Tod und Verderben
Verfasst: Mittwoch 6. Januar 2010, 14:27
Sie strich mit der Fingerspitze über den vergilbten Einband des Buches, zeichnete die Runen darauf ab und glitt zu dem Wand des Buches, um jenen nachzuzeichnen. Gedankenverloren lag ihr Blick auf dem Buch – oder ging er gar hindurch?
Ihre Atmung war flach und sie hatte auch nicht den Willen, mehr zu atmen. Gerade so, dass es für sie ausreichte um zu überleben. Im nächsten Moment ließ sie sich auf den Stuhl gleiten und verkrampfte sich, um das Leben aus ihrem Körper zu vertreiben. Ihr Herz schlug wieder normal, ihr Puls raste nicht mehr und ihre Atmung … war immer noch flach. 'Vergib mir meine Sünde..'
Sie schlug das Buch auf und schrieb mit ihrer Feder nieder. Sie schrieb und schrieb und dachte nicht im Ansatz daran, damit aufzuhören. Wieder ein Menschenleben, welches auf ihre Kosten ging und es war ein gutes, befreiendes Gefühl. Auch, wenn sie jene nicht selbst getötet hatte kostete sie den Gestank von Tod und Verderben eins zu eins aus.
Sie stand auf, um ein wenig in dem dunklen Raum umher zu gehen. Die Lider verschlossen ihre Augen und so konzentrierte sie sich auf das Sein und Nicht sein. Ballast musste abgeworfen werden, kranke und schutzlose Tiere wurden getötet und so war es auch hier. Sie legte den Kopf in den Nacken und das laute Knacken hallte durch den Flur, welchen sie entlang ging. So jemandem wollte man in der Nacht nicht zweimal begegnen, geschweige denn ein einziges Mal. Der lange Umhang erzeugte ein schleppendes Geräusch, ein sanftes Kratzen über dem Boden. Wie eine dunkle, schwarze Katze. So sanftmütig und auf der Suche nach einem weiteren Abenteuer.
'Dich kenne ich... wie war dein Name noch gleich? Dein Gesicht kommt mir so bekannt vor...'
Sie schlich wie eine Katze um das bekannte Gesicht. Irgendwo hatte sie es schon mal gesehen, aber sie hatte nie genügend Zeit gefunden, um jenes Gesicht kennen zu lernen. 'Ich denke nicht, dass dich das etwas angeht.'
'Wer wird denn da gleich frech werden?', mit einer schnellen Handbewegung griff sie nach dem Kinn der Schülerin. 'Kalirana also. Ich kenne dich. Glaubst du, mir bleibt etwas über dich verborgen? Dann hast du dich getäuscht, mein Engel.' Sie ließ für einen Moment von ihr ab, um sie weiter zu umrunden. Die Augen der Schülerin folgten ihr und ein diabolisches Grinsen legte sich auf die Züge der Elegida. 'Hast du Angst?' – doch die Schülerin schüttelte den Kopf.
'SOLLTEST DU ABER!' herrschte sie ihr entgegen und wirbelte herum. Die schwache Schülerin stolperte über ihre eigenen Füße zurück und landete unsanft auf dem Boden. 'Oh, der sanfte Engel fällt über die eigenen Füße und stürzt.. was für eine Tragödie!'. Wieder rückten ihre Mundwinkel etwas empor und der Hass, die Wut, die sich in ihren Augen spiegelten waren unbeschreiblich. Sie roch den Angstschweiß der Schülerin förmlich. 'Geh mir aus den Augen und lerne.. du hast einiges nachzuholen.'
Sie wandte sich ab und trat auf die erste Stufe der Treppe. 'Ich brauch nicht lernen, ich weiß alles, was ich wissen muss..', entgegnete jene leise und stützte sich auf den Ellbogen auf. Tarja drehte sich auf den Treppenstufen langsam herum und sah in die Eingangshalle hinab. 'Tatsächlich? Ich glaube kaum...' und ihr Mundwinkel sauste ebenfalls wieder empor.
Es war kein langer Kampf und auch kein schmerzhafter Kampf, um der Schülerin des Ordens ihre Grenzen aufzuzeigen, um sie in den Tod zu treiben. Der leblose Körper lag in der Ecke, jeglicher Ansatz eines Lebenshauches war aus jenem getreten und die panischen Augen starrten Tarja an. 'Nun sieh mich nicht so an, du hast es nicht anders verdient...'
Sie packte ihre Füße und zog sie eigenhändig in den Keller hinab. Denn dort würde es erst beginnen. Es war ihr egal, ob sie sich dabei Schrammen und Schürfwunden zu zog, als sie die Türe zur Küche hinter sich schloss. Das große Beil in der Küche kam ihr recht, um den Kopf abzutrennen und ihn aufzubewahren. Und der Rest? Für diesen würde sie schon eine Verwendung finden.
Ihre Mundwinkel rückten erneut etwas empor, als sie mit blutverschmierten Händen und Haaren aus der Küche trat. Einige Knochen, die sie in der Hand hielt warf sie im Aufenthaltsraum in den Kamin, um diese zu entsorgen. Zufrieden stieg sie die Treppe empor und gesellte sich wieder in ihr Zimmer. Es war eine wunderschöne Nacht... und ihre Hände erinnerten sie am nächsten Morgen wieder daran.
Ihre Atmung war flach und sie hatte auch nicht den Willen, mehr zu atmen. Gerade so, dass es für sie ausreichte um zu überleben. Im nächsten Moment ließ sie sich auf den Stuhl gleiten und verkrampfte sich, um das Leben aus ihrem Körper zu vertreiben. Ihr Herz schlug wieder normal, ihr Puls raste nicht mehr und ihre Atmung … war immer noch flach. 'Vergib mir meine Sünde..'
Sie schlug das Buch auf und schrieb mit ihrer Feder nieder. Sie schrieb und schrieb und dachte nicht im Ansatz daran, damit aufzuhören. Wieder ein Menschenleben, welches auf ihre Kosten ging und es war ein gutes, befreiendes Gefühl. Auch, wenn sie jene nicht selbst getötet hatte kostete sie den Gestank von Tod und Verderben eins zu eins aus.
Sie stand auf, um ein wenig in dem dunklen Raum umher zu gehen. Die Lider verschlossen ihre Augen und so konzentrierte sie sich auf das Sein und Nicht sein. Ballast musste abgeworfen werden, kranke und schutzlose Tiere wurden getötet und so war es auch hier. Sie legte den Kopf in den Nacken und das laute Knacken hallte durch den Flur, welchen sie entlang ging. So jemandem wollte man in der Nacht nicht zweimal begegnen, geschweige denn ein einziges Mal. Der lange Umhang erzeugte ein schleppendes Geräusch, ein sanftes Kratzen über dem Boden. Wie eine dunkle, schwarze Katze. So sanftmütig und auf der Suche nach einem weiteren Abenteuer.
'Dich kenne ich... wie war dein Name noch gleich? Dein Gesicht kommt mir so bekannt vor...'
Sie schlich wie eine Katze um das bekannte Gesicht. Irgendwo hatte sie es schon mal gesehen, aber sie hatte nie genügend Zeit gefunden, um jenes Gesicht kennen zu lernen. 'Ich denke nicht, dass dich das etwas angeht.'
'Wer wird denn da gleich frech werden?', mit einer schnellen Handbewegung griff sie nach dem Kinn der Schülerin. 'Kalirana also. Ich kenne dich. Glaubst du, mir bleibt etwas über dich verborgen? Dann hast du dich getäuscht, mein Engel.' Sie ließ für einen Moment von ihr ab, um sie weiter zu umrunden. Die Augen der Schülerin folgten ihr und ein diabolisches Grinsen legte sich auf die Züge der Elegida. 'Hast du Angst?' – doch die Schülerin schüttelte den Kopf.
'SOLLTEST DU ABER!' herrschte sie ihr entgegen und wirbelte herum. Die schwache Schülerin stolperte über ihre eigenen Füße zurück und landete unsanft auf dem Boden. 'Oh, der sanfte Engel fällt über die eigenen Füße und stürzt.. was für eine Tragödie!'. Wieder rückten ihre Mundwinkel etwas empor und der Hass, die Wut, die sich in ihren Augen spiegelten waren unbeschreiblich. Sie roch den Angstschweiß der Schülerin förmlich. 'Geh mir aus den Augen und lerne.. du hast einiges nachzuholen.'
Sie wandte sich ab und trat auf die erste Stufe der Treppe. 'Ich brauch nicht lernen, ich weiß alles, was ich wissen muss..', entgegnete jene leise und stützte sich auf den Ellbogen auf. Tarja drehte sich auf den Treppenstufen langsam herum und sah in die Eingangshalle hinab. 'Tatsächlich? Ich glaube kaum...' und ihr Mundwinkel sauste ebenfalls wieder empor.
Es war kein langer Kampf und auch kein schmerzhafter Kampf, um der Schülerin des Ordens ihre Grenzen aufzuzeigen, um sie in den Tod zu treiben. Der leblose Körper lag in der Ecke, jeglicher Ansatz eines Lebenshauches war aus jenem getreten und die panischen Augen starrten Tarja an. 'Nun sieh mich nicht so an, du hast es nicht anders verdient...'
Sie packte ihre Füße und zog sie eigenhändig in den Keller hinab. Denn dort würde es erst beginnen. Es war ihr egal, ob sie sich dabei Schrammen und Schürfwunden zu zog, als sie die Türe zur Küche hinter sich schloss. Das große Beil in der Küche kam ihr recht, um den Kopf abzutrennen und ihn aufzubewahren. Und der Rest? Für diesen würde sie schon eine Verwendung finden.
Ihre Mundwinkel rückten erneut etwas empor, als sie mit blutverschmierten Händen und Haaren aus der Küche trat. Einige Knochen, die sie in der Hand hielt warf sie im Aufenthaltsraum in den Kamin, um diese zu entsorgen. Zufrieden stieg sie die Treppe empor und gesellte sich wieder in ihr Zimmer. Es war eine wunderschöne Nacht... und ihre Hände erinnerten sie am nächsten Morgen wieder daran.