Ein ''Palast'' für eine ''Königin''
Verfasst: Sonntag 19. Juli 2009, 16:40
Die letzen Wochen waren anstrengend gewesen ... anstrengend und gefährlich auch wenn er viel gelernt hatte. Er hatte Dinge gesehen, die sterbliche wenn Überhaupt erst nach ihrem Tode überhaupt einmal zu Gesicht bekommen sollten, aber es half nichts. Er wurde zum Einherja berufen und wenn Wolf ihn rief, dann hatte er zu Antworten. So ging er, wenige Wochen lang ... und kehrte wieder. Von den Wunden die man ihm geschlagen hatte, war dank seiner Fähigkeit nichts mehr zu sehen, als er in den Clan zurückkehrte, auch wenn er sich ausgelaugt und müde fühlte. Aber schnell wurde ihm klar, dass er keine Zeit hatte sich ein paar Tage Ruhe zu gönnen. Systra, das ihm angetraute Weib und die Mutter seiner kommenden Tochter, schien nun entgültig ihren Verstand verloren zu haben. Er wusste, welch schwere Bürde und Verantwortung auf den schmalen Schultern lag, die so stark sein wollten, dass sie die ganze Welt darauf tragen wollte, in Wahrheit jedoch unter dem Gewicht zusammenzubrechen drohte. Oft genug, hatte sie ihm gesagt, wie wichtig er für sie währe, dass er ihr einziger Halt in diesen Zeiten sei und er hatte es verstanden. Dennoch ... er war ein Krieger undg erade in einem Land wie diesen, wo Krieg und Kämpfe täglich geführt wurden und selbst große und grausame Bestien wüteten, würde auch er eines Tages vielleicht schneller nach Anundraf einkehren als ihm lieb war. Etwas das Systra bewusst war, aber das sie geflissentlich verdrängte.
Er wollte sie vorbereiten, er musste sie vorbereiten denn er glaubte, dass tief in ihr eine noch unbekannte Willensstärke verborgen lag. Eine Kraft die es ihr ermöglichen würde, Herr ihrer teilweise dunklen Mächte zu werden und im Gleichgewicht mit sich selbst zu leben, selbst dann wenn er nicht mehr sein sollte. Diese Kraft galt es zu erwecksen, ihr bewusst zu machen, denn so sehr er sein Weib auch liebte und so tief ihn ihr Verlust schmerzen würde, er wüsste er würde weiter machen. Er hatte sein Gleichgewicht gefunden aber höchstwahrscheinlich war es für ihn als Krieger, der im Angesicht eines Feindes schnell auf der Schwelle zum Tod stand und der auch nichtmal ein Bruchteil der Macht besaß die jene hohe Schamanen bündelten, wesentlich einfacher.
Seis drum, im Moment war jener Wunsch eh in sehr weiter ferne gerückt, denn zuersteinmal galt es Systras Geist wieder in diese Welt zu hohlen. Das sie permanent als Geist herumspukte gefiehl ihm garnicht, ebenso wenig das er dauernd ihre Stimme ... oder Gedanken? im Kopf hatte.
Sie war ein irdisches Weib und die Zeit, dass sie nach Anundraf einkehren und dann enger mit dem Geisterreich verbunden würde, käme noch schnell genug. Jetzt, war sie noch ein weltliches Weib und das musste ihr bewusst gemacht werden. Ebenso dass sie keine Marionette und Puppe der Ahnen ist, sondern ein Weib das fähig dazu ist eigene Entscheidungen zu treffen, egal was die Ahnen und Geister wollen.
Und so fasste er einen Plan.
Aus dem Clanslager wurden einige Holzstreben und jede Menge Stoffballen entnommen um unweit des Clans, nahe dem Waldstück, dass zum Wasserfall führte ein Zelt aufzuspannen. Holzplatten und Felle wurden dorthin geschafft und ein gemütliches Felllager errichtet. Dann suchte er im Wald nach Blattwerk und verzierte die Zeltwände ausgiebig und Stundenlang mit verschiedensten Zweigen und Blättern, bis es sein beschränkt ästhetisches Wahrnehmungsempfinden genügte. Eine Feuerstelle wurde errichtet und 2 umgestürzte Baumstämme noch ans Feuer gestellt. Mittels ein paar von Systras Bewegungshemmern und einem Schlafmittel, gelang es ihm auch noch das Abendessen und gleichzeitig die Abendunterhaltung einzufangen und an einen kleinen Pfosten anzuketten, ein gewaltiger ausgewachsener Keiler.
Nachdem all dies geschehen war, fehlte nur noch eins, dass was bei den Weibern immer ganz gut ankam, obwohl er sich beileibe nicht erklären konnte was so unglaublich toll daran sein sollte, Unkraut ... oder besser gesagt Blumen. So ging er also zu Runas Hof, stiebitzte sich 1 Pflanzen, samt Wurzel und verpasste ihnen ein neues 'Zuhause' vor dem Zelt. Einige irgendwie bunte und vor allem blumig duftende Waldpflanzen wurden ebenso von ihm 'geraubt' und wieder neu eingepflanzt bis er mit dem Ambiente halbwegs zufrieden war.
Dies, würde für einige Tage Systras neuer Schlafplatz sein, hier sollte sie ausruhen und sich wieder einmal bewusst machen, dass auch sie eine Thyrin war, ein Weib, mit ganz alltäglichen Sorgen und Bedürfnissen und genau darum würde er ihr verbieten ihre Kräfte zu benutzen.
Ein bedächtiges Nicken ... ja die Idee gefiehl ihm. Eine Woche lang keine Schamanin, sondern nur ein normales Weib, vielleicht würde das helfen Systra wieder ein wenig zur Vernunft zu bringen, wenn sie all die Sorgen, Nöte und vor allem Probleme eines ganz normalen Lebens am eigenen Leibe erfährt....
Er wollte sie vorbereiten, er musste sie vorbereiten denn er glaubte, dass tief in ihr eine noch unbekannte Willensstärke verborgen lag. Eine Kraft die es ihr ermöglichen würde, Herr ihrer teilweise dunklen Mächte zu werden und im Gleichgewicht mit sich selbst zu leben, selbst dann wenn er nicht mehr sein sollte. Diese Kraft galt es zu erwecksen, ihr bewusst zu machen, denn so sehr er sein Weib auch liebte und so tief ihn ihr Verlust schmerzen würde, er wüsste er würde weiter machen. Er hatte sein Gleichgewicht gefunden aber höchstwahrscheinlich war es für ihn als Krieger, der im Angesicht eines Feindes schnell auf der Schwelle zum Tod stand und der auch nichtmal ein Bruchteil der Macht besaß die jene hohe Schamanen bündelten, wesentlich einfacher.
Seis drum, im Moment war jener Wunsch eh in sehr weiter ferne gerückt, denn zuersteinmal galt es Systras Geist wieder in diese Welt zu hohlen. Das sie permanent als Geist herumspukte gefiehl ihm garnicht, ebenso wenig das er dauernd ihre Stimme ... oder Gedanken? im Kopf hatte.
Sie war ein irdisches Weib und die Zeit, dass sie nach Anundraf einkehren und dann enger mit dem Geisterreich verbunden würde, käme noch schnell genug. Jetzt, war sie noch ein weltliches Weib und das musste ihr bewusst gemacht werden. Ebenso dass sie keine Marionette und Puppe der Ahnen ist, sondern ein Weib das fähig dazu ist eigene Entscheidungen zu treffen, egal was die Ahnen und Geister wollen.
Und so fasste er einen Plan.
Aus dem Clanslager wurden einige Holzstreben und jede Menge Stoffballen entnommen um unweit des Clans, nahe dem Waldstück, dass zum Wasserfall führte ein Zelt aufzuspannen. Holzplatten und Felle wurden dorthin geschafft und ein gemütliches Felllager errichtet. Dann suchte er im Wald nach Blattwerk und verzierte die Zeltwände ausgiebig und Stundenlang mit verschiedensten Zweigen und Blättern, bis es sein beschränkt ästhetisches Wahrnehmungsempfinden genügte. Eine Feuerstelle wurde errichtet und 2 umgestürzte Baumstämme noch ans Feuer gestellt. Mittels ein paar von Systras Bewegungshemmern und einem Schlafmittel, gelang es ihm auch noch das Abendessen und gleichzeitig die Abendunterhaltung einzufangen und an einen kleinen Pfosten anzuketten, ein gewaltiger ausgewachsener Keiler.
Nachdem all dies geschehen war, fehlte nur noch eins, dass was bei den Weibern immer ganz gut ankam, obwohl er sich beileibe nicht erklären konnte was so unglaublich toll daran sein sollte, Unkraut ... oder besser gesagt Blumen. So ging er also zu Runas Hof, stiebitzte sich 1 Pflanzen, samt Wurzel und verpasste ihnen ein neues 'Zuhause' vor dem Zelt. Einige irgendwie bunte und vor allem blumig duftende Waldpflanzen wurden ebenso von ihm 'geraubt' und wieder neu eingepflanzt bis er mit dem Ambiente halbwegs zufrieden war.
Dies, würde für einige Tage Systras neuer Schlafplatz sein, hier sollte sie ausruhen und sich wieder einmal bewusst machen, dass auch sie eine Thyrin war, ein Weib, mit ganz alltäglichen Sorgen und Bedürfnissen und genau darum würde er ihr verbieten ihre Kräfte zu benutzen.
Ein bedächtiges Nicken ... ja die Idee gefiehl ihm. Eine Woche lang keine Schamanin, sondern nur ein normales Weib, vielleicht würde das helfen Systra wieder ein wenig zur Vernunft zu bringen, wenn sie all die Sorgen, Nöte und vor allem Probleme eines ganz normalen Lebens am eigenen Leibe erfährt....