Ein neuer Tag als Rekrut und Anwärter... oder dumme Vogtin
Verfasst: Samstag 23. Mai 2009, 08:38
Die schmale Mondsichel warf nur mattes Licht in das kleine, spärlich eingerichtete Zimmer der Herberge. Ruhig, fast regungslos lag die Gestalt auf ihrem Bett und nur das helle Glitzern in den schmutzig-grünen Augen verriet, dass der junge Mann noch wach war.
Er dachte über die letzten Tage nach. Das Treffen mit der Bruderschaft. Die Wachgänge in Adoran. Die Messe zur Ehrung der gefallenen Soldaten. Der nervige kleine Zwerg, der ja unbedingt so laut rumpoltern musste. Das viele Trainieren mit dem Schwert und das lesen unzähliger Bücher im dunklen Kerzenschein.
Es war alles sehr anstrengend, ein ziemlicher Kontrast zum liderlichen Leben, das er vorher geführt hatte. Aber eigentlich konnte er sich nicht beschweren. Alles lief ganz gut soweit. Nur wenn er an diese Vogtin dachte... "Euer Hochgeboren"... wusste er nicht, ob er bei dem Gedanken an sie traurig lachen, oder mit den Zähnen knirschen sollte. Am letzten Tage war sie ihm gleich Zwei mal begegnet. Als ob ihm das eine mal nicht gereicht hätte! Alles war so schön ruhig verlaufen auf der Messe, aber nein... die nette Vogtin musste ja unbedingt einen dummen Streit über das Rüstungsrecht anzetteln. Und das auch noch mit einem Zwerg. Einem Zwerg!
Und selbstverständlich musste der Rekrut das dann für die liebreizende Vogtin regeln. Alleine, ganz alleine.
Während die wundervolle Vogtin, mit ihren Beratern und adligen Freunden zusammen, nur blöde dastanden und gafften. Den armen Rekruten sicher innerlich auslachten.
Eine wundervoll blamable Vorstellung hatte der Rekrut abgegeben, aber immerhin bedankte der Zwerg sich im Anschluß mit ein paar Edelsteinchen bei ihm.
Kurze Zeit später, er hatte sich bereits auf einen gediegenen Jagdausflug mit seinen "Brüdern" gefreut, traf er sie wieder. Sogar jetzt war sie da? Herrje! Wieder dieser komische Blick der jungen Vogtin und dieses hochnäsige getue, als wäre sie ja ach so gütig, erlaucht und allwissend.
Hoffentlich würde er sie die Tage nicht wiedersehen, sonst würde er es sich wohl kaum verkneifen können, ihr ein paar gut gemeinte Ratschläge (oder Flüche) zu entgegnen.
Er dachte über die letzten Tage nach. Das Treffen mit der Bruderschaft. Die Wachgänge in Adoran. Die Messe zur Ehrung der gefallenen Soldaten. Der nervige kleine Zwerg, der ja unbedingt so laut rumpoltern musste. Das viele Trainieren mit dem Schwert und das lesen unzähliger Bücher im dunklen Kerzenschein.
Es war alles sehr anstrengend, ein ziemlicher Kontrast zum liderlichen Leben, das er vorher geführt hatte. Aber eigentlich konnte er sich nicht beschweren. Alles lief ganz gut soweit. Nur wenn er an diese Vogtin dachte... "Euer Hochgeboren"... wusste er nicht, ob er bei dem Gedanken an sie traurig lachen, oder mit den Zähnen knirschen sollte. Am letzten Tage war sie ihm gleich Zwei mal begegnet. Als ob ihm das eine mal nicht gereicht hätte! Alles war so schön ruhig verlaufen auf der Messe, aber nein... die nette Vogtin musste ja unbedingt einen dummen Streit über das Rüstungsrecht anzetteln. Und das auch noch mit einem Zwerg. Einem Zwerg!
Und selbstverständlich musste der Rekrut das dann für die liebreizende Vogtin regeln. Alleine, ganz alleine.
Während die wundervolle Vogtin, mit ihren Beratern und adligen Freunden zusammen, nur blöde dastanden und gafften. Den armen Rekruten sicher innerlich auslachten.
Eine wundervoll blamable Vorstellung hatte der Rekrut abgegeben, aber immerhin bedankte der Zwerg sich im Anschluß mit ein paar Edelsteinchen bei ihm.
Kurze Zeit später, er hatte sich bereits auf einen gediegenen Jagdausflug mit seinen "Brüdern" gefreut, traf er sie wieder. Sogar jetzt war sie da? Herrje! Wieder dieser komische Blick der jungen Vogtin und dieses hochnäsige getue, als wäre sie ja ach so gütig, erlaucht und allwissend.
Hoffentlich würde er sie die Tage nicht wiedersehen, sonst würde er es sich wohl kaum verkneifen können, ihr ein paar gut gemeinte Ratschläge (oder Flüche) zu entgegnen.