Von Sieben bleiben Sechs
Verfasst: Montag 9. November 2009, 18:04
Ein Schreiben mit dem Siegel von der Markgrafschaft Kelterburg erreicht das Kloster.
Der Bote in den ehrenwerten Farben von Kelterburg wollte nur persönlich der Priesterin Travier das Schreiben überreichen.
So wird er nach einer Weile von einem der Diakone in das Gemach der Priesterin geführt. Wo eine recht nachdenklich erscheinende Priesterin einem Schaukelstuhl sitz.
Die Begrüßung ist recht trocken und förmlich aber dennoch ist eine gewisse Dringlichkeit in der Luft.
Und so bricht die Priesterin das Siegel und ihre Augen werden immer größer und größer umso weiter sie die Zeilen überfliegt.
>> Mag die Herrin ihr Schild und Schwert über unseren König, den Grafen und auch alle Mitglieder der heiligen Kirche halten,
so grüße ich euch Priesterin Travier. Euer Ruf eilt euch vor raus und vor allem euer Verständnis für die Linguistik und dem Verständnis mit der Bevölkerung um zugehen. So möchte euch die Markgrafschaft Kelterburg einen Vorschlag unterbreiten.
Ich Theobald von Matken Berater des Grafen für Glaubensangelegenheiten und selbst treuer Angehöriger der Kirche der Herrin, würde euch gerne zu Hof laden, um euch ein Angebot zu unterbreiten.
Und zwar handelt es sich darum, dass unser wohl geschätzter Graf Gernot von Kelterburg die Kirche in der Hauptstadt Altmühl mit neuem frische, Leben erfüllen möchte.
Und ihr Hochwürden Travier seid in meinen Augen genau die Richtige um das Alte und das Neue zu vereinen.
So würde meine Person sich über einen Besuch und auch ein bleiben sehr freuen.
Der Bote wird auf eure Antwort warten und euch gegebenenfalls auch bis nach Altmühl begleiten.
Hochachtungsvoll
Sire Theobald von Matken>>
Lange hielt die Priesterin das Schreiben noch in Händen bevor sie es langsam niedersinken lies. Es war ein Angebot… Wie kam man nur auf sie, sie wusste noch nicht einmal wo Kelterburg lag.
Aber es war eine Chance, eine Chance alles zu ändern in ihrem Leben, wieder zurück dort hin zu kommen, was sie eigentlich wollte.
Nämlich der Bevölkerung nahe zu sein, Temora zu ihnen hin zu bringen.
Stunden später sah man Rabeya mit einer etwas größeren Reisetasche bewaffnet dem Boten hinterher laufen. Sie hatte nicht viele Leute bei denen sie sich verabschieden wollte.
Einzig und alleine ein Schreiben richtete sich an Darna von Hohenfels auf dem schlicht die Worte zu lesen sind.
>>Die Geistigkeit wird wiederkommen, wenn ihr sie braucht.<<
Sie waren ein gutes Stück gelaufen, Rabeya war ganz ruhig, sie hatten ein ruhiges Lächeln auf den Lippen, ihre Augen strahlten förmlich vor sich hin. Sie hatte ihre innere Mitte die ihr so lange fehlte wieder gefunden.
Jene Mitte die sie auszeichnete, die sie so sehr liebte und brauchte um ihre Verbindung zu Temora so innig und intensiv zu halten, wie sie sie pflegte.
Ihre Lippen formten leise Worte vor sich hin, als sie den Weg hin in Richtung Pfad durch die Berge nach Adoran machten. Den zerfallenen Pfad, jenen Pfad der eigentlich kein Ende hatte.
Herrin öffne meine Lippen,
sei bei mir in jeder Stund,
wie mein Herz bei dir ist.
Mein Geist ist die offenen,
meine Seele ist rein für dich.
So wie meine Liebe zu dir rein ist.
Gib mir Kraft für jene Zeit,
gib mir halt an jenem wackeligen Stein.
Lass mich den Schmerz nicht spüren.
Ich weis, dass Gerechtigkeit,
Tapferkeit, Ehre, Geistigkeit,
Demut, Mitgefühl und Opferbereitschaft.
Geschehen werden und mir,
zu teil werden...
In jenem Moment wurde ein Dolch von hinten direkt in ihr Herz geschlagen und im leisen Atem hauchte sie.
... den Temora meine Herrin ist bei mir.
Sie sank zusammen ohne eine weitere Reaktion, ihr Herz hatte sofort aufgehört zu schlagen und das warme Blut lief aus ihrem Körper und lies ihre Seele hinauffahren zu Temora.
Jeder Schwerthüter wird in jenem Moment von einem warmen Wind umzogen und die letzten Worte von Rabeya hallen in ihren Ohren wie ein lieblicher Gesang. Und sie werden spüren, dass einer von ihnen Gegangen ist, für das Geheimnis gestorben, was sie alle Teilen.
Der Bote in den ehrenwerten Farben von Kelterburg wollte nur persönlich der Priesterin Travier das Schreiben überreichen.
So wird er nach einer Weile von einem der Diakone in das Gemach der Priesterin geführt. Wo eine recht nachdenklich erscheinende Priesterin einem Schaukelstuhl sitz.
Die Begrüßung ist recht trocken und förmlich aber dennoch ist eine gewisse Dringlichkeit in der Luft.
Und so bricht die Priesterin das Siegel und ihre Augen werden immer größer und größer umso weiter sie die Zeilen überfliegt.
>> Mag die Herrin ihr Schild und Schwert über unseren König, den Grafen und auch alle Mitglieder der heiligen Kirche halten,
so grüße ich euch Priesterin Travier. Euer Ruf eilt euch vor raus und vor allem euer Verständnis für die Linguistik und dem Verständnis mit der Bevölkerung um zugehen. So möchte euch die Markgrafschaft Kelterburg einen Vorschlag unterbreiten.
Ich Theobald von Matken Berater des Grafen für Glaubensangelegenheiten und selbst treuer Angehöriger der Kirche der Herrin, würde euch gerne zu Hof laden, um euch ein Angebot zu unterbreiten.
Und zwar handelt es sich darum, dass unser wohl geschätzter Graf Gernot von Kelterburg die Kirche in der Hauptstadt Altmühl mit neuem frische, Leben erfüllen möchte.
Und ihr Hochwürden Travier seid in meinen Augen genau die Richtige um das Alte und das Neue zu vereinen.
So würde meine Person sich über einen Besuch und auch ein bleiben sehr freuen.
Der Bote wird auf eure Antwort warten und euch gegebenenfalls auch bis nach Altmühl begleiten.
Hochachtungsvoll
Sire Theobald von Matken>>
Lange hielt die Priesterin das Schreiben noch in Händen bevor sie es langsam niedersinken lies. Es war ein Angebot… Wie kam man nur auf sie, sie wusste noch nicht einmal wo Kelterburg lag.
Aber es war eine Chance, eine Chance alles zu ändern in ihrem Leben, wieder zurück dort hin zu kommen, was sie eigentlich wollte.
Nämlich der Bevölkerung nahe zu sein, Temora zu ihnen hin zu bringen.
Stunden später sah man Rabeya mit einer etwas größeren Reisetasche bewaffnet dem Boten hinterher laufen. Sie hatte nicht viele Leute bei denen sie sich verabschieden wollte.
Einzig und alleine ein Schreiben richtete sich an Darna von Hohenfels auf dem schlicht die Worte zu lesen sind.
>>Die Geistigkeit wird wiederkommen, wenn ihr sie braucht.<<
Sie waren ein gutes Stück gelaufen, Rabeya war ganz ruhig, sie hatten ein ruhiges Lächeln auf den Lippen, ihre Augen strahlten förmlich vor sich hin. Sie hatte ihre innere Mitte die ihr so lange fehlte wieder gefunden.
Jene Mitte die sie auszeichnete, die sie so sehr liebte und brauchte um ihre Verbindung zu Temora so innig und intensiv zu halten, wie sie sie pflegte.
Ihre Lippen formten leise Worte vor sich hin, als sie den Weg hin in Richtung Pfad durch die Berge nach Adoran machten. Den zerfallenen Pfad, jenen Pfad der eigentlich kein Ende hatte.
Herrin öffne meine Lippen,
sei bei mir in jeder Stund,
wie mein Herz bei dir ist.
Mein Geist ist die offenen,
meine Seele ist rein für dich.
So wie meine Liebe zu dir rein ist.
Gib mir Kraft für jene Zeit,
gib mir halt an jenem wackeligen Stein.
Lass mich den Schmerz nicht spüren.
Ich weis, dass Gerechtigkeit,
Tapferkeit, Ehre, Geistigkeit,
Demut, Mitgefühl und Opferbereitschaft.
Geschehen werden und mir,
zu teil werden...
In jenem Moment wurde ein Dolch von hinten direkt in ihr Herz geschlagen und im leisen Atem hauchte sie.
... den Temora meine Herrin ist bei mir.
Sie sank zusammen ohne eine weitere Reaktion, ihr Herz hatte sofort aufgehört zu schlagen und das warme Blut lief aus ihrem Körper und lies ihre Seele hinauffahren zu Temora.
Jeder Schwerthüter wird in jenem Moment von einem warmen Wind umzogen und die letzten Worte von Rabeya hallen in ihren Ohren wie ein lieblicher Gesang. Und sie werden spüren, dass einer von ihnen Gegangen ist, für das Geheimnis gestorben, was sie alle Teilen.