Das Ende
Verfasst: Mittwoch 27. Januar 2010, 09:45
Linnet stand im Osttor Berchgards und blickte noch einmal zurück. In der letzten Nacht hatte sie viel hin und her geschafft, in vielen Briefkästen hatte sie etwas hinterlassen. Alles was sie nicht mitnehmen konnte, hatte sie unter ihren Freunden verteilt.
Ein kleines Päckchen würde wohl Amary Ann in ihrem Briefkasten finden.
Lächelnd dachte sie an die Zeit zurück in der sie Amary kennen gelernt hatte. Ihre Zeit in Bajard, bei der Miliz und ihr erstes Zusammentreffen mit Avaryn. Sie dachte auch daran wie sie Bajard hatten verlassen müssen, wie sie zusammen gekämpft hatten um ihren Traum dann in Berchgard zu verwirklichen.
Ein zweites kleines Päckchen hatte sie im Haus Llastobhar hinterlassen.
Schmunzelnd dachte sie daran wie sie dort Hilfe gefunden hatten. Linnet hatte ein Dach über den Kopf gefunden und Menschen mit denen sie ihre Sorgen teilen konnte, Menschen die ihr mit Rat und Tat zur Seite standen.
Zwei weitere hatte sie in der Nähe der Feste verteilt.
Rogan war für sie stets wie ein großer Bruder gewesen. Sie hatte eine Weile das Haus betrachtet und dann auch ein zweites Päckchen hinterlassen. Auch wenn sie Leonore erst kurz kannte, wäre sie gerne Patin geworden und es tat ihr leid, sie nun schon zu verlassen.
Das weitaus größte Päckchen brachte sie zum Handwerkshaus.
Hier waren all ihre Freunde. Die meisten ihrer Erfahrungen hatte sie mit diesen Menschen machen dürfen. Sie würden ihr alle fehlen. Amu, der liebenswürdige Schmied, der immer ein Ohr für ihre Probleme gehabt hatte. Than mit seinen ungewöhnlichen Lösungsansätzen bei Zweifel. Alliestra, die einen stets auf den richtigen Weg zurück schob, ob man nun darum bat oder nicht. Eydis, die nie ihre Höflichkeit verloren hatte.
Auch in der Nähe des Handwerkshauses war sie fleißig.
Sie dachte an Anveena, die Zeit mit ihr war durchaus turbulent gewesen. Aber auch sie würde sie sicherlich niemals vergessen. Ebenso an Simoen und die flüchtigen Begegnungen mit ihr.
Als es Zeit wurde Berchgard zu verlassen, blieb sie noch einmal am goldenen Lamm stehen.
Hier hatte sie den größten Teil ihrer Zeit verbracht, ihr Herzblut hineingesteckt. Der Umbau war wirklich schön geworden. Es gab sicherlich Menschen die dieses Werk am Leben halten würden. Kim die durch einen glücklichen Saufabend zu ihnen gestoßen war und ab da zuverlässig an ihrer Seite stand. Nie nahm sie ein Blatt vor den Mund und stets packte sie mit an.
Amy.. Der Drachen des Hauses. Wie viel hatte sie mit ihr erlebt? Ihre verrückten Einfälle, die Feiern, alles an ihr würde ihr fehlen. Es tat ihr leid, wie sie nun auseinandergehen würden, aber sie war sich sicher, dass ihre Freundin ihr Glück gefunden hatte und in guten Händen war.
Ihr Weg aus dem Land führt sie über Adoran, auch hier hatte sie etwas zu hinterlassen.
Ein kleines Päckchen ging an ihre Freundin Tarnya. Sie war mehr als nur eine Freundin für sie gewesen und es tat ihr leid, dass sie es nicht schaffte einen persönlichen Abschied über sich zu bringen. Aber auch sie war ihrem Traum näher gekommen.
Das letzte Päckchen hinterließ sie am Regiment.
Ihre Zeit hier war durchaus kurz gewesen, dennoch wollte sie die Erfahrungen die sie dort gemacht hatte nicht missen. Auch hier hatte sie interessante Menschen kennen gelernt, denen sie alles erdenklich Gute wünschte.
In jedem der Briefkästen befand sich zusätzlich zu der Hinterlassenschaft ein kleiner Brief.
„ Liebe Freunde,
es tut mir leid, dass ich es euch auf diesem Wege mitteile, aber ich dachte dies sei der Beste.
Ich freue mich, dass ihr alle euer Glück gefunden habt und wünsche euch allen eine wunderschöne Hochzeit und viele Kinder. Es tut mir leid das ich mein Versprechen, das Kindermädchen für alle zu sein nun nicht mehr wahr machen kann. Aber ihr werdet sicherlich eine Lösung hierfür finden.
Wenn ihr dies hier findet, habe ich das Land verlassen um mein eigenes Glück zu finden.
Vielleicht komme ich eines Tages wieder, wagt euch ja nicht dann unglücklich zu sein!
Linnet“
Auch am Regiment legte sie ein Schreiben auf den Schreibtisch von Arenvir. Sie hatte keine Ahnung wie man sich ordnungsgemäß abmeldete, sie hoffte einfach, dass dies reichen würde.
„ Dem Kronprinzen und dem Reich zu Ehr Oberst Arenvir,
hiermit lege ich meinen Dienst nieder.
Gardistin Arun“
Damit verlies sie auch Adoran.
Sie trug nicht viel bei sich, aber ihr Herz war um viele Erfahrungen reicher, als sie das Land verlies, ohne sich noch einmal umzudrehen…
Ein kleines Päckchen würde wohl Amary Ann in ihrem Briefkasten finden.
Lächelnd dachte sie an die Zeit zurück in der sie Amary kennen gelernt hatte. Ihre Zeit in Bajard, bei der Miliz und ihr erstes Zusammentreffen mit Avaryn. Sie dachte auch daran wie sie Bajard hatten verlassen müssen, wie sie zusammen gekämpft hatten um ihren Traum dann in Berchgard zu verwirklichen.
Ein zweites kleines Päckchen hatte sie im Haus Llastobhar hinterlassen.
Schmunzelnd dachte sie daran wie sie dort Hilfe gefunden hatten. Linnet hatte ein Dach über den Kopf gefunden und Menschen mit denen sie ihre Sorgen teilen konnte, Menschen die ihr mit Rat und Tat zur Seite standen.
Zwei weitere hatte sie in der Nähe der Feste verteilt.
Rogan war für sie stets wie ein großer Bruder gewesen. Sie hatte eine Weile das Haus betrachtet und dann auch ein zweites Päckchen hinterlassen. Auch wenn sie Leonore erst kurz kannte, wäre sie gerne Patin geworden und es tat ihr leid, sie nun schon zu verlassen.
Das weitaus größte Päckchen brachte sie zum Handwerkshaus.
Hier waren all ihre Freunde. Die meisten ihrer Erfahrungen hatte sie mit diesen Menschen machen dürfen. Sie würden ihr alle fehlen. Amu, der liebenswürdige Schmied, der immer ein Ohr für ihre Probleme gehabt hatte. Than mit seinen ungewöhnlichen Lösungsansätzen bei Zweifel. Alliestra, die einen stets auf den richtigen Weg zurück schob, ob man nun darum bat oder nicht. Eydis, die nie ihre Höflichkeit verloren hatte.
Auch in der Nähe des Handwerkshauses war sie fleißig.
Sie dachte an Anveena, die Zeit mit ihr war durchaus turbulent gewesen. Aber auch sie würde sie sicherlich niemals vergessen. Ebenso an Simoen und die flüchtigen Begegnungen mit ihr.
Als es Zeit wurde Berchgard zu verlassen, blieb sie noch einmal am goldenen Lamm stehen.
Hier hatte sie den größten Teil ihrer Zeit verbracht, ihr Herzblut hineingesteckt. Der Umbau war wirklich schön geworden. Es gab sicherlich Menschen die dieses Werk am Leben halten würden. Kim die durch einen glücklichen Saufabend zu ihnen gestoßen war und ab da zuverlässig an ihrer Seite stand. Nie nahm sie ein Blatt vor den Mund und stets packte sie mit an.
Amy.. Der Drachen des Hauses. Wie viel hatte sie mit ihr erlebt? Ihre verrückten Einfälle, die Feiern, alles an ihr würde ihr fehlen. Es tat ihr leid, wie sie nun auseinandergehen würden, aber sie war sich sicher, dass ihre Freundin ihr Glück gefunden hatte und in guten Händen war.
Ihr Weg aus dem Land führt sie über Adoran, auch hier hatte sie etwas zu hinterlassen.
Ein kleines Päckchen ging an ihre Freundin Tarnya. Sie war mehr als nur eine Freundin für sie gewesen und es tat ihr leid, dass sie es nicht schaffte einen persönlichen Abschied über sich zu bringen. Aber auch sie war ihrem Traum näher gekommen.
Das letzte Päckchen hinterließ sie am Regiment.
Ihre Zeit hier war durchaus kurz gewesen, dennoch wollte sie die Erfahrungen die sie dort gemacht hatte nicht missen. Auch hier hatte sie interessante Menschen kennen gelernt, denen sie alles erdenklich Gute wünschte.
In jedem der Briefkästen befand sich zusätzlich zu der Hinterlassenschaft ein kleiner Brief.
„ Liebe Freunde,
es tut mir leid, dass ich es euch auf diesem Wege mitteile, aber ich dachte dies sei der Beste.
Ich freue mich, dass ihr alle euer Glück gefunden habt und wünsche euch allen eine wunderschöne Hochzeit und viele Kinder. Es tut mir leid das ich mein Versprechen, das Kindermädchen für alle zu sein nun nicht mehr wahr machen kann. Aber ihr werdet sicherlich eine Lösung hierfür finden.
Wenn ihr dies hier findet, habe ich das Land verlassen um mein eigenes Glück zu finden.
Vielleicht komme ich eines Tages wieder, wagt euch ja nicht dann unglücklich zu sein!
Linnet“
Auch am Regiment legte sie ein Schreiben auf den Schreibtisch von Arenvir. Sie hatte keine Ahnung wie man sich ordnungsgemäß abmeldete, sie hoffte einfach, dass dies reichen würde.
„ Dem Kronprinzen und dem Reich zu Ehr Oberst Arenvir,
hiermit lege ich meinen Dienst nieder.
Gardistin Arun“
Damit verlies sie auch Adoran.
Sie trug nicht viel bei sich, aber ihr Herz war um viele Erfahrungen reicher, als sie das Land verlies, ohne sich noch einmal umzudrehen…