Ende eines langen Schlafes
Verfasst: Donnerstag 11. Juni 2009, 03:03
Die Vorhänge wurden zurück gezogen, die Sonne übernahm erbarmungslos den Vorrang in dem Schlafraum und läutete einen neuen Tag ein. Die edle Kettenhose rasselte, der Gürtel wurde zugeschnallt, Armschoner wurden angelegt, Handschuhe übergezogen. Mit einem klicken wurde die Schnalle des Waffengurtes geschlossen. Sie griff nach einer losen Rolle und las sie im gehen. Die Legionäre salutieren. Sie grüßte. Die Rolle wurde abgelegt um einem Apfel in der Hand platz zu machen. Der heutige Tag würde viel mit sich bringen, sie würde jagen gehen. Der Bogen welcher verstaubt in ihrer Ecke stand, würde sich biegen unter aber duzenden von Pfeilen. Ihr Degen würde scheppern nachdem er zur Zeit die Scheide öfter sah als den Leib eines Biestes.
"Wollt ihr ewig schlafen den Schlaf der Feigen, erweckt euch
Nicht des Nachbarn Hohn, euch nicht des Kühneren Mut?
O der Schande des Säumens! Ihr wähnt im Frieden zu ruhen
Toren, wütet der Krieg nicht in den Landen umher?
Rüstet Euch, Jünglinge, streitet und sieget! Und du, dem der Tod naht,
Furchtbar sei er dir nicht, zücke noch sterbend dein Schwert!
Streitet, Männer und Jünglinge! Schön ists und herrlich zu streiten!"
Die Burgdame Eisenwarts war erwacht aus ihrem Schlaf. Spätestens als sie mit ihrem treuen Mustang aus der Eisenwart ritt, wusste jeder Legionär wem die wallend roten Haare gehörten. Vieles hatte sie verpasst. Zu gern hätte sie diese „Stimme der Insel“, oder wie sie sich nannte, auf der Eisenwart gesehen. Liebend gerne wäre sie bei den Schlachten dabei gewesen, doch es war vergangen und sie konnte nichts tun als nun da zu sein. Sie war ein Meisterin ihres Werkes und die Legion wuchs stätig an neuer Stärke, nun erhielt sie auch alte Stärke zurück.
Sie war zurück und würde wieder ihren Platz einnehmen, die gefährliche Zierde neben einem mächtigen Mann.
"Wollt ihr ewig schlafen den Schlaf der Feigen, erweckt euch
Nicht des Nachbarn Hohn, euch nicht des Kühneren Mut?
O der Schande des Säumens! Ihr wähnt im Frieden zu ruhen
Toren, wütet der Krieg nicht in den Landen umher?
Rüstet Euch, Jünglinge, streitet und sieget! Und du, dem der Tod naht,
Furchtbar sei er dir nicht, zücke noch sterbend dein Schwert!
Streitet, Männer und Jünglinge! Schön ists und herrlich zu streiten!"
Die Burgdame Eisenwarts war erwacht aus ihrem Schlaf. Spätestens als sie mit ihrem treuen Mustang aus der Eisenwart ritt, wusste jeder Legionär wem die wallend roten Haare gehörten. Vieles hatte sie verpasst. Zu gern hätte sie diese „Stimme der Insel“, oder wie sie sich nannte, auf der Eisenwart gesehen. Liebend gerne wäre sie bei den Schlachten dabei gewesen, doch es war vergangen und sie konnte nichts tun als nun da zu sein. Sie war ein Meisterin ihres Werkes und die Legion wuchs stätig an neuer Stärke, nun erhielt sie auch alte Stärke zurück.
Sie war zurück und würde wieder ihren Platz einnehmen, die gefährliche Zierde neben einem mächtigen Mann.