Zwischen Leben und Tod
Verfasst: Dienstag 27. Oktober 2009, 16:31
Es war wie der Stich ins Herz, das letzte Ultimatum. Sie entschied sich dagegen, Sie dafür. Die Stimme in ihrem Kopfe wollte nicht mehr aufhören zu sprechen. Es lief in Zeitlupe vor ihr, wie ein böser Traum, aus dem Sie erwachen sollte, die Erkenntnis erlangen.
Noch tiefer hätte der Dolch nicht in ihr Herz gerammt werden können. Sprachen Sie nicht noch vor wenigen Stunden davon, dass die Liebe und die Beziehung nicht enden wollten?
Und nun?
Mehr Freiraum?
Saßen Sie nicht letztens noch verliebt am See, genossen die Zweisamkeit im kühlen Nass?
Hatten Sie sich vor dem Handwerkshaus nicht ausgesöhnt? Über die Probleme gesprochen?
Und dann, von einem auf den anderen Moment, sollte es beendet sein?
Wie stark konnte so eine verlogene Liebe sein?
Wie schwarz musste ein Herz sein, wenn man so scheinheilig lügen konnte?
Sie wandte sich von ihr ab, noch immer war das Geräusch der am Boden zerberstenden Tasse zu hören, das einzige Reale, was in dieser unwirklichen Welt da war. Der Bruch, ein Schrei ihres Herzens.
Sie stieg hinauf, sie gab ihr altes Leben für Sie auf und nun sollte Sie alleine sein, alleine dar stehen. Ja, Sie wusste was Sie war, doch Sie stand nur einen Schritt davon entfernt, auch dies aufzugeben. Oder hatte Sie es unwissentlich schon aufgegeben?
Ihr Schicksal war besiegelt. Sie verriet nicht nur sich selber, nein, sondern auch Ihn, den Allmächtigen. Er wird wenig begeistert sein vom Handeln seines Dieners, davon, Seelen zu schonen aus Liebe. Ihre Verdammnis war entgültig und das für das Hoffen einiger, schöner Jahre in Liebe. Doch der Hass auf die Menschen, sie besonn sich wieder, woher er resultierte, als Sie ihr letztes Hab und gut einpackte. Da stand Sie, selbstgefällig an der Tür. Sprach etwas davon, dass es nicht sofort sein müsste.
Nicht sofort?
Sie schrie ihr förmlich ins Gesicht, Sie solle verschwinden und dann sagte Sie, in ihrer gelogenen Gutmütigkeit, Sie solle noch bleiben?
Wie Paradox können Wesen denken?
Ein Mensch, mainpulativ, gespielt. Sie war eine Marrionette, nicht mehr, nicht weniger. Einfaches Vieh, was sich vom ranghöheren Bullen bestiegen und rumschupsen liess und sich nach diesem Ochsen richtete. Wie sonst könnte ihre Meinung sich so schnell geändert haben? Plötzlich von Zweisamkeit zur Einsamkeit.
Sie verliess den Raum, natürlich tat Sie es. So Feige wie eh und jeh. Das einzige ehrliche, was Sie jemals in dieser Beziehung sagte, waren wohl die Worte der Trennung.
Innerlich brodelte es in Anveena. Sie hat alles verloren, alles, was ihr heilig war aufgegeben für eine falsche Dirne, die sich sicherlich köstlich amüsierte, nun wieder an der Flasche hing wie eine alte Schnapsdrosel, sich vielleicht bedauern lassen würde, weil Sie ja so verletzlich, so unschuldig ist.
Ja, der Teufel hat viele Gesichter und die Größte Tat seines war, den Menschen einzureden, es gebe ihn nicht.
Doch es gab ihn und Anveena erkannte nun auch wo.
Beim vorbeigehen aus der Türe liess Sie die Schlüssel fallen, ihr wenig Hab & Gut auf dem Rücken geschnallt. Alleine, von allen verlassen...selbst von ihrem Gott. Auf der Straße sitzend mit nicht weniger als den letzten Kronen. Doch so leicht würde Sie es ihr nicht machen.
Nein.
Ab dann verwischte alles. Die pochende Stimme in ihrem Kopfe. Sie schrie, Sie besann auf Vernunft, sie wollte den Hass unterdrücken, den Drang auf Vergeltung, den Wunsch auf Leben. Doch nein.
Nur noch Bruchstückhaft kommen die Erinnerungen, ehe wie eine Person, abseits von allem, die als 3. Auge sich ein Spektakel anschaut.
Wie sie da sitzt, am Tische, wie man sie wieder nur belügen wollte mit Sachen von "geschlossene Runde"....oder "Linnet, Amary wollte dir doch etwas zeigen." Meinten Sie wirklich, sie wäre so Dumm? Oder waren Sie nur feige, einfach auszusprechen, was Sie wollten.
Und Sie? Dass das Böse sich versteckt war klar, doch dass es so ängstlich, so erbärmlich ist...wusste selbst Anveena nicht.
Sie ging, noch den Drang, alles abzubrennen unterdrückend. Sie vernahm Stimmen, als Sie im Matsch stand, sich sinken liess. Geschrei vom einfachen Bauernvolk wenige Meter von ihr.
Und ab dann war der komplette Riss da. In einer schwarzen Welt, stand Sie auf, sich ihr Spiegelbild betrachtend. Es lächelte Sie selbstgefällig an, es war....weniger ein Spiegel...es tat nicht, was Sie tat. Denn es sprach.
"Deine Zeit ist vorbei."
Wie in Trance erhob Sie sich. Wissend und bereit, versagt zu haben, im Leben, ging nur der Weg der Offenbarung. Man wollte Sie abhalten, doch angesichts des Todes, war es egal. Der erste brennende Kopf war gezielt auf Rafael gerichtet, er sollte Ihn verfehlen, auf das er seine Klinge erheben mag und es endlich tun würde. Diese Naivität, sein schlimmster Feind stand vor ihm, und er wolle noch Gerechtigkeit. Es musste mehr geschehen und Amarys selbstgefälliges Gesicht kam gerade Recht.
Nein schrie ihr Inneres, doch das lächeln wich nicht. Der brennende Schädel wurde auf Sie geworfen. Es reichte, als der Schmerz Sie durchfuhr. Die Quallen und Leiden mit einem Schlag beendet waren. Sie schrie auf, doch war erleichtert, erfreut, es endlich vollbracht zu haben, nicht mehr diese Zwiespalt, nein, Sie war sich nun bewusst, dass es dieser Weg sein musste.
Und ihre Schwester....ob bewusst oder unbewusst, verstand und als das letzte Augenlicht des Lebens entschwand, den Blick auf die Schlange gerichtet, der Sie ihr Herz offenbarte, zerbarste ihr Körper zu Asche und entschwand aus dem Diesseits des Lebens.
Es ist vollbracht. Das Leid beendet.
Die sterbende Frau erlangte die Dunkelheit im Licht, was nun gesprochen oder getan wurde, wäre einerlei. Ws sollte man vom Abschaum der Menschheit erwarten?
Man trinkt, man trauert eins bis zwei Tage und dann läuft man fröhlich durch die Wege, als Sei nicht geschehen. Und dabei bezeichnet man die Diener des einen wahren als Abschaum. Welch Ironie.
Noch tiefer hätte der Dolch nicht in ihr Herz gerammt werden können. Sprachen Sie nicht noch vor wenigen Stunden davon, dass die Liebe und die Beziehung nicht enden wollten?
Und nun?
Mehr Freiraum?
Saßen Sie nicht letztens noch verliebt am See, genossen die Zweisamkeit im kühlen Nass?
Hatten Sie sich vor dem Handwerkshaus nicht ausgesöhnt? Über die Probleme gesprochen?
Und dann, von einem auf den anderen Moment, sollte es beendet sein?
Wie stark konnte so eine verlogene Liebe sein?
Wie schwarz musste ein Herz sein, wenn man so scheinheilig lügen konnte?
Sie wandte sich von ihr ab, noch immer war das Geräusch der am Boden zerberstenden Tasse zu hören, das einzige Reale, was in dieser unwirklichen Welt da war. Der Bruch, ein Schrei ihres Herzens.
Sie stieg hinauf, sie gab ihr altes Leben für Sie auf und nun sollte Sie alleine sein, alleine dar stehen. Ja, Sie wusste was Sie war, doch Sie stand nur einen Schritt davon entfernt, auch dies aufzugeben. Oder hatte Sie es unwissentlich schon aufgegeben?
Ihr Schicksal war besiegelt. Sie verriet nicht nur sich selber, nein, sondern auch Ihn, den Allmächtigen. Er wird wenig begeistert sein vom Handeln seines Dieners, davon, Seelen zu schonen aus Liebe. Ihre Verdammnis war entgültig und das für das Hoffen einiger, schöner Jahre in Liebe. Doch der Hass auf die Menschen, sie besonn sich wieder, woher er resultierte, als Sie ihr letztes Hab und gut einpackte. Da stand Sie, selbstgefällig an der Tür. Sprach etwas davon, dass es nicht sofort sein müsste.
Nicht sofort?
Sie schrie ihr förmlich ins Gesicht, Sie solle verschwinden und dann sagte Sie, in ihrer gelogenen Gutmütigkeit, Sie solle noch bleiben?
Wie Paradox können Wesen denken?
Ein Mensch, mainpulativ, gespielt. Sie war eine Marrionette, nicht mehr, nicht weniger. Einfaches Vieh, was sich vom ranghöheren Bullen bestiegen und rumschupsen liess und sich nach diesem Ochsen richtete. Wie sonst könnte ihre Meinung sich so schnell geändert haben? Plötzlich von Zweisamkeit zur Einsamkeit.
Sie verliess den Raum, natürlich tat Sie es. So Feige wie eh und jeh. Das einzige ehrliche, was Sie jemals in dieser Beziehung sagte, waren wohl die Worte der Trennung.
Innerlich brodelte es in Anveena. Sie hat alles verloren, alles, was ihr heilig war aufgegeben für eine falsche Dirne, die sich sicherlich köstlich amüsierte, nun wieder an der Flasche hing wie eine alte Schnapsdrosel, sich vielleicht bedauern lassen würde, weil Sie ja so verletzlich, so unschuldig ist.
Ja, der Teufel hat viele Gesichter und die Größte Tat seines war, den Menschen einzureden, es gebe ihn nicht.
Doch es gab ihn und Anveena erkannte nun auch wo.
Beim vorbeigehen aus der Türe liess Sie die Schlüssel fallen, ihr wenig Hab & Gut auf dem Rücken geschnallt. Alleine, von allen verlassen...selbst von ihrem Gott. Auf der Straße sitzend mit nicht weniger als den letzten Kronen. Doch so leicht würde Sie es ihr nicht machen.
Nein.
Ab dann verwischte alles. Die pochende Stimme in ihrem Kopfe. Sie schrie, Sie besann auf Vernunft, sie wollte den Hass unterdrücken, den Drang auf Vergeltung, den Wunsch auf Leben. Doch nein.
Nur noch Bruchstückhaft kommen die Erinnerungen, ehe wie eine Person, abseits von allem, die als 3. Auge sich ein Spektakel anschaut.
Wie sie da sitzt, am Tische, wie man sie wieder nur belügen wollte mit Sachen von "geschlossene Runde"....oder "Linnet, Amary wollte dir doch etwas zeigen." Meinten Sie wirklich, sie wäre so Dumm? Oder waren Sie nur feige, einfach auszusprechen, was Sie wollten.
Und Sie? Dass das Böse sich versteckt war klar, doch dass es so ängstlich, so erbärmlich ist...wusste selbst Anveena nicht.
Sie ging, noch den Drang, alles abzubrennen unterdrückend. Sie vernahm Stimmen, als Sie im Matsch stand, sich sinken liess. Geschrei vom einfachen Bauernvolk wenige Meter von ihr.
Und ab dann war der komplette Riss da. In einer schwarzen Welt, stand Sie auf, sich ihr Spiegelbild betrachtend. Es lächelte Sie selbstgefällig an, es war....weniger ein Spiegel...es tat nicht, was Sie tat. Denn es sprach.
"Deine Zeit ist vorbei."
Wie in Trance erhob Sie sich. Wissend und bereit, versagt zu haben, im Leben, ging nur der Weg der Offenbarung. Man wollte Sie abhalten, doch angesichts des Todes, war es egal. Der erste brennende Kopf war gezielt auf Rafael gerichtet, er sollte Ihn verfehlen, auf das er seine Klinge erheben mag und es endlich tun würde. Diese Naivität, sein schlimmster Feind stand vor ihm, und er wolle noch Gerechtigkeit. Es musste mehr geschehen und Amarys selbstgefälliges Gesicht kam gerade Recht.
Nein schrie ihr Inneres, doch das lächeln wich nicht. Der brennende Schädel wurde auf Sie geworfen. Es reichte, als der Schmerz Sie durchfuhr. Die Quallen und Leiden mit einem Schlag beendet waren. Sie schrie auf, doch war erleichtert, erfreut, es endlich vollbracht zu haben, nicht mehr diese Zwiespalt, nein, Sie war sich nun bewusst, dass es dieser Weg sein musste.
Und ihre Schwester....ob bewusst oder unbewusst, verstand und als das letzte Augenlicht des Lebens entschwand, den Blick auf die Schlange gerichtet, der Sie ihr Herz offenbarte, zerbarste ihr Körper zu Asche und entschwand aus dem Diesseits des Lebens.
Es ist vollbracht. Das Leid beendet.
Die sterbende Frau erlangte die Dunkelheit im Licht, was nun gesprochen oder getan wurde, wäre einerlei. Ws sollte man vom Abschaum der Menschheit erwarten?
Man trinkt, man trauert eins bis zwei Tage und dann läuft man fröhlich durch die Wege, als Sei nicht geschehen. Und dabei bezeichnet man die Diener des einen wahren als Abschaum. Welch Ironie.