Nur ein Ton, ein Gefuehl..
Verfasst: Mittwoch 3. Februar 2010, 15:10
Bereits die ersten Sonnenstrahlen auf Ered Luin ließen vermuten das heute ein ganz besonderer Tag werden würde. Man hörte nur den Gesang der Umgebung, der Wind strich sanft über den Wald und ein leises rascheln der Blätter war ständiger Begleiter an diesem Morgen. Zwischenzeitlich halten Vogelrufe durch die Gegend und alles in allem schien bereits in den frühen Morgenstunden die Umgebung in einen Schleier des Wohlfühlens gehüllt. Etwas Nebel lag wenige Finger breit über den Boden und die Sonne tauchte alles in ein wohliges Warm.
Es schien der beste Anfang zu sein für die Person die bereits vor einigen Epochen prophezeit wurde.
Aber um dies genauer zu erörtern lauscht meinen Worten.
Vor zwei Generationen, was in diesen Gefilden viele Jahrhunderte gar Jahrtausende mit einschließen mag lebte ein Elf der die Prophezeiung an seine Nachkommen weiter gab. Bereits des Lebens Müde, lag er in seinem Bett und hatte für sich beschlossen wieder in das Lied einzugehen. Jedoch erzählte er kurz vor dem Ableben dieses:
Der zweite Sohn seiner Enkelin der übernächster Generation wird ein Hên gebären, einen Männlichen der für den gleichen Weg berufen ist wie er es selbst einmal war. Dessen war er sich bewusst, woher er diese Informationen nahm gab er jedoch nicht preis.
Zeichen, meinte er, wären sogar bereits in sehr jungen Jahren zu erkennen. Ein Talagan wird berufen, es ist nichts was man studieren kann nichts was man erlernt.
So sind wir nun an diesem Tage, wo jener geboren werden soll. Viele Erwartungen lagen bereits auf ihn, am ersten Tag seines Lebens.
Doch wird sich zeigen ob er sich dessen annehmen kann, doch dazu später.
Die Geburt verlief Problemlos und auch so verlief alles wie gewöhnlich als er Aufwuchs. Jedoch bliebt etwas aus, auf das alle gehofft und gewartet hatten.
Bei dem heranwachsendem Kind zeigten sich nicht wie erhofft besondere musikalische Talente, zumindest kann man dies so nicht sagen. Er hat einfach seine Zeit mit anderen Tätigkeiten verbracht.
Seine Berufung wurde ihm jedoch von der Familie nicht verraten, man wollte ihm ja nicht den Weg vorschreiben den er zu gehen hatte.
Der junge Elf war bereits im Jugendalter von hoher Statur, wirkte sehr Dürr und seine Bewegungen waren sehr grazil. Schon fast bedächtig jeden Schrittes trat der schüchterne Junge durch den Alltag.
Wenn man ihn mit einem Tier beschreiben müsse, wäre wohl allein schon wegen seinem Verhalten und seiner Art kein passenderes Tier sich finden lassen als ein Reh.
Er sagte einmal :
Mein Figur und wohl Statur,
Auch Gehabe und Benimm,
passen würde anders wohl,
zum Tier welches sei erwählt,
seit langer Zeit,
zu Sein der Waldes Hüter,
weit und breit.
Seine Sprache war gut ausgeprägt, auch wenn er selten das Wort erhob jonglierte er schon fast spielerisch bei den Unterhaltungen mit diesen.
En Galadh liltha,
En Galadh rî´,
En Eryn mîr,
En Edain iaew.
War einer seiner typischen Aussprüche.
Seine Freizeit verbrachte er manchmal damit sich die Theorie über die Ausführung von Gestaltung von Holz anzueignen. In der Bibliothek gab es viele Bücher darüber, welche er mit großem Interesse studierte.
Hier traf er auf eine Elfin die den gleichen Jahreszyklus durchlief wie er es tat.
Jene war zwar nicht von der Schnitzerei angetan gewesen, besuchte jedoch die Bibliothek aus anderen Gründen.
Durch den häufigen Kontakt Tag ein, Tag aus, bauten sie einen engen Kontakt auf und genossen von Zeit zu Zeit mehr die Anwesenheit des Gegenübers.
Sein Lachen mit ihr war unvergleichbar und immer mehr suchte er den Kontakt zu ihr, nein er brauchte ihn. War angewiesen sie täglich anzutreffen. Jedoch war sie sehr erpicht darauf andere Gebiete kennen zu lernen.
Seine weibliche Bekanntschaft wagte sich auch mehr wie er aus der Ered Luin heraus, verließ den Wald und machte dort Untersuchungen.
Dies häufte sich, bis sie eines Tages nicht mehr zurück kam. Geschichten über Gûr gingen herum, jedoch wurde seiner Zeit nie etwas bewiesen was dies bestätigen würde.
Trauer
Es ist ein hilfloses Beginnen
geflügelte Worte zu ersinnen
wenn im Herzen Trauer wohnt
Leise flüstert die Erinnerung
zeigt liebliche Zeiten
von lichten Weiten und
liebenden Träumen des
kleinen kämpferischen Lebens
Die dunkle Zeit
vereitelt helles Lachen
bricht auf die Seele weit
ist nicht bereit im Leid
ein Feuer hell zu entfachen
Die Zeit muss weilen
bis der Hoffnung Schimmer
erhellt die Nacht der Trauer
Seine Trauer war groß, so schrieb er diese Zeilen. Selbst die Gemeinschaft trauerte lange, lange Zeit. Eine ganze Leben eines Edains hielt die Trauer der Minib an.
Doch ehe dieser Tag zur Andrann kam, machte der verbliebene Elf eine Wandlung durch. Er konnte mit der Trauer nicht abschliessen, immer mehr staute sich diese in ihm auf und schien ihn von innerem Aufzufressen. Er suchte Wege diesen Frust abzubauen, was jedoch nicht von Erfolg gekrönt war.
Es war gerade Abend, als er in den Keller ging um Bücher einzulagern. Da erblickte er einige alten Holzslatten. Da kam ihm der Gedanke etwas anzufertigen, was er bereits in einem seiner Lehrbücher gesehen hatte. Ein Zupfinstrument mit Korpus und angesetztem langen Hals.
Material und das Werkzeug hatte er dafür, jedoch hatte er alles nur in der Theorie erlesen. Er machte sich an die Fertigung, Stunden, Tage, sogar Wochen akribischen Arbeitens bis das vollendete Stück vor ihm auf dem Tisch lag. Eine langhalsige Laute mit elfischen Verzierungen, jedoch ohne Bespannung.
Er wählte dieses Instrument absichtlich, auch wenn es untypisch ist für Gwaith. In der Bibliothek hatte er von längst vergangenen Tagen gelesen, noch vor dem Bruderkriege. Als vereinzelt Barden dieses Instrument erwählten.
Die Vereinigung der Harfe und der Laute in den Händen geübter Elfen lässt einen Chorus erschallen, welcher selbst für das Volk minib etwas überaus seltenes ist. Gefühle können so transportiert werden, welcher eindringlicher nicht verdeutlicht werden mögen.
So trug es sich zu das er den Vater anfragte woher er die Seiten für die Bespannung nehmen solle. Jener erinnerte sich daran das einige Häuser weiter ein Varcuru seinen Sitz hatte, welcher die Zucht von goldenen Mustangs vollzog.
Er tat wie ihm geheißen und besorgte sich von dort sogleich das benötigte Material, auch wenn es selten ist das eines dieser Levain , Gûr begegnete.
Den Darm benutzte er und bespannte ihn sogleich auf die Laute, so gefertigt machte er sich gleich daran und übte darauf. Er legte keinerlei Pausen mehr ein, den Schlaf lies er größtenteils aus. Über lange Zeit übte er jede freie Minute, man könnte annehmen das er wohl die Möglichkeit gefunden hat seinen Emotionszuständen Ausdruck zu verleihen.
Als der Anfang gemacht war, bildete er sich weiter indem er die Bücher seines Talagan studierte, welche ihm Haus der nothrim sorgfältig aufbewahrt waren.
So gelangen wir nun zum Andrann, vermuteten Todestag. Wie gewohnt versammelt sich die „Familie“ in Ered Luin um den Abschied zu gedenken. Hier spielte er auf seiner Laute ein Lied das einem Jeden Tränen in die Augen setzte, sein Spiel das ein gewisses Gefühl der Stärke im Herz niederlegte. So das neue Hoffnung geschöpft wurde und der Zeit der Trauer ein Ende gesetzt wurde. Hingegen scheint neuer Tatendrang geweckt worden sein bei den Beteiligten.
So lernte er seine Bestimmung doch noch erfüllen zu können.
Es schien der beste Anfang zu sein für die Person die bereits vor einigen Epochen prophezeit wurde.
Aber um dies genauer zu erörtern lauscht meinen Worten.
Vor zwei Generationen, was in diesen Gefilden viele Jahrhunderte gar Jahrtausende mit einschließen mag lebte ein Elf der die Prophezeiung an seine Nachkommen weiter gab. Bereits des Lebens Müde, lag er in seinem Bett und hatte für sich beschlossen wieder in das Lied einzugehen. Jedoch erzählte er kurz vor dem Ableben dieses:
Der zweite Sohn seiner Enkelin der übernächster Generation wird ein Hên gebären, einen Männlichen der für den gleichen Weg berufen ist wie er es selbst einmal war. Dessen war er sich bewusst, woher er diese Informationen nahm gab er jedoch nicht preis.
Zeichen, meinte er, wären sogar bereits in sehr jungen Jahren zu erkennen. Ein Talagan wird berufen, es ist nichts was man studieren kann nichts was man erlernt.
So sind wir nun an diesem Tage, wo jener geboren werden soll. Viele Erwartungen lagen bereits auf ihn, am ersten Tag seines Lebens.
Doch wird sich zeigen ob er sich dessen annehmen kann, doch dazu später.
Die Geburt verlief Problemlos und auch so verlief alles wie gewöhnlich als er Aufwuchs. Jedoch bliebt etwas aus, auf das alle gehofft und gewartet hatten.
Bei dem heranwachsendem Kind zeigten sich nicht wie erhofft besondere musikalische Talente, zumindest kann man dies so nicht sagen. Er hat einfach seine Zeit mit anderen Tätigkeiten verbracht.
Seine Berufung wurde ihm jedoch von der Familie nicht verraten, man wollte ihm ja nicht den Weg vorschreiben den er zu gehen hatte.
Der junge Elf war bereits im Jugendalter von hoher Statur, wirkte sehr Dürr und seine Bewegungen waren sehr grazil. Schon fast bedächtig jeden Schrittes trat der schüchterne Junge durch den Alltag.
Wenn man ihn mit einem Tier beschreiben müsse, wäre wohl allein schon wegen seinem Verhalten und seiner Art kein passenderes Tier sich finden lassen als ein Reh.
Er sagte einmal :
Mein Figur und wohl Statur,
Auch Gehabe und Benimm,
passen würde anders wohl,
zum Tier welches sei erwählt,
seit langer Zeit,
zu Sein der Waldes Hüter,
weit und breit.
Seine Sprache war gut ausgeprägt, auch wenn er selten das Wort erhob jonglierte er schon fast spielerisch bei den Unterhaltungen mit diesen.
En Galadh liltha,
En Galadh rî´,
En Eryn mîr,
En Edain iaew.
War einer seiner typischen Aussprüche.
Seine Freizeit verbrachte er manchmal damit sich die Theorie über die Ausführung von Gestaltung von Holz anzueignen. In der Bibliothek gab es viele Bücher darüber, welche er mit großem Interesse studierte.
Hier traf er auf eine Elfin die den gleichen Jahreszyklus durchlief wie er es tat.
Jene war zwar nicht von der Schnitzerei angetan gewesen, besuchte jedoch die Bibliothek aus anderen Gründen.
Durch den häufigen Kontakt Tag ein, Tag aus, bauten sie einen engen Kontakt auf und genossen von Zeit zu Zeit mehr die Anwesenheit des Gegenübers.
Sein Lachen mit ihr war unvergleichbar und immer mehr suchte er den Kontakt zu ihr, nein er brauchte ihn. War angewiesen sie täglich anzutreffen. Jedoch war sie sehr erpicht darauf andere Gebiete kennen zu lernen.
Seine weibliche Bekanntschaft wagte sich auch mehr wie er aus der Ered Luin heraus, verließ den Wald und machte dort Untersuchungen.
Dies häufte sich, bis sie eines Tages nicht mehr zurück kam. Geschichten über Gûr gingen herum, jedoch wurde seiner Zeit nie etwas bewiesen was dies bestätigen würde.
Trauer
Es ist ein hilfloses Beginnen
geflügelte Worte zu ersinnen
wenn im Herzen Trauer wohnt
Leise flüstert die Erinnerung
zeigt liebliche Zeiten
von lichten Weiten und
liebenden Träumen des
kleinen kämpferischen Lebens
Die dunkle Zeit
vereitelt helles Lachen
bricht auf die Seele weit
ist nicht bereit im Leid
ein Feuer hell zu entfachen
Die Zeit muss weilen
bis der Hoffnung Schimmer
erhellt die Nacht der Trauer
Seine Trauer war groß, so schrieb er diese Zeilen. Selbst die Gemeinschaft trauerte lange, lange Zeit. Eine ganze Leben eines Edains hielt die Trauer der Minib an.
Doch ehe dieser Tag zur Andrann kam, machte der verbliebene Elf eine Wandlung durch. Er konnte mit der Trauer nicht abschliessen, immer mehr staute sich diese in ihm auf und schien ihn von innerem Aufzufressen. Er suchte Wege diesen Frust abzubauen, was jedoch nicht von Erfolg gekrönt war.
Es war gerade Abend, als er in den Keller ging um Bücher einzulagern. Da erblickte er einige alten Holzslatten. Da kam ihm der Gedanke etwas anzufertigen, was er bereits in einem seiner Lehrbücher gesehen hatte. Ein Zupfinstrument mit Korpus und angesetztem langen Hals.
Material und das Werkzeug hatte er dafür, jedoch hatte er alles nur in der Theorie erlesen. Er machte sich an die Fertigung, Stunden, Tage, sogar Wochen akribischen Arbeitens bis das vollendete Stück vor ihm auf dem Tisch lag. Eine langhalsige Laute mit elfischen Verzierungen, jedoch ohne Bespannung.
Er wählte dieses Instrument absichtlich, auch wenn es untypisch ist für Gwaith. In der Bibliothek hatte er von längst vergangenen Tagen gelesen, noch vor dem Bruderkriege. Als vereinzelt Barden dieses Instrument erwählten.
Die Vereinigung der Harfe und der Laute in den Händen geübter Elfen lässt einen Chorus erschallen, welcher selbst für das Volk minib etwas überaus seltenes ist. Gefühle können so transportiert werden, welcher eindringlicher nicht verdeutlicht werden mögen.
So trug es sich zu das er den Vater anfragte woher er die Seiten für die Bespannung nehmen solle. Jener erinnerte sich daran das einige Häuser weiter ein Varcuru seinen Sitz hatte, welcher die Zucht von goldenen Mustangs vollzog.
Er tat wie ihm geheißen und besorgte sich von dort sogleich das benötigte Material, auch wenn es selten ist das eines dieser Levain , Gûr begegnete.
Den Darm benutzte er und bespannte ihn sogleich auf die Laute, so gefertigt machte er sich gleich daran und übte darauf. Er legte keinerlei Pausen mehr ein, den Schlaf lies er größtenteils aus. Über lange Zeit übte er jede freie Minute, man könnte annehmen das er wohl die Möglichkeit gefunden hat seinen Emotionszuständen Ausdruck zu verleihen.
Als der Anfang gemacht war, bildete er sich weiter indem er die Bücher seines Talagan studierte, welche ihm Haus der nothrim sorgfältig aufbewahrt waren.
So gelangen wir nun zum Andrann, vermuteten Todestag. Wie gewohnt versammelt sich die „Familie“ in Ered Luin um den Abschied zu gedenken. Hier spielte er auf seiner Laute ein Lied das einem Jeden Tränen in die Augen setzte, sein Spiel das ein gewisses Gefühl der Stärke im Herz niederlegte. So das neue Hoffnung geschöpft wurde und der Zeit der Trauer ein Ende gesetzt wurde. Hingegen scheint neuer Tatendrang geweckt worden sein bei den Beteiligten.
So lernte er seine Bestimmung doch noch erfüllen zu können.