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Ezaim...von Schmiedefeuer zum Gelehrten
Verfasst: Sonntag 12. Juli 2009, 21:56
von Ezaim Felshammer
Ein Kurzbart wächst heran
Schon früh wurde Ezaim in die täglichen Arbeiten eingebunden. Leider war auch schnell ein gewisser Alltag und eine Monotonie in sein Leben eingetreten, welche auch so schnell nicht mehr verschwinden würde. „Mrâ die Schmiede muss geputzt werden“, brummte er vor sich hin während er nach einem anstrengenden Arbeitstag mal wieder durch die total verschmutzte Schmiede fegte. Kohlereste, Erzreste und Teile von abgeschlagenem Metall, alles wurde durch den Besen iN Ezaims Hand beseitigt.
Eines Tages als Ezaim erneut versuchte einige Teile zu Schmieden welche sein Vater ihm zu lehren versuchte, kam Arombolosch, das Oberhaupt der Felshammers in die Schmiede und hatte wohl einige wichtige Worte mit Ezaims Vater zu wechseln. Brummend vernahm dieser die Worte Aromboloschs und als dieser wieder verschwand wurde Ezaim zu seinem Vater zitiert. Er war nicht Älter als 15 Zyklen, trotz allem Bat ihm sein Vater bereits eine Klinge zu fertigen. „Ezaim, jetzt kannst du zeigen wozu du nutze bist“, sagte er wie immer mit diesem Anstachelnden arroganten Unterton in seiner Stimme. „Ein Norgoth möchte einige Dinge von uns erwerben. Haben wahrscheinlich auch endlich eingesehen, dass die ihrigen die Emtalle des Cirmias nicht zu formen wissen. Sie wollen auch ein Schwert aus dem Metall des Feuers. Das hab ich dir gezeigt, also wird es Zeit, dass du das fertigst, ich kann nicht immer alles allein machen, du Nichtsnutz“. Ezaim musste sich sehr anstrengend sich die Euphorie nicht anmerken zu lassen. Diese Bitte seines Vaters enthielt Vertrauen, dass er dies Schaffen konnte und das machte ihn Stolz. Er durfte sich jenes aber niemals anmerken lassen. „Gelacht wird am Abend nach der Arbeit beim Bier am Tische“. Das prädigte sein vater ihm nun seit Jahren und damit waren sie immer gut gefahren. Erst die Arbeit, dann das Bier.
Als er die Schmelze für die Erze vorbereitete stimmte er eine Melodie an welche er damals aufgeschnappt hatte, als einer der Hammergrunds wohl bei ihnen im Sippenhaus zu gast war.
Das Schmieden ist des Zwergen-Lust,
das Schmieden ist des Zwergen-Lust,
das Schmie-hie-den.
Das muss ein schlechter Zwerg sein,
dem niemals fiel das Schmieden ein,
dem niemals fiel das Schmieden ein,
das Schmie-hie-den.
Von Cirmias haben wir's gelernt,
von Cirmias haben wir's gelernt,
Cir-mi-i-as.
Er hat nicht Ruh bei Tag und Nacht,
ist stets auf die Zwerge bedacht,
ist stets auf die Zwerge bedacht,
Cir-mi-i-as.
Mittlerweile flog der Hammer immer wieder auf das weisliche Metall, welches heiß genug war es nunmehr zu formen. Ezaim bekam nun nichts von seiner Umgebung mit und es hätte neben um die Welt untergehen können oder imF euer versinken, selbst dann hätte er weiter den Hammer auf das nunmehr Flache Metall geschwungen. Immer und immer wieder fuhr jener auf den Rohling und der Amboss gab das wohle Geräusch ab. Welches Metall auf Metall abzugeben vermochte....
Spät am Abend war es geschafft, die Klinge war fertig. Noch immer murrend betrachtete Ezaim die fertige Klinge, ob sie frei von jegweiligen Fehlern war. Zufireden nickte er dann und meinte: „Mrâ, das ist eine gute Arbeit und die Norgoth werden zufrieden damit sein“. Sein Vater wollte die Klinge nicht sehen, sonderen ließ sie ihn sofort ihn Leder einwickeln um sie zu transportieren. Zunächst war Ezaim nur zu stark verwundert, aber soäter wusste er dies zu schätzen. Sein Vater hatte sich auf ihn verlassen und vertraute ihm. Stolz wie der Bär persönlich stand er nun da.
„Geh ins Sippenhaus, ich mach die Kleinigkeiten hier“. Ezaim musste nicht Putzen und ging zu den anderen. Kaum hatte er sich am großen Versammlungstisch neidergelassen, wurde ihm schon das erste Bier entgegengeschoben. „Trink, das hast du dir verdient grosser Schmied“, kam es von Arombolosch, der ihm mit der rechten dabei auf den Rücken hieb und und freudig den Bierkrug hob.
Also Trank er das Bier und die folgenden mit den anderens einer Sippe, ehe sich die Anstrengung zusammen mit dem Bier bemerkbar machte und ihn in wohle Träume von Bier und Muenzlingen wog....
Am nächsten Tag kam Arombolosch noch einmal in die Schmiede und fragte welchen Preis er für die Klinge verlangen sollte. In Ezaims Augen mag ein Klitzern zu vernehmen sein und gierig war er auch, wie sie wohl alle waren.
Er will 7 Kronen Zahlen...Ezaim meinte nur er solle 10 Kronen zahlen oder er solle es von seinen eigenen Stümpern Schmieden lassen und wendete sich wieder der Arbeit zu. Arombolosch lachte auf und nickte dann zufrieden. „Hast ja doch was gelernt Kurzbart“....
Verfasst: Sonntag 12. Juli 2009, 21:57
von Ezaim Felshammer
vom Schmiedfeuer losgerissen, wie Cirmias es wollte?
Gong...schallte es durch die Höhlen bis in die Gehörgänge
Ezaims.....Gong ....ertönte es erneut, das Dumpfe Hämmern eines Hammers auf Blattgeschlagenes Metall. Gong...erging es erneut, als es Ezaim nun die Augen aufriss und er trotz allem noch immer nur Dunkelheit vernimmt.“Ist der Alte schon wieder am Schmieden“, grummelte er vor sich hin. Der Kleingewachsene kräftige Körper erhob sich und trat aus dem Schlafraum hervor. Langsam trat Licht von Fakeln in seine Augenhöhlen und lies die Pupillen wieder enger werden. Einige weitere Schritte ließen ihn in die Schmiede gelangen, wo sein Vater mit kraftvollen Schlägen eine Brustplatte zu fertigen im Gange war.
„Irgendwann schneid ich dir Faulpelz noch mal den Bart ab“, fuhr es ihm entgegen, als der Vater ihn erblickte. Jahre arbeiteten sie nun zusammen. Ezaim hatte viel gelernt von seinem Vater und er war immer Stolz ihn zu haben. Er selbst war aber der Letzte, der freiwillig arbeiten würde. Das Schlafen gefiel ihm einfach zu sehr, als dass er sich 5 Stunden nach dem Schlafen gehen bereits wieder erheben würde. Sein Vater versuchte aber nach all den Jahren immer noch, den würdigen Nachfolger aus ihm zu „fertigen“. Viele von den Felshammers gab es nicht mehr, da war die Wahl des Sohnes die nahe liegendste.
Knurrend und murrend nahm er den Kommentar zur Kenntnis und schaute gequält in das gleißende Feuer der Schmiede, welche immer wieder durch das Blasen angefacht wurde. All die Jahre der Lehre und der harten Arbeit, Cirmias seine Schätze abzuringen und noch immer bewunderte er des Vaters Arbeit. Mit einem kurzen Streifen über den Bart beschloss er dies unbeantwortet zu lassen und Taten sprechen zu lassen und ging zur Schmelze. Die ganzen Erze des gestrigen Tages lagen hier noch immer im Sack. Mit geübten Handgriffen begann er die Schmelze auf Temperatur zu bringen....
Der Vater erblickte jenes und schnappte sich den nunmehr leeren Erzsack und brummte kurz in Richtung Ezaims. Erz kann man nie genug haben, nahm eine Spitzhacke und ging in Richtung des kleinen Minenteils. Dort waren sie schon gestern den ganzen Tag gemeinsam. Sie schürften zuletzt eine Kohleader, welche recht ergiebig war....Ihnen entging, dass dies ein Grubengas freisetzte, welches nunmehr die kleine Mine füllte.....
„Ezaim Ezaim“, schrie es von draußen in Richtung der Schmiede. Die Stimme war eine bekannte, Thorgasch, welcher sein Haus direkt neben der Mine hatte.
„Ezaim komm schnell, die Mine ist eingestürzt“. Ezaim erstarrte als er jene Worte vernahm. Sein Arm viel ab in die Schmelze und der gesamte untere Teil des Arms verbrannte ehe er den Schmerz vernahm und den Arm herauszog. Er wendete sich langsam zu Thorgasch, welcher nunmehr in der Tür stand. „Nay“ schrie Ezaim in Richtung Thorgaschs, mit einem verachtenden zornigen Tone und eilte aus der Tür an Thorgasch vorbei, ihn unsanft zur Seite stoßend....
Einige Minuten war der Körper von Ezaim nun schon vor der eingestürzten Mine auf Knien zusammengesunken. In Ihm war es loderndernder Kampf aus Gefühlen ,Gedanken und vor allem einer unvorstellbaren Wut. „Warum, Cirmias, warum nimmst du ihn?“ fuhr es wie ein Blitz durch die Gedanken. Noch einige Stunden verharrte er uneins mit sich selbst, starrend auf den Verschütteten Eingang. Stets gequält von dem Gedanken, warum Cirmias eben ihn auserwählt hatte. Erst nach einiger Zeit in dieser Haltung kam der Schmerz der Brandwunde zum Vorschein. Er betrachtete die Wunde und sah die kreisrunde Form mit dem Dreieck in ihm...Cirmias Zeichen, durch Cirmias Hand dem Schmiedefeuer...
Verfasst: Sonntag 12. Juli 2009, 21:58
von Ezaim Felshammer
Der Weg führt ihn zu den Hütten
Das „Warum?“ ließ ihn nicht mehr los...Die Frage würde er sich wohl auch niemals selbst zu beantworten wissen. Sein Weg führte ihn am darauffolgenden Tag zur Bauhütte. Ehrfürchtig stand er einige Augenblicke davor und bestaunte sie nur, ehe er die Hand zu eienr Faust ballte und die notwendigen Schritte in Richtung des Eingangs zu gehen.
Im Eingang machte er symbolisch eine Bewegung mit seinem Hammer, welche er immer an seinem Gurt trug, ehe er die Kirche richtig betrat. Sein Kopf war voll mit Gedanken. „Warum?“ „Hatte er einen Grund warum er dies tun musste. Cirmias gab ihnen alles, also musste er einen haben“. Auf der vorderstesten bank saß der Priester, welcher sich um die Bauhütten kümmerte. Crekhar Feuerklinge, der Cimiras Priester Nilzadans saß da und war wohl in seinen Gedanken bei ihm, bekam wohl sein erscheinen nicht mit. Ezaim setzte sich neben ihn und verschwand dann selbst in Gedanken und ließ jene Kreisen...
„Wroms“, die geballte Faust Ezaims schleuderte auf die Bank, wohl die Wut zum Ausdruck bringend, welche sich tief ihm verbarg. Der Priester öffnete Langsam die Augen und ein langes bedächtiges „Hm“, entfuhr ihm und der Blick wendete sich mit Bedacht auf Ezaim. Als er zu sprechen beginnt schaut er wieder nach vorn zum Altar und spricht mit einer ruhigen Stimme. „Es ist nie leicht jemanden gehen zu lassen, doch müssen wir jenes eins alle“. Ezaim schaute zu ihm und nickte nur kurz. „Aber warum so früh? Ich bin doch auch noch nicht soweit die Schmiede allein zu führen“. Der Priester erhob sich nun und machte einige Schritte die hand am Barte entlangfahrend. „Vielleicht ist der Grund näher als du ihn vermutest.“ Kurz hielt er inne, noch einen Augenblick weiter zu überlegen, ehe er weiter zu sprechen begann: “Dein Weg hier zu mir in die Bauhütte, der Heiligtümer des Cirmias, könnte jener Grund sein, warum dein Vater leider so früh gehen musste.“ Ezaim seufzte kurz ehe er mit starker und immer noch wutenthaltender Stimmte in Richtung des Priesters meinte: „Welcher Grund könnte es sein, der den Preis für diesen Weg rechtfertigt?“. Der Priester wandte sich zu ihm sprach nur fast schon predigend in seine Richtung: „Nun, seit vielen Zyklen Suche ich nach einem fähigen Schüler, welche meine Lehren weitergegeben bekommt und jene mit mir teilt. Seit so vielen Zyklen gab Cirmias mir kein Zeichen und schickte mir keinen fähigen Schüler“. Ezaim riss die Augen auf ehe er sein Haupt wieder demütig Senkte. „Jener hohe Preis lässt mich sicher sein, dass es einen Grund gibt und das jener der ist, dass du den Glauben und die Lehen Cirmias mit mir teilen sollst“ ...Das alles war zuviel für Ezaim. „Mrâ“ brummte er ehe er die Bauhütte eilig verließ....
Verfasst: Sonntag 12. Juli 2009, 21:59
von Ezaim Felshammer
Der Akoluth des Cirmias!
Nach einer Nacht allein im Sippenhaus....außer Thorgasch, war er nun der letzte der Felshammer und dieser war viel auf Reisen...beschloss er den Priester erneut aufzusuchen. Er hatte nichts mehr, seine Sippe war gegangen, das letzte woran er hing war sein Vater und jener wandelt nun auch auf Cirmias Wegen. Den Bierkrug mit einem Wischen über den Bart abstellend und machte sich auf in Richtung der Bauhütten...
Jene erreicht, öffnete er die große Tür, ein Prachtwerk der Schmiedekunst, und schreitet mit zwei Schritten durch jene hindurch und mag seinen Blick kurz einmal durch den Saal schweifen lassen. In der Bankreihe direkt vor demm Altar Cirmias´ saß Crekhar Feuerklinge und hatte seinen Blick auf den Altar gerichtet. Den Blick auf ihm ruhen lassend schreitete er nach vorn und setzte sich ohne große Lautgebung neben ihn. Als einige Zeit in unangenehmer Lautlosigkeit vergangen war erhob der Diakon der Bauhütten das Wort in Richtung Ezaims und wendete den Blick indes ebenfalls auf ihn. „Nun so habt ihr eine Entscheidung getroffen Bruder Ezaim?“, erklang es nachdem Ezaim bereits dachte Crekhar hätte ihn nicht vernommen als er sich neben ihn gesetzt hatte. Mit nunmehr wieder fester Stimme nach der Nacht Bedenkzeit. Die Entscheidung scheint in seinem Inneren getroffen so vermag er jenes nach außen auszustrahlen. „Ich werde mich dem Weg den ihr seit langer Zeit beschreitet anschließen. Jenes Ereignis als ein Zeichen zu sehen wird wohl recht sein, da ihr derjenige seid, der Cirmias Lehre durch und durch kennt und somit seine Handlungen besser einzuschätzen vermag!“ Der Diakon vermochte sich zu erheben und in Richtung des Altars schreiten, während er bei seinem Gang mit einem gewissen amüsierten Tone sprach, dass er jenes wohl wusste und nur auf das Kommen Ezaim´s gewartet hatte. „Mrâ ich habe etwas für euch, Bruder Ezaim“. Er schien etwas hinter dem Altar hervorzuholen. Neugierig blickte er in Richtung des Diakons was er wohl dort hervorzuholen hatte. „Schließ die Augen Ezaim und mach sie erst wieder auf wenn ich es dir sage“, erklang aus seiner Richtung und so schloss Ezaim die Augen, obwohl es ihm wohl nicht behagte. Crekhar schreitet vor, hinter seinem Rücken hatte er wohl eingie Dinge versteckt und so schritt er in Ezaims Richtung. Als er direkt vor ihm stand bat er ich sich zu erheben und die Augen zu öffnen.
Bruder Ezaim sprich mir folgende Worte nach: Sprach er und Ezaim schloss die Augen und neigte seinen kopf nach vorn, dass Kinn auf Brust liegt.
Ich möchte Cirmias Lehren ehren,
seine Gründe verstehen.
Ich möchte seine Werke ehren,
seine Schätze schützen.
Ich möchte ein Geselle der Bauhütte werden,
mitsamt seinen Grundregeln und jene stets zu Ehren.
Cirmias über alles zu stellen,
ihn stets zu ehren.
Als er jene Worte gesprochen hatte öffnete er vorsichtig die Augen. Crekhar hat die Arme vor sich gestreckt, worauf ein Robe und ein Stab lag. Der Stab war verziert mit zwergischen Runen wie auch den Zeichen Cirmias verstehen. Die Spitze eines jenes Stabes endete in einer Art Ankh. Die Robe hatte die Farbe die er sonst nur von Mithril kannte. Die Runen befanden sich auch auf der Robe, sie beschrieben jene Werte, welche er geschworen hatte zu ehren und es Stand groß in zwergisch, als auch in Handelssprache darauf: Akoluth des Cirmias
Ein Gefühl von Ehre durchströmte ihn, das letzte mal hatte er jenes, als sein vater noch unter ihm weilte. Er war nunmehr ein Geselle der Bauhütte und hatte sein Leben noch mehr in die Hände und Lehren Cirmias gelegt.
Die Robe angekleidet und den Stab in der Hand den Stab geführt hatte Crekhar gleich eine Aufgabe. Er sollte jene Schriften über Cirmias und seine Werke lesen, welche in den Katakomben der Bauhütten verweilten und das zwergische Wissen beinhalteten....
Verfasst: Sonntag 12. Juli 2009, 22:00
von Ezaim Felshammer
Cirmias und sein Platz im Pantheon
Die Schriften verschlang Ezaim, wie selten etwas zuvor, was kein Bier war. Die zwergischen Sichten des Glaubens und der Schaffensgeschichte war ihm auch zu einem großen Teil bekannt....:
Cirmias, der Schöpfer der Zwerge
Cirmias, Sohn des Horteras, wurde der menschlichen Erzählung nach von Temora auf den Boden Alathairs gerufen. Die Zwerge glauben jedoch, daß ihr Schöpfer schon immer in den Tiefen der Welt gegenwärtig war, und sie verzichten gern darauf ihn als den Sohn einer anderen Wesenheit anzusehen, sondern betrachten Cirmias als einen der Urgötter, über dessen Herkunft sie sich wenig Gedanken machen. Sehr gut können Sie sich aber vorstellen, daß die hauptsächlich von "Langbeinern" verehrte Temora Cirmias zu Hilfe rief, denn immer, wenn die "Langen" etwas nicht recht zu Stande bringen, rufen sie ja auch nach den Zwergen und ihren breiten Äxten. Üblicherweise stellen sich die Zwerge Cirmias als einen der ihren vor, ungeheuer alt und weise, aber auch kräftig und das Urbild aller Traditionen der Zwergenheit. Gott Cirmias hat die Zwerge tatsächlich als sein auserwähltes Volk in seiner göttlichen Weltenschmiede erschaffen, und wo mancher Glaube der Oberwelt auf irrigen Annahmen beruht, können sich die traditionsbewußten Zwerge sicher sein, daß die seit Anbeginn der Zeiten bewahrten Lehren tatsächlich der Wille ihres Schöpfers sind. Cirmias bestimmt als Gott des Handwerks alle Belange zwergischen Lebens, und besonders wichtig sind die Bergmanns- und Schmiedekünste. Cirmias selbst soll am Urfeuer, das die Zwerge im Herzen der Welt vermuten, aus den Gebeinen der Welt kunstfertigste Dinge schaffen – sein Meisterstück stellen die Zwerge dar, die tatsächlich nicht aus einer Entwicklung anderer Völker hervorgegangen sondern ein Handwerkstück ihres Gottes sind.
Neben dem was Ezaim kannte und seit mehreren Jahrzehnten zu schätzen und zu ehren wusste, kam in immer mehr Überlieferungen und Schaffensgeschichten, die Thematisierung der „anderen Gottheiten“ auf. Ezaim war sich dessen bewusst, dass Norgoroth existieren und Glauben, doch dachte er bisher dass es die Anhänger Alatars oder eher des Bösen und jene gab, die wie die Khaz-Aduir an Cirmias glauben! Temora Eluive Horteras....sogar eine Gemeinschaft oder eine Sippe...das Pantheon. Er wusste nun nicht mehr woran erglauben sollte oder was nunmehr der Entstehung von allem zu Grunde lag.
Als er also alle Schriften der Bauhütten durchstöbert hatte und immer noch sehr wenig Wissen über die anderen Götter hatte, wusste er das jene nicht im Berg zu finden sind. Jenes Wissen über andere Götter oder jene Gemeinschaft des Pantheons war nur von jenen Gelehrten dieser Gottheiten zu bekommen. Da Bruder Crekhar noch immer auf Reisen war, musste Ezaim wohl den Berg verlassen um jenen Wissensdurst zu stillen und das Puzzle, welches begonnen hatte in seinem Kopf aufzugehen, zusammenzufügen oder fehlende Teile zu ergänzen.
So begab er sich aus dem Berg und nahm die Reise auf sich, bis in das Kloster zu reisen, indem sich die Priester und anderen gläubigen eben jenes Pantheons aufhielten und austauschten.
In jenem Kloster Gerimors angekommen, zeigten ihm bereits die ersten Begegnungen mit den Vertretern des Lichten Pantheons, dass jenes Unwissen über den Glauben und das Wesen der anderen auf beiden Seiten ähnlich hoch war. Die Eminenz der Eluiven Kirch, Sanyarin Lefar, war indes froh überhaupt einen Cirmias Priester in dem Kloster begrüßen zu dürfen. Ebenso äußerte sie ihr reges Interesse an jenen Gesellen der Bauhütten und das Wissen, wie auch die Art und Weise des Cirmias Glauben der Khaz Aduir kennen zu lernen.
Noch immer vom Wissensdurst getrieben, durchstöberte er nunmehr die Bibliothek des Klosters zunächst nach der Entstehungsgeschichte und den beziehungen des Pantheons...
Die Dinge die ihm dabei auffielen war, dass die Götter Hoteras Eluive Temora und der einzig ware Gott Cirmias alle im Grunde das gleiche Ziel verfolgen. Die Langbeiner nur zu Hassen und jeden als schlecht zu deklarierien war wohl nicht der richtige Weg. Denn jene welche einen des lichten Glaubens ausüben, stehen in keinem Widerspruch zu Cirmias glauben. Einige wenige Dinge waren jedoch anders, so dass Cirmias der Sohn Hoteras sei, was die Wächter des berges wohl anders sehen oder welche grundlegenden Werte sie verfolgen.
Wenn beide Seiten von jenen Differenzen wissen würden, wäre das Miteinander unter demS chirm des lichten Pantheons wohl eine Selbstverständlichkeit. So man Cirmias in Anwesenheit eines Khaz Aduir auch als Urgott anzusehen vermag!
So beschloss er für sich jenen Gläubigen der anderen Priesterschaften jene Diskrepanzen mitzuteilen und ihnen zu erklären wozu jene unterschiedlichen Meinungen führen könnten, wenn man voneinander nicht weiß...
[IG ausgespielt, wer da war weiß bescheid]
Verfasst: Sonntag 12. Juli 2009, 22:02
von Ezaim Felshammer
Die 7 Tugenden, nur was sagt Cirmias dazu?
Einige Tage später hatte Sandroval, die Eminenz der Temorianer und so wie er es mitbekommen hatte auch das Oberhaupt des Klosters, einen Unterricht zu dem Thema der Tugenden welche Temorianer Leben zu halten. Jene Tugenden wurden Ezaim wie folgt beschrieben:
Mitgefühl
Eine mitfühlende Seele bewertet das Leben hoch. Sie wird versuchen das Leben anderer am Erhalt der Welt und der göttlichen Ordnung interessierter Wesen zu erhellen, wann immer sie kann. Im Mitgefühl sind alle Wesen guten Willens brüderlich vereint. Die mitfühlende Seele müht sich selbst in dunklen Kreaturen Gutes zu erkennen, ohne aber in der Finsternis das Augenlicht zu verlieren. So mag Mitleid die Seele lenken, doch wo in Wahrheit kein "lichtes Wesen" zu finden ist, da ist auch kein Mitgefühl angebracht - denn es gibt nichts mit diesen finsteren Seelen (mit-) zu fühlen, daß der heiligen Mit-Liebe würdig wäre. Man muß nicht mit einem Oger mitfühlen, der nur ans Menschenfressen denkt und nicht mit einem Dämon, der die Welt in Asche legen möchte, und nicht mit einem verderbten Menschen der Kinder auf blutigen Altären grausam schlachtet um abartigen Mächten zu huldigen. Ist ein Geschöpf aber des Mitleids unwürdig so vergewissere sich der Strafende, daß er auf dem Weg des gerechten Zorns wandle und sich nicht dem grausamen Hass hingebe, der ein Fluch des Feindes ist. Seine Waffe sei das Schwert, nicht die glühende Zange des Folterers. Seine Seele richte über die unheilige Kreatur nach dem heiligen Gesetz und folge nicht dem Diktat wilkürlicher Barbarei.
Tapferkeit
Eine tapfere Seele wird niemals der tyrannischen Macht der Angst nachgeben. Die tapfere Seele wird immer fuer ihre Überzeugungen einstehen und sie bis zum Ende verteidigen. Wo immer jemand durch die Machtgier und Gewalt eines anderen in Not gerät, wird eine tapfere Seele, diesem Tun Einhalt gebieten. Selbst dann, wenn man durch dieses Vorgehen, selbst in Not geraten könnte. Denn ein tapferes Herz vertraut auf den Schutz Temoras.
Die Tapferkeit ist der Mantel, der die anderen 6 Tugenden behütet. Stets wird die Tapferkeit aufs neue geprüft und auf diese Weise erkennen wir den Eingang zur Tugend. Von sich selbst Tapferkeit zu verlangen, zeigt auch anderen den Weg zu einem tapferen Herzen.
Gerechtigkeit
Die gerechte Seele wird Emotionen gegen Logik abwägen und hiernach beurteilen. Vorurteile und Gerüchte werden durch die Gerechtigkeit hinfortgewischt. Eine gerechte Seele achtet nicht auf Stand oder Ansehen, sondern ist bemüht die Wahrheit aufzudecken und nach dieser zu urteilen ohne Furcht. Die Gerechtigkeit darf im Leben niemals gezügelt werden. Der feurige Wille, der uns im Leben zur Gerechtigkeit drängt, mag die Wahrheit manchmal aus den Augen verlieren. Darum suche stets nach Ausgeglichenheit und Ruhe um mit Weisheit zu richten. Denn diese Weisheit allein ist es, die die Wahrheit aufdeckt und so zu wahrer Gerechtigkeit führt.
Opferbereitschaft
Die Seele, die bereit ist sich selber für den Glauben und die Errettung Leidender zu opfern ist wahrhaftig mutig. Solch eine Seele wird bereit sein das eigene Leben zu riskieren ,genauso wie jedes materielle Gut das sie besitzt, wenn der Grund edel genug ist. Die Opferbereitschaft erfordert eine Liebe unserer selbst, die ohne Rücksicht an andere weitergegeben wird. Wenn das Leben vor eine Wahl stellt, welches Opfer wir erbringen, so wähle den schwereren Weg. Denn wer den leichten Weg geht, der bringt kein wahres Opfer. Wenn ihr den Mut findet, eure Liebe weiterzugeben, ohne Furcht vor der Schwere dieser Tat, habt ihr wahre Opferbereitschaft bewiesen.
Ehre
Die ehrenhafte Seele wird eine zugewiesene Aufgabe nicht abbrechen, und Loyalität gegenüber seinen Mitstreitern und Schülern sind hochbewertet von einem ehrenhaften Kind des Lichts. Im Zögern eines einzigen Augenblickes, kann die Ehre verloren gehen und ist schwer zurückzuerlangen. Wenn ihr den Mut findet, die Wahrheit in eurem Leben stets zu verfolgen, gleich wie stark der Sturm der Verführung euch entgegenweht, werdet ihr die Ehre finden und halten.
Geistigkeit
Die spirituelle Seele hört niemals auf die Wahrheit zu suchen. Sie strebt immer danach mehr über ihre eigene Natur zu lernen,genauso wie über die wahre Natur ihrer Umgebung. Sie wird dieses Wissen suchen ,in dem sich umsieht und genauso in ihr eigenes inneres Selbst blickt. Geistigkeit ist der Nährboden, aus dem die Blume der Tugenden entsprungen ist. Die Geistigkeit ist der Wunsch der Seele, sich stetig zu verbessern. Die geistig Suchenden, sind in ihrem Hunger nach Wahrheit, Liebe und Mut nie gesättigt. Von welchem Prinzip man auch immer ausgehen mag, die geistige Energie schafft das nötige Gleichgewicht unter ihnen. In der Einheit von Wahrheit, Liebe und Mut wird das Gemüt mit friedvoller Geistigkeit erfüllt.
Demut
Die demütige Seele hat das wichtigste Verständnis erhalten das eine Seele bekommen kann: Das Verständnis seiner eigenen Grenzen , und das sie in keinem Fall besser ist als die anderen, die sie umgeben. Die demütige Seele ist sich immer bewusst, dass der Eindruck den sie von der Welt hat niemals vollständig ist. Sie wird sich diesem Verständnis entsprechend verhalten und wird vorsichtig sein bevor sie entscheidet irgendeine Verwendung ihres Wissens in Betracht zu ziehen, da sie weiss das dieses nicht korrekt sein könnte. Die demütige Seele hört immer auf ihren Verstand um ihre Eindrücke von der Welt zu komplettieren und sie sucht niemals Ruhm oder Reichtum , weil sie verstanden hat das diese Dinge nicht glücklich machen. Der Suchende, dem Liebe, Mut und Wahrheit fehlen, sät den Samen des Stolzes, der zur Pflanze des Hochmuts heranwächst. Die Demut ist die sanfte Brise, die den Samen von Anmassung und Unzufriedenheit hinfortweht. Willst du den Weg der Demut gehen, so erkenne dich selbst und finde den Stolz in dir. Halte diesen unter Kontrolle, so dass er niemals zu Hochmut heranwächst und deine Seele für die Demut verdirbt.
Für einen Bartlosen, ja generell haarlosen, was Ezaim zunächst verwunderte, hatte er recht interessante Dinge zu vermitteln. Jene Tugenden waren nicht was Zwerge als Werte ansehen, doch waren alle auf ihren Glauben bezogen keine falschen Dinge.
So war die Demut, der Grund warum Cirmias die Khaz-Aduir schuf, damit die Norgoroth die Schätze des Berges nicht verschwenden und ausbeuten für ihre egoistischen Motive. Sie waren jene die Demut für die Menschen darstellten, die Schätze des Cirmias, die edlen Metalle, zu verwaren und zu behüten, sowie ihre Bearbeitung zu vollführen.
Die Opferbereitschaft war bei den Khaz Aduir auch vorhanden, nur war sie eher ausgeprägt ihr Dasein zu geben um den berg und Cirmias Dinge zu schützen. Ein Wächter für immer für jene Dinge einstehen, auch wenn er dafür sein Dasein riskieren oder gar Opfern muss.
Über Ehre war er der Meinung könne ein jeder Wächter jedem der Norgoroth noch einiges erzählen, so ist jenes eine Selbstverständlichkeit bei einem Zwergen und muss somit nicht erwähnt werden.
Ebenso verhält es sich mit der Tapferkeit.
Jene zwei des Mitgefühls als auch die der Gerechtigkeit, waren in dieser Form für die Khaz Aduir nicht umzusetzen oder in irgendeiner Form von Interesse.
Dank des Hochwürden Erken hatte Ezaim einen Anstoß bekommen, welche andere Tugend bei den Khaz Aduir einen viel höheren Stellenwert hatte. Die Tugend oder auch das von klein auf wichtige, die Tatkraft, die Tüchtigkeit die einen Khaz Aduir auszeichnete. Er konnte mehr Kraft aufbringen mehr Tragen und vermochte mehr zu leisten als ein Langbein. Dafür konnte er nicht so große Schritte machen, die Form und die Statur war darauf ausgelegt, die Arbeit im Berg zu verrichten! Eben jene Vorzustellen, sowie abzugrenzen und den Langbeinern im Kloster nahe zu bringen, das war seine Aufgabe für eine Messe!
Verfasst: Sonntag 12. Juli 2009, 22:27
von Ashes Denmar
Khâz Aduir und Nôrgôroth oder das Pantheon in seiner Lichteinigkeit
Am Sechsten Abend der Woche, am 11 des Cirmiasium war es soweit...
Auf ein Schreiben, des jungen Akoluthen der Temora das ein zuverlässiger Ordensbote nach Nilzadan brachte, erschien der Zwerg zum ausgemachten Termine. Im Klosterlichen Gemäuer wurde ein feines Mahl aufgetischt - zudem wurde feinstes Zwergenbier bereitgestellt. Nachdem beide Speis und Trunk fanden und sich über die erlebten Ereignisse austauschten begannen sie sich Gedanken über ihre Aufgabe zu machen...
Die gegebene Aufgabe des jungen Temorianer's lautete eine Abhandlung über das Thematikum der Demut in Form einer Messe zu halten. So erfuhr dieser später das Hochwürden Erken dem Priester der Cirmias ebenfalls einen kleinen Denkanstoß gab und dieser sich dazu entschlossen hatte die Messe mit vorzubereiten und im Umfang mit dem Thema der Tatkraft und Tüchtigkeit zu erweitern.
Es musste nicht viel diskutiert werden, denn die beiden waren sich schnell einig wie alles ablaufen sollte. Der Termin des vierten Tage der Woche zum 16 Cirmasium, zur zwanzigsten Stunde wurde schnell gefunden. Der Ort sollte wie auch viele andere Messen das Kloster des Pantheon sein...
Nachdem sie dies geklärt hatten, erläuterten sie beide ihre Themen im Allgemeinen und der Zwerg erklärte dem jungen Temorianer, welcher seinen Ausführungen gespannt lauschte, den Sinn dieses aus der Sicht der Kultur der Khâz Aduir... Bis spät in die Nacht konnte man wenn man genau hinhörte den Ausführungen der beiden lauschen...