"... und irgendwann werde ich die Beste sein!"
Verfasst: Montag 2. November 2009, 17:04
Hailey hockte sich zu Kliara und begann ihr, ihre Geschichte zu erzählen wie sie nach Gerimor kam:
"Das erste woran ich mich erinnere ist das wir ganz weit weg von hier gewohnt sind. Es war eine große Stadt und es waren ganz schöne Häuser. Viele waren ganz groß. Wir wohnten in der Stadtmitte. Da waren ganz viele Geschäfte, wie in einem Kreis und in der Mitte war ein ganz großer Brunnen wo man sich hinsetzen konnte. Da hab ich immer mit meiner großen Schwester Julie gespielt, sie ist 5 Jahre älter als ich. Mein Vater hat sie immer vorgezogen. Er machte seine Arbeit im Stadthaus. Wir selbst hatten einen Laden, den meine Mutter geführt hat. Sie war eine sehr gute Schneiderin. Sie hat immer die Kleider von wichtigen Leuten genäht und entworfen. Wir hatten ein ganz großes Haus. Unten war der Laden und wenn man in unseren Hof ging, konnte man nach oben gehen, wo wir dann gewohnt haben. Ich hatte ein ganz großes Zimmer für mich alleine.
An einem Tag hatten meine Eltern mich und meine Schwester alleine zuhause gelassen. Das war kurz bevor ich 5 wurde. Sie waren zu einem Essen eingeladen, von einer Kundin meiner Mutter. Ich ging schlafen weil ich müde war. Als ich am nächsten Tag aufwachte, waren sie immer noch nicht da. Julie und ich warteten und machten und selbst Frühstück. Als wir irgendwelche Geräusche von unten hörten rannten wir in den Laden. Wir sahen einige Männer die das ganze Zeug mitnahmen. Eine Frau die das alles kontrollierte sagte uns das unsere Eltern und die anderen eingeladenen Gäste gestern von Piraten erschossen wurden und das wir ins Kinderheim müssten. Wir packten unsere Sachen und natürliche meine Kuscheltiere. Eigentlich war es ganz schön im Heim aber mir hat es ganz und gar nicht gefallen. Die meisten Kinder, die dort waren, hatten noch nie Eltern oder wurden einfach im Heim vor die Türe gesetzt. Julie und ich trauerten noch lange um unsere Eltern. Ab dem Tag an, hab ich mir vorgenommen, eine genauso gute Schneiderin wie meine Mutter zu werden. Nach diesen Tagen verabscheute ich Piraten. Ich hasse sie.
Ein Jahr lang wohnte ich mit meiner Schwester im Heim. Leider wurde sie von einer anderen Familie adoptiert und ich weiß nun nicht wo sie ist. Ich war dann ganz alleine dort. Es war unerträglich.
Ich hab lang überlegt ob ich vom Heim abhauen soll und irgendwann hab ich das dann gemacht. Ich hab mich auf eines der Schiffe am Hafen geschlichen und unter Kartoffelsäcken versteckt. Zum Glück hatte es niemand gemerkt. Ich weiß noch, das meine Kleidung gerissen ist und ich mir einfach ein Hemd genommen habe und es dann als Kleid benutzt habe. Die Fahrt dauerte lange, bestimmt einen Tag.
Ich habe geschlafen und dann merkte ich das das Schiff irgendwo angeknallt ist. Wir waren da. Es sah alles ganz fremd aus. Es war ein Fischerdorf, ich glaube es heißt Bajard. Da habe ich mir dann vom Metzger paar Würstchen geklaut, damit ich mal etwas essen kann. Ein paar Tage habe ich in dieser Unterkunft in Bajard geschlafen. Irgendwann bin ich mal in andere Dörfer gegangen, ich glaube Berchgard. Da hab ich dann Lili getroffen. Sie hat mich ganz lieb aufgenommen und hat mir ein Zimmer gegeben, das ich mir noch früher mit Tamara teilen musste. Aber die hab ich nun schon lange nicht mehr gesehen. Sie hat mir immer was zu essen gegeben und alles was ich wollte. Da hab ich auch Tante Trutta und ihren Mann kannengelernt. Auch Mia und eine Schneiderin die in der Nähe wohnte.
Ja... Da wohnte ich dann eine Weile und nun bin ich 11. Jetzt leben wir in Adoran seit kurzem und ich hab hier ein noch tolleres Zimmer mit ganz viel Spielsachen und einem tollen Bett. Das Zimmer muss ich mir aber mit Feli teilen, aber schlimm ist das nicht. Tante Lili hat mich nun auch adoptiert und jetzt heiße ich auch Drachenfels. Aber ich werde nie so eine sein, wie sie es ist. Jetzt muss ich mir angewöhnen sie 'Mama' und nicht mehr 'Tantchen' zu nennen. Aber ich denke das wird nicht so schwer werden. Genau wie das, dass Heiler nicht reparieren können ... sondern heilen. Das hat sie mir so oft erklärt und ich verplapper mich immer noch.
Gestern hab ich eine ganz tolle Schneiderin gefunden! Sie hat mich aufgenommen als Lehrling, auch wenn ich noch so klein bin. Sie soll angeblich ganz gut sein. Sie war so lieb zu mir, auch wenn ich gestern ihren Käse klauen wollte. Ich hoffe ich schaff das und werde mal genauso gut... Wie meine Mutter...
Und hoffentlich finde ich meine Schwester irgendwann..!"
"Das erste woran ich mich erinnere ist das wir ganz weit weg von hier gewohnt sind. Es war eine große Stadt und es waren ganz schöne Häuser. Viele waren ganz groß. Wir wohnten in der Stadtmitte. Da waren ganz viele Geschäfte, wie in einem Kreis und in der Mitte war ein ganz großer Brunnen wo man sich hinsetzen konnte. Da hab ich immer mit meiner großen Schwester Julie gespielt, sie ist 5 Jahre älter als ich. Mein Vater hat sie immer vorgezogen. Er machte seine Arbeit im Stadthaus. Wir selbst hatten einen Laden, den meine Mutter geführt hat. Sie war eine sehr gute Schneiderin. Sie hat immer die Kleider von wichtigen Leuten genäht und entworfen. Wir hatten ein ganz großes Haus. Unten war der Laden und wenn man in unseren Hof ging, konnte man nach oben gehen, wo wir dann gewohnt haben. Ich hatte ein ganz großes Zimmer für mich alleine.
An einem Tag hatten meine Eltern mich und meine Schwester alleine zuhause gelassen. Das war kurz bevor ich 5 wurde. Sie waren zu einem Essen eingeladen, von einer Kundin meiner Mutter. Ich ging schlafen weil ich müde war. Als ich am nächsten Tag aufwachte, waren sie immer noch nicht da. Julie und ich warteten und machten und selbst Frühstück. Als wir irgendwelche Geräusche von unten hörten rannten wir in den Laden. Wir sahen einige Männer die das ganze Zeug mitnahmen. Eine Frau die das alles kontrollierte sagte uns das unsere Eltern und die anderen eingeladenen Gäste gestern von Piraten erschossen wurden und das wir ins Kinderheim müssten. Wir packten unsere Sachen und natürliche meine Kuscheltiere. Eigentlich war es ganz schön im Heim aber mir hat es ganz und gar nicht gefallen. Die meisten Kinder, die dort waren, hatten noch nie Eltern oder wurden einfach im Heim vor die Türe gesetzt. Julie und ich trauerten noch lange um unsere Eltern. Ab dem Tag an, hab ich mir vorgenommen, eine genauso gute Schneiderin wie meine Mutter zu werden. Nach diesen Tagen verabscheute ich Piraten. Ich hasse sie.
Ein Jahr lang wohnte ich mit meiner Schwester im Heim. Leider wurde sie von einer anderen Familie adoptiert und ich weiß nun nicht wo sie ist. Ich war dann ganz alleine dort. Es war unerträglich.
Ich hab lang überlegt ob ich vom Heim abhauen soll und irgendwann hab ich das dann gemacht. Ich hab mich auf eines der Schiffe am Hafen geschlichen und unter Kartoffelsäcken versteckt. Zum Glück hatte es niemand gemerkt. Ich weiß noch, das meine Kleidung gerissen ist und ich mir einfach ein Hemd genommen habe und es dann als Kleid benutzt habe. Die Fahrt dauerte lange, bestimmt einen Tag.
Ich habe geschlafen und dann merkte ich das das Schiff irgendwo angeknallt ist. Wir waren da. Es sah alles ganz fremd aus. Es war ein Fischerdorf, ich glaube es heißt Bajard. Da habe ich mir dann vom Metzger paar Würstchen geklaut, damit ich mal etwas essen kann. Ein paar Tage habe ich in dieser Unterkunft in Bajard geschlafen. Irgendwann bin ich mal in andere Dörfer gegangen, ich glaube Berchgard. Da hab ich dann Lili getroffen. Sie hat mich ganz lieb aufgenommen und hat mir ein Zimmer gegeben, das ich mir noch früher mit Tamara teilen musste. Aber die hab ich nun schon lange nicht mehr gesehen. Sie hat mir immer was zu essen gegeben und alles was ich wollte. Da hab ich auch Tante Trutta und ihren Mann kannengelernt. Auch Mia und eine Schneiderin die in der Nähe wohnte.
Ja... Da wohnte ich dann eine Weile und nun bin ich 11. Jetzt leben wir in Adoran seit kurzem und ich hab hier ein noch tolleres Zimmer mit ganz viel Spielsachen und einem tollen Bett. Das Zimmer muss ich mir aber mit Feli teilen, aber schlimm ist das nicht. Tante Lili hat mich nun auch adoptiert und jetzt heiße ich auch Drachenfels. Aber ich werde nie so eine sein, wie sie es ist. Jetzt muss ich mir angewöhnen sie 'Mama' und nicht mehr 'Tantchen' zu nennen. Aber ich denke das wird nicht so schwer werden. Genau wie das, dass Heiler nicht reparieren können ... sondern heilen. Das hat sie mir so oft erklärt und ich verplapper mich immer noch.
Gestern hab ich eine ganz tolle Schneiderin gefunden! Sie hat mich aufgenommen als Lehrling, auch wenn ich noch so klein bin. Sie soll angeblich ganz gut sein. Sie war so lieb zu mir, auch wenn ich gestern ihren Käse klauen wollte. Ich hoffe ich schaff das und werde mal genauso gut... Wie meine Mutter...
Und hoffentlich finde ich meine Schwester irgendwann..!"