Eisenwart - Ein Leben unter neuem Burgherrn
Verfasst: Samstag 4. Juli 2009, 21:04
Tivadar Loric Deslon - Patriarch und Burgherr der Eisenwart
"Ähm, wie? Könntet Ihr das bitte nochmal wiederholen, ich habe mich doch verhört?" Sie war sprachlos, das konnte nicht sein. Sie bereute schon herauf gekommen zu sein. Aber sie hörte Tivadars fluchen schon, als sie aus der Schneiderstube trat. Also ging sie in die Taverne und klopfte an seine Tür. Also sie eintrat, war er grad dabei ein kleines Feuer auf dem Teppich auszutreten. Rowan rollte mit den Augen - Männer. "Ihr wollt wohl die Taverne abfackeln. Sagt doch einfach, wenn sie Euch nicht mehr gefällt."Er meinte zwar, er wüßte nicht wie das geschehen konnte, aber Rowan hatte dafur eh keine Zeit. Sie wollte zu seinem Bruder, dem Burgherrn. "Ist Euer Bruder zugegen?"
"Nein, er überließ mir gestern die Führung und verschwand... ."
Sie mußte sich verhört haben, das kann nicht sein. Khazkal Deslon hat doch nicht einfach seinem Bruder alles übergeben und ging dann einfach.
Aber er wiederholte die Worte nochmals. Rowan schüttelte den Kopf.
"Neeee." Völlig perplex ging sie hinunter, raus aus der Taverne über den Hof und in die Burg. Sie hatte plötzlich eine trockene Kehle.
Wie immer hatte sie Probleme mit der Tür zur Küche und sie rackelte daran.
"Wie kann er einfach gehen."
"Ohne groß was zu sagen."
"Das ist ein Scherz."
"Herr Deslon scherzt... ."
Sie nahm sich einen Krug, füllte diesen mit Wasser und setzte ihn an die Lippen. Schritte waren zu vernehmen, die Eingangshalle entlang, die Treppe hoch. Der Krug wurde ins Becken gekippt und leer stehengelassen.
Schnell eilte Rowan durch die Küchentür hinauf zum Audienzsaal.
Da stand er. Seine Kleidung in pflaume und gold gehalten. Dabei hatte sie ihm neue blaue Kleidung hergestellt, in der er sogar gut aussah.
Dort stand er vor dem Thron. Sie stellte sich an den Anfang der Tischreihen. Er berichtete ihr, wie Khazkal gegangen ist und das nun eine große Aufgabe vor ihm liegt. "Herr Deslon, vergessen sie das Wüstengedöns und finden sie zu ihren Wurzeln zurück." Er hatte Fragen, die sie so gut sie vermochte beantwortete.
Aber eine konnte sie noch nicht beantworten:
"Rowan, werdet Ihr an meiner Seite stehen und mich unterstützen, wie Ihr es für meinen Bruder gemacht habt?"
Sie atmete tief durch. Gut, sie haben sich angenähert. Anfangs haben sie nur Hass für ihr gegenüber übrig gehabt. Haben sich gegenseitig provovziert. Er provozierte sie immernoch gerne und er hatte Spaß daran. Aber eben auf der höflichen, respektvolleren Ebene.
"Ich habe den Eid auf Euren Bruder gesprochen."
"In dem Eid war sein Name nicht vermerkt."
"Das ist mir egal, er stand vor mir. Wenn Ihr also vor mir steht und ich den Eid auf Euch ablege, dann seid Ihr der Burgherr für mich, solange ist es noch Khazkal Deslon. Aber das kann ich nicht jetzt entscheiden."
Er nickte. "Das kann ich verstehen."
Sie verabschiedete sich von ihm, da sie noch zu tun hatte und ehrlich gesagt, wollte sie allein sein und nachdenken.
Sie sah sich schon vor diesem klatzköpfigen, rechthaberischen Klugscheißer knien und den Eid sprechen.
Viele Gefühle überkamen sie, als sie darüber nachdachte, aber Angst war nicht dabei... .
"Ähm, wie? Könntet Ihr das bitte nochmal wiederholen, ich habe mich doch verhört?" Sie war sprachlos, das konnte nicht sein. Sie bereute schon herauf gekommen zu sein. Aber sie hörte Tivadars fluchen schon, als sie aus der Schneiderstube trat. Also ging sie in die Taverne und klopfte an seine Tür. Also sie eintrat, war er grad dabei ein kleines Feuer auf dem Teppich auszutreten. Rowan rollte mit den Augen - Männer. "Ihr wollt wohl die Taverne abfackeln. Sagt doch einfach, wenn sie Euch nicht mehr gefällt."Er meinte zwar, er wüßte nicht wie das geschehen konnte, aber Rowan hatte dafur eh keine Zeit. Sie wollte zu seinem Bruder, dem Burgherrn. "Ist Euer Bruder zugegen?"
"Nein, er überließ mir gestern die Führung und verschwand... ."
Sie mußte sich verhört haben, das kann nicht sein. Khazkal Deslon hat doch nicht einfach seinem Bruder alles übergeben und ging dann einfach.
Aber er wiederholte die Worte nochmals. Rowan schüttelte den Kopf.
"Neeee." Völlig perplex ging sie hinunter, raus aus der Taverne über den Hof und in die Burg. Sie hatte plötzlich eine trockene Kehle.
Wie immer hatte sie Probleme mit der Tür zur Küche und sie rackelte daran.
"Wie kann er einfach gehen."
"Ohne groß was zu sagen."
"Das ist ein Scherz."
"Herr Deslon scherzt... ."
Sie nahm sich einen Krug, füllte diesen mit Wasser und setzte ihn an die Lippen. Schritte waren zu vernehmen, die Eingangshalle entlang, die Treppe hoch. Der Krug wurde ins Becken gekippt und leer stehengelassen.
Schnell eilte Rowan durch die Küchentür hinauf zum Audienzsaal.
Da stand er. Seine Kleidung in pflaume und gold gehalten. Dabei hatte sie ihm neue blaue Kleidung hergestellt, in der er sogar gut aussah.
Dort stand er vor dem Thron. Sie stellte sich an den Anfang der Tischreihen. Er berichtete ihr, wie Khazkal gegangen ist und das nun eine große Aufgabe vor ihm liegt. "Herr Deslon, vergessen sie das Wüstengedöns und finden sie zu ihren Wurzeln zurück." Er hatte Fragen, die sie so gut sie vermochte beantwortete.
Aber eine konnte sie noch nicht beantworten:
"Rowan, werdet Ihr an meiner Seite stehen und mich unterstützen, wie Ihr es für meinen Bruder gemacht habt?"
Sie atmete tief durch. Gut, sie haben sich angenähert. Anfangs haben sie nur Hass für ihr gegenüber übrig gehabt. Haben sich gegenseitig provovziert. Er provozierte sie immernoch gerne und er hatte Spaß daran. Aber eben auf der höflichen, respektvolleren Ebene.
"Ich habe den Eid auf Euren Bruder gesprochen."
"In dem Eid war sein Name nicht vermerkt."
"Das ist mir egal, er stand vor mir. Wenn Ihr also vor mir steht und ich den Eid auf Euch ablege, dann seid Ihr der Burgherr für mich, solange ist es noch Khazkal Deslon. Aber das kann ich nicht jetzt entscheiden."
Er nickte. "Das kann ich verstehen."
Sie verabschiedete sich von ihm, da sie noch zu tun hatte und ehrlich gesagt, wollte sie allein sein und nachdenken.
Sie sah sich schon vor diesem klatzköpfigen, rechthaberischen Klugscheißer knien und den Eid sprechen.
Viele Gefühle überkamen sie, als sie darüber nachdachte, aber Angst war nicht dabei... .