Gerimor-Kurier
Verfasst: Donnerstag 4. Juni 2009, 15:45
Wieder überkam sie ein Gefühl endloser Nutzlosigkeit. Sie hockte in der Ecke und dachte nach, seufzte etwas deprimiert vor sich hin und starrte die dunkle Holzwand an. Hatten die Männer und eigentlich alle nicht recht? War sie nur ein Weib ohne Qualitäten und Nutzen? Sie hatte zwar ihre eigene Meinung, war energisch, aber was brachte ihr das schon? Hatten nicht nur Männer in dieser elendigen Welt etwas zu sagen? - Männer – das war der Gedanke, niemand würde das lesen was sie schrieb wenn sie wussten wer sie war, aber wer musste das schon wissen? Schnell erhob sie sich von ihrem Platz an der Wand, huschte vorwärts durch den düsteren Raum und griff nach ihrem Wertvollsten Gut. Papier, sie zog ein großes Stück Papier hervor, breitete es auf dem kleinen Tisch vor sich aus, entzündete eine Kerze und kramte nach ihrem Notizbuch bevor sie zu schreiben begann.
Wenig später huschte eine vermummte Gestalt, welche von der Statur her auch ein Bursche hätte sein können, kurz vor der Morgendämmerung durch die Gassen von Bajard und schlug an folgenden drei Orten jeweils ein großes Papierstück an:
Den Türen der kleinen Kirche
Der Pfeiler rechts neben der Tür der freien Herberge
Im Vorraum der Bank zu Bajard
Gerimor-Kurier
Situation in Bajard
In Bajard stinkt es gewaltig und ausnahmsweise sind nicht die Fischreste daran schuld sondern ein marodierendes Pack das sich „Vogelfrei“ schimpft. Während jene Subjekte im Wochentakt Milizer verschwinden lassen erfreut sich die Bürgermeisterin ihres Spiegelbilds im Angesicht ihrer überteuerten Bognerware und ist scheinbar außer Stande wesentliche Schritte einzuleiten oder gar geistig die Lage zu erfassen. Doch kann man ihr ein Vorwurf machen? Haben die Menschen aus Bajard in ihrem eigenen Dorf nicht weniger zu sagen den je? Würden Gesetzestexte und Dorfhauptquartier nicht einen Wertzuwachs erleben, wären sie Brennmaterial?
Das die alten Greise wie Tithus fortwährend Gefahr laufen zu ersticken, wenn sie beim tiefen einatmen ihre wackligen Zähne verschlucken so sie der Welt laut verkünden: „Früher war alles besser“ ist an und für sich nichts neues, aber: Er hat recht. Die Mehrheit der Bewohner hofft auf eine der Außen stehenden Mächte, ob dass sie dieses Übel, das die Stadt verheert ausbrennen wie ein Geschwür dessen man überdrüssig ist.
Aber wer sind eigentlich diese Vogelfreien? Mehr Tier den Mensch handelt es sich bei ihnen um haarige ausgestoßene die ihre Freude einzig und allein im Leid anderer finden. Beobachter berichteten das sie sich mittels Klick- und Grunzlauten verständigen und sich zu meist in der Nacht aus ihren Erdlöchern wagen. Sie ernähren sich aus getrocknetem Wurzelholz das sie in ihren Erdlöchern finden, anschließend in einer Schwefeltunke einlegen, zerreiben und aufkochen. Aber nicht alle sind so, sie haben auch angepasste Wesen in ihren Reihen, so jenes Wesen das sich als „Professor Karlmann“ bekannt in die Stadt geschlichen hat. Er ist der verlängerte Arm und Kundschafter jener Sekte die ihren entstellten Götzen in den tiefen Wäldern des Nordens blutige Elfenopfer darbringt. So kauft er nicht nur zu erniedrigenden Preisen Waren an, er sucht auch die Ziele aus, formuliert Erpresserschreiben und vernichtet die Lebensmittelvorräte der Stadt.
So verbleibt es uns in Hoffnung auf Besserung die Wälder mit Bärenfallen zu spicken! Seht nicht weg Bürger Bajard's!

Wenig später huschte eine vermummte Gestalt, welche von der Statur her auch ein Bursche hätte sein können, kurz vor der Morgendämmerung durch die Gassen von Bajard und schlug an folgenden drei Orten jeweils ein großes Papierstück an:
Den Türen der kleinen Kirche
Der Pfeiler rechts neben der Tür der freien Herberge
Im Vorraum der Bank zu Bajard
Gerimor-Kurier
Situation in Bajard
In Bajard stinkt es gewaltig und ausnahmsweise sind nicht die Fischreste daran schuld sondern ein marodierendes Pack das sich „Vogelfrei“ schimpft. Während jene Subjekte im Wochentakt Milizer verschwinden lassen erfreut sich die Bürgermeisterin ihres Spiegelbilds im Angesicht ihrer überteuerten Bognerware und ist scheinbar außer Stande wesentliche Schritte einzuleiten oder gar geistig die Lage zu erfassen. Doch kann man ihr ein Vorwurf machen? Haben die Menschen aus Bajard in ihrem eigenen Dorf nicht weniger zu sagen den je? Würden Gesetzestexte und Dorfhauptquartier nicht einen Wertzuwachs erleben, wären sie Brennmaterial?
Das die alten Greise wie Tithus fortwährend Gefahr laufen zu ersticken, wenn sie beim tiefen einatmen ihre wackligen Zähne verschlucken so sie der Welt laut verkünden: „Früher war alles besser“ ist an und für sich nichts neues, aber: Er hat recht. Die Mehrheit der Bewohner hofft auf eine der Außen stehenden Mächte, ob dass sie dieses Übel, das die Stadt verheert ausbrennen wie ein Geschwür dessen man überdrüssig ist.
Aber wer sind eigentlich diese Vogelfreien? Mehr Tier den Mensch handelt es sich bei ihnen um haarige ausgestoßene die ihre Freude einzig und allein im Leid anderer finden. Beobachter berichteten das sie sich mittels Klick- und Grunzlauten verständigen und sich zu meist in der Nacht aus ihren Erdlöchern wagen. Sie ernähren sich aus getrocknetem Wurzelholz das sie in ihren Erdlöchern finden, anschließend in einer Schwefeltunke einlegen, zerreiben und aufkochen. Aber nicht alle sind so, sie haben auch angepasste Wesen in ihren Reihen, so jenes Wesen das sich als „Professor Karlmann“ bekannt in die Stadt geschlichen hat. Er ist der verlängerte Arm und Kundschafter jener Sekte die ihren entstellten Götzen in den tiefen Wäldern des Nordens blutige Elfenopfer darbringt. So kauft er nicht nur zu erniedrigenden Preisen Waren an, er sucht auch die Ziele aus, formuliert Erpresserschreiben und vernichtet die Lebensmittelvorräte der Stadt.
So verbleibt es uns in Hoffnung auf Besserung die Wälder mit Bärenfallen zu spicken! Seht nicht weg Bürger Bajard's!