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Der Versuch jemandem eine Lehre zu erteilen.

Verfasst: Samstag 19. Dezember 2009, 11:36
von Reyven ya Yassan
Der Versuch jemandem eine Lehre zu erteilen.

Das erste mal das er sie traf war es in Rahal in der Hafenkneipe.
Und es endete nicht wirklich in einem schönen Abend.
Die Rabendienerin zeigte Interesse an ihr, obwohl die Kleine noch viel zu jung war.
Einfach sie nicht diesem Schicksal zu überlassen, heuchelte er ebenso Interesse und buhlte mit der Frau um das Mädchen.
Nur um sich am Ende unvernünftiger Weise auf die Krat’hori zu werfen, um der Kleinen die Flucht zu ermöglichen
Natürlich hatte er keine Chance gehabt.
Am Ende war er unsanft auf den Boden gekracht, ein Lich war „Liebestoll“ hinter ihm her gewesen und er war Haaresträubend durch die Schenke gerannt um das ... DING am Ende oben in eines der Zimmer zu sperren.
Sollte Kimroth sich doch drum kümmern.
Die Kleine indes jedenfalls war entkommen und nur das Zählte.

Als e sie das nächste mal traf war es in Bajard.
Er selber in einer seiner vielen Verkleidungen, für sie unerkannt bettelte er sie gespielt um Gold an.
Stattdessen gab sie ihm Bier und Rauschkraut.
Rauschkraut ...
Sie musste wahrlich verzweifelt sein so etwas zu nehmen, und er riet ihr dringend davon ab.
Doch nachdem sie ihn erst einmal erkannte verwandelte sich die Kleine Katze in eine wahre Furie. Sie verlangte ihr Rauschkraut wieder, und als er sie eher auslachte, und ins Gewissen zu reden versuchte, trat sie zu.
Ihr Tritt kam so blitzschnell und kalkuliert das er nicht ausweichen konnte und mit verzogenem Gesicht auf dem Boden landete.
Die Kleine nahm sich, sichtlich zufrieden, was ihr gehörte, steckte es wieder ein und halft ihm dann sogar wieder auf die Beine.
Kurz noch sprachen sie miteinander, dann einigte man sich doch gemeinsam wieder nach Rahal zu fahren.
Vincent verabschiedete sich und ging hinauf um sich aus zu ruhen, in der Hoffnung es würden an diesem Abend KEINE Rabendiener auftauchen.
Es würde KEINE Probleme geben.
Und das Saremus sich um sie kümmern würde.
Die Beiden begrüßten sich zumindest wie gute alte Freunde.

Als er jedoch einige Stunden später, es musste wohl weit nach Mitternacht gewesen sein, wieder herunter kam bot sich ihm ein fast groteskes Bild.
Die Mütze Saremus brannte im Feuer und der Junge Mann saß unter dem Tisch von dem Mädel traktiert.
Der Schwere Duft von Rauschkraut hing in der Luft. Und man sah der Frau an das sie sichtlich angetrunken war.
Hatte sie nicht gesagt sie nähme das Zeugs nicht?
Wie alt war sie? War sie sich nicht im klaren was sie da begann?
„Das ist der erst Weg.“ Ließ er sich vernehmen.
„Erst trinken sie ... dann rauchen sie... dann Huren sie!“
Was folgte waren ein, zwei Bierflaschen die sie nach ihm warf und die wüsten Beschimpfungen die die Würfe begleiteten waren weniger Schmeichelhaft.
Den Wurfgeschossen mochte er noch ausweichen, aber irgendwann genügte es auch ihm und so war er es dann der in die Offensive ging.
Er ging auf sie zu, packte sie um sie sich auf die Schulter zu hebeln.
Ihre fluchen, quietschen und zappeln beachtete er nicht, als er die Hand einmal auf ihren Hintern platzierte ihr einen schönen Schlag versetzend um sie dann mitten im Aquarium ab zu liefern.
Das Wasser schwappte über.
Einige der Tiere mochten wohl mit hinaus geschwemmt werden, und die Kleine selber?
Gebärdete sich als hätte er sie auf hoher See über Bord geworfen.
Fluchend musste er sie also doch wieder hinaus fischen.
Er packte sie am Kragen und zog die Nasse, Tropfende mit Saremus gemeinsam wieder hinauf.
Doch statt nüchtern und vor allem ernüchternd zu wirken, war sie es die zum Tisch tapste, als hätte sie gerade den Alptraum ihres Lebens erlebt, und widmete sich wieder dem Rauschkraut.

Vincent verstand sie wirklich nicht, doch wie sie so da saß, Tropfnass der Blick irgendwie wie ein weidwundes Tier, tat sie ihm auch schon wieder leid, und fast bereute er sein Tun.
So bot er sich an sie heim zu bringen, was sie doch kategorisch ablehnte.
Anscheinend würde sie wohl Ärger bekommen, ... da wo sie herkam.
So bot er an da sie bei ihm schlafen konnten.
Und gemeinsam mit Saremus ... ohne hätte er sich dieses wohl nicht getraut, waren sie zu ihm nach Hause gereist.
Sein kleines Haus war zwar nicht gerade groß, aber es bot alles was man brauchte.
Kleidung, ein warmen Kamin und ein Bett für die Kleine.
Er bot der Jungen Frau trockene Sachen an und zu seinem Entsetzen begann sie sofort sich um zu ziehen ohne darauf zu achten WER noch im Raum stand und zusah.
Vincent sah nur kurz hin, dann drehte er sich um und bereitete ein Mal für die Beiden zu.
Nachdem Beide gegessen hatte, taute das Mädchen noch mehr auf,
Sie trat auf ihn zu und versuchte ihm die Arme um den Nacken zu legen, sich an ihn lehnend, und Saremus bot ihm doch tatsächlich an für Geld, ihn mit ihr alleine zu lassen.
Panik kroch in ihm hoch.

Er war sicherlich KEIN Kostverächter, aber die Kleine wusste doch gar nicht was sie da tat, und am nächsten Morgen würde sie ihn eher ermorden denn erfreut darüber sein was hier passierte.
Saremus musste bleiben!
Er befreite sich von ihr, doch sie schwenkte dann gen Saremus und brachte ihn in die Bedruille brachte.
Auch hier griff er dann ein und gemeinsam mit dem Jungen Mann schaffte es die Junge Frau ins Bett zu verfrachten, wo sie ihn verheißungsvoll ansah auf ihn warten scheinend.
Vincent verfluchte sich.
Verdammt er war der letzte der hier den Tugendhaften spielen sollte, doch sie war noch so jung.
Es war an der Zeit ihr einmal vor Augen zu führen wo sie das alles hinführen würde, und so griff er zu einer List.
Er lullte sie ein bis sie müde wurde, ihre Bluse zog sie bereits aus und er legte sei gut platzierend so hin das sei ihr sofort ins Auge fallen würde.
Genauso eine Identische Hose.
Er hoffte das sie anfangs gar nicht merken würde das sie diese noch trug, sondern das sie einfach aufwachen würde, ihre Barbusigkeit bemerkte, die Bluse ... die Hose sah und glaubte ...
Vielleicht war es besser er würde gar nicht erst im Haus sein.
Er hoffte jedenfalls sie würde ihn nicht wieder treten.
Saremus jedenfalls lieh sich von ihm noch 2 Säcke Gold und verschwand dann um ihn mit dem Schicksal alleine zu lassen.
Was ihn erwarten würde, wusste er auch noch nicht, aber er würde es erfahren.
So legte e sich müde auf das Fell vor dem Kamin, und war dann auch schon bald eingeschlafen.