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Aufbruch bei Nacht

Verfasst: Freitag 25. November 2005, 19:16
von Aura
Lange hatte sie im Wald vor dem Haus gestanden und überlegt.War es eine gute entscheidung die sie gefällt hat...

Ihre Stirn legte sich in sorgenvolle Falten.Es war dunkel aus dem Wald konnte man ab und zu das Heulen des wolfes vernehmen.

Es war Mitte der woche.Sie wusste nicht ob arton da war aber sie würde sich nicht abhalten lassen.

Langsamen schrittes ging sie in das Haus und nahm sich warme sachen aus ihrer Truhe dann lässt sie noch ein pergament auf dem Tisch liegen:


Liebster Arton,
wohl drängt mich etwas hinauszugehen
bitte sei nicht traurig.Ich werde wiederkommen wenn es für mich soweit ist.
Ich spüre den Umschwung des Wetters..verzeih mir

Aura

Dann ging sie hinaus..der Wind weht noch unbemerkt den Zettel von dem Tisch als sie heraustritt.

Dann begann sie loszugehen ohne ein ziel vor augen zu haben.

Verfasst: Samstag 26. November 2005, 01:49
von Arton Langenfels
Am späten Abend kommt Arton nach Hause. Innerlich hoffte er das er Aura wiedersieht, schon lange ist ihr letztes Treffen her, so lange ihre berührungen, ihre nähe ihre küsse...Er sehnte sich nach ihr.

Als er am Tisch ankam sah er den Zettel und ließt ihn durch, als er merkte was los ist, wurden seine augen gläsrig und der Zettel fiel auf den Boden.

Was ist nur los mit ihr ? Bin ich es schuld das sie hinaus geht ? Wieso nahm sie mein angebot nicht an, dass wir gemeinsam in den Wald gehen....Liebt sie mich noch ?

etwas zittrig waren seine Worte....
immer wieder stellte er sich diese Frage...immer wieder und wieder....
Er machte sich Vorwürfe......

Innerlich hoffte er sehnsüchtig, dass sie baldig wieder durch seine Türe tritt und er sie wieder in seine Arme schließen kann....

" Die hoffnung stirbt zuletzt" sagte er und legte sich in sein bett

Verfasst: Samstag 26. November 2005, 09:57
von Aura
Langsam waren ihre Schritte und sie ging gestützt auf einen Stock als würde ihr jeder Schritt schwerfallen, als wäre sie eine alte Frau welche von alleine nicht mehr laufen koennte.

War dies das Leben was sie wollte?
Diese Frage schoss ihr durch den kopf und sie wusste nun keine Antwort mehr.

Lange Zeit war sie glücklich.Doch legte sich mit der Zeit auch ein anderes Gefühl über ihr Herz und ihre Seele.

War es Freiheit..oder Schmerz, sie wusste es nicht.Sie kannte es nicht.
Sie stand nun am Rande des Waldes und vor ihr leuchteten einige Fenster der Stadt lichtfarben auf.

Sie fasste an ihre Brust an der Stelle wo ihr Herz war.

Sie liebte Arton das wusste sie, jedoch hatte sie in der letzen zeit das gefühl das er sich veränderte.

Sie wollte es nicht, veränderungen schreckten sie zurück und da wurde sie sich wieder ihrer Wurzel erinnert.
Sie war ein einfaches Maedchen, keine Dame und sie wollte nie eine werden.

Arton hingegen war gehobener, vielleicht haette es keine Chance, das alles.
Nun fingen kleine kristallfarbene Tränen an ihre Wange zu erkunden.
Stumm stand sie dar und ihre augen blickten auf die Stadt.

Vielleicht sollte sie einen Taubenstall aufsuchen und ihm einen Brief schreiben...
vielleicht wäre es das beste für ihn, und für sie.

Verfasst: Samstag 26. November 2005, 15:54
von Aura
Als die Taube wegflog bereute sie diesen Brief schon.
Sie liebte ihn und er liebte sie, daran gab es keinen zweifel..oder doch?
Vielleicht hoffte sie das die Taube ihr Ziel nicht erreichen würde, doch wusste sie es besser.

Die Zeilen waren hart und ihr kamen die Tränen bis sie sich versuchte zusammenzureissen und sich so fest auf die lippe biss das ein paar Bluttropfen auf das Pergament tropften.
Ihre Unsicherheit nahm fast ihren ganzen Geist ein.

Dann stützte sie sich auf den stock und ging zu ihrem pferd zurück...

Verfasst: Sonntag 27. November 2005, 11:12
von Aura
Mit zitternden Haenden nahm sie den brief in empfang.Rasch war er gelesen und sie spürte wieder wie sehr sich ihr Herz nach ihm sehnte.

Nichts anderes zählte ausser ihre Liebe zu ihm.

Schnell sammelte sie ihre sachen ein und machte sich auf den langen heimweg.
ja sie würde nach Hause reiten zu arton..