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Das goldene Zeitalter endet

Verfasst: Donnerstag 16. Juli 2009, 07:06
von Aasim Omar
Langsam legte sich der Wind, welcher die sandigen Dünen des südlichen Reiches streichelte. Die Sonne konnte nun wieder den wahren Glanz des Reiches zeigen und lies die Stadt golden erstrahlen. Die goldene Stadt so riefen Einige das Zentrum des südlichen Reiches. Ein Ort des Handels und des Wohlstandes. Ein Ort des Gesetzes, welcher unter dem allsehenden Augen der Garde und des Hause Omar in Frieden und Harmonie gedeihen konnte. Ein Ort an dem sich ein jeder Sicher fühlen konnte hinter den golden wirkenden Sandsteinmauern.

Doch waren dies andere Zeiten. Heute sind die Tore der goldenen Stadt geschlossen und der Handel läuft spärlich. Die Kassen des Reiches leeren sich mit jedem Tag und wichtige Waren aus dem Norden bleiben aus. Krieg strafte den Norden und zog seinen Schatten nun auch über das Reich. Ein Krieg der einzig durch die Vernichtung einer Seite ein Ende finden könnte. Einst brachte dieser Streit der Nordreiche dem edlen Reich der Menekaner nur Vorteile. Einst waren sie der Schlüssel zum Sieg oder Niederlage einer der beiden Seiten. Es gab nur drei Reiche welche genug Macht und die passenden Kultureigenschaften beinhalteten um die Krohne der Welt inne zu halten. Zwei zerstritten und eines dabei seine Macht und Reichtum zu mehren. Diese Zeit wird man im Süden die Zeit des Goldes nennen. Doch nun ist es anders.

Der Krieg im Norden geht neue Wege und erschüttern das Reich. Der marode Frieden mit beiden Seiten des Nordens wurde zu einem Nachteil als die Botschaft der Machtverschiebung im westlichen Nordreich bekannt wurde. Sie haben also die Macht in der Stadt der Finsteren übernommen jene leere Hüllen, welche vom Zorn des Panthers erfüllt wurden. Sie stehen wider allem was den Menekaner heilig ist und kennen nur ein Ziel. Jene welche nicht einmal Geschöpfe Eluives sind wagen es sich über ihre Geschöpfe zu stellen. Sie reihen sich ein mit den Elfen und Zwergen als Fremde in der Welt Eluives ein und doch sind sie anders. Vernichtung und Tot sind ihr Ziel, ihre Worte giftig wie der Stich eines Skorpion und ihr Blick kalt wie das Streicheln des Nordwindes.

Dies war der denkbar ungünstigste Augenblick für die Menekaner zu erfahren das Letharen Rahal in ihrem Würgegriff haben. Adoran wusste jenes zu nutzen und zögerte nicht das Reich mit Forderungen seinerseits unter Druck zu setzen. Forderungen die der Emir auffasste wie sie übermittelt wurden als Erpressung. Der Handel des Reiches erlag der Diplomatie und deutete dem Reich den Weg in eine neue Epoche.

Die Klingen der Soldaten waren stumpf und ihr Rüstzeug löchrig. Die Kassen würden einen Feldzug nicht unterstützen können und auch mangelte es an Freunden. Für einen Menekaner dankbar ungünztige Voraussetzungen für einen Feldzug. Die Mauern Rahals sind wahrlich stark und ihre Kämpfer eine zierde unter den nördlichen Soldaten. Rahal war den Menekanern ein Begriff und man wusste das eine enorme Macht hinter den Mauern der dunklen Stadt nur darauf wartete jegliche Angreifer in Grund und Boden zu stampfen und schlimmer noch lauerte in den düsteren Bergen um Rahal die feurige Bestie. All dies sollte einen klugen Kopf dazu veranlassen keinen Feldzug gegen Rahal zu wagen. Jedoch hat man nicht immer die Wahl. Dieser Feldzug wird das menekanische Zeitalter der Dunkelheit einleiten und selbst dem Haus Omar zeigen wo seine Grenzen sind und trotz dieses Wissens haben sie doch keine Wahl.