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Ein Tag? nein DER Tag!!!
Verfasst: Donnerstag 7. Mai 2009, 10:49
von Thelor von Reensdorf
Anetta schritt in die Kirche, Ein Weißes Kleid , nein für ihn war nicht das Kleid weiß, die Frau erstrahlte Komplett.
Einem Überirdischem , göttlichem wesen gleich kam sie ihm vor und er wusste das endlich der ersehnte Moment gekommen ist.
Lang war ihr weg und doch hätte er normal noch länger gedauert.
Stressig waren die Tage vor der Hochzeit.
Kleidung, Essen, Saal und gerade jener gestaltete sich schwerer als vermutet, Dekoration, ……..
Ein Rafael am Vorabend, mit dem er bei Wasser den Junggesellenabschied verbrachte.
Und nun standen sie vor dem letzten schritt, er der Ritter und sie die Muse.
Voll nennt man wahrlich einen anderen zustand der Kirche, aber es waren nur wenige Gäste geladen und so führte Yarin durch eine trotz leerlicher Kirche nicht ganz so Ruhigen Zeremonie.
Zumindest lockerte es ein wenig als er mitbekam das mal wieder die Zwei Gräflichen Herrschaften nur miteinander zu tun hatten als mit der Zeremonie.
Wohl wieder irgend eine Befummlungsakt, doch irgendwie ging jener anscheinend ausnahmsweise nicht von Rafael aus, aber auch jener Akt wurde dann mit einem Wort des Diakons beendet.
So führte Yarin anschließend durch eine Ruhige Zeremonie und je weiter er fortschritt umso zittriger wurde er und dann kam der Moment in dem er vor Anetta auf das Knie sank und ihr sein Liebesbekenntnis offen Preisgeben durfte und der Bund durch Ringe und für ihn den Schönsten Kuss seines Lebens besiegelt wurde.
Und nachdem man die Zeremonie beendet hatte brach man auf gen Anwesen.
Natürlich und wie sollte es auch anders sein, nicht ohne Störungsaspekt, jedoch kümmerten sich da seine Hoheit und der Sire darum so das Thelor und Anetta das Anwesen erreichten und mit den nach und nach kommenden Gästen noch einen Angenehmen Abend verbrachten, so düster die Tage sonst auch wahren, es war ein Abend der alle Gedanken an Unheil für jenen Abend aussperrten.
Und so verabschiedete ein Geschafte, erschöpfter aber Überglücklicher Ritter zur Späten oder fast schon Frühen Stunde seine letzten Gäste.
Verfasst: Donnerstag 7. Mai 2009, 11:58
von Valentina von Sternwall
Pünktlich, wie es ihre Art war, stand sie an der Tür der Braut um sie zeitig zur Kirche zu führen, wie es ihr als Trauzeugin zukam.
Als Anetta van Wellenberg, die zukünftige Frau Reensdorf öffnete, war schnell gewiss, was Valentina bisher nur geahnt hatte.
Der Braut stand die Angst ins Gesicht geschrieben. Die Angst er.. ihr Bräutigam.. könne nicht kommen... aber auch die Angst vor der bevorstehenden Hochzeitsnacht, die schon viele junge Maiden vor Schreck erbleichenm ließ.
Valentina tat ihr Bestes um die Braut zu beruhigen. So erwähnte sie beiläufig das der junge Ritter schon wissen würde welchen Zorn er auf sich ziehen würde, sollte er es wagen diesen heutigen Schritt nicht zu gehen. Zumal er ein wirklicher Narr sein müsste eine solch bezauberne Braut zu verschmähen.
Auf dem Weg zur Kirche vergewisserte sie sich ihres kleinen Geschenkbeutels, der den beiden zur Hochzeitsnacht die nötige Lockerheit bescheren sollte... HACH.. diese Verbidnung würde wunderbare Nachkommen hervor bringen.. dessen war sie sich gewiss.
In der Kirche angekommen, trat sie vor um neben Anetta die Position zu beziehen... mit einem Raunen stellte sie die Frage nach dem Ring gen Sir Thelor, der nur gen Sir Rafael nickte..
Fragenden Blickes gen Rafael zischte er ihr zu: Der Ring... Wo ist der Ring?? hmm. Ihr habt nicht zufällig einen Ring als Ersatz?
Erst bleich, dann rot werdend schäumte sie innerlich! WIE konnte dieser MANN an einem solchen TAG einen RING verschusseln. Das konnte sie der Braut nicht antun!.
Beherzt griff die Hand geschickt in Rafaels Tasche und spürte unter unzähligen undefinierbaren Kleinigkeiten nach einem kühlen, glatten ringförmigen Gegenstand. MUSSTE diese Tasche auch so tief sein!! Wohl bemerkend das das Verhalten durch die anderen Gäste nicht unbemerkt blieb spürte sie einen vermeintlichen Gegenstand... ging ein wenig in die Knie um an das gewünschte Gut zu gelangen... und HATTE IHN!
Woraufhin Sir Rafael sich mit einem unschicklichen Spruch... zumindest konnte man ihn als solchen werten, der sie bis unter die Haarwurzeln erröten lies, wissen ließ, dass er diese Ihre Suche durchaus genossen habe.
Was tat man nicht alles um arrangierte Hochzeiten zu ende zu bringen!
Die anschließende Zeremonie war feierlich und schön. Das Brautpaar bezaubernd. Anettas Liebesgeständnis rührte sie fast zu Tränen.
Im Anschluss bei der Feierlichkeit, wirkte sie einem gegenüber doch recht distanziert!
Man musste nicht noch Öl auf das flackernde Flämmchen der restlichen neugierigen Augen gießen.
Eine nervöse Braut...
Verfasst: Donnerstag 7. Mai 2009, 12:04
von Anetta von Reensdorf
Unruhig war sie am morgen schon aufgestanden.
Das Haus war so leer. Sie hatte aus absicht auf jegliche Ankleidefrau oder Diener verzichtet. Es hätte sie alles nur noch nervöser gemacht als sie sowieso schon war.
Was wenn Thelor nicht zum Altar kam, was wenn die Gräfin oder der Graf durch irgendetwas aufgehalten werden würde. Was wenn kein Priester an der Kirche auftauchte.
Es konnte in ihrem Kopf alles nur ein Weg voller Unglücke werden.
So war sie gerade mal in der Lage sich am morgen zu waschen und ihre Haare aufzudrehen.
Eigentlich war es nicht nötig ihre Locken noch prachtvoller sich locken zu lassen. Aber es beruhigte ungemein ihre Finger, als sie nach und nach die Holzwickler in ihre Haare drehte.
Im Spiegel sah sie dabei eine ihr fremden Frau. So blasse Wangen, so kleine Augen die von zu wenig schlaf zeugten.
Das Hochzeitskleid war auf die Puppe gezogen worden und auch die leicht cremefarbene Nachtwäsche war bereit gelegt.
Und ein vermalledeites blaues Strumpfband lag auf ihrem Bett wie ein Daemon der nur darauf wartete sie anzuspringen.
Die Stunden schlichten dahin und ihr KOpf hatte so viel Zeit sich alles Übel auszudenken, dass sie irgendwann einfach nurnoch apatisch am Schminktisch saß und ihre Locken mit dem Zinkenkamm bändigte.
Sie hatte immernoch ihre Hauskleidung an und kein Schmuck oder prunk war an ihr zu sehen.
Es klopfte...
Oh bei Temora wer klopfte, war es ein Bote der ihr überbrachte, dass die Hochzeit abgebrochen wird?
Oder jemand von der Kirche der berichtete, dass kein Priester zeit hatte?
Es war Valentina... ein Aufatmen, ihre Trauzeugin war da.
Unter den Aufmunternden Worte der Gräfin die einen Hauch von gebieterischen Befehlen hatte, kleidete sie sich rasch an, ihre Finger taten die Griffe von ganz alleine und auch der weiße Puder tat seine Hilfe, die Braut erstrahlen zu lassen.
UNd auch der Moment wo ihr die Luft weg blieb als die Gräfin das Hochzeitskleid so zusammenschnürrte, dass man glauben wollte die junge Braut würde sicher bald an Luftmangel in Ohnmacht fallen, war nicht so schlimm.
Zusammen schritten sie zur Kirche, alle waren dort... auch Thelor.
Die Zeremonie war wunderbar, die Worte des Priesters. Die Liebesbekundung von Thelor und ihre Eigene, die wohl keinen Hochzeitsgast daran zweiflen lies, dass jene beiden sich lieben. War ein Moment denn sie für die Ewigkeit festhalten wollte.
Die zahlreichen Geschenke...
teilweise etwas anstößig und teilweise einfach nur traumhaft.
Das man den Brautleuten nicht noch die erste Kleinkindstrampler geschenkt hatte war wohl alles.
Der Höhepunkt der Geschenke war jedoch das der Llathobars.
Eine romantische Nacht in der Burg jener Familie, ein wunderbares Geschenk für die zwei geplagten Brautleute. Man wusste wohl wieviel Last auf den Schultern des Ritters lag.
Erst spät in der Nacht verabschiedete sich erst die Braut und lies ihren frischen Ehemann alleine mit den Gästen.
Sie hatte etwas besonderes noch vor, sie wollte das Schlafzimmer für den Abschluss jenes Abends vorbereiten.
Die zwei schicken Champaniagläser waren aufgestellt, Kerzen angezündet und eine Schere für die Schnürrung lag bereit.
Aber soweit sollte es nicht kommen, denn wenn Thelor irgendwann in der späten Nacht hinauf kommt. Sind die Kerzen schon etwas heruntergebrannt und eine leise atmende Braut lag schlafend auf dem Bett.
Verfasst: Donnerstag 7. Mai 2009, 15:16
von Rafael von Arganta
Eine wahrhaft schöne Braut gab Anetta ab.
Anerkennend nickte Rafael , Thelor zu und trat dann als Trauzeuge neben Valentina, ihr einen mehr als verstohlenen Blick widmend.
Ihre Nähe verwirrte ihn zunehmend und er schalt sich fast dafür. Mit nachdenklicher Miene musterte er Thelor und Anetta. Sie gaben wirklich ein schönes Paar ab, und er freute sich mit dem Ritter über jenen Schritt in seinem Leben.
Gerade in den jetzigen Zeiten, wo man den Drachen jederzeit erwartete, war dieses ein Lichtblick, Zeichen dafür das noch Gutes geschah und das Leben weiterging.
Ein kurzes Schmunzeln überzog seine Lippen als er gen Valentina blickte und Schalk trat in seinen blick als er sich zu ihr neigte und wisperte.
„Der Ring, wo ist der Ring?“
Kurz klopfte er die Brusttasche ab und wisperte weiter ein „ich hab keine Ahnung wo er ist," wohlweißlich das er sehr genau den Ort des Ringes kannte.
Ihre Verwirrung der Kurze Zorn der in den Augen der Gräfin aufflammte war ihm Lohn genug und er hatte Mühe nicht sein Amüsiertheit zu sehr zu zeigen, schon gar nicht als Erlaucht selber sich daran machte den Ring zu suchen.
Eine anschließende Bemerkung nach dem Fund, über ihr Tun ließ sie ihre Hacke gezielt schmerzhaft auf seinen Fuß platzieren und er hatte Mühe an sich zu halten und betont ruhig stehen zu bleiben, dennoch mochte sie sein sehr wohl schalkhaften Blick aufgefangen haben, was sie ihn erneut anfunkeln ließ.
Rafael liebte diesen Blick fürwahr. Wie ihre Augen dabei Leidenschaftlich aufflammten.
Vielleicht würde er heute Abend den verruchten zweiten Tanz mit ihr üben das man wusste das er Interesse hegte.
Abgelenkt von der nun begonnenen Zeremonie blickte er wieder nach vorne, lauschte den gut gewählten Worten des Priesters.
Yarin... einstmals Magier und Mitglied des Adels nun Priester des lichten Pantheons.
Wie schnell konnte sich ein Leben verändern.
Nein, wie schnell konnte sich ein Mensch verändern.
Die Zeiten waren es die einen veränderten.
Yarins Worte über die Liebe das Glück das Zusammensein trafen ihn tief, und ließen ihn erneut über sein eigenes Dasein befinden.
Er wollte nie wieder heiraten und doch ...
Eine schöne Braut, ein schöner Bräutigam... lenkte er sich mit diesem Gedanken ab, das bohrende Gefühl in sich einfach verdrängend.
Und eine noch schönere Zeremonie.
Als sie endete wartete Rafael bis alle gratuliert hatten um als letztes sein Geschenk zu überreichen.
Dann nach einem kurzen Vorfall reisten sie gen der Residenz des Sirs, wo sie gemeinsam speisten.
Der Raum die Tafel waren geschickt hergerichtet. Zwar waren wohl zu viele Plätze eingedeckt aber das war kaum auffallend, zu nett geriet die Konversation, doch erneut reute es ihn das er auf die Etikette bedacht mit Valentina umgehen musste, umso mehr sah er freudig dem Tanz entgegen, zudem er sie fordern würde.
Leider jedoch schritt die Zeit viel zu schnell voran und noch ehe der Tanz begann zog sich die Gräfin zurück.
Der Abend selber verlief noch sehr angenehm und am Ende kam es doch noch zum Tanz zu dem er dann Constance von Dragenfurt aufforderte, danach hätte er Mariella gefordert, doch zu schnell war der Abend zu Ende.
Man wünschte Thelor noch einen schönen Abend bevor man ging und Rafael geleitete Mariella heim nach Adoran.
Er selber schlich sich in das ihm zugewiesene Gästezimmer, im Hause von Sternwall und legte sich so wie er war auf das Bett.
Ein neuer schöner Anfang für Thelor, und er wünschte ihm und seiner Braut alles nur erdenklich Gute.
Verfasst: Freitag 8. Mai 2009, 11:37
von Thelor von Reensdorf
Ein Neues Gefühl,…….
aber ein gutes Gefühl war es beim Aufwachen jemanden neben sich zu sehen .
Ihren warmen Atem auf seinem Arm zu Spüren.
Ihr Goldblondes Haar als lockige Mähne vor sich , in welcher Mähne er nochmals für eine weile sein Gesicht vergrub.
Die Paar Tage die sie nun hatten Genoss er sehr, die Spaziergänge, die Gespräche, die Orte an denen sie gemeinsam waren, einfach alles Hauptsache sie war in seiner nähe.
Doch wie lange würden sie solche Tage noch haben, tage der Unbeschwertheit.
Der Drache war immerhin Gewissheit und auch das er kommen würde und nach ihm trachtete.
Doch diese Gedanken wischte er wieder beiseite und blickte erneut zu jenem Blonden Himmelswesen in seinem Arm.
Die Zeit wird kommen, dass er sich darüber ernste Gedanken machen sollte, doch vorerst wünschte er sich noch ein wenig Zeit, welche ihm so gut tat.
Noch einmal blickte er zu Anetta und vorsichtig befreite er seinen Arm unter ihr und stand auf um kurze Zeit später mit einem Frühstückstablett erneut am Bet zu erscheinen und seine Anetta mit einem Kuss und frischen Aromen vom Brot und aufstrich zu Wecken.
Verfasst: Mittwoch 13. Mai 2009, 22:59
von Thelor von Reensdorf
Tage des Glücks und Unerwarteter Besuch.
Je mehr Zeit er in diesen Tagen hatte um so mehr genoss er die Ruhe, die Zweisamkeit mit Anetta und jeden Moment den er überhaupt in ihrer Nähe verweilte.
Am liebsten hätte er sich wohl gänzlich der Aufgabe der Gräfin hingegeben aber soweit waren sie dann vielleicht doch nicht.
Und doch irgendwas bedrückte ihn, war es die Anwesenheit seiner Mutter?
Jene Frau die er seit dem Tod seines Vaters vor 5 Jahren weder Sah noch groß mit ihr Gesprochen hatte?
War es der Streit den er mit seiner Schwester wegen ihr hatte?
War es der Zwist der Zwischen seiner Frau und seiner Schwester in der Luft lag?
Oder war es all das zusammen?
Er brauchte Luft, eine Aufgabe ……. ja etwas zu tun .
Nur was?
Natürlich die Anfallenden aufgaben die für ihn als Ritter kamen wurden erledigt doch irgendwie reichte dies ihm momentan nicht um sich Luft zu verschaffen.
Doch da viel ihm ein,….. Richtig Anettet baute ihren Keller aus, doch kein Baumeister war in letzter Zeit erreichbar gewesen.
Er hatte durch seinen Stand sicher andere aussichten und so gelang es ihm schließlich , einen aufzutreiben und mitten in der Nacht ging man ans Werk.
Die Handwerker schafften Unmengen an Sand in den Keller.
Mauerten einen Kamin und zimmerten eine Bude für die Schwitzkammer.
Am nächsten Tag gingen die Arbeiten sehr erfreulich weiter voran so das am Abend nun eine Romantische Strandlandschaft im Keller nachgebildet war, mit Kamin, Sauna, Bad mit Wasserfall.
Ja das würde ihr hoffentlich gefallen, auch wenn es seinem Geldbäutel nicht gerade zuträglich war.
Und so erwartete er Anetta am Abend um sie mit verbunden Augen zu seiner Überraschung in den Keller hinab führte
Verfasst: Mittwoch 27. Mai 2009, 12:03
von Anetta von Reensdorf
Nun waren gut acht Wochen seit der Hochzeit vergangen.
Und sie hatte sich an die ständige nächtliche Anwesenheit von Thelor gewöhnt. Dazu kam noch, dass er mit einer imensen Führsorge sich um sie kümmerte.
Er strich ihr die Haare zurück, wenn sie sich übergeben musste und auch in der Nacht stieg er auf um ihr noch etwas zu essen zu holen oder ihr kalte Tücher gegen die Hitze zu holen, die sie seit Tagen Nacht für Nacht heimsuchte.
Er war so gnädig mit ihr und quälte sie nicht mit ständiger Einsamkeit wie andere Männer es pflegten zu tun mit ihren Frauen.
Aber dennoch war sie irgendwie innerlich unruhig. Immer wenn er ausritt beschlich sie so ein schlechtes Gefühl. Würde er Wiederkehren?
Würde er aus dem Krieg und dem Kampf wieder heim kehren an ihre Seite?
Würde ihm auch nichts geschehen?
Sie würde es nicht ertragen können ihn zu verlieren, denn sie wusste weder Thelors Familie noch seine Gefolgschaft würden sie vollends als Erbin anrechnen und wahrscheinlich auch nicht sein eigenen Fleisch und Blut.
Verfasst: Donnerstag 28. Mai 2009, 21:41
von Thelor von Reensdorf
So allmählich holte Thelor der Alltag wieder ein.
Die Ruhigen Tage nahmen ein Ende, Krieg und Kampf beherrschte nun seine Gedanken und so gerne er oftmals daheim geblieben wäre, so Riefen ihn nun doch seine Pflichten immer wieder von dort fort.
Unruhig Lag er im Bett, immer wieder auch die Bilder der Schlacht noch vor Augen.
Schweiß gebadet wachte er auf, hektisch flog der Blick durch den Raum ehe er sich Bewusst war wo er sich befand.
Mit einem Sanften Lächeln blickte er dann zu Anetta hinab und legte sich wieder zu ihr, die hand um sie sanft auf den vermeidlich Glück bringenden Bauch.
Doch Lange fand er nicht Ruhe und so trieb es ihn schon vor dem Sonnenaufgang wieder nach Adoran um erst nach einem Langen harten Tag gen Abend sie wieder in seine Arme zu schließen.
Verfasst: Sonntag 31. Mai 2009, 19:52
von Thelor von Reensdorf
Den Tag über war er nun in Berchgard anzutreffen und kaum hatte er Zeit sich Zwischendurch am Anwesen oder in Adoran sehen zu lasse.
Meistens kam er erst Spät ind er Nacht nach Hause und orgends war er früh wieder auf.
Auch wenn er sich so wünschte die nun foglenden Eigenarten seiner Frau mitzuerleben, ihren Veränderten Geschmacksinn zu ertragen oder ihr immer mal wieder den Eimer zu Reichen, sie war Tagsüber doch auf sich selber Gestellt bis er des Nächtens sich zu ihr Gesellte.
Eigentlich konnte man das kaum als schlafen bezeichnen was er tat, denn oftmals lag er mit offenen Augen im Bett, oder blickte sie an ihr sanft durch Haar streichend, aber wenn er doch mal schlief war dies kaum Angenehm für sie denn er Träumte nicht gut in jenen Tagen und so war seine Aktivität im Schlaf recht groß.
Und so sehr er Kämpfer war durch und durch, so gab es nun kaum etwas wonach er sich mehr sehnte als einige Ruhige Tage und Frieden, aber er wusste auch das dieser weg Steinig war, Hart war, aber zu ihren Füßen lag, wenn sie alle jenen Weg gehen wollten.
Und das jenes Kapittel mit dem Schwert und Blut geschrieben werden musste.
Verfasst: Sonntag 7. Juni 2009, 16:23
von Anetta von Reensdorf
Wütend schmiss sie den Unterrock in die Ecke. Der zugehörige Knopf war irgendwo unter den Schränken verschwunden. Es war ein reines Drama ihre seidenen Unterröcke wollten allesamt nicht mehr passen.
Ihr aller liebstes Kleid ging nicht mehr zu und sie fühlte sich generell wie eine Gans die gemästet wurde.
Sie aß nur etwas mehr als gewöhnlich und das auch nur, weil sie Thelor zu dem meisten Zwang.
Er war der Meinung, dass dem ungeborenem Kind etwas mehr essen zustehen würde. Immerhin waren sie nun zwei, also müsste sie auch das doppelte Essen.
Natürlich hatten sie mehr Hunger als sonst, aber doch nicht soooo viel wie Thelor meinte.
Und nun hatte sie den Salat, nichts mehr wollte so richtig passen wie es sollte. Bei jedem Kleid sah man jenen verdammten kleinen Bauch, der sich abzeichnete auf dem Kleid.
Thelor fand das natürlich sehr niedlich, sie selbst fand es grauenhaft. Wieso musste man wenn man ein Kind bekommt so dick werden?
Ging das nicht auch ohne sich die Figur zu ruinieren?
Wahrscheinlich nicht, aber die Illusion, dass es schön wäre wenn, die wollte sie sich erhalten.
Alsbald stand einmal wieder ein Termin bei Liliana an. Sie war nun laut den Rechnungen im vieren Monat schwanger vielleicht schon etwas mehr oder etwas weniger, so genau konnte das niemand sagen.
Bisher hatten sie jene Schwangerschaft nicht an die große Glocke gehangen.
Im kleinen Kreis wusste man bescheid. Thelor und sie, Liliana und ja... da war wohl der Kreis auch schon beendet.
Man wollte niemanden damit belasten, nun nachdem die Gräfin so knall auf fall aufgebrochen war. Die eigentliche Patentante des ungeborenen Kindes. Und auch Rafael wollte man nun mit seiner neuen Aufgabe die er inne hielt nicht belästigen mit solch lapidaren Dingen wie ein Kind. Zumindest so ihre eigene Meinung.
Eigentlich wollte sie die Freiinen einweihen, damit sie wenigstens noch zwei andere Personen hatte, die sich mit ihr freuen könnten. Aber irgendwie wollte sie auch jene nicht, von den wichtigen Belangen in Adoran ablenken. Immerhin war nach dem Fall von Varuna dort alles geballt.
Thelor war natürlich damit einverstanden, es so klein wie möglich zu halten.
Ihre Sicherheit war das höchste Gut und solange niemand davon wusste oder sehr wenige. Um so weniger könnte sie vielleicht zum Ziel von Angriffen werden.
Sie selbst war zwar nur ein kleines Licht... eine Edle die aus Glück einen Ritter abbekommen hatte und ihm nun Kinder schenkte, die nicht mals jenen Titel erbten sondern im schlimmsten Fall mit dem Vermögen ihrer Mutter dastehen würden und einem Onkel der ihnen wohlgesonnen war. Der Vater könnte ihnen kein Haus und auch keine Ländereien so vererben wie es im Adel üblich war.
Aber sie war angreifbar, eine Frau die sich nicht gut selbst verteidigen konnte war ein leichtes Ziel und damit Thelor einen herben schlag versetzten.
Und irgendwie betrübte dies Anetta sehr. Sie wollte nur das Beste für das ungeborene.
Sie legte den kaputten Unterrock beiseite und wischte sich über die Wangen.
Naja was war schon ein nicht mehr passender Unterrock...