Tugolf Bunjam ~ Treibe dich selbst …
Verfasst: Mittwoch 19. August 2009, 09:38
Treibe dich selbst, wie die Klinge sein soll - schmiede erneut, wenn du brichst
Erst wenige Wochenläufe ist es her, dass der für einen Thyren recht kleine, dafür umso stämmigere Kerl von der Dame im Wind nach Wulfgard geführt wurde.
Hier ist vieles anders als in seiner alten Heimat. Der Clan, in dem er nun lebt, sowie das Fort, sind viel größer und die Claner leben in angenehmen Überfluss. Immer wieder geschieht etwas, was Tugolf aus seiner einst so unerschütterlichen Ruhe bringt. Noch drei Mondläufe zuvor hätte er sich nicht vorstellen können, dass sich mehr als einmal in zwei Wochenläufen etwas Aufregendes ereignen könnte.
Ein Schmied nach alter Tradition
Waffen und Brünnen zu fertigen, darin sah der bereits etwas ältere Tugolf schon immer seine Bestimmung. Hier solle er sich außerdem im Kampf üben, legt ihm Trystjarn, sein neuer Jarl, nahe. Er, der sein ganzes Leben lang lieber Waffen gefertigt hatte, als mit den Schwertern auf die Jagd zu gehen, sollte nun auf seine alten Tag selbst das Kettenhemd überstreifen und die Axt schwingen? Seine Erlebnisse in jüngster Zeit haben ihm allerdings gezeigt, dass der Rat seines Jarls nicht unbegründet ist.
Silber, Kupfer und Eisen waren ihm bei seiner Ankunft auf Lameriast wohl bekannt. Von Diamant und Gold hatte er bereits gehört, doch war es in der kargen Mine seiner alten Heimat nicht aufzufinden gewesen. Als Zuschläger hatte er seit seinem 10. Lebensjahr bei Ekwin Bunjam den traditionellen Stil der Thyren zu schmieden erlernt und nach seiner Flucht aus Ulfsteinn in den darauf folgenden 15 Jahren perfektioniert, doch taugten seine Fertigkeiten kaum mehr etwas, als er seinen Fuß auf Lameriast setzte. Pyrian und Coelium findet man hier in den Minen, zwei Erze, die ihm völlig unbekannt waren – und, wie er später noch erfahren würde, auch Mithril.
Es galt, sich mit den Kräften und Eigenheiten, die diesen Erzen innewohnen, zu beschäftigen, um sie richtig verarbeiten zu können. Sosehr Tugolf in seiner Jugend mit seinem Schicksal gehadert hatte, dass er seinen Dah in der Schlacht zu Gunlöd verloren hatte und sich seiner der Schamane Kunolf angenommen hatte, so sehr dankt er nun den Ahnen für diesen Beistand, denn sein Wissen um die Elemente erleichtern Tugolf, mit der Verarbeitung der für ihn neuen Erze schneller voran zu kommen.
Nie in all den Jahren zuvor hatte er seine Werkstücke für so gut befunden, dass er gewagt hätte, sie zu siegeln. Als er Runas neue Axt und Schild ihrer eingehenden Endprüfung unterzieht, stellt er fest, dass sie besser fast nicht hätten gelingen können. So entschließt er sich, diese beiden Stücke als die ersten mit einem Siegel zu versehen. An geeigneter Stelle graviert er Tiwaz, die Rune, mit der Tugolf beginnt, mit der darüber gelegten Anfangsrune von Bunjam, Berkana, ein, umschlossen von einem Kreis. Vorsichtig schlägt er den Kupferdraht in die ausgestochene Nut. Samft reibt er mit dem Daumen darüber, prüft, ob die Tauschierung glatt ist, poliert nach und betrachtet stolz und zufrieden sein Werk.
Erst wenige Wochenläufe ist es her, dass der für einen Thyren recht kleine, dafür umso stämmigere Kerl von der Dame im Wind nach Wulfgard geführt wurde.
Hier ist vieles anders als in seiner alten Heimat. Der Clan, in dem er nun lebt, sowie das Fort, sind viel größer und die Claner leben in angenehmen Überfluss. Immer wieder geschieht etwas, was Tugolf aus seiner einst so unerschütterlichen Ruhe bringt. Noch drei Mondläufe zuvor hätte er sich nicht vorstellen können, dass sich mehr als einmal in zwei Wochenläufen etwas Aufregendes ereignen könnte.
Ein Schmied nach alter Tradition
Waffen und Brünnen zu fertigen, darin sah der bereits etwas ältere Tugolf schon immer seine Bestimmung. Hier solle er sich außerdem im Kampf üben, legt ihm Trystjarn, sein neuer Jarl, nahe. Er, der sein ganzes Leben lang lieber Waffen gefertigt hatte, als mit den Schwertern auf die Jagd zu gehen, sollte nun auf seine alten Tag selbst das Kettenhemd überstreifen und die Axt schwingen? Seine Erlebnisse in jüngster Zeit haben ihm allerdings gezeigt, dass der Rat seines Jarls nicht unbegründet ist.
Silber, Kupfer und Eisen waren ihm bei seiner Ankunft auf Lameriast wohl bekannt. Von Diamant und Gold hatte er bereits gehört, doch war es in der kargen Mine seiner alten Heimat nicht aufzufinden gewesen. Als Zuschläger hatte er seit seinem 10. Lebensjahr bei Ekwin Bunjam den traditionellen Stil der Thyren zu schmieden erlernt und nach seiner Flucht aus Ulfsteinn in den darauf folgenden 15 Jahren perfektioniert, doch taugten seine Fertigkeiten kaum mehr etwas, als er seinen Fuß auf Lameriast setzte. Pyrian und Coelium findet man hier in den Minen, zwei Erze, die ihm völlig unbekannt waren – und, wie er später noch erfahren würde, auch Mithril.
Es galt, sich mit den Kräften und Eigenheiten, die diesen Erzen innewohnen, zu beschäftigen, um sie richtig verarbeiten zu können. Sosehr Tugolf in seiner Jugend mit seinem Schicksal gehadert hatte, dass er seinen Dah in der Schlacht zu Gunlöd verloren hatte und sich seiner der Schamane Kunolf angenommen hatte, so sehr dankt er nun den Ahnen für diesen Beistand, denn sein Wissen um die Elemente erleichtern Tugolf, mit der Verarbeitung der für ihn neuen Erze schneller voran zu kommen.
Nie in all den Jahren zuvor hatte er seine Werkstücke für so gut befunden, dass er gewagt hätte, sie zu siegeln. Als er Runas neue Axt und Schild ihrer eingehenden Endprüfung unterzieht, stellt er fest, dass sie besser fast nicht hätten gelingen können. So entschließt er sich, diese beiden Stücke als die ersten mit einem Siegel zu versehen. An geeigneter Stelle graviert er Tiwaz, die Rune, mit der Tugolf beginnt, mit der darüber gelegten Anfangsrune von Bunjam, Berkana, ein, umschlossen von einem Kreis. Vorsichtig schlägt er den Kupferdraht in die ausgestochene Nut. Samft reibt er mit dem Daumen darüber, prüft, ob die Tauschierung glatt ist, poliert nach und betrachtet stolz und zufrieden sein Werk.