Ein Schreiben ergeht an den Emir Menek'urs
Verfasst: Freitag 18. Februar 2005, 10:11
Seufzend setzte sich der alte Bürgermeister wieder auf seinen Stuhl. Würde man nun seinen Raum betreten, würde man ihm sehr wohl ansehen, wie erleichtert er war den Schreihals von Hauptmann wieder los zu sein.
Wutentbrannt war dieser vor einer Stunde in sein Büro gestürmt, nachdem er ihm vorher beinah die Tür eingeschlagen hatte, mit dem was er wohl als Klopfen ansah. Über eine Stunde lang hatte sich der alte Bürgermeister hierauf die ausgeschmückten Schimpfworte des Hauptmannes anhören müssen, als dieser sich über das Benehmen der Menekaner innerhalb der Stadtmauern aufregte.
Sich nun langsam sammelnd, da wieder Ruhe herrschte, machte er sich sogleich daran ein Schreiben aufzusetzen.
Die Stadt Varuna entbietet ihre Grüsse, ehrenwerter Emir des Reiches Menek'ur!
Unter dem Zeichen der Stadt Varuna, unter Regentschaft unser weisen Königin Anara von Hohenfels, vertreten durch den Grafen Adrian von Hohenfels entsende ich euch dieses Schreiben. Leider muss ich mich aus unschönen Gründen an Euch, als weisen und gerechten Herrscher eures Reiches wenden.
Mir wurden soeben Berichte zugetragen die aufzeigen, dass Bürger eures werten Volkes sich mehrfach ungebührlich innerhalb der Stadtmauern Varunas betrugen. Sie missachteten, laut dieser Berichte, die höflichen Weisungen durch unsere königliche Garde. Mehr noch schienen sie nicht bereit sich der Garde überhaupt zuzuwenden und liessen diese entweder wortlos oder durch Anwendung der, unser Garde unverständlichen, Sprache eurer Heimat stehen, ohne auch nur daran zu denken ihre Weisungen zu beachten.
Sicher werdet ihr zweifellos ein solches Verhalten in eurem Lande durch unser Volk ebenso wenig dulden und angemessen zu strafen wissen. Daher bitte ich euch, in eurer Weisheit, euer Volk darauf hinzuweisen, dass auch wir solches Verhalten nicht wünschen.
Ich trage Hoffnung, dass sich diese Umstände in Güte klären lassen.
Hochachtungsvoll
Alvan Markal
Bürgermeister der Stadt Varuna
Kaum, dass er den Brief beendet hatte, entsandte er einen fähigen Boten in Richtung des fernen Menek'urs, mit der Order dieses Schreiben an den Emir zu überbringen, er aber jede Form von Höflichkeit und Benehmen gegenüber dem Menekanischen Volke und seinem Herrscher einzuhalten habe.
Wutentbrannt war dieser vor einer Stunde in sein Büro gestürmt, nachdem er ihm vorher beinah die Tür eingeschlagen hatte, mit dem was er wohl als Klopfen ansah. Über eine Stunde lang hatte sich der alte Bürgermeister hierauf die ausgeschmückten Schimpfworte des Hauptmannes anhören müssen, als dieser sich über das Benehmen der Menekaner innerhalb der Stadtmauern aufregte.
Sich nun langsam sammelnd, da wieder Ruhe herrschte, machte er sich sogleich daran ein Schreiben aufzusetzen.
Die Stadt Varuna entbietet ihre Grüsse, ehrenwerter Emir des Reiches Menek'ur!
Unter dem Zeichen der Stadt Varuna, unter Regentschaft unser weisen Königin Anara von Hohenfels, vertreten durch den Grafen Adrian von Hohenfels entsende ich euch dieses Schreiben. Leider muss ich mich aus unschönen Gründen an Euch, als weisen und gerechten Herrscher eures Reiches wenden.
Mir wurden soeben Berichte zugetragen die aufzeigen, dass Bürger eures werten Volkes sich mehrfach ungebührlich innerhalb der Stadtmauern Varunas betrugen. Sie missachteten, laut dieser Berichte, die höflichen Weisungen durch unsere königliche Garde. Mehr noch schienen sie nicht bereit sich der Garde überhaupt zuzuwenden und liessen diese entweder wortlos oder durch Anwendung der, unser Garde unverständlichen, Sprache eurer Heimat stehen, ohne auch nur daran zu denken ihre Weisungen zu beachten.
Sicher werdet ihr zweifellos ein solches Verhalten in eurem Lande durch unser Volk ebenso wenig dulden und angemessen zu strafen wissen. Daher bitte ich euch, in eurer Weisheit, euer Volk darauf hinzuweisen, dass auch wir solches Verhalten nicht wünschen.
Ich trage Hoffnung, dass sich diese Umstände in Güte klären lassen.
Hochachtungsvoll
Alvan Markal
Bürgermeister der Stadt Varuna
Kaum, dass er den Brief beendet hatte, entsandte er einen fähigen Boten in Richtung des fernen Menek'urs, mit der Order dieses Schreiben an den Emir zu überbringen, er aber jede Form von Höflichkeit und Benehmen gegenüber dem Menekanischen Volke und seinem Herrscher einzuhalten habe.