Viele Wege in die Finsternis... die soll der meine sein.
Verfasst: Montag 8. Juni 2009, 00:05
Dort saß er nun.
Auf einen unbequem drein wirkenden Holzsessel, welcher schon bessere Tage gesehen hatte, neben dem aus einem Stapel Bücher provisorisch eine Ablage für ein Glas Wein und die dazugehörige Flasche geschaffen wurde.
Der Raum in welchem er sich befand besaß keinerlei Festern und war außer einer Ansammlung von gefüllten Bücherregalen und einen in die Jahre gekommenen Samtteppich nur dürftig eingerichtet.
Die steinernen Wände welche den Raum vom Rest der Welt trennten erweckten nicht gerade den Anschein als gehörten sie zu einem gewöhnlichen Bauwerk.
Seine Waffe, welche einer Schlangenklinge mit den Ausmaßen eines kleinen Zweihänders ähnelte, diente in die Ecke neben ihm gelehnt, mit einer darauf aufgespießten Kerze, als spartanischer Lichtspender.
Er selbst hocke in Mitten dieses Sammelsuriums in einen schwarzen Mantel gehüllt.
Seine Statur wirkte trotz seiner stattlichen Große von etwas über 1,9 Schritten recht gewöhnlich. Nicht drahtig, jedoch auch nicht gerade trainiert.
Die etwas kürzer als Schulterlänge geschorenen Haare hingen wahllos über Haupt und Gesicht. Lediglich einem der beiden tief grünen Augen gelang es durch den schwarzen Vorhang hindurch zu blicken. Wie der Rest der sichtbaren Mimik besaß es wenig Ausdruck.
Trotz der offensichtlichen Ermüdung die seine Haltung prägten war die Jugend seiner 27 Herbste unübersehbar.
Schlaff in den Sessel gefallen, die Beine gespreizt auf den Boden gepresst um nicht vollends auf den hinab zu rutschen und die Rechte sinnend an den ebenfalls schwarzen Kinnbart gelegt während die Linke die passende Lehne umgreift gingen im die letzten Geschehnisse durch den Kopf und was er aus ihnen gestalten wollte.
,,Es ist schon eigenartig wie jemand wie ich in eine Situation wie diese geraten kann.
Ich habe mir nie etwas aus Glauben gemacht.
Götter und der gleichen sind in meinen Augen wenig mehr als Gefangene ihrer selbst.
Sie sind allmächtig und schaffen es lediglich sich durch ihre sterblichen Diener in dieser Welt Gehör zu verschaffen? Wie kann es erstrebenswert sein Knecht von etwas zu werden was es trotz seiner grenzenlos anmutenden Macht nicht fertig bringt sich unabhängig seiner Anhänger zu manifestieren?
Wie erbärmlich die Allmächtigen doch sind…
Und dennoch … ich habe mich zu ihnen gesellt. Ich bin aus freien Stücken einer derer geworden welche ich als Knechte eines Erbärmlichen bezeichne.
Jedoch habe ich nicht vor in blindem Glauben meine Zeit auf erden für dergleichen sinnlos wirkende Dinge zu opfern.
Ich hatte es ohnehin nie vor.
Viel mehr war es doch die Versuchung der Macht welche mich hier hin getrieben hat?
Ja, so war es wohl.
Der Richter benötigt seine Anhänger, so wie ich die seine Gunst. Es ist keine Dienerschaft die ich führe. Es ist ein unausgesprochener Pakt welchen ich einst schloss.
Umso wichtiger ist es nun mein Wissen zu erweitern um nicht in Blindheit hinter Glaubens Kodexen her zu laufen. Es ist viel mehr unerlässlich um der durchschauende Part hinter meinem Vorhaben zu bleiben.
Mir ist klar dass ich versuche einen göttergleichen Dämon für meine Zwecke zu nutzen und dabei selbst erst am Anfang stehe.
Jedoch ist es nicht der Richter selbst welcher auf mich, als Darbringer seiner Speisen, angewiesen ist?
Ist es denn wen ich das Überleben dieses Monsters zu sichern versuche abwegig zu denken dass er mir einen Teil seiner Macht als Allmächtiger abtritt um meine, auf die Ewigkeit gesehene nichtig wirkende, Ziele zu erreichen?
Das Ende des Versuches als Sterblicher einen derartigen Pakt mit einem Dämon für sich zu nutzen kann in meinen Augen nur zwei Formen annehmen.
Die Ewigkeit auf Erden… oder Verdammnis.
…
Ich kann einfach nicht von dieser Welt dahinscheiden ohne den Versuch gewagt zu haben. Das Risiko ist gewaltig, jedoch der Preis zu verlockend um nicht sofort zu versuchen weiter daran zu arbeiten.
So oder so wird sich mir offenbaren ob ich es bereuen werde diesen Weg gewählt zu haben.,,
Mit dem Ende des Gedankenganges sackte vollends die Müdigkeit in seine Glieder. Das gemächliche Schließen seines sichtbaren Auges war wohl alles was an Regung durch seinen Körper floss.
Es folgte die angenehm neblige Dunkelheit eines leeren Traumes.
Auf einen unbequem drein wirkenden Holzsessel, welcher schon bessere Tage gesehen hatte, neben dem aus einem Stapel Bücher provisorisch eine Ablage für ein Glas Wein und die dazugehörige Flasche geschaffen wurde.
Der Raum in welchem er sich befand besaß keinerlei Festern und war außer einer Ansammlung von gefüllten Bücherregalen und einen in die Jahre gekommenen Samtteppich nur dürftig eingerichtet.
Die steinernen Wände welche den Raum vom Rest der Welt trennten erweckten nicht gerade den Anschein als gehörten sie zu einem gewöhnlichen Bauwerk.
Seine Waffe, welche einer Schlangenklinge mit den Ausmaßen eines kleinen Zweihänders ähnelte, diente in die Ecke neben ihm gelehnt, mit einer darauf aufgespießten Kerze, als spartanischer Lichtspender.
Er selbst hocke in Mitten dieses Sammelsuriums in einen schwarzen Mantel gehüllt.
Seine Statur wirkte trotz seiner stattlichen Große von etwas über 1,9 Schritten recht gewöhnlich. Nicht drahtig, jedoch auch nicht gerade trainiert.
Die etwas kürzer als Schulterlänge geschorenen Haare hingen wahllos über Haupt und Gesicht. Lediglich einem der beiden tief grünen Augen gelang es durch den schwarzen Vorhang hindurch zu blicken. Wie der Rest der sichtbaren Mimik besaß es wenig Ausdruck.
Trotz der offensichtlichen Ermüdung die seine Haltung prägten war die Jugend seiner 27 Herbste unübersehbar.
Schlaff in den Sessel gefallen, die Beine gespreizt auf den Boden gepresst um nicht vollends auf den hinab zu rutschen und die Rechte sinnend an den ebenfalls schwarzen Kinnbart gelegt während die Linke die passende Lehne umgreift gingen im die letzten Geschehnisse durch den Kopf und was er aus ihnen gestalten wollte.
,,Es ist schon eigenartig wie jemand wie ich in eine Situation wie diese geraten kann.
Ich habe mir nie etwas aus Glauben gemacht.
Götter und der gleichen sind in meinen Augen wenig mehr als Gefangene ihrer selbst.
Sie sind allmächtig und schaffen es lediglich sich durch ihre sterblichen Diener in dieser Welt Gehör zu verschaffen? Wie kann es erstrebenswert sein Knecht von etwas zu werden was es trotz seiner grenzenlos anmutenden Macht nicht fertig bringt sich unabhängig seiner Anhänger zu manifestieren?
Wie erbärmlich die Allmächtigen doch sind…
Und dennoch … ich habe mich zu ihnen gesellt. Ich bin aus freien Stücken einer derer geworden welche ich als Knechte eines Erbärmlichen bezeichne.
Jedoch habe ich nicht vor in blindem Glauben meine Zeit auf erden für dergleichen sinnlos wirkende Dinge zu opfern.
Ich hatte es ohnehin nie vor.
Viel mehr war es doch die Versuchung der Macht welche mich hier hin getrieben hat?
Ja, so war es wohl.
Der Richter benötigt seine Anhänger, so wie ich die seine Gunst. Es ist keine Dienerschaft die ich führe. Es ist ein unausgesprochener Pakt welchen ich einst schloss.
Umso wichtiger ist es nun mein Wissen zu erweitern um nicht in Blindheit hinter Glaubens Kodexen her zu laufen. Es ist viel mehr unerlässlich um der durchschauende Part hinter meinem Vorhaben zu bleiben.
Mir ist klar dass ich versuche einen göttergleichen Dämon für meine Zwecke zu nutzen und dabei selbst erst am Anfang stehe.
Jedoch ist es nicht der Richter selbst welcher auf mich, als Darbringer seiner Speisen, angewiesen ist?
Ist es denn wen ich das Überleben dieses Monsters zu sichern versuche abwegig zu denken dass er mir einen Teil seiner Macht als Allmächtiger abtritt um meine, auf die Ewigkeit gesehene nichtig wirkende, Ziele zu erreichen?
Das Ende des Versuches als Sterblicher einen derartigen Pakt mit einem Dämon für sich zu nutzen kann in meinen Augen nur zwei Formen annehmen.
Die Ewigkeit auf Erden… oder Verdammnis.
…
Ich kann einfach nicht von dieser Welt dahinscheiden ohne den Versuch gewagt zu haben. Das Risiko ist gewaltig, jedoch der Preis zu verlockend um nicht sofort zu versuchen weiter daran zu arbeiten.
So oder so wird sich mir offenbaren ob ich es bereuen werde diesen Weg gewählt zu haben.,,
Mit dem Ende des Gedankenganges sackte vollends die Müdigkeit in seine Glieder. Das gemächliche Schließen seines sichtbaren Auges war wohl alles was an Regung durch seinen Körper floss.
Es folgte die angenehm neblige Dunkelheit eines leeren Traumes.