Schiffsbau und andere Schwierigkeiten
Verfasst: Donnerstag 18. Juni 2009, 13:25
Erste Pläne
Nachdem Lioka und Jakos sich auf das zu beschaffende Kapital und die anschließende Gewinnverteilung geeinigt hatten, verabredete man sich zur Durchsicht der Bauskizzen in der strandnahen Taverne auf Lameriast. Es war schon zu späterer Stunde als Lioka endlich am verabredeten Treffpunkt eintraf. Jakos hatte bereits einen Tisch vorbereiten lassen, auf dem nun neben einem Krug Wein und zwei Gläsern auch allerhand verschiedene Skizzen bereit lagen. Manche davon zeigten einen gar utopischen Bau für mögliche Kriegsschiffe, jedoch mit dem Vermerk 'Ausgesondert'. Wieder andere wiesen auf kleinere Werften hin, vom groben Aufbau, bis zu kleinen, teils schon statisch durchkalkulierten Bauplänen.
Die beiden setzten sich an den Tisch und gingen die verschiedenen Varianten akribisch durch. Ein Kohlestift für Verbesserungsanmerkungen war ständig im Einsatz. Ohne dass sie es wirklich merkten, schritt die Zeit immer weiter voran, wobei die Skizzen jeweils detaillierter wurden und die Ergänzungen oder Abänderungen dem Objekt mehr Sicherheit verliehen. Der Weinkrug, gefüllt mit einem leichten, aromatischen Rotwein aus der nördlichen Region Gerimors, leerte sich rasch und musste nachgefüllt werden, wo Lioka und Jakos sich dermaßen ins Planen verstrickten.
Schnell wurde klar, dass für den eigentlichen Beginn des Werftbaus eine Art Lagerschuppen eingerichtet werden musste. Noch dazu gedachten die beiden Bauherren nicht, sich am anderen Ende der Insel zu befinden, während das Prachtstück von fremder Hand errichtet wurde. Irgendwo wäre auch das Material unterzubringen und nicht alle Geräte könnten ungehindert im Freien verbleiben, der Witterung und dem steten Meereswind ausgesetzt.
Dies zum Anstoß nehmend wurde ein kleines Nebengebäude, an der Südseite der eigentlichen Werft hinzugefügt, dass als erstes errichtet werden sollte. Es war gerade groß genug um zwei Betten, sowie mannigfaltiges Werkzeug und Zubehör, wie Nägel und Keile aufzunehmen. Sie gerieten in eine hitzige Debatte darüber, ob der Gebäudeteil als stabiles Dauerlager oder nur als Provisorium eingerichtet werden sollte. Doch schließlich einigte man sich auf den dauerhaften Zustand. Es wäre nur unnötige Materialverschwendung, das Häuschen vorläufig zu errichten und anschließend wieder abzureissen und könnte auch weiterhin als kleines Notkämmerchen herhalten, wenn man zu später Stunde nicht mehr den Heimweg antreten wolle.
Das Hauptgebäude entpuppte sich schlussendlich als zweistöckiger Holzbau, dabei zugrundegelegt nur die Materialien zu nutzen, die die Insel auch im Überfluss zur Verfügung stellte. Die beiden Stockwerke boten jeweils zur Wasserseite hin Zugriffsmöglichkeiten auf den Rohbau des Schiffes, so dass auch höher gelegene Bauabschnitte ohne Probleme vor Ort und in sicherer Umgebung gefertigt werden konnten. Die umgebenen Bodenflächen waren großzügig genug angelegt um allen möglichen Werkzeugen, vom Hobel über die Axt bis zur voll ausgestatteten Werkbank Platz zu bieten.
Begeistert und auch leicht angeheitert lehnte man sich ein Stück zurück um in Ruhe die Pläne nochmals zu begutachten und sich gegenseitig mit freudiger Erwartung anzustecken.
Nachdem Lioka und Jakos sich auf das zu beschaffende Kapital und die anschließende Gewinnverteilung geeinigt hatten, verabredete man sich zur Durchsicht der Bauskizzen in der strandnahen Taverne auf Lameriast. Es war schon zu späterer Stunde als Lioka endlich am verabredeten Treffpunkt eintraf. Jakos hatte bereits einen Tisch vorbereiten lassen, auf dem nun neben einem Krug Wein und zwei Gläsern auch allerhand verschiedene Skizzen bereit lagen. Manche davon zeigten einen gar utopischen Bau für mögliche Kriegsschiffe, jedoch mit dem Vermerk 'Ausgesondert'. Wieder andere wiesen auf kleinere Werften hin, vom groben Aufbau, bis zu kleinen, teils schon statisch durchkalkulierten Bauplänen.
Die beiden setzten sich an den Tisch und gingen die verschiedenen Varianten akribisch durch. Ein Kohlestift für Verbesserungsanmerkungen war ständig im Einsatz. Ohne dass sie es wirklich merkten, schritt die Zeit immer weiter voran, wobei die Skizzen jeweils detaillierter wurden und die Ergänzungen oder Abänderungen dem Objekt mehr Sicherheit verliehen. Der Weinkrug, gefüllt mit einem leichten, aromatischen Rotwein aus der nördlichen Region Gerimors, leerte sich rasch und musste nachgefüllt werden, wo Lioka und Jakos sich dermaßen ins Planen verstrickten.
Schnell wurde klar, dass für den eigentlichen Beginn des Werftbaus eine Art Lagerschuppen eingerichtet werden musste. Noch dazu gedachten die beiden Bauherren nicht, sich am anderen Ende der Insel zu befinden, während das Prachtstück von fremder Hand errichtet wurde. Irgendwo wäre auch das Material unterzubringen und nicht alle Geräte könnten ungehindert im Freien verbleiben, der Witterung und dem steten Meereswind ausgesetzt.
Dies zum Anstoß nehmend wurde ein kleines Nebengebäude, an der Südseite der eigentlichen Werft hinzugefügt, dass als erstes errichtet werden sollte. Es war gerade groß genug um zwei Betten, sowie mannigfaltiges Werkzeug und Zubehör, wie Nägel und Keile aufzunehmen. Sie gerieten in eine hitzige Debatte darüber, ob der Gebäudeteil als stabiles Dauerlager oder nur als Provisorium eingerichtet werden sollte. Doch schließlich einigte man sich auf den dauerhaften Zustand. Es wäre nur unnötige Materialverschwendung, das Häuschen vorläufig zu errichten und anschließend wieder abzureissen und könnte auch weiterhin als kleines Notkämmerchen herhalten, wenn man zu später Stunde nicht mehr den Heimweg antreten wolle.
Das Hauptgebäude entpuppte sich schlussendlich als zweistöckiger Holzbau, dabei zugrundegelegt nur die Materialien zu nutzen, die die Insel auch im Überfluss zur Verfügung stellte. Die beiden Stockwerke boten jeweils zur Wasserseite hin Zugriffsmöglichkeiten auf den Rohbau des Schiffes, so dass auch höher gelegene Bauabschnitte ohne Probleme vor Ort und in sicherer Umgebung gefertigt werden konnten. Die umgebenen Bodenflächen waren großzügig genug angelegt um allen möglichen Werkzeugen, vom Hobel über die Axt bis zur voll ausgestatteten Werkbank Platz zu bieten.
Begeistert und auch leicht angeheitert lehnte man sich ein Stück zurück um in Ruhe die Pläne nochmals zu begutachten und sich gegenseitig mit freudiger Erwartung anzustecken.