzen groß geschrieben, denn wie sollte ein Mensch ein Mensch und zugleich dein Diener sein, wenn er diese Tugend nicht verinnerlicht hat? Wie soll dieser Mensch auf einem Schlachtfeld kämpfen, ohne sich selbst dabei zu verlieren, wenn er für die arme Bevölkerung der Feinde kein Mitgefühl zeigt? Sind wir denn keine Vorbilder? Doch wahrlich, mit dieser Tugend sind wir dessen würdig, deine Diener und Streiter zu sein! Wir kämpften einst in Rahal und als die Streitkräfte des Reiches und deine Streiter triumphierend in die Stadt hineinzogen, lehnten wir es ab, der Bevölkerung etwas anzutun, weil wir diese Tugend in unserem Herzen trugen.“
Alessandro neigte nach den Worten sein Haupt, wobei nun Mandred aufstand und sich vor Alessandro stellte und ihm seine Hand über den Kopf hielt; „.So mag Mitleid die Seele lenken, doch wo in Wahrheit kein "lichtes Wesen" zu finden ist, da ist auch kein Mitgefühl angebracht - denn es gibt nichts mit diesen finsteren Seelen (mit-) zu fühlen, dass der heiligen Mit-Liebe würdig wäre.“ Alessandro blickte auf mit einem etwas betrübten Gesichtsausdruck, dennoch nickte er hinauf zu Worten seines Mentors, bis dieser nun ein Knie anhob und wieder begann zu sprechen. „Bruder, ihr habt mir einmal einen Satz gesagt, den ich bis heute noch in meinem Herzen trage, dieser war: Vor den weltlichen Herren knien wir mit einem Knie, doch vor den Herren der Erde und des Himmels mit beiden.Was wolltet ihr mir damit sagen?“ Mandred antwortete auf seine Frage. „ Ich möchte dir damit sagen, dass du dein Herz mit dem Glaube zu Temora allein stärken sollst, denn ein junger Knappe wie du ist sich manchmal in seinem Glaube unsicher, doch sobald wir jenen Schrein besuchen und wir alle 7 Schreine aufgesucht haben wird dein Glaube stärker denn je sein Bruder, denn dann bist du in die Tugenden eingeweiht. Ich möchte, dass dein Herz jede einzelne Tugend in sich trägt und diese auch dein Leben prägen, heute lernst du die erste Tugend kennen.Mach dir einige Notizen, denn ich möchte, wenn wir bei dem nächsten Schrein sind eine Wiederholung meiner Worte und eine Wiederholung meiner Taten von dir sehen.“ Alessandro sagte daraufhin. „ Bruder und mein Mentor, ich hoffe du siehst… ich bin auf ein Knie gegangen, weil du ein Herr dieser Welt bist in meinen Augen eher gesagt ein Geweihter der Lichtbringerin in deren Namen du als Ritter von unserem Pater und Paladius ausgebildet worden bist und er dir die Ehre erweisen durfte dich in die Ritterschaft aufzunehmen.“Alessandro stand nun auf ehe Mandred noch einige Worte von sich gab.
„Ist ein Geschöpf aber des Mitleids unwürdig, so vergewissere sich der Strafende, dass er auf dem Weg des gerechten Zorns wandle und sich nicht dem grausamen Hass hingebe, der ein Fluch des Feindes ist. Seine Waffe sei das Schwert, nicht die glühende Zange des Folterknechts.“ Alessandro lächelte in die Richtung des Adlerritters wobei der Adlerritter selbst begann zu lächeln bis der Adlerritter sagte. „ Das war es für heute mein Knappe. Ich möchte, dass du heute noch etwas das Kloster säuberst und dich dann um deine Notizen kümmerst, denn ich möchte sehen, ob du etwas gelernt hast.“ Alessandro nickte dann wobei dieser kurz sein Haupt neigte und zum Abschied noch einige Worte von sich gab. „ Dies werde ich Sir, Ich werde dich nicht enttäuschen Bruder und Mentor.“Mandred nickte dann ebenfalls zufrieden, bis Alessandro noch einmal sein Haupt zum Schrein hin neigte, ehe dieser sich abwandte und zum Kloster ging….
Verfasst: Sonntag 21. März 2010, 21:45
von Alessandro Marquez
Auf dem Weg zur Tugendhaftigkeit
~Storys über die Knappschaft von Alessandro und die Besuche der 7 Schreine~
Dramatis Personae:
Sir Mandred Louisan (36): Adlerritter
Alessandro Marquez (Mitte 20): Knappe des Sir Mandred Louisan
Opferbereitschaft
An jenem Tage ist es wieder geschehen, der Adler überflog Alessandro. Alessandro blickte hinauf zum Adler, wobei er vorerst eine Braue hob und diesen erstmal eingehend musterte.
Der Adler flog,noch während Alessandro zu ihm hinauf schaute, um diesen etwas zu bestaunen im Kreis um Alessandro herum. Als der Adler nun in eine unbekannte Richtung davonflog,sah Alessandro dem Raubvogel hinterher, ehe er begann, dem Pferd auf dem er saß fest die Sporen zu geben, damit dieses der Route des Vogels folgte. Dem Adler gefolgt stieß Alessandro plötzlich vor die Ordensburg, wo sein Mentor der Adlerritter Sir Mandred Louisan ihn erwartete, eingehend beobachtete und begann,ihn zu mustern. Alessandro deutete mit seiner Hand in Richtung des Adlers, bis schließlich Mandred ebenfalls zu diesem Adler blickte. Mandred fing an zu lächeln; Alessandro schaute nun etwas skeptisch zu seinem Mentor wobei dieser nun sagte:
„Der Adler hat dich also wieder aufgesucht Knappe“ Alessandro nickte zu seinen Worten wobei dieser weiterhin fragend in Richtung seines Mentors blickte, daraufhin sagte Mandred:
„Nun, ich glaube du weißt, was jetzt wieder auf dich zu kommt Knappe“ Alessandro nickte nur zu seinen Worten ohne jegliches Kommentar, wobei er sich nun in Richtung der Ordensburg begab um sich die angemessene Kleidung überzuziehen, damit er wieder eine Unterrichtsstunde nehmen konnte. Als Alessandro nun die Unterrichtskleidung trug, lief er wieder vor die Ordensburg, um zu seinem Mentor zu stoßen, als er nun vor die Festung trat sah Mandred etwas skeptisch zu seinem Knappen, ehe er einige Worte von sich gab: „ Du hast wohl eine Sache vergessen Knappe, denn ich möchte dass du wieder das Heilige Licht der Eluive und das Heilige Licht der Temora entzündest, diese sind sehr bedeutsam auf den Weg deiner Knappschaft.“ Alessandro blickte nun zu den beiden Lichtern und intonierte einige kleine Gebete während er sich ihnen näherte und auch, als er beide Lichte entzünden wollte.
Die Lichter, nun angezündet, die Unterrichtskleidung getragen, blickte Mandred wieder auf zur Ordensburg, wobei dieser sich nun in den Sattel seines Rosses stieg, der Mentor wandte den Blick wieder von der Ordensburg zu Alessandro und sprach: „ Knappe, ich möchte, dass ihr mir eure Disziplin beweist, ich möchte nicht, dass ihr während des Unterrichts sprecht. Ich möchte, dass du, wenn ich dir eine Frage stelle, diese prägnant beantwortest und wenn ich dich auffordere zu sprechen, dann – und nur dann erst hast du zu sprechen.“ Alessandro neigte demütig sein Haupt, und tatsächlich, ab diesem Moment gab er kein Wort mehr von sich. Die beiden ritten nun zu jenem Schrein, der vor geraumer Zeit noch ein Dschungel war - dieser Schrein nennt sich Schrein der Opferbereitschaft oder auch Aufopferung. Dort angekommen stiegen beide von ihren Pferden ab. Sie näherten sich langsam dem Schrein, bis dann Mandred zu seinem Knappen sprach: „ Knappe, wenn du dich sammeln musst, dann bitte ich dich, dieses jetzt zu tun, denn ich möchte nicht gestört werden, wenn ich dir den Schrein erkläre und dir die Geschichte von diesem Heiligen Schrein näher bringe.“ Alessandro nickte, ehe er langsam seine Augen schloss, um sich zu konzentrieren, er griff nun die Fackel, nachdem er diese entzündet hatte, er öffnete langsam wieder seine Augen, lag sein Blick auf den Stufen, wo er Mandred etwas musterte, irgendetwas stimmte nicht mit seinem Mentor: er hatte immer noch dieses dunkle Licht um sich herum, es sah so aus als würde es mit dem Licht kämpfen oder eher gesagt das Licht würde über das Dunkle siegen, zumindest in der Nähe des Schreines, davor sah es so aus als würde dieses dunkle Licht über den Mentor von Alessandro Besitz ergriffen haben. Alessandro blickte immer noch zu seinem Mentor empor doch nun folgte Alessandro ihm, ohne jegliche Worte von sich zu geben. Mandred stand nun vor dem Schrein wobei er nun auf die andere Seite deutete damit er seinen Knappen im vollenBlickwinkel vor sich sehen konnte. Mandred blickte nun auf zu seinem Knappen bis er wieder einige Worte von sich gab: „ Hast du vielleicht eine Idee Knappe wo wir hier sind? “ Sagte er etwas skeptisch zu Alessandro. Alessandro hob eine Braue bis er nur sein Kopf schüttelte. Mandred sagte dann „ Hast du keinerlei Idee? “ Alessandro sagte nun:
„Sir, ich weis nur, dass wir bei einem Schrein sind, aber bei welchem weiß ich leider nicht.“
Mandred begann zu nicken, bevor er etwas seine Hände hob, um Alessandro zu erklären bei welchem Schrein sie beide seien. Mandred blickte eine ganze Weile zum Ankh, wobei es so schien als würde er sich sammeln. Da begann sein Mentor, Alessandro zu erklären was es mit dem Schrein auf sich hatte und was Opferbereitschaft bedeutete. Er erklärte Alessandro, dass eine Glocke und eine Kerze wohl viel mehr für diesen Schrein bedeuten als geahnt.
Die Glocke trägt die Bedeutung Tapferkeit, welche ein Teil der Tugend Opferbereitschaft ist. Es wird damit gemeint, dass eine Seele, die ihre eigene Existenz für den Glauben oder für die Rettung unschuldiger Menschen einsetzt,Mut besitzt. Die Kerze der Liebe, so wird sie genannt, die vor dem Altar steht,bedeutet, dass man Liebe im Herzen benötigt die man bedingungslos an andere weitergeben kann, denn nur aus wahrer Liebe kann eine wahre Opferbereitschaft entstehen. Als Mandred fertig war, nickte er in die Richtung von Alessandro. ehe der Ritter einige Worte zu Alessandro sagte: „ Knappe, nun kommen wir zur Geschichte des Schreines, ich denke sie wird dir gefallen.“ Alessandro nickte ohne jegliche Worte zu seinem Mentor wobei dieser begann ihm von Brynn zu erzählen, die den Schrein errichtete. Brynn war Tochter eines reichen Händlers welcher kaltherzig und geizig war, wenn es um Geld ging, die Kaltherzigkeit brachte ihn dazu, sich nicht mit den armen Menschen zu befassen. Er gab seiner Tochter kein Erbe und mit dem Geld das sie ständig von ihm bekam hat sie lediglich den Armen geholfen und ihnen Beistand geleistet, dies tat sie heimlich. Es gab einen Tag, wo er dieses heraus bekommen hat und er wollte seine Tochter verstoßen, doch ihre Mutter schützte sie vor ihrem Vater, sie hat ihre Tochter immer wieder vor ihrem Vater beschütztals, sie Dinge tat, die ihm nicht gefielen. Dennoch hat sie weiterhin den armen Menschen geholfen. Den Mut, den sie vor ihrem Vater zeigte hat sie von Temora selbst empfangen und ab diesem Moment, nachdem ihr Vater verstorben war, errichtete sie das Gemäuer um den Schrein. Als Mandred abschloss, blickte er zu Alessandro und fragte ihn schließlich: „Hast du Fragen Bruder?“ Alessandro schüttelte nur sein Haupt, woraufhin der Ritter auf seine Knie ging, um noch ein abschließendes Gebet zu verrichten, Alessandro tat es ihm wiederrum gleich, wobei Alessandro das Gebet in lauter Stimme verrichtete, wie es sich gehörte...
Verfasst: Mittwoch 31. März 2010, 15:42
von Alessandro Marquez
Auf dem Weg zur Tugendhaftigkeit
~Storys über die Knappschaft von Alessandro und die Besuche der 7 Schreine~
Dramatis Personae:
Sir Mandred Louisan (36): Adlerritter
Alessandro Marquez (Mitte 20): Knappe des Sir Mandred Louisan
Geistigkeit
Es ist wieder geschehen, der Adler überflog Alessandro plötzlich,kurz bevor er in die Stadt von Berchgard eintreten wollte. Er umkreiste Ihn, bis dieser in Richtung Süden davonflog, Alessandro folgte ihm natürlich in gewohnter Weise rasch, wobei das Pferd nun anfing etwas nervös zu werden und versuchte irgendwie hin und her zu reiten, der Knappe zog seine Zügel etwas fester zu sich, so dass das Pferd etwas ruhiger zu werden wobei er nun über den Hals seines Pferdes strich, um dieses zu beruhigen.Er schaffte es schließlich, sein Pferd zu beruhigen, schaute prüfend hinunter ehe er wieder hinauf blickte in Richtung des Adlers, der sich gerade langsam dem Boden näherte und setzte seinen Flug kurz über Alessandros Haupt fort. Immer,wenner sich näherte spürte Alessandro eine gewisse Geborgenheit über sein Herz, diese Geborgenheit war etwas warm, sie war etwas ganz besonderes für Alessandro. Der Vogel flog weiter in Richtung des Südens zu der Ordensburg. Der Knappe folgte diesem weiterhin und als sie vor die Ordensburg traten, konnte man an Alessandro ein deutliches und mildes Lächelnerblicken, wenn er den Adler beim Flug beobachtete. An der Ordensburg angekommen sah er zu ihr und erkannte ein Licht, welches etwas hell leuchtete, Alessandro beobachtete diese Licht, er blickte rasch auf zum Himmel: der Adler war nun verschwunden, man konnte nun erkennen, dass Alessandro enttäuscht war. Plötzlich stand sein Mentor vor ihm, Alessandro hob beide Brauen an, wohl etwas erschrocken, der Knappe blickte über sich hinunter plötzlich hielt er eine Fackel in der Hand wobei er auch die Robe anhatte die er zu jedem Unterricht anziehen musste. Sein Mentor schaute hinauf zu seinem Knappen, ehe er begann zu nicken, das nicken war dominant, etwas dezent und dennoch konnte man eine gewisse Kälte in seinem Gesicht erkennen. Er deutete hinunter, also stieg Alessandro stieg von seinem Pferd ab.So musterte Mandred, seinen Schüler einige Momente eingehend, doch Alessandro hob eine Braue, er fragte sich, was mit seinem Mentor ist, wieso er ihn so mustert,als würde er Ihn zum ersten Mal gesehen haben. Mandred begann plötzlich zu lächeln, auch wenn er oft kühl zu seinem Knappen blickt und ihn auch zur Zeit irgendwie etwas kühl begegnete, so erhoffte sich Alessandro damit nur, dass es seinetwegen ist, damit er etwas dazu lernt und er auch die Ruhe verinnerlicht, die einen Ritter ausmacht. Nun sprach Mandred zu seinem Knappen: Er sagte ihm, dass er die Lichter am heiligen Orden neu entzünden solle, denn der Tag sei wieder gekommen, an dem Alessandro eine neue Lehre entgegen nehmen sollte. Die Lichter entzündet, sattelten sich beide auch schon auf ihre Pferde, wobei Mandred wieder begann, zu sprechen, er sagte seinem Knappen, dass er den ganzen Unterricht wieder die Ruhe behalten, keine Worte dazwischen reden soll, da sein Mentor ihm etwas beibringen möchte und er die Disziplin weiter erlernen sollte. Sie ritten in die Richtung von Bajard, doch Alessandro blickte sich immer wieder ein wenig um, wohl die Gegend etwas beobachtend. Als sie nun an der Kreuzung ankamen, an der es in die Richtung von Bajard ging, hob Alessandro plötzlich eine Braue, denn er fragte sich, ob es wohl doch einen Schrein in Bajard gäbe? Der Mentor von Alessandro ritt auf in die Richtung Westen, also es hieß nun wieder in die Richtung von Rahal – was seine stumme Frage beantwortete. Am Schrein angekommen, begann Alessandro das Gebäude zu mustern, die Wände waren aus Marmorgestein das Dach in der Farbe Grün und die Tür ließ sich in die Richtung des Südens öffnen, doch die Lage schien Alessandro nicht zu gefallen, ein Schrein in der Nähe von Rahal? Seines Feindes? Doch Alessandro musste damit zu wissen leben lernen, denn es ist schließlich ein Schrein der heiligen Lichtbringerin. Nun standen die beiden Männer vor dem Schrein und Mandred machte seinem Knappen deutlich, dass er seine Seele rein machen sollte, bevor er in dieses Gebäude eintrat. Pflichtschuldigschlossder Knappes seine Augen, um sich zu konzentrieren. Als er die Augen wieder geöffnet hatte, schritt der Mentor von Alessandro auf zum Schrein und trat ein, dichtgefolgt von seinem Schüler. Man konnte eine Platte erkennen, auf der ein “Ankh“ abgebildet war, auch mehrere Bücherregale standen dort. Mandred erklärte Alessandro nun, was es mit diesem Schrein auf sich hatte:
„Die spirituelle Seele hört niemals auf, die Wahrheit zu suchen. Sie strebt immer danach, mehr über ihre eigene Natur zu lernen, genauso wie über die wahre Natur ihrer Umgebung. Sie wird dieses Wissen suche, indem sie sich umsieht und genauso in ihr eigenes inneres Selbst blickt.“
Alessandro hörte seinem Mentor aufmerksam zu, wobei er nickte. Und der Mentorfuhr fort: „Geistigkeit ist der Nährboden, aus dem die Blume der Tugenden entsprungen ist. Die Geistigkeitist der Wunsch der Seele, sich stetig zu verbessern. Die geistig Suchenden, sind in ihrem Hunger nach Wahrheit, Liebe und Mut nie gesättigt. Von welchem Prinzip man auch immer ausgehen mag, die geistige Energie schafft das nötige Gleichgewicht unter ihnen. In der Einheit von Wahrheit, Liebe und Mut wird das Gemüt mit friedvoller Geistigkeit erfüllt.“ Als Mandredmit diesen Worten schloss, deutete er um das ganze Gebäude herum, ehe er seinen Knappen fragte, ob er wisse, wer den Schrein erbaut habe und was die Geschichte des Schreins war, Alessandro konnte dazu nur mehrmals dem Kopf schütteln, da er das Wissen noch nicht erlangt hatte. Mandred schaute etwas verwundert zu seinem Knappen und berichtete ihm schließlich von einem jungen Mann, welcher als Sohn eines Dorfschmiedes geboren worden war und schon als Kind harte Arbeit lernen musste. Doch bevorzugte er viel mehr das Lesen und die Bücher, welche ihm von den reichen Kindern des Dorfes gezeigt worden sind. Jene Kinder, die in der Lage waren wenigstens die Dorfschule zu besuchen. Gern hätte er sich Ihnen angeschlossen, doch sein Vater hielt nicht viel von diesen Dingen. Er war ein fleißiger Mann.Fasamar blickte stets mit Ehrfurcht auf zu ihm. Schließlich kam der Tag, an dem Fasamar fortzog, da Temoras Ruf ihn ereilte. Er fand den Platz seiner Lehren in einem tiefen Wald, dort war bereits ein Gebäude errichtet: Verschmutzter Marmor und windschiefe Ziegel waren alles, was von einem einstmals wohl schönen Gebäude zeugte. Er erkannte, dass hier vor sehr langer Zeit eine stolze und reiche Ortschaft gewesen sein musste. Nur das Marmorgebäude hatte all die Zeit überstanden. Einst schien es sowas wie eine kleine Schule oder Bibliothek gewesen zu sein, doch Fasamar vermochte die Buchreste nicht zu nutzen, hatte er doch nie Lesen gelernt. Trotzdemsammelteersie ein und verwahrte sie gut. Nachdem schließlich die Jahre seiner Lehren vergangen waren, richtete er dieses stolze Gebäude wieder her und errichtete in diesem den Schrein der Geistlichkeit, als Mahnmal an alle Menschen, dass Leben stets Lernen bedeutete und niemand vorankam ohne sich weiterzuentwickeln. Es heißt, Fasamar habe auf seinen Wanderungen das Lesen noch erlernt und die Schätze, welche die Bücher für ihn darstellten, mit Freude studiert.Als Mandred nun mit der Erzählung endete, blickte er zu seinem Knappen, ehe er ihn fragte, ob er noch Fragen über diesen Schrein hätte. Alessandro schüttelte seinen Kopf ehe er ihm sagte, dass er ihm alles an diesem Schrein näher gebracht habe. Mandred nickte seinem Knappen zu und wies ihn an, vor dem Schrein zu knien und ein Gebet zu sprechen. Alessandro kniete sich vor dem Schrein hin und er begann ein Gebet zu sprechen, das eine Zeit lang dauerte. Fertig mit dem Gebet, richtete er sich wieder auf und ritt mit seinem Mentor zur Ordensburg zurück, um die Stunde zu beenden…. bald würde die nächste Stunde erfolgen.
Verfasst: Sonntag 11. April 2010, 22:23
von Alessandro Marquez
Auf dem Weg zur Tugendhaftigkeit
~Storys über die Knappschaft von Alessandro und die Besuche der 7 Schreine~
Dramatis Personae:
Sir Mandred Louisan (36): Adlerritter
Alessandro Marquez (Mitte 20): Knappe des Sir Mandred Louisan
Ehre
Die Sonne ging auf, Alessandro öffnete seine Augen doch was er erblickte war für ihn Unfassbar er blickte vor sich und der Adler stand an seinem Fenster. Alessandro hob erschrocken beide brauen an als er nun aufsprang rasch seine Robe übergezogen hatte lief er schnell zur Türe. Er griff dann schnell noch seine Fackel ehe er nun aus der Tür hinaus ging. Er sprang auf seinem Pferd, der Adler flog wieder hoch dieses mal umkreiste dieser das Haus von Alessandro, doch was möchte der Adler von Alessandro? Ist wieder eine Tugendstunde heran getreten? Oder was hat das zu bedeuten. Der Adler flog nun rasch in die Richtung Westen wobei Alessandro seinem Pferd fest die Sporen gab, das Pferd schien nun hinauf zu springen doch Alessandro gab seinem Pferd nochmals die Sporen um nun zu Reiten, Das Pferd stampfte nun los. An der Ordensburg angekommen stand sein Mentor Mandred vor ihn er blickte erstmal starr in der Gegend umher doch anscheinend schien dieser in Gedanken zu sein. Der Adler gab nun doch zum ersten mal gesangsähnliche Geräusche von sich wobei Alessandro dieses mal seine Hand empor hob und dieser Adler sich auf die Schulter von Alessandro setzte. Er blickte zu ihm dieser Adler schien wahrlich sehr groß zu sein, doch Alessandro lächelte dann ein wenig. Nun trat der Adlerritter vor Alessandro bis dieser schließlich ihm sagte, dass wohl Alessandro den Ruf des Adlers gefolgt zu sein schien. Alessandro wusste nun was auf ihn zu kahm und zwar der nächste Schrein den er zu besuchen hat. Dieses mal schien es so als müsste Alessandro zu fuß laufen, da Mandred dieses mal sein Pferd nicht mit hatte. Doch Alessandro störte es nicht er lies keine einzigen Wörter von sich um seinen Mentor nicht zu stören. Sie liefen nun den Weg entlang welcher südlich von Varuna liegt. Alessandro zündete auf seinem Weg die Fackel des Lichtes um das Licht der Lichtbringerin zu erhalten und um Segen zu bitten. Sie liefen durch den Wald als sie an der Grenze von Rahal angelangt waren. Nun mussten sie über einen Fluss laufen welcher sich nördlich von Varuna befindet. Am Wegekreuz angekommen liefen sie weiter nördlich doch in der nähe befindet sich eine Brücke die an einem etwas größerem Gebäude endete. Das schien in Alessandros Augen der nächste Schrein zu sein und er bekam recht. Das war der nächste Schrein. Mandred schaute nun auf ehe er kurz seine Augen schloss, dass dunkle Licht von Mandred schien wohl stärker zu sein doch als er in das Gebäude trat wurde dieses dunkle Licht immer schwächer. Das Gebäude war von einem hellen Licht umgeben welches ein besonderes Gefühl hinterließ, diese Wärme die im Innern von Alessandro verspürt wurde, wurde immer stärker um so mehr er sich näherte. Das Gebäude wurde von festen Steinen gebaut welche über einander gestaffelt worden sind. Man konnte im Innern vom Gebäude mehrere Gegenstände erkennen zum Beispiel mehrere Prunkschilder, Prunkrüstungen und Prunkwaffen. Die Platte war von einem hellen Licht umgeben welches im ganzen Gebäude erstrahlte. Nun begann Mandred zu sprechen, die Lehrstunde sollte wohl beginnen. Diesesmal sollte Mandred von einem Jungen erzählen welcher Alsamar hieß welcher als Sohnes eines stolzen Kämpfers geboren worden ist, der stets treu im Königsheer diente, schien es seine Bestimmung zu sein, den Umgang mit der Waffe zu erlernen. Es war eine lange Tradtion innerhalb dieser Familie von Kriegern, dem Königsgeschlecht zu dienen. Alsamar jedoch lehnte es stets ab, eine Waffe in die Hand zu nehmen. Während seine Brüder den Vater mit Stolz erfüllten, sah dieser doch immer enttäuscht auf Alsamar. Jenen Sohn, der so garnichts vom Stolz der Familie zu zeigen schien. Schliesslich ging Alsamar ohne ein Wort hinaus in die Welt und folgte dem Ruf Temoras. Sein Weg führte ihn tief in den Wald, weit südlich des Ortes, an dem der Schrein des Mitgefühls errichtet wurde. Er fand einen wunderschönen See, mit einer kleinen Insel darin, auf der er verweilte. Nachdem er die Lehren Temoras empfangen hatte, entsann er sich des Weges, den seine Familie immer gegangen war. Und er erkannte, dass dieser Weg grausam war, folgte man nicht der Tugend der Ehrhaftigkeit. So war es Alsamar, der den Schrein der Ehre auf jener Insel errichtete. Nun wusste Alessandro auch schon welchen Zusammenhang diese Geschichte mit dem Schrein zu bedeuten hat den eine Ehrenvolle Seele wird ein zugewiesene Aufgabe nicht einfach abbrechen oder sich gegeben falls anderen Aufgaben widmen. Man darf niemals Zweifeln und auch bei jeder Entscheidung auf keinen Fall zögern, denn wenn man einmal die Ehre verliert so sollte es sehr schwer sein die Ehre einst wieder zu gewinnen. Ehre ist ein großes Thema für Alessandro, den Ehrenhaft zu Handeln ist von vornerein den Rittern übermittelt worden. Er hatte nun mehrere Tugenden erlernt und diese Auch studiert. Er bekam Unterricht von dem Pater des heiligen Ordens und Paladin Farion Lefar, welcher ihm ebenfalls Hausaufgaben gab. Alessandro schien in seinem Verhalten nun immer mehr Tugendhafter zu entscheiden und auch zu Handeln.
Die Entwicklung ist zu merken, in dem er auch schon an Situation an kam und Demut bewies in Bajard und um Bajard. Er entschied sich des Öfteren zurück zu ziehen um seine Mitstreiter nicht in Gefahr zu bringen. Loyalität gegenüber seinen Mitstreitern und Schülern sind hochbewertet von einem ehrenhaften Kind des Lichts. Im Zögern eines einzigen Augenblickes, kann die Ehre verloren gehen und ist schwer zurückzuerlangen. Wenn ihr den Mut findet, die Wahrheit in eurem Leben stets zu verfolgen, gleich wie stark der Sturm der Verführung euch entgegenweht, werdet ihr die Ehre finden und halten. So Mandred dann auch noch zu Alessandro um ihm zu erklären was diese Tugend im genausten zu bedeuten hat. Als Nun die erklärung vom Schrein beendet worden ist, so forderte Mandred, Alessandro auf ein Gebet zu halten. Alessandro neigte nun tief sein Haupt bis er schließlich das Gebet durchführte und er auf die Knie sackte. Als würde irgendetwas geschehen sein, doch die hin Gabe die Alessandro, Temora zu Ehren neigte, war mehr als nur seine Worte, sein ganzes Leben möchte er Temora schenken. Und das ist genau sein Ziel Temora zu dienen und für sie zu sterben, wenn letztendlich auch auf dem Schlachtfeld, denn der Märtyrer Tod war das was er sich am meisten wünschte um ihr gerecht und Tugendhaft gedient zu haben, wäre das wohl der Abschluss. Doch das waren erst die ersten Schritte des Knappen. Nun Als er fertig mit dem Gebet war lief er mit seinem Mentor zurück zur Ordensburg. Er bekam nun die Aufgabe seine Studien fort zu setzen und das Kloster zu Putzen. Was Alessandro etwas unangenehm war doch für Temora würde er alles tun…
Verfasst: Dienstag 20. April 2010, 14:41
von Alessandro Marquez
Auf dem Weg zur Tugendhaftigkeit
~Storys über die Knappschaft von Alessandro und die Besuche der 7 Schreine~
Dramatis Personae:
Sir Mandred Louisan (36): Adlerritter
Alessandro Marquez (Mitte 20): Knappe des Sir Mandred Louisan
Tapferkeit
Wieder war es einmal soweit, Alessandro stand vor der Ordensburg, der Adler jedoch führte ihn dieses mal nicht hin sondern er war schon an seiner stelle, welches natürlich sehr merkwürdig war für den Jungen Knappen. Der Adler stand direkt auf der Schulter seines Mentors, doch Alessandro begann seinen Mentor nur zu mustern. Das Licht das um ihn her rum erstrahlte, war sehr dunkel, die Finsternis um seinen Mentor her rum war merkwürdig und dennoch war der Gesichtsausdruck von Mandred kühl und ein wenig Lichtloser, als würde er irgendetwas in seinem Herzen tragen, dass neu für ihn ist. Seit dem Mandred entführt wurde veränderte er sich Woche um Woche gegenüber seinen Knappen kühler ist er geworden dennoch gab er ihm sehr viel Unterricht, er begann seinen Knappen nun langsam auf die Weihe vor zu bereiten, daraus schöpfte Alessandro natürlich auch Hoffnung und Kraft, dass die Knappschaft bald langsam für ihn vorbei sein würde. Doch er machte sich sorgen, er machte sich Sorgen um seinen Mentor. Wärend der gesamten Knappschaft ist Mandred nicht nur Alessandros Mentor gewesen sondern viel mehr geworden. Er ist sein Mentor zugleich sein Ersatz als Vater und sein Ordensbruder geworden. Sir Mandred war also unter Einfluss doch wie wollte Alessandro damit umgehen? Sollte er Handeln? Sollte er seinen eigenen Mentor bekämpfen? Nein! Das würde Alessandro niemals machen, denn sein Mentor ist derjenige der schon weis welchen Weg er gehen wird. Er wird von der Lichtbringerin gesegnet. Doch wird Alessandro sehr vorsichtig gegenüber seinem Mentor sein, denn es ist sehr merkwürdig was er in sich trägt. Die beiden blickten sich nun an als er vor der Ordensburg an kam. Die gleiche Prozedur wie bei jedem anderen mal ging vor, Alessandro zündete das Licht der Eluive und das Licht der Streitbaren Temora an. Die gleiche Kleidung hatte er wieder an, eine Robe welche in den Farben des heiligen Ordens der Temora umschlungen ist. Nun standen sich beide gegenüber, sie hielten ein Gebet ab damit sie den Beistand von Temora bekommen konnten und sie ritten nun los, sie ritten los auf nach Berchgard dann an dem Ost Tor angekommen stiegen beide von ihren Pferden ab und liefen zu Fuss zur Kutsche um zum Wegekreuz zu gelangen. Am Wegekreuz angekommen blickte Mandred seinen Knappen an wobei er begann ihn ein wenig zu mustern, etwas skeptisch, das dunkle Licht schien wohl etwas stärker zu werden als würde Mandred sich irgendetwas nähern welches der Phantersbrut gleicht. Nun begann Mandred zu sprechen. „Bruder wir sind nun auf den Weg in den Wald, ich bitte darum das ihr Vorsichtig seit und ihr weiterhin die Ruhe behält, wir können beobachtet werden.“ Alessandro nickte nur auf seine Worte wobei sie nun durch den Wald liefen und langsam bei einem Gebäude angekommen waren, wo mehrere Steinplatten zu sehen waren die ein Schwert gebildet haben. Sie standen nun beide vor dem Schwert ehe Mandred nun begann seine Augen zu schließen, das dunkle Licht um ihn herum schien dieses mal auch ganz verschwunden zu sein. Alessandro lächelte. Nur Mandred´s Antlitz schien wieder etwas Lichtgesegneter zu sein. Er lächelte auf einmal wieder, er hob einige mal dezent seinen Mundwinkel an, was Alessandro umso mehr erfreute. Nun traten sie ein. Man konnte nun eine Platte erkennen wo ein Schwert abgebildet worden ist. Es war ein Schrein, es stoch in Alessandros Kopf her rein, denn nur noch 2 von 7 Schreinen hätte er vor sich einen von den zweien würde er jetzt besuchen. Mandred blickte auf die Platte, wobei er nun auf die Platte deutete und Alessandro fragte was wohl dieses Schwert zu bedeuten hat und welche Tugend dies wohl sein könnte. Alessandro nickte nur er hob nun seine Finger an ehe er schließlich begann zu überlegen. Er sagte ihm dann schnell, dass es die Platte der Tapferkeit sein sollte und das es der Schrein der Tapferkeit ist. Mandred nickte nur zu seinem Knappen bis er schließlich begann von einem Kind zu erzählen welcher sich Boresal nannte. Er war das Kind eines grausamen Mannes, welcher einem Tyrannen ähnelte, er überfiel die Armen und Schwachen. Immer wenn etwas Schreckliches geschehen war und dieser in Not geraten war, so schickte er gleich seine Schläger und Mannen vor. Feigheit prägte trotzdem den Vater von Boresal. Der Vater von Boresal wollte auch seinen Sohn zu einem grausamen Schläger erziehen, wie einst seine Brüder, doch keine Anweisung die der Vater Boresal übergab drang in das Herz des jungen Mann. Boresal nahm genau wie Alsamar nie eine Waffe in die Hand. Boresal ging nun fort was seinem Vater beglückte, denn er hatte es auf ihn abgesehen, so sollte er die Anweisungen nicht beachten so wollte er ihn töten. Nach einer langen Wanderung, sprach Temora zu ihm wo sie ihm einen Ort zeigte, welcher in der nähe eines Waldgebietes war dort auch errichtete er den Schrein wo die beiden stehen, Adlerritter und sein Knappe. Alessandro horchte aufmerksam mit erhobenen brauen die Geschichte, doch er gab keinen einzigen Ton von sich ehe auch Mandred nun fortsetzte und ihm die Tugend Tapferkeit näher brachte. „Eine Tapfere Seele wird niemals der tyrannischen Macht der Angst nachgeben Knappe“. Alessandro nickte nur zu seinen Worten. „Denn solltest du deine Seele an solch einer Macht nicht wiederstehen können, so kannst du auch deine Seele verlieren.“ Der Adlerritter erzählte seinem Knappen im genauen Detail, was es mit dieser Tugend auf sich hat, wobei er nun weiter erzählte. „Die tapfere Seele wird immer für ihre Überzeugungen einstehen und sie bis zum Ende verteidigen. Wo immer jemand durch die Machtgier und Gewalt eines anderen in Not gerät, wird eine tapfere Seele, diesem Tun Einhalt gebieten. Selbst dann, wenn man durch dieses Vorgehen, selbst in Not geraten könnte. Denn ein tapferes Herz vertraut auf den Schutz Temoras. Die Tapferkeit ist der Mantel, der die anderen 6 Tugenden behütet. Stets wird die Tapferkeit aufs neue geprüft und auf diese Weise erkennen wir den Eingang zur Tugend. Von sich selbst Tapferkeit zu verlangen, zeigt auch anderen den Weg zu einem tapferen Herzen.“ Alessandro neigte nun sein Haupt, ehe er begann ein Gebet zu sprechen. Als sie nun fertig waren, kehrten sie zurück zur Ordensburg Luminis, um dort noch einige Vorbereitungen zu treffen, um Alessandros Studie fort zu setzen…
Verfasst: Dienstag 27. April 2010, 19:56
von Alessandro Marquez
Auf dem Weg zur Tugendhaftigkeit
~Storys über die Knappschaft von Alessandro und die Besuche der 7 Schreine~
Dramatis Personae:
Sir Mandred Louisan (36): Adlerritter
Alessandro Marquez (Mitte 20): Knappe des Sir Mandred Louisan
Demut
Demut ist in dem Herzen von Alessandro groß geschrieben, er hat dieses schon seit er ein kleiner Junge ist erlernt. Diese Tugend stand oft vor ihm als in mehrere Schlachten zog. Sie zeichnete ihn, Sie ebnete seinen Weg und sie lies ihn die Treue erlernen. An jenem Tag als Alessandro wieder dem Ruf des Adlers folgte, so blickte er auf wo bei er überraschender weise seinen Mentor vor der Ordensburg traf und begann zu lächeln, als würde der Adler ihm jenen Weg gezeigt haben um die beiden zu einander zu führen, trotz des Verbotes, dass Mandred nicht aus dem Kloster gehen darf. Er stand da, ruhig doch eine gewisse Kühle konnte man in seinem Gesicht erkennen, doch er stieg von seinem Pferd ab wobei er zu Alessandro sprach und ihm erklärte, dass dies die letzte Stunde sei die er zu führen hat so, dass die Schreine wohl abgeschlossen wären. Er drehte sich zu der Ordensburg sie betrachtend er deutete dann auf das Ankh welches den Lichten Pantheon wieder spiegelte, wo immer auch Alessandro dieses Ankh finden würde, würde es ihm beistand leisten nur wenn er sich in diese Richtung drehen würde und er ein Gebet sprechen würde. Mandred tat es dann, er sprach ein Gebet in ruhiger Manier vor Alessandro um ihn zu zeigen wie es funktioniert und wie man so ein Ankh an zu sprechen hat. Alessandro neigte sein Haupt, er lächelte dabei wobei er auch seine Augen schloss als Mandred das Gebet sprach. Doch als er fertig war so verlangte Mandred von Alessandro das er sich ruhig verhalten soll und den Weg den die beiden gehen würden lauerte voller Gefahren. Nun liefen sie den Weg entlang in die Richtung von Berchgard wobei Alessandro wohl immer wieder seine Augen geschlossen hat, eine innere ruhe begleitete ihn. Jedes mal wenn Alessandro einen Schrein besuchen geht so merkte er stets, welche Ruhe aus ihm her raus dringen mochte und ihn zu begleiten schien. Hinauf geblickt konnte man auch schon den Adler erkennen welcher die beiden Verfolgte und das ganze Geschehen beobachtete. Als sie an kahmen waren die beiden auch schon gerüstet, sie liefen durch eine Höhle welche voller gefahren war. Sie mussten einige male, das Schwert ziehen um sich zu Verteidigen. Sie kahmen auch schon an der anderen Seite an wobei sie bemerkten, dass es hier sichtlich ruhiger war. Sie liefen nun weiter nördlich wo man auch schon eine kleine Insel erkennen konnte, welche einsam gegenüber vom Festland stand und dennoch war dort auch eine Brücke welches verwunderlich war. Eine Insel die nicht bewohnbar war und doch schien ein Schrein dort zu sein? Es war etwas merkwürdig doch Mandred klärte Alessandro auf was es damit auf sich hat. Die Brücke überquert so blickte Alessandro auf den Schrein der Demut. Wie schon oben genannt, hat diese Tugend eine große Bedeutung für Alessandro, sie schien ihn stets zu begleiten und er lernte sie auch intensiv in mehreren Büchern, wobei seine Eminenz Sandroval ihm dabei zu helfen schien. Sie standen nun beide vor dem Schrein wo auch nun Mandred begann zu sprechen. „Die demütige Seele hat das wichtigste Verständnis erhalten das eine Seele bekommen kann: Das Verständnis seiner eigenen Grenzen und das sie in keinem Fall besser ist als die anderen, die sie umgeben.“ Alessandro nickte auf seine Worte wobei Mandred weiter begann ihm die Tugend in Einzelheiten zu erklären. Die demütige Seele ist sich immer bewusst, dass der Eindruck den sie von der Welt hat niemals vollständig ist. „Sie wird sich diesem Verständnis entsprechend verhalten und wird vorsichtig sein bevor sie entscheidet irgendeine Verwendung ihres Wissens in Betracht zu ziehen, da sie weis das dieses nicht korrekt sein könnte. Die demütige Seele hört immer auf ihren Verstand um ihre Eindrücke von der Welt zu komplettieren und sie sucht niemals Ruhm oder Reichtum , weil sie verstanden hat das diese Dinge nicht glücklich machen. Der Suchende, dem Liebe, Mut und Wahrheit fehlen, sät den Samen des Stolzes, der zur Pflanze des Hochmuts heranwächst. Die Demut ist die sanfte Brise, die den Samen von Anmassung und Unzufriedenheit hinfortweht. Willst du den Weg der Demut gehen, so erkenne dich selbst und finde den Stolz in dir. Halte diesen unter Kontrolle, so dass er niemals zu Hochmut heranwächst und deine Seele für die Demut verdirbt. Denn so sollte man der Hochmut verfallen sein so ist es sehr schwierig herraus zu kommen und sich selbst wieder zu finden, denn wenn man Hochmut nur noch in sich trägt so kennt man sich selbst nicht mehr wieder und es kann zum Verderben führen.“ Gab kein einziges Wort von sich um seinen Mentor nicht bei dem Unterricht zu stören. Doch nun erzählte Mandred seinem Knappen über die heilige Tochter Ilara welche die Tochter eines hohen Adeligen war. Sie war dem Königsgeschlecht sehr nahe was natürlich viel über ihre Stellung aus zu sagen hat. Eitelkeit und Hochmut waren in ihrem Haus schon seit Generationen vertreten. Doch Ilara war anders, sie entwickelte sich durch die Nähe von Temora in einer anderen Art und Weise. Sie hatten Bedienstete im Hause, welchen sie so gut sie konnte verhalf. Diese jenigen waren es wohl die Ilara vermissten, als sie fort lief um die Lehren von Temora zu erlangen. Sie würde auf eine kleine unscheinbare Insel ziehen welcher ihr gezeigt worden war durch Temora. Dort setzte sie sich einige Jahre nieder um die Lehren von Temora so gut es ging zu erlangen. Nach einiger Zeit errichtete sie dann den Schrein der Demut, er sollte ein Zeichen für Alle diejenigen sein welche Stolz in ihren Herzen trugen, was sich im nach hinein zur Hochmut entwickelt hat. Ein Zeichen um zurück zukehren in ihrem Tun und der Demut einen Platz in ihrem Herzen zu gewähren.
Nun liefen der Adlerritter und sein Knappe zurück zum Kloster wo Alessandro nun den nächsten Wochenlauf verbringen sollte um Lehren zu empfangen…..
Verfasst: Mittwoch 28. April 2010, 19:57
von Alessandro Marquez
Auf dem Weg zur Tugendhaftigkeit
~ 2-Kapitel - Aufenthalt im Kloster ~
Dramatis Personae:
Sir Mandred Louisan (36): Adlerritter
Alessandro Marquez (Mitte 20): Knappe des Sir Mandred Louisan
1 Tag im Kloster
Der erste Tag im Kloster war recht ruhig für Alessandro, er blickte zu den Brüdern im Kloster welche kein einziges Wort von sich gaben, sie widmeten sich der Ruhe und der hin Gabe zu Temora. Alessandro versuchte mit einigen Brüdern im Kloster zu sprechen, diese jedoch schüttelten ohne jegliche Worte ihr Haupt in seine Richtung. Der Knappe verstand nun was es mit sich auf sich hatte, denn sein Mentor erklärte ihm die Brüder im Kloster reden kaum und auch nur wenn es wirklich dringend ist zu sprechen begannen sie zu sprechen. Doch der Knappe lief her rum, er blickte sich in dem Kloster um es war so als würde er der Lichtbringerin sehr nahe sein und ihr in der Zeit ihr Wissen zu empfangen, es drang ihn sehr oft in die Bücherei. Welche viele Aufregenden Geschichten nieder geschrieben worden sind von den vielen Glaubens Geschwister, der Professoren, der Hohepriestern und selbst den Paladinen. Alessandro legte sich eine Robe an welches mit einer Kapuze genäht worden ist. Er zog sie an und begann auch schon im Kloster mit dieser Robe umher zu geleiten in voller ruhe. Er hörte auf zu sprechen und er ließ sich oft vor dem Altar blicken wohl ein Gebet sprechend ruhig und murmelnd sprach er seine Gebete, die Klosterbrüder beobachteten ihn genau. Sie konnten auch einen Adler über dem Kloster um her fliegen sehen der seine Flughöhe stets steigen und wieder senken ließ sobald Alessandro aus der Bücherei ging flog er hinunter und sobald er wieder einen Raum betrat stieg er empor. Nun wollte Alessandro aus der Bücherei hinaus und schon konnte er seinen Mentor erblicken welche beide sich überrascht vor der Tür erblicken konnten. Sie liefen im Kloster her rum und Mandred zeigte ihm auch die wichtigsten dinge, bis sie zum Baum des Lichtes gelangt waren. Mandred blieb vor dem Baum stehen, der Knappe beobachtete seinen Mentor genau doch er schien sich nicht verändert zu haben, das dunkle Licht um ihn herum schien immer noch präsent , als würde das Licht mit der Finsternis kämpfen. Nun standen sie beide vor dem Baum doch Mandred schloss seine Augen er konzentrierte sich ehe er begann zu sprechen. Er fragte seinem Knappen ob er schon einmal von diesem Baum gehört hatte, Alessandro nickte nur zu dem und sagte ihm, dass es der Baum des Lichtes sei. Mandred sprach wieder zu Alessandro wobei er ihn fragte was dieser Baum mit den 7 Tugenden zu tun hat. Alessandro schüttelte sein Haupt und Mandred begann wieder zu sprechen um seinen Knappen zu erklären was es mit diesem Baum auf sich hat. Er erklärte ihm das Temora die 7 heiligen Kinder erwählte, doch sie lies alle samt auf einander treffen an diesem Punkt, an diesem Punkt wo der Baum steht. Temora erfüllte diesen Baum mit einem Teil ihrer Kraft. Sie sandte ihre 7 heiligen Kinder einen Baum zu finden, der von ihrer Kraft erfüllt sei. Weitere zwei Jahre gingen ins Land bis ein jeder diesen Baum fand und sie zum ersten mal in ihrem Leben erkannten, dass sie nicht allein waren. Sie spürten, dass es Temoras Wunsch war, an diesem Ort ihre Gemeinschaft zu besiegeln. Sie riefen all jene zusammen, die in ihren Herzen die Lehren der Temora angenommen hatten. Die neue Gemeinschaft errichtete um den Baum herum ein stattliches Kloster. Von nun an sollten all jene, die den Lehren der Temora folgen wollten, hier eine Heimstatt und Ausbildung finden und sie gaben sich selbst den Namen Priesterschaft der Temora.
Temora erblickte mit Freude das Werk der Sieben und sie beschloss, dass ein jeder der ihre Güte annahm, das Geschenk bekommen sollte, so er denn diese Güte in die Welt trug und lehrte. Sie beschenkte die Menschen nun fortan mit ihren Wundern, die durch die Hände jener, welche ihr treu folgten, in die Welt gebracht wurden. Also da wo Mandred und sein Knappe standen, genau dort trafen sich die 7 heiligen Kinder. Dies prägte Alessandro, denn etwas zu sehen was in Wirklichkeit geschehen war, schien ihm sehr zu gefallen. Mandred deutete zum Baum, Alessandro musterte diesen, doch keine Worte gab er von sich, er konzentrierte sich auf die Lehren von Mandred und auf die innere Ruhe die er im Kloster zu lernen schien. Ruhig trat er an seinem Mentor heran wobei er ihn ein wenig musterte, doch Mandred schien ein wenig verwundert zu sein, die veränderung an seinem Knappen schien prächtig zu sein. Die Innere ruhe, Wissbegierde und neue Eigenschaften konnte er an seinem Knappen erkenne, was Mandred lächeln lies. Sie wandten sich nun vom Baum ab ehe auch Mandred Essen ging und Alessandro wieder in die Bücherei um seine Studien fort zu setzen…
Verfasst: Montag 3. Mai 2010, 13:33
von Alessandro Marquez
Auf dem Weg zur Tugendhaftigkeit
~ 2-Kapitel - Von Kloster zur Wallfahrt ~
Dramatis Personae:
Sir Mandred Louisan (36): Adlerritter
Alessandro Marquez (Mitte 20): Knappe des Sir Mandred Louisan
Marbur Ecthaliat (22): Wallfahrender
Von Kloster zur Wallfahrt
Die Tage im Kloster vergingen und der Knappe widmete sich in der Zeit seinen Studien, er versuchte in voller Ruhe Bücher zu lesen, die Kodexe, den Bruderkrieg und viele weitere Bücher zu lesen. Er trat nun einmal aus der Bücherei, wobei er den Ordensbruder und Priester Taridan Erken erblicken konnte, welcher ein wenig aufbrausend war als würde ihn etwas bedrücken. Er schien eine frage an den jungen Knappen zu haben, welche er auch dann stellte, es stellte sich her raus, dass Alessandro eine Wallfahrt mit dem Bruder Marbur voll ziehen sollte, damit dieser seine Sünden tilgen kann. Der Junge Knappe verneinte es vorerst, da er natürlich seinem Mentor um Erlaubnis bitten musste, es sagte ihm niemand, dass er fragen sollte, doch allein aus der Verstand des Knappen sagte ihm, dass er seinem Mentor fragen sollte. Am Abend jedoch traf er, seinem Mentor, welcher vor dem Altar saß und einige Gebete sprach. Der Junge Knappe gesellte sich zu seinem Mentor wobei dieser schon von der Wallfahrt gehört hatte. Doch er lies vor erst keine Worte von sich so als würde er Abwarten das Alessandro fragen würde, und der junge Knappe tat es auch, doch Mandred blickte seinen Knappen etwas verwundert an ehe er eine Gegenfrage stellte. Er fragte ihn ob er selbst aus eigener Seele entscheiden könne ob er schon soweit ist jene 7 Schreine zu besuchen, und dem Bruder Marbur auf den Richtigen Pfad bringen könne. Alessandro neigte sein Haupt. Wobei er begann zu sprechen und ihm zu erklären, dass er schon eine lange Zeit sein Knappe sei und er viel in dieser Knappschaft gelernt hat, und das er Bereit ist für all jenes, was mit dem Glauben zu tun hat. Denn er hat das Wissen erlangt was man von ihm verlangt hat. Er hat Tagelang die Bücher gelesen um sein Wissensstand auf den neuesten Stand zu bringen um auch Tugendhaft handeln zu können. Mandred nickte zu seinem Knappen er lächelte förmlich, wobei er ihm sagte, dass er auf sich aufpassen solle und er gesund heim kommen sollte. Alessandro nickte nur wobei er sich dann von seinem Mentor verabschiedete. Nun ging Alessandro hinunter er lief zum Hochwürden Taridan – welcher Marbur und Alessandro eine Robe und einen Stock gab, welches wohl für die Wallfahrt reichte. Die beiden durften nur Brot und Wasser essen und trinken, damit sie die Tugend Demut verinnerlichen denn die beiden sollten, alles was zu den Weltlichen dingen gehört, hinter sich lassen. Nun traten sie aus dem Kloster und liefen südlich des Klosters direkt zum Schrein wo Alessandro seine Lehren an Marbur weiter gab….