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Berchgard und Augenzeugenberichte

Verfasst: Donnerstag 14. Mai 2009, 23:19
von Khalida
Viel war nicht zu sehen, als die drei, eindeutig als Menekaner zu identifizierenden Personen, den Weg durch Bajard machten. Vorbei an Mauern und Waldstücken, quer durch den noch immer von Staub und Ruß bedeckten Engpass, um dann den Weg hinauf nach Berchgard zu nehmen. Wenige Packtiere hatten sie schon dabei, und vor allem die Mannen der Gefolgschaft von Reensdorf konnten für kurze Zeit das treiben beobachten.
Sie schlugen ein Zelt auf, nahe dem Gebirge. Luden die Packtiere ab und verstauten hier und da etwas im Zelt. Es machte wirklich den Anschein, dass sie vorhatten länger an Ort und Stelle zu verweilen.
Zuletzt lies man noch eine einzelne Wache zurück, während Packtiere und die übrigen zwei Mannen den Weg zurück einschlugen.

Verfasst: Freitag 15. Mai 2009, 08:36
von Cetem Falah
Der Blick in die Sterne war von überall her wunderbar.
Er liebte die Nächte die Sternenklar waren, in denen er hinauf blicken konnte und den Sternen alles mitteilen konnte was ihn bewegte.
Hier war es kälter als auf Menenk’ur und er vermisste die Wüste, wie immer wenn er davon entfernt war, auch wenn er die Oasen mochte. Aber er hatte von Khalida eine Aufgabe bekommen und nahm diese sehr ernst.
Khalida war für ihn immer noch die Sajneen. Sie hatte sich seinen Respekt verdient und er würde ihren Worten immer treu dienen. Noch war er immmer noch nicht offiziell ein Soldat des Emirs, auch wenn er schon einige Schlachten gefochten hatte.
Aber er war sich sicher... eines Tages ...
Er brach den Gedanken ab, und stand wieder auf, nahm die Wanderung wieder auf vor dem Zelt.

Er war unerwartet in diese Aktion geraten, und war doch froh darüber gewesen.
Eigentlich hatte er nur in den Tempel beten wollen, doch traf er dort auf Khalida die mit seiner Cousine sprach. Man weihte ihn in die Pläne mit ein und befahl ihm direkt den Trupp zu begleiten.
Endlich geschah einmal wieder etwas, und natürlich widersprach er ihr nicht und mit Wahid und Khalida begab er sich schließlich auf das Festland.
Bajard war ihr Anlegepunkt, während die Truppen des Emirs sich nun langsam sammelten, auf eine Segnung warten würden.
Von Bajard aus begaben sie sich erst in Richtung Varuna und Cet’em sah sich immer wieder Neugierig um.
Auf Geheiß Khalidas ritt er vor, erkundete den Pass gen Adoran. Er wusste nicht wie weit die wohl neue Hauptstadt der Grafschaft, von hier aus war, nur etwa in welcher Richtung es lag. Weit jedenfalls war es nicht mehr.
Man wäre ganz schnell dort.

Erleichtert stellte er fest das der Pass frei war. Die Feuer waren erloschen und man würde ohne Probleme durchgelangen.
So ritt er mit dieser Meldung zurück zu Khalida, die ebenso erleichtert reagierte. Der Weg für sie war frei.
Den Pass ließen sie hinter sich, wendeten sich dann gen Berchgard, auch dem Sumpf wurde ein Blick geschenkt, bevor man begann sich einen Lagerplatz zu suchen.
Es dauerte einige Zeit bevor sie sich für einen Platz am Felsen entschieden.
Der Fels in ihrem Rücken würde ihnen Sicherheit bieten. Gegen Wind, und etwaige Angriffe.
Wahid lud die Packpferde ab und gemeinsam begannen sie das große Zelt auf zu bauen.
Dann schlug man noch einige Bäume aus dem nahem Wald und legte sie als Sitzmöglichkeit an eine vorbereitete Feuerstelle.
Bald war der Platz vorbereitet.
Natürlich fehlten noch einige Dinge besonders die Absperrung aber jene würde man Bauen wenn noch einige Soldaten gefolgt waren.
Khalida und Wahid ritten zurück um Bericht zu erstatten und alles vor zu bereiten. Während er als Wache zurück blieb.
Wie gut das er die Gemeinsprache hier nicht sprach. So konnte er auf die Fragen die er so und so nicht verstand nur mit Gegenfragen antworten die SIE ob seiner Sprache nicht verstehen würden.
Grinsend ob dieses Umstandes nahm er seine Wache wieder auf.
Die Nacht würde bald vorbei sein und er wartete darauf was dann kommen würde.

Verfasst: Freitag 15. Mai 2009, 16:47
von Kemail Hamza Razin
Noch an jenem Tag in Menek'Ur verweilend und die letzten Vorbereitungen treffend, sah man Kemail den ganzen Tag durch Menek'Ur huschen. Irgendwann ließ er sich auch einen Boten herholen, ihm einige Münzen in die Hand drückend meinte Kemail zu ihm, er solle doch die Tiefländer aufsuche und ihnen ausrichten, das die Menekaner es sich grade vor Berchgard gemütlich machen und sie seien herzlichst auf ein Glässchen Tee eingeladen.