alte Wunden - neue Hoffnung
Verfasst: Freitag 23. Oktober 2009, 14:58
Und wieder war ein Tag vergangen. Seufzend blickte sie ins Feuer ihres Kamins und nahm einen Schluck Wein aus dem Pokal in ihrer Hand. Sie schienen an ihr vorüber zu fliegen wie die Wolken am Himmel und doch bekam sie kaum etwas von ihnen mit. Ihre Gedanken waren woanders, BEI jemand anderem.
Eben deshalb mochte es sein, dass sie ständig in Gedanken war während der Arbeit. Es war ein Zwiespalt, ein Spagat. Einerseits wollte sie ihn… wollte ihn spüren, ihn küssen, ihn umarmen. Aber andererseits gab es einen Teil in ihr, der ihn von sich fort stossen wollte. So viel Leid und Schmerz und Einsamkeit hatte er ihr geschenkt und nun sollte alles wieder gut sein? Nun sollte sie ihm glauben, dass es ihm Leid tat, dass er sie nie wieder verlassen würde. Sie konnte es einfach nicht, noch nicht! Doch was immer er ihr auch angetan hatte, sie liebte ihn noch genug um ihm alles zu verzeihen was war.
Vielleicht konnten Sie tatsächlich eines Tages wieder eine Familie werden. Vielleicht. Doch zunächst einmal musste ihr Vertrauen in Ihn wieder gefestigt werden. Es hatte sie so viel Mühe und Kraft gekostet, den zerbrochenen Kelch ihrer Seele nicht ganz auseinander brechen zu lassen und die Splitter wieder mühsam zusammen zu setzen. Noch einmal würde sie es nicht schaffen.
Manche dieser Narben würden niemals heilen, aber sie hoffte, sie würden mit der Zeit verblassen… mit der Zeit… vielleicht.
Eben deshalb mochte es sein, dass sie ständig in Gedanken war während der Arbeit. Es war ein Zwiespalt, ein Spagat. Einerseits wollte sie ihn… wollte ihn spüren, ihn küssen, ihn umarmen. Aber andererseits gab es einen Teil in ihr, der ihn von sich fort stossen wollte. So viel Leid und Schmerz und Einsamkeit hatte er ihr geschenkt und nun sollte alles wieder gut sein? Nun sollte sie ihm glauben, dass es ihm Leid tat, dass er sie nie wieder verlassen würde. Sie konnte es einfach nicht, noch nicht! Doch was immer er ihr auch angetan hatte, sie liebte ihn noch genug um ihm alles zu verzeihen was war.
Vielleicht konnten Sie tatsächlich eines Tages wieder eine Familie werden. Vielleicht. Doch zunächst einmal musste ihr Vertrauen in Ihn wieder gefestigt werden. Es hatte sie so viel Mühe und Kraft gekostet, den zerbrochenen Kelch ihrer Seele nicht ganz auseinander brechen zu lassen und die Splitter wieder mühsam zusammen zu setzen. Noch einmal würde sie es nicht schaffen.
Manche dieser Narben würden niemals heilen, aber sie hoffte, sie würden mit der Zeit verblassen… mit der Zeit… vielleicht.