Zurück in Adoran...
Verfasst: Montag 15. Juni 2009, 21:51
Eine Weile war sie nun fort gewesen.
Nachdem ihre Mutter nun gestorben war, wurde diese gütige Frau von
ihren Töchtern und ihrem Mann zu Grabe getragen.
Schmerzlich waren diese Tage und so blieb die junge Schneiderin noch
einige Wochenläufe um ihrem Vater den Beginn des einsamen Weges
etwas zu erleichtern. Schweren Herzens trat sie die Heimreise an.
Zurück nach Adoran brachte sie das Schiff. Zurück in ihr Mietshaus.
Zurück in das geschäftige Treiben ihrer Schneiderstube.
Ihre Gedanken kreisten schwermütig, als sie sich entschied den Laden zu
öffnen. Die Arbeit würde sie ablenken.
Und es dauerte auch nicht lange, da klopfte der erste Kunde an ihre Türe.
Es war ein sachter Laut der grade so an ihr Ohr drang.
Mit einem Faden Garn zwischen den Fingern ging sie zur Tür und öffnete
diese. Ein Mann mit dunklen Haaren die ihm bis auf die Schultern fiel,
diese schimmernden Augen... Sie besann sich auf ihre Arbeit und bat ihn
hinein.
Sie sollte ihm seine Rüstung ausbessern. Nun das war eine ihrer
leichtesten Übungen. Doch fehlten noch 2 Lagen Leder hiervor. Gesagt
getan, so brach der junge Herr direkt auf, doch... als sie grade die Türe
schließen wollte, sah sie wie er sich durch ein magisches Tor hindurch in
Luft auflöste... Er war also Magier! Solch zauberei hatte sie noch nie
sehen dürfen. Gehört! Ja gehört hatte sie bereits davon. Geschichten und
Erzählungen, Bilder aus Büchern, aber wirklich vor ihren Augen, hatte sie
solch Spektakel noch nicht gesehen.
Nur wenige Minuten später war er wieder zurück. Leicht außer Atmen
drückte er ihr die Lagen Leder in die Hand. Sie waren ganz warm, als
wären sie so eben gehäutet worden! Aber das konnte doch nicht möglich
sein, oder? Naja andererseits, er war ja Magier, die können ja so einiges
sagt man.
Flink arbeiteten nun ihre Finger um die Arbeit schnell zu beenden. Sie
wollte ihn ja nicht länger als nötig aufhalten. Er schien zufrieden, als er
die Stücke betrachtete und als sie ihm mitteilte, dass sie keine Bezahlung
verlange, da er das Material ja gestellt hatte, war er wohl gänzlich
überzeugt. Sanft lächelte sie ihm zu als er darum bat, sich vorstellen zu
dürfen. Janus Aethra war sein Name. Sie würde ihn sich gut einprägen,
denn er wolle sie wieder aufsuchen, so erneut etwas benötigt würde. Ein
letzter flüchtiger Blick ihrerseits ehe sie die Türe hinter ihm schloss.
Direkt danach traf ihre Nachbarin Bertha bei ihr ein. Sie hielten ein
Schwätzchen wie es unter Frauen so üblich war und sie berichtete ihr von
dieser Begegnung am frühen Abend. Bertha lachte und meinte sie solle
sich keine Sorgen machen, sei sie doch so ein hübsches Ding. Doch Vicky
schüttelte vehement den Kopf. Nein eine Schneiderin wird wohl kaum
Eindruck hinterlassen, höchstens mit ihrer Arbeit. Mit einem tiefen
Seufzer verabschiedete sie sich von der guten Frau und machte sich
wieder an die Arbeit. Sowas hoffnungsloses sollte man sich lieber erst gar
nicht einreden! Dummes Ding sie doch war... Aber wenn man jung ist
darf man noch träumen... Ja sie war wieder zu Hause, zurück in Adoran...
Nachdem ihre Mutter nun gestorben war, wurde diese gütige Frau von
ihren Töchtern und ihrem Mann zu Grabe getragen.
Schmerzlich waren diese Tage und so blieb die junge Schneiderin noch
einige Wochenläufe um ihrem Vater den Beginn des einsamen Weges
etwas zu erleichtern. Schweren Herzens trat sie die Heimreise an.
Zurück nach Adoran brachte sie das Schiff. Zurück in ihr Mietshaus.
Zurück in das geschäftige Treiben ihrer Schneiderstube.
Ihre Gedanken kreisten schwermütig, als sie sich entschied den Laden zu
öffnen. Die Arbeit würde sie ablenken.
Und es dauerte auch nicht lange, da klopfte der erste Kunde an ihre Türe.
Es war ein sachter Laut der grade so an ihr Ohr drang.
Mit einem Faden Garn zwischen den Fingern ging sie zur Tür und öffnete
diese. Ein Mann mit dunklen Haaren die ihm bis auf die Schultern fiel,
diese schimmernden Augen... Sie besann sich auf ihre Arbeit und bat ihn
hinein.
Sie sollte ihm seine Rüstung ausbessern. Nun das war eine ihrer
leichtesten Übungen. Doch fehlten noch 2 Lagen Leder hiervor. Gesagt
getan, so brach der junge Herr direkt auf, doch... als sie grade die Türe
schließen wollte, sah sie wie er sich durch ein magisches Tor hindurch in
Luft auflöste... Er war also Magier! Solch zauberei hatte sie noch nie
sehen dürfen. Gehört! Ja gehört hatte sie bereits davon. Geschichten und
Erzählungen, Bilder aus Büchern, aber wirklich vor ihren Augen, hatte sie
solch Spektakel noch nicht gesehen.
Nur wenige Minuten später war er wieder zurück. Leicht außer Atmen
drückte er ihr die Lagen Leder in die Hand. Sie waren ganz warm, als
wären sie so eben gehäutet worden! Aber das konnte doch nicht möglich
sein, oder? Naja andererseits, er war ja Magier, die können ja so einiges
sagt man.
Flink arbeiteten nun ihre Finger um die Arbeit schnell zu beenden. Sie
wollte ihn ja nicht länger als nötig aufhalten. Er schien zufrieden, als er
die Stücke betrachtete und als sie ihm mitteilte, dass sie keine Bezahlung
verlange, da er das Material ja gestellt hatte, war er wohl gänzlich
überzeugt. Sanft lächelte sie ihm zu als er darum bat, sich vorstellen zu
dürfen. Janus Aethra war sein Name. Sie würde ihn sich gut einprägen,
denn er wolle sie wieder aufsuchen, so erneut etwas benötigt würde. Ein
letzter flüchtiger Blick ihrerseits ehe sie die Türe hinter ihm schloss.
Direkt danach traf ihre Nachbarin Bertha bei ihr ein. Sie hielten ein
Schwätzchen wie es unter Frauen so üblich war und sie berichtete ihr von
dieser Begegnung am frühen Abend. Bertha lachte und meinte sie solle
sich keine Sorgen machen, sei sie doch so ein hübsches Ding. Doch Vicky
schüttelte vehement den Kopf. Nein eine Schneiderin wird wohl kaum
Eindruck hinterlassen, höchstens mit ihrer Arbeit. Mit einem tiefen
Seufzer verabschiedete sie sich von der guten Frau und machte sich
wieder an die Arbeit. Sowas hoffnungsloses sollte man sich lieber erst gar
nicht einreden! Dummes Ding sie doch war... Aber wenn man jung ist
darf man noch träumen... Ja sie war wieder zu Hause, zurück in Adoran...