Schmerz und Verzweiflung - Der Weg zum Erfolg
Verfasst: Samstag 26. Dezember 2009, 13:13
Es machte mich wahnsinnig. Die Kopfschmerzen ließen langsam nach, wenn ich mit dem Lied spielte und es formte, aber meine Erinnerungen kamen einfach nicht zurück. Ich wusste, irgendein Teil meines Lebens fehlte mir. Die Art und Weise, wie der Magister alles daran setzte, dass ich mich erinnerte zeigte es mir jedes Mal wieder.
Ich war wütend. Wütend über mich selbst und über ihn. Ich wusste nicht, wen von beiden mehr Wut traf. Ich musste mein Gesicht wahren und konnte über keinen der Schatten springen, die mich umgaben. Die Berührung rief unzählige Erinnerungen hervor, die mich quälten, meine Seele folterten und meine Sinne betäuben ließen. Ich wollte raus. Raus aus diesem Chaos. Ich wollte mich dem Drang hingeben zu töten und dennoch war mein Geist zu verwirrt, als das ich mich hätte konzentrieren können. Also zog ich es vor, mich auf mein Zimmer zurückzuziehen. Ein wenig Schlaf würde dem Ganzen Abhilfe schaffen.
Es musste tiefste Nacht gewesen sein, als ich mich schweißnass im Bett gewälzt hatte. Ein unterdrückter Schrei riss mich aus meinen Träumen und ließ mich senkrecht im Bett aufsitzen. Ich lokalisierte meine Umgebung und versuchte mich auf die Dunkelheit zu konzentrieren, um etwas zu sehen. Mit einem kurzen und schmerzlosen Eingriff ins Lied entfachte das Feuer meiner umliegenden Kerzen und tauchten die Dunkelheit zumindest ein wenig in Licht. Ich strich mir die verschwitzten Haarsträhnen aus dem Gesicht und nahm erstmal einen tiefen Atemzug. Meine Hände zitterten und ich ließ mich wieder auf das Bett zurück sinken. Ich hatte mein Ziel erreicht. Das Ziel, welches ich immer erreichen wollte. Aber das es mich so viel Kraft kostete, das war mir nicht bewusst gewesen. All die neu dazu gewonnene Macht, die verschiedenen Facetten, die absolut neu für mich waren, sie fingen an einen inneren Kampf mit mir zu vollziehen. Leise Stimmen überall, die mir irgendwas in die Ohren flüsterten. Ich stand grundsätzlich unter Strom, um mich dagegen zu wehren.
Mit einem Ruck schob ich mich zum Ende meines Bettes und stand auf. Meine Augen verengten sich und ich war mir meiner sicher. Ich würde mich nicht beeinflussen lassen. Mechanisch erhob ich mich und ging auf den Tisch zu. Ich riss den Kopf in den Nacken und drehte ihn einmal nach rechts und einmal nach links. Ich hörte das Knacken und war fast schon zufrieden. Nachdem ich mein Hemd ausgezogen und zur Seite geworfen hatte und mit nacktem Oberkörper vor dem Tisch saß zog ich all die Utensilien zu mir, die ich brauchte. Eine Nadel war einfach zu finden und schwarze Tusche hatte ich zu genüge. Ich besah mir den blassen Arm und zog die Luft ein. Es sollte also beginnen.
Ich bin die Macht, die im Dunkeln dir deine Träume stiehlt.
Der erste tiefe Stich war der schmerzvollste und die Tusche brannte in der Wunde. Aber ich war mir sicher, dass ich diesen Schmerz aushalten musste. Ich würde mir selbst Narben zufügen, die zu einer wunderbaren Zeichnung würden. Meine Narben waren fort. Drei Stück auf dem Schulterblatt, den Erinnerungen an den Schmerz bin ich nicht entkommen.
Ich bin der Wind, der den Schmerz in deine Seele sät.
Ich besah mir meinen rechten Arm, während ich mit der linken weiter meine Zeichnungen malte. Der Schmerz ließ meine Adern pulsieren, aber das war mir gleichgültig. So lernte ich dem Schmerz zu widerstehen und mit ihm umzugehen. Und es betäubte den Rest meiner Gedanken.
Ich bin die Lust, die im Spiegel mit deinen Tränen spielt.
Ich war etwas anderes. Ich war nicht mehr das, was ich vielleicht einmal war. Ich zog meinen Nutzen aus dem, was ich bekommen konnte. Und ich bekam alles, was ich wollte. Oder etwa nicht? Ich setzte alles daran, dass ich das bekam, was ich haben wollte. Und wie man gesehen hatte, es war so geschehen. Respekt musste man sich verdienen und das ist, war und würde auch immer so sein. Ich spürte meinen Arm vor lauter Schmerz kaum noch.
Ich bin dein Schatten, der dir folgt wohin du gehst.
Meine Mundwinkel rückten empor. Ohja, ich war wie ein Schatten und ich verfolgte einen Jeden, der mir nicht das erfüllte, wonach ich mich sehnte. Ein letzter Stich erfolgte, dann war mein Gemälde fertig. Ranken, die ein festes Gerüst darstellten. Das Gerüst des Ordens, welches sich nicht zerrütten ließ. Es war wahr. Ein anderer Wind wehte. Ein Wind, der lange nicht mehr durch den Orden wehte und ich spürte selbst das potenzielle Ansteigen der Macht.
Ich wischte die letzten Blutreste ab und nickte zufrieden. Der Arm war erstmals noch angeschwollen, aber das kühle Wasser würde seinen Rest tun. Schmerz und Verzweiflung war die beste Möglichkeit um zu lernen. Und auch die effektivste Art und Weise. Wer schon einmal verzweifelt war wusste, wovon ich sprach. Und jeder, der es noch nicht war, sollte es lernen.
Und so zog ich mir mein Hemd über den Körper und hüllte mich auf magischem Wege in meine Robe, um meinen Weg fortzusetzen. Heute war ich noch auf der Suche nach etwas, was meine Gier befriedigen sollte. Ich hatte meine Seele wieder - und sie war schwärzer als zuvor.
Ich war wütend. Wütend über mich selbst und über ihn. Ich wusste nicht, wen von beiden mehr Wut traf. Ich musste mein Gesicht wahren und konnte über keinen der Schatten springen, die mich umgaben. Die Berührung rief unzählige Erinnerungen hervor, die mich quälten, meine Seele folterten und meine Sinne betäuben ließen. Ich wollte raus. Raus aus diesem Chaos. Ich wollte mich dem Drang hingeben zu töten und dennoch war mein Geist zu verwirrt, als das ich mich hätte konzentrieren können. Also zog ich es vor, mich auf mein Zimmer zurückzuziehen. Ein wenig Schlaf würde dem Ganzen Abhilfe schaffen.
Es musste tiefste Nacht gewesen sein, als ich mich schweißnass im Bett gewälzt hatte. Ein unterdrückter Schrei riss mich aus meinen Träumen und ließ mich senkrecht im Bett aufsitzen. Ich lokalisierte meine Umgebung und versuchte mich auf die Dunkelheit zu konzentrieren, um etwas zu sehen. Mit einem kurzen und schmerzlosen Eingriff ins Lied entfachte das Feuer meiner umliegenden Kerzen und tauchten die Dunkelheit zumindest ein wenig in Licht. Ich strich mir die verschwitzten Haarsträhnen aus dem Gesicht und nahm erstmal einen tiefen Atemzug. Meine Hände zitterten und ich ließ mich wieder auf das Bett zurück sinken. Ich hatte mein Ziel erreicht. Das Ziel, welches ich immer erreichen wollte. Aber das es mich so viel Kraft kostete, das war mir nicht bewusst gewesen. All die neu dazu gewonnene Macht, die verschiedenen Facetten, die absolut neu für mich waren, sie fingen an einen inneren Kampf mit mir zu vollziehen. Leise Stimmen überall, die mir irgendwas in die Ohren flüsterten. Ich stand grundsätzlich unter Strom, um mich dagegen zu wehren.
Mit einem Ruck schob ich mich zum Ende meines Bettes und stand auf. Meine Augen verengten sich und ich war mir meiner sicher. Ich würde mich nicht beeinflussen lassen. Mechanisch erhob ich mich und ging auf den Tisch zu. Ich riss den Kopf in den Nacken und drehte ihn einmal nach rechts und einmal nach links. Ich hörte das Knacken und war fast schon zufrieden. Nachdem ich mein Hemd ausgezogen und zur Seite geworfen hatte und mit nacktem Oberkörper vor dem Tisch saß zog ich all die Utensilien zu mir, die ich brauchte. Eine Nadel war einfach zu finden und schwarze Tusche hatte ich zu genüge. Ich besah mir den blassen Arm und zog die Luft ein. Es sollte also beginnen.
Ich bin die Macht, die im Dunkeln dir deine Träume stiehlt.
Der erste tiefe Stich war der schmerzvollste und die Tusche brannte in der Wunde. Aber ich war mir sicher, dass ich diesen Schmerz aushalten musste. Ich würde mir selbst Narben zufügen, die zu einer wunderbaren Zeichnung würden. Meine Narben waren fort. Drei Stück auf dem Schulterblatt, den Erinnerungen an den Schmerz bin ich nicht entkommen.
Ich bin der Wind, der den Schmerz in deine Seele sät.
Ich besah mir meinen rechten Arm, während ich mit der linken weiter meine Zeichnungen malte. Der Schmerz ließ meine Adern pulsieren, aber das war mir gleichgültig. So lernte ich dem Schmerz zu widerstehen und mit ihm umzugehen. Und es betäubte den Rest meiner Gedanken.
Ich bin die Lust, die im Spiegel mit deinen Tränen spielt.
Ich war etwas anderes. Ich war nicht mehr das, was ich vielleicht einmal war. Ich zog meinen Nutzen aus dem, was ich bekommen konnte. Und ich bekam alles, was ich wollte. Oder etwa nicht? Ich setzte alles daran, dass ich das bekam, was ich haben wollte. Und wie man gesehen hatte, es war so geschehen. Respekt musste man sich verdienen und das ist, war und würde auch immer so sein. Ich spürte meinen Arm vor lauter Schmerz kaum noch.
Ich bin dein Schatten, der dir folgt wohin du gehst.
Meine Mundwinkel rückten empor. Ohja, ich war wie ein Schatten und ich verfolgte einen Jeden, der mir nicht das erfüllte, wonach ich mich sehnte. Ein letzter Stich erfolgte, dann war mein Gemälde fertig. Ranken, die ein festes Gerüst darstellten. Das Gerüst des Ordens, welches sich nicht zerrütten ließ. Es war wahr. Ein anderer Wind wehte. Ein Wind, der lange nicht mehr durch den Orden wehte und ich spürte selbst das potenzielle Ansteigen der Macht.
Ich wischte die letzten Blutreste ab und nickte zufrieden. Der Arm war erstmals noch angeschwollen, aber das kühle Wasser würde seinen Rest tun. Schmerz und Verzweiflung war die beste Möglichkeit um zu lernen. Und auch die effektivste Art und Weise. Wer schon einmal verzweifelt war wusste, wovon ich sprach. Und jeder, der es noch nicht war, sollte es lernen.
Und so zog ich mir mein Hemd über den Körper und hüllte mich auf magischem Wege in meine Robe, um meinen Weg fortzusetzen. Heute war ich noch auf der Suche nach etwas, was meine Gier befriedigen sollte. Ich hatte meine Seele wieder - und sie war schwärzer als zuvor.