Briska im Schlaraffenland?
Verfasst: Montag 6. Juli 2009, 12:16
Endlich näherte sich das Ende dieser Seereise. Das Schiff lief in einen Hafen ein. Ein Bergmannsdorf hatte man ihr gesagt. Briska hatte ihr Leben gerettet und ihren überaus wichtigen Utensilienkoffer, den sie gleich nach ihrer Ankunft zur Bank brachte udn dort sicher deponierte. Er enthielt alles was sie brauchte um ihr Aussehen beliebig zu verändern.
Für ihren ersten Auftritt wählte sie unauffällige, etwas abgetragene Kleidung und trug ihr Haar halblang mit zwei Zöpfen. Sie lief durch Berchgard und angelockt von köstlichem Düften und lauter Musik landete sie bei einem Fest. Sogleich kam eine Frau herbei, bat darum daß sie sich doch setzen möge. "Gern doch sitze ich nicht allein" erwiederte sie und wurde zu einem Tisch geführt an dem noch einige andere Personen saßen.
Freundlich grüßte sie diese und musterte jeden sogleich. Einer stach besonders hervor, hatte er doch eine recht pralle Geldkatze am Gürtel hängen. Doch widmete sie sich zunächst dem köstlichen Essen und als eine der Frauen die bedienten vorbeikamen fragte sie diese wo sie sich frisch machen könne.. da diese nicht ganz verstand was sie meinte, fügte sie nachdrücklich aber leise hinzu "ich muß mal..." Woraufhin ihr die Frau riet doch die Büsche aufzusuchen.
Sie nickte leicht, erhob sich dann und bat die Anwesenden um Verzeihung. Sie würde gleich wiederkommen. Als sie in Höhe des Herren mit der Geldkatze war, tat sie so als würde sie straucheln und fiel ihm regelrecht in die Arme. Sogleich begann sie sich wortreich zu entschuldigen und mit einem raschen Schnitt ihres Dolches schnitt sie ihm die Geldkatze ab und verbarg sie indem sie sich umständlich aufrappelte hinter ihrem Rücken, den sie dem Haus zuwandte. Nach weiteren Entschuldigungen setzte sie ihren Weg fort, doch eine liegen gelassene Harke wäre ihr fast zum Verhängnis geworden, sie stolperte und legte sich lang hin dabei. Die Geldkatze flog in einem hohen Bogen in ein Gebüsch vor ihr, doch anscheinend hatte niemand etwas gemerkt davon und so konnte sie ihren Weg ungehindert fortsetzen. Sie machte daß sie davon kam und bei der Bank angekommen holte sie ihr Köfferchen. In einem nahegelegen Kistenlager inspizierte sie erst ein mal die Geldkatze und grinste breit. Das hatte sich ja wirklich mal gelohnt, so konnte es weiter gehen. Sie zog sie sich im Schutze der Dunkelheit um, frisierte ihr Haar anders und färbte es. Anschließend machte sie sich auf die Suche nach einer Unterkunft. Spät am Abend kehrte sie noch ein mal zu dem Fest, das immer noch im vollen Gange war zurück. Niemand schien sie zu erkennen, keiner hielt sie auf aber es bot sich auch keine Gelegenheit ein zweites mal zuzuschlagen.
Für ihren ersten Auftritt wählte sie unauffällige, etwas abgetragene Kleidung und trug ihr Haar halblang mit zwei Zöpfen. Sie lief durch Berchgard und angelockt von köstlichem Düften und lauter Musik landete sie bei einem Fest. Sogleich kam eine Frau herbei, bat darum daß sie sich doch setzen möge. "Gern doch sitze ich nicht allein" erwiederte sie und wurde zu einem Tisch geführt an dem noch einige andere Personen saßen.
Freundlich grüßte sie diese und musterte jeden sogleich. Einer stach besonders hervor, hatte er doch eine recht pralle Geldkatze am Gürtel hängen. Doch widmete sie sich zunächst dem köstlichen Essen und als eine der Frauen die bedienten vorbeikamen fragte sie diese wo sie sich frisch machen könne.. da diese nicht ganz verstand was sie meinte, fügte sie nachdrücklich aber leise hinzu "ich muß mal..." Woraufhin ihr die Frau riet doch die Büsche aufzusuchen.
Sie nickte leicht, erhob sich dann und bat die Anwesenden um Verzeihung. Sie würde gleich wiederkommen. Als sie in Höhe des Herren mit der Geldkatze war, tat sie so als würde sie straucheln und fiel ihm regelrecht in die Arme. Sogleich begann sie sich wortreich zu entschuldigen und mit einem raschen Schnitt ihres Dolches schnitt sie ihm die Geldkatze ab und verbarg sie indem sie sich umständlich aufrappelte hinter ihrem Rücken, den sie dem Haus zuwandte. Nach weiteren Entschuldigungen setzte sie ihren Weg fort, doch eine liegen gelassene Harke wäre ihr fast zum Verhängnis geworden, sie stolperte und legte sich lang hin dabei. Die Geldkatze flog in einem hohen Bogen in ein Gebüsch vor ihr, doch anscheinend hatte niemand etwas gemerkt davon und so konnte sie ihren Weg ungehindert fortsetzen. Sie machte daß sie davon kam und bei der Bank angekommen holte sie ihr Köfferchen. In einem nahegelegen Kistenlager inspizierte sie erst ein mal die Geldkatze und grinste breit. Das hatte sich ja wirklich mal gelohnt, so konnte es weiter gehen. Sie zog sie sich im Schutze der Dunkelheit um, frisierte ihr Haar anders und färbte es. Anschließend machte sie sich auf die Suche nach einer Unterkunft. Spät am Abend kehrte sie noch ein mal zu dem Fest, das immer noch im vollen Gange war zurück. Niemand schien sie zu erkennen, keiner hielt sie auf aber es bot sich auch keine Gelegenheit ein zweites mal zuzuschlagen.