Operation:Viridian [inkl. gekürzte Fassung für Lesefaule]
Verfasst: Freitag 27. November 2009, 17:11
OOC. Vorwort:
Für diejenigen, die gerne den Inhalt wissen möchten, aber keine Zeit/Lust haben, sich das alles durchzulesen, gibt es am Ende noch eine optionale, gekürzte Variante der Geschehnisse.
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Es war nichts weltbewegendes, es war keine Verschwörung, noch versuchte man die Apokalypse abzuwenden. Und dennoch, wenn ein Freund den Schattenlord um Hilfe bat, so nahm er sich dessen an.
Eine Person war unauffindbar, man berichtete, er ginge nach Adoran.
Viridian...der Name...er war ihm bekannt, er konnte ihn zusammen fügen mit einem ihm mehr als bewussten Begriff: der Eisenwart.
Die Verhältnisse zur Eisenwart und zu Adoran sollten jedem bekannt sein, warum sollte also jemand sich freiwillig dahin begeben?
Der Tag zog seine Stunden bis zur Nacht heran, die Sonne entschwand langsam im fernen Horizont und der orangegefärbte Himmel wechselte innerhalb kürzester Zeit vom dunklen Blau zu Schwarz.
Vorsichtig schlich der Schwarzverhüllte an Adorans Mauern entlang.
Zur Ostseite hin, gab es immer eine gute Gelegenheit, jene zu passieren. Die Ritzen der Steine waren tief genug, um die Fußspitze in jenen zu stemmen und die Finger an jene zu klammern. Ruhig, langsam und bedächtig kletterte der Schwarzverhüllte die Mauer empor, vorsichtig greifend an die Spitze der Zinnen und lauschend, ob ein Wachmann gerate auf seiner Höhe patrouillierte.
Dieser Aufwand mag nicht nötig sein, sicher, er könnte auch als der, der war hineinspazieren und dennoch, die Übung tat ihm gut.
Als der Wachmann an seiner Höhe vorbei ging, zog er sich schnell hoch und huschte hinter ihm vorbei, die Zinnen hinabspringend auf einen Heuhafen. Glücklicherweise legte der Stallmeister das überschüssige immer noch hier herab, es hätte sonst ein jehes Ende gefunden.
Im Schatten der Häuser, durch die engen Gassen schlich der Dunkelmaskierte, nahm einen Zettel hervor, drückte ihn an ein Fenster und klopfte leicht, ehe er sich aus dem Staub machte.
Es ist gut, wenn es korrupte Gardisten gibt, besser, wenn man Sie kennt.
Jener erschien, wie immer, am vor langer Zeit vereinbarten Treffpunkt.
"Viridian? Ja, er ist in Adoran. Er ist Rekrut im Regiment und muss eine Strafe abbüssen. Wie die aussieht? Hm...keine Ahnung, ich weiß aber, er darf die Stadt nicht verlassen und wohnt in der Herberge gen Westen."
Der Schattenlord nickte, ein griff unter seinen Umhang liess das klimpernde Beutelchen hervorholen, was jener Gardist begierig erwartete. Ja, die Zahlung war immer gut, doch sollte je einer auf die Idee kommen, ihn mit falschen Lügen abzuspeisen, und das Wissen Sie, sind die nächsten Fragen die eines ungeklärten Mordes und plötzlichen Tod des Gardisten.
So machte man sich zur Herberge. Sie war nicht weit gelegen.
Es war viel los, wie immer. Auch Adoran hatte seine schwarzen Schafe und diese gossen gerne mehr als ein Bier pro Nacht weg.
Die Tür knarzte, es wäre nie möglich gewesen, nicht alleine schon durchs Auftreten soviel Aufmerksamkeit zu machen.
Als der Schwarzvermummte im Türrahmen stand, schien eine bedrohliche Stille zu herschen, angeführt durch die Blicke, die ihn zu durchbohren schienen.
Doch unter all dem, war es der Wirt, der den Verhüllten erkannte. Wusste, was er wollte, wenn er erschien.
Unbeeindruckt von allem wanderte der Schattenlord durch die Menge direkt zum Tresen. Machte keine Faxen und bestellte den Wirt her.
"Viridian? Ja...ja der Name sagt mir etwas. Er hat hier ein Zimmer...aber er wollte noch durch die Straßen ziehen. Zu anderen Tavernen hingehen."
Er nickte nur, legte einige Münzen auf den Tisch, als der Wirt noch einmal überlegte und dann anfügte.
"Er sah ziemlich mitgenommen aus."
Langsam drehte er sich wieder zum Ausgang, als ein großklotziger, narbengesichtiger Mann vor ihm stand. Seine schiefen, dreckigen Zähne waren nur der Ausdruck des Mundgeruchs, den er besitzen musste und die letzten paar Haarbüschel waren es nicht Wert, einmal eine Bürste zu sehen.
Er grinste ihn schief an. Mögen die ganzen Schläge in sein Gesicht diesen Blick heraufbeschwören oder der massige Alkoholintus, den er besitzt...man könnte nur spekulieren.
Er sprach, nur Dreck kam aus seinen Mund, sinnfreie Beleidigungen. Klar wollte er Ärger, dafür musste man kein Genie sein. Klar suchte er sich ein Opfer, jemand, der Schwach aussah.
Doch zum spielen war keine Zeit.
Der Wirt erkannte die Situation, er betete innerlich schon zu Temora für eine friedliche Ausseinandersetzung, der Verhüllte wollte ihm seinen Wunsch erfüllen,der Besoffene dachte gar nicht daran. Er packte ihn am Arm...zuviel für ihn, er könnte ihm jenen abschneiden, doch er hasste es, Blut an seiner Robe zu entfernen. So packte er jene, vielleicht hemmte der Alkohol seine Reaktionen oder es war wirklich, einfach nur schnell. Es reichte aber, um sich zu drehen und seinen Arm dieser Drehung beizufügen, bis das knacken der Knochen ertönte und er schreiend auf die Knie fiel. Die Zeit, dass er nach irgendetwas greifen könnte, was er in seinem Fettwams versteckt hätte, gab der Schattenlord ihn nicht, als sein Knie direkt auf seine Nase zuflog und ihn blutend Rücklings zu Boden warf.
Der Laden stockte, man sollte lieber dem Mobb nicht die Gelegenheit zum Überlegen geben und sich entfernen. Wie er kam, so deutete abermals das knarchzen der Türe, dass er ging.
Es gab nur weitere Tavernen in Adoran,die Requisite und die Stadtstube....die Stadtstube war näher dran, daher das erste Ziel der weiterführenden Suche.
Fortsetzung folgt.
Für diejenigen, die gerne den Inhalt wissen möchten, aber keine Zeit/Lust haben, sich das alles durchzulesen, gibt es am Ende noch eine optionale, gekürzte Variante der Geschehnisse.
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Es war nichts weltbewegendes, es war keine Verschwörung, noch versuchte man die Apokalypse abzuwenden. Und dennoch, wenn ein Freund den Schattenlord um Hilfe bat, so nahm er sich dessen an.
Eine Person war unauffindbar, man berichtete, er ginge nach Adoran.
Viridian...der Name...er war ihm bekannt, er konnte ihn zusammen fügen mit einem ihm mehr als bewussten Begriff: der Eisenwart.
Die Verhältnisse zur Eisenwart und zu Adoran sollten jedem bekannt sein, warum sollte also jemand sich freiwillig dahin begeben?
Der Tag zog seine Stunden bis zur Nacht heran, die Sonne entschwand langsam im fernen Horizont und der orangegefärbte Himmel wechselte innerhalb kürzester Zeit vom dunklen Blau zu Schwarz.
Vorsichtig schlich der Schwarzverhüllte an Adorans Mauern entlang.
Zur Ostseite hin, gab es immer eine gute Gelegenheit, jene zu passieren. Die Ritzen der Steine waren tief genug, um die Fußspitze in jenen zu stemmen und die Finger an jene zu klammern. Ruhig, langsam und bedächtig kletterte der Schwarzverhüllte die Mauer empor, vorsichtig greifend an die Spitze der Zinnen und lauschend, ob ein Wachmann gerate auf seiner Höhe patrouillierte.
Dieser Aufwand mag nicht nötig sein, sicher, er könnte auch als der, der war hineinspazieren und dennoch, die Übung tat ihm gut.
Als der Wachmann an seiner Höhe vorbei ging, zog er sich schnell hoch und huschte hinter ihm vorbei, die Zinnen hinabspringend auf einen Heuhafen. Glücklicherweise legte der Stallmeister das überschüssige immer noch hier herab, es hätte sonst ein jehes Ende gefunden.
Im Schatten der Häuser, durch die engen Gassen schlich der Dunkelmaskierte, nahm einen Zettel hervor, drückte ihn an ein Fenster und klopfte leicht, ehe er sich aus dem Staub machte.
Es ist gut, wenn es korrupte Gardisten gibt, besser, wenn man Sie kennt.
Jener erschien, wie immer, am vor langer Zeit vereinbarten Treffpunkt.
"Viridian? Ja, er ist in Adoran. Er ist Rekrut im Regiment und muss eine Strafe abbüssen. Wie die aussieht? Hm...keine Ahnung, ich weiß aber, er darf die Stadt nicht verlassen und wohnt in der Herberge gen Westen."
Der Schattenlord nickte, ein griff unter seinen Umhang liess das klimpernde Beutelchen hervorholen, was jener Gardist begierig erwartete. Ja, die Zahlung war immer gut, doch sollte je einer auf die Idee kommen, ihn mit falschen Lügen abzuspeisen, und das Wissen Sie, sind die nächsten Fragen die eines ungeklärten Mordes und plötzlichen Tod des Gardisten.
So machte man sich zur Herberge. Sie war nicht weit gelegen.
Es war viel los, wie immer. Auch Adoran hatte seine schwarzen Schafe und diese gossen gerne mehr als ein Bier pro Nacht weg.
Die Tür knarzte, es wäre nie möglich gewesen, nicht alleine schon durchs Auftreten soviel Aufmerksamkeit zu machen.
Als der Schwarzvermummte im Türrahmen stand, schien eine bedrohliche Stille zu herschen, angeführt durch die Blicke, die ihn zu durchbohren schienen.
Doch unter all dem, war es der Wirt, der den Verhüllten erkannte. Wusste, was er wollte, wenn er erschien.
Unbeeindruckt von allem wanderte der Schattenlord durch die Menge direkt zum Tresen. Machte keine Faxen und bestellte den Wirt her.
"Viridian? Ja...ja der Name sagt mir etwas. Er hat hier ein Zimmer...aber er wollte noch durch die Straßen ziehen. Zu anderen Tavernen hingehen."
Er nickte nur, legte einige Münzen auf den Tisch, als der Wirt noch einmal überlegte und dann anfügte.
"Er sah ziemlich mitgenommen aus."
Langsam drehte er sich wieder zum Ausgang, als ein großklotziger, narbengesichtiger Mann vor ihm stand. Seine schiefen, dreckigen Zähne waren nur der Ausdruck des Mundgeruchs, den er besitzen musste und die letzten paar Haarbüschel waren es nicht Wert, einmal eine Bürste zu sehen.
Er grinste ihn schief an. Mögen die ganzen Schläge in sein Gesicht diesen Blick heraufbeschwören oder der massige Alkoholintus, den er besitzt...man könnte nur spekulieren.
Er sprach, nur Dreck kam aus seinen Mund, sinnfreie Beleidigungen. Klar wollte er Ärger, dafür musste man kein Genie sein. Klar suchte er sich ein Opfer, jemand, der Schwach aussah.
Doch zum spielen war keine Zeit.
Der Wirt erkannte die Situation, er betete innerlich schon zu Temora für eine friedliche Ausseinandersetzung, der Verhüllte wollte ihm seinen Wunsch erfüllen,der Besoffene dachte gar nicht daran. Er packte ihn am Arm...zuviel für ihn, er könnte ihm jenen abschneiden, doch er hasste es, Blut an seiner Robe zu entfernen. So packte er jene, vielleicht hemmte der Alkohol seine Reaktionen oder es war wirklich, einfach nur schnell. Es reichte aber, um sich zu drehen und seinen Arm dieser Drehung beizufügen, bis das knacken der Knochen ertönte und er schreiend auf die Knie fiel. Die Zeit, dass er nach irgendetwas greifen könnte, was er in seinem Fettwams versteckt hätte, gab der Schattenlord ihn nicht, als sein Knie direkt auf seine Nase zuflog und ihn blutend Rücklings zu Boden warf.
Der Laden stockte, man sollte lieber dem Mobb nicht die Gelegenheit zum Überlegen geben und sich entfernen. Wie er kam, so deutete abermals das knarchzen der Türe, dass er ging.
Es gab nur weitere Tavernen in Adoran,die Requisite und die Stadtstube....die Stadtstube war näher dran, daher das erste Ziel der weiterführenden Suche.
Fortsetzung folgt.