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Komm wir bauen uns ein Schloss

Verfasst: Samstag 25. April 2009, 11:15
von Myra Myrtol
..nur für uns allein. Myra träumte wieder mit offenen Augen als sie über den freien Platz sah und stellte sich vor wie ein Haus wohl aussehen könnte.
Es könnte aus Holz oder Stein sein. Es könnte groß und breit sein und hübsche Pflanzen um sich herum haben.

Aus den Plänen die hier herumlagen wurde sie nicht schlau, sie konnte sich einfach nichts vorstellen daraus.
Also am besten alles den Männern überlassen.

Der Traum von einem Haus hielt schon lange in den Köpfen der Familie an und früh setzte sich der Herr des Hauses an die Pläne um alle Wünsche aufzuzeichnen.
Es war ein großes Stück arbeit was vor ihnen lag, aber mit diesem großen Wunsch im Herzen war es ein leichtes Stück das perfekte Haus für die Familie zu bauen. Denn das kleine Haus in Bajard würde nicht mehr lange für alle drei Familienmitglieder ausreichen.

Vivien, Andreas und Myra träumten sodann von ihrem Schloss, einem perfekten Haus aus ihren Träumen.

Verfasst: Samstag 25. April 2009, 16:05
von Andreas Myrtol
Es war eine langwierige Besprechung um die Form des gewünschten Hauses. Jenes sollte groß genug sein, damit sich alle darin wohl fühlten. Und es war dringend nötig, ehe er sich den Architekten zuwandte, was seine Frau für Wünsche und Vorstellungen hatte.

Er schmunzelte über den Wunsch eines großen Baderaums, und besprach bis auf kleinste Detail genau, wie das Haus stehen sollte. Nach einem vollen Monat Besprechung, unzähligen Zeichnungen, hatte der Hausherr selbst ein genaues Bild von dem Haus, welches er seiner geliebten Familie bieten wollte. Mit den fertigen Plänen in seiner Hand, nach einem unglaublichen Kampf für den Bürgerbrief und das Wissen wie viel von den Rohstoffen benötigt werden, war es endlich an der Zeit den passenden Ort auszusuchen. Und wie es auch war, wünschte sich die Gemahlin ein Platz mit einem herrlichen Ausblick auf das Meer. Ein Lächeln huschte über die Züge des Knappen, war er sich doch bewusst, was ihre Gedanken waren. So fand er den passenden Ort vor Adoran und begann mit mühevoller Arbeit die schweren und vielen Rohstoffe zu besorgen. Das Holzhacken war ein Akt, der viel Kraft kostete und der Transport der über 7000 Steine von Lameriast nach Bajard, und von Bajard vor Adoran, war ebenso eine Grausamkeit. Der Transport allein dauerte über 2 Wochenläufe, wobei auch gesagt sei, dass er Falco‘s Arbeit betrachten durfte. An dem Platz, wo er den Architekten Pendri für den Bau ihres Hauses beauftragt hatte, stand bereits schon das Gerüst.

Andreas war sich Falco’s Talent bewusst, schätzte sich glücklich ihn engagieren zu dürfen und ihm eine Kopie der Pläne in die Hände zu drücken, mit dem Gewissen, dass Pendri ihn nicht enttäuschen würde.

Verfasst: Montag 27. April 2009, 09:48
von Falco Pendri
Falco wurde über ein Schreiben von Andreas zum Bau ihres Hauses beauftragt. Er verspürte nicht nur Freundchaft, als sie ihm den Bau übergeben haben, sondern auch Dankbarkeit, dass er so an ihrem Leben teilnehmen konnte und ihnen einen Gefallen tun konnte.

Falco machte sich dann, einige Tage nachdem das Schreiben ihn erreicht hatte, auf den Weg nach Bajard, um sich die Pläne des Hauses abzuholen und letzte Fragen mit Myra und Andreas zu besprechen. Als er dann in Bajard ankam, staunte Falco nicht schlecht, als mehrere Heiler neben Myra und der Verwundete Kanubio am Tisch saß und zu erahnen war, das Andreas wohl im Krankenbett vor sich hin redete. Falco wartete solange, bis die Aufregung im Raum sich gelegt hatte, ehe er sich die Baupläne aneignen konnte und die letzten Fragen geklärt waren. Als er sich dann, erneut dankend für den Auftrag gezeigt hatte und sich verabschiedet hatte auf den Weg zum Kontor um alles wichtige vorzubereiten.

Der nächste Tag brach für Falco schon sehr früh an, er hatte sich in den Kopf gesetzt am heutigen Tage die Gerüste und das Fundament des Hauses aufzubauen. Die Gerüste waren binnen weniger Stunden zusammengebaut und aufgestellt worden, zum Bau verwendete Steine wurden ebenfalls herangeschafft. Falco war bis zum jetzigen Moment sehr zufrieden und klärte die weitere Vorgehensweise mit den an der Baustelle helfenden Handwerkern ab. Er erklärte ihnen, dass das Fundament am heutigen Tage fertig gestellt werden sollte und sie dann Feierabend machen konnten. Die Handwerker ließen sich dieses nicht zweimal sagen und begannen, nachdem Falco ihnen noch letztenendes das Fundament erläutert hatte, mit der Arbeit am Fundament. Falco, der nun zufrieden zu ihnen blickte, wandte sich dann ab um an seine Arbeit zu gehen, dabei folgende Worte denkend: "Andreas und Myra wird das neue Haus sehr gefallen. Ich hoffe, ihnen geht es gut und wir bekommen das Haus schnellstmöglich aufgebaut...wenn nicht, dann kümmere ich mich darum höchstpersönlich. Sie werden mit der Arbeit dann zufrieden sein!" Falco lächelte kurz, als er noch einmal zur Baustelle zurückblickte und war sich sicher, dass Myra und Andreas sich freuen würden.

Verfasst: Donnerstag 30. April 2009, 16:34
von Myra Myrtol
Zum Ende hin ließ Myra es sein das Haus zu verlassen, auch setzte bei ihr eine Art Schwangerschaftsdepression ein, da sie kaum noch in der Lage war längere Strecken zurückzulegen und natürlich war auch die Attraktivität ein großer Punkt in der Hinsicht.

Doch auch ohne Sie ging der Bau des Hauses weiter, da sie auch nicht mehr weiterverfolgen wollte was geschah, machte sie sich nützlich indem sie Eintopf kochte für die Handwerker und diesen über einen Boten zur Baustelle schickte.

Der leere Kochtopf der dann am Abend wiedergebracht wurde erzählte das der Eintopf wohl nicht so schlecht geschmeckt haben muss.
Das wurde zu einem geregelten Ablauf, doch wusste sie das Falco sich beeilen wollte. Schnell sollte der Bau gehen und als sie vernahm das das Fundament am ersten Tag schon stand, war sie überaus erleichtert und glücklich.

Wenn es so weiterging waren sie noch schneller fertig, aber das kam Myra nur recht, sie war schließlich hochschwanger(zu diesem Zeitpunkt).

Eins war jedenfalls sicher, sie freute sich sehr auf den Umzug- vom Trubel in die Idylle.

Verfasst: Donnerstag 30. April 2009, 19:59
von Falco Pendri
Noch am gleichen Abend, als Falco mit den Handwerkern das Fundament gelegt hatte, verbrachte er die Zeit damit die nächsten Bauphasen zu planen. Er kam erst spät in der Nacht ins Bett, doch hatte er schon die nächsten beiden Schritte vollends durchgeplant und konnte guten Gewissens zu Bette gehen.

Am nächsten Tag, es war wohl zu der zweiten Woche des Monatslaufes Wechselwind, kehrte er früh zur Baustelle zurück, wo schon einige Handwerker anwesend waren. Schon einen halben Stundenlauf später waren alle am Bau beteiligten Leute anwesend und Falco erklärte ihnen die nächsten Schritte. Der Plan war, die Eckpfeiler einer Jeden Hausmauer und inneren Raumverteilung aufzustellen und fest im Boden zu verankern, als auch mit dem Mauern des Hauses und der inneren Raumverteilung zu verbringen.

Bis zu den Mittagsstunden waren schon alle Stützpfeiler im Boden verankert und die Wände wurden langsam aber stabil aufgezogen und mit einer fest klebenden Lehmmasse verfestigt. Die Arbeiten liefen auf Hochtouren bis zu dem Zeitpunkt, als Myras Eintopf wieder den Weg zur Baustelle gefunden hatte. Die Arbeiter vielen mit großer Interesse und wahrscheinlich noch größerem Hunger über den Eintopf her, sodass Falco nur noch eine restliche Portion, wohl ziemlich verfrustet, aus dem Topf kratzte.

Nach einem halben Stundenlauf des Essens, begannen wieder die Arbeiten an den Mauern bis hin zum Feierabend der Handwerker. Die Mauern an der West- und Südseite, wo der Eingang entstehen sollte, waren komplett aufgeschichtet. Auch waren schon einige Innenwände fertig aufgeschichtet und mit Lehm verfestigt worden. Die Baustelle glich einer durch den Krieg zerstörten Hausruine, doch war es nicht das Ende, sondern ein Anfang eines neuen Hauses. An der Ost- und der Nordseite waren di Mauern schon anfänglich geschichtet worden, welche am nächsten Tag wohl weiter aufgezogen werden sollen.

Falco war erneut der Letzte auf der Baustelle und beobachtete das im Bau befindliche Haus. Er war sehr mit der Arbeit von ihm und den Handwerkern zufrieden. Sie hatten mehr geschafft, als er dachte, nun war er glücklich und freute sich auf den nächsten Tag, wohl wissend, dass er sein Versprechen einhalten würde.

Verfasst: Freitag 1. Mai 2009, 16:07
von Falco Pendri
Die darauffolgenden Tage, war das Haus auch weiterhin errichtet worden. Schon am nächsten Tag konnten alle Mauern des Erdgeschosses zu Ende hochgezogen werden. Auch war es ihnen schon gelungen den Boden des 1. Stocks des neuen Hauses zu verlegen, die Arbeiten gingen gut voran und die Handwerker erfreuten sich Myras Eintopf, welcher immer großen Anklang bei den Handwerkern fand.

Schon einen Tag später wurden die Mauern der nächsten Etage gebaut. Falcos Planungen und das Durchführen dieser, durch die Handwerker war die meiste Zeit reibungslos und zog sich in nur wenigen Stunden einer Vielzahl von weiteren fertigen Wändenteilen, welche in den späten Nachtstunden dann eine vollends errichtete 1. Etage des neuen Hauses nach sich zog.

Die Nacht war für Falco unruhig, irgendetwas beschäftigte ihn, obwohl er frohen Mutes war, dass das Haus rechtzeitig vor der Geburt des Kindes fertig wurde, oder nicht? Falco entschloss sich dazu, am nächsten Tag das Dach komplett zu vollenden und das Haus als fertig zu betrachten, sodass sie am übernächsten Tage nur noch die Gerüste und Materialien weg bringen, und einen Zaun aufstellen mussten. Mit den Gedanken schlief Falco dann letztenendes ein und erwachte am morgigen Tage etwas später. Er machte sich erneut fertig, zog sich seine Kleider an, Frühstückte ordentlich und ritt dann wieder zur Baustelle.

Dort angekommen waren die Handwerker schon fleißig an der Arbeit und hatten binnen weniger Stunden schon die Dachbalken an der Decke und den Wänden des ersten Geschosses befestigt. Sodass sie schon das Richtfest abhalten konnten. Falco war stolz auf die Leistung der Handwerker und schlug dann ihnen zu ehren die Flasche Wein am Dach entzwei. Nach einer kurzen Pause des Essens, denn Myra hatte ihnen wieder einen Eintopf zukommen lassen, machten sich alle wieder an die Arbeit. Die eine Hälfte der Handwerker, zu denen Falco gehörte, deckten das Dach mit Ziegeln, sodass es schon am Abend fertig gedeckt war. Die andere Gruppe der Handwerker fertigte Zäune, die sie dann am Eingang aufstellten und schafften dann den Bauschutt und sämtlichen anderen Unrat und Werkzeuge beiseite, sodass das vollendete Haus am Ende des Tages, bei Sonnenuntergang wunderschön an der Küste Gerimors stand, bereit seine neuen Herren zu berherbergen.

Falco war stolz und schrieb Andreas und Myra ein Schreiben, dass ihr Haus vollendet war, doch sollte er ihnen diesen nicht all zu schnell übergeben, oder gar zustellen lassen. Denn wie sollte ihn ein Bote erreichen, im Kerker der Burg Eisenwart...