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Wege des Schicksals

Verfasst: Donnerstag 16. April 2009, 08:14
von Andargar Adamas
Wieder erwachte er unruhig, doch diesmal wusste er zumindest weshalb.
Vorsichtig löste er sich aus der Umwarmung seiner geliebte um sich aus dem Schlafgemach zu schleichen nachdem er das nötigste übergestreift hatte.
Mit schon gewohnten Handgriffen nahm er die Flasche Wein, welche in kaltem Wasser gekühlt war, öffnete sein Hemd und hielt die Flasche gegen die Narbe an seiner Brust die erneut brennte wie Feuer.

Er war wieder da, der Drache, dieses Biest das ihm damals jenes Mal zufügte das seinen ganzen Körper zeichnete wie ein unauslöschlichen Fluch.
Der kalte Wind streifte durch sein Haar wärend er an dem geöffneten Fenster stand. Welch merkwürdiger deut der Herrin in diesen Tagen. Er schloss die Augen und lies das Vergangene vor seinem Geistigen Auge revü passieren.
Der Abend, an jenem er das Kloster erreichte und das Biest im Kampf mit einigen der Klosterwachen und Streitern der Allianz war.
Blind und übereifrig hatte er sich am Kampf beteligt, bei dem Versuch einen am Boden liegenden zu schützen geriet er damals in die Fänge dieses Drachen und überlebte, wohl nur weil die Herrin selbst ihre schützende Hand über ihn hielt.

Er war also wieder da, doch vieles hatte sich seit damals geändert. Er war kein einzelner mehr. Die Bruderschaft war gegründet worden und viele Brüder und Schwestern standen ihm zur Seite. Lange Zeit hatte er nichts aus dem gemacht was die Zeit ihm in die Hände gelegt hatte.
Dumpf erinnerte er sich an das letzte Gespräch mit Sir Silberhand,..er lächelte dabei als er sich selbst dabei ertappte ihn "Sire" zu nennen war es doch nie in seiner Art seinen Bruder so zu nennen.
Er schreckte aus seinen Gedanken auf als ein wohliges Gähnen aus dem Schlafgemach drang. Er würde wohl seine unruhigen Gedanken auf später verschieben müssen bis sie das Haus verlassen hatte.

Einige Stunden später fand er wieder Zeit sich seinen Plänen zu widmen.
Was er brauchte waren zunächst Informationen welche er noch am besten heute einhohlte um sie anschliessend mit Nevyn zu besprechen und ihn dafür für den regulären Dienst freistellen zu lassen.
Es wüde dabei zwar wieder das Thema seiner unabgeschlossenen Knappschaft zu sprache gekommen doch darum würde er so oder so nicht herum kommen.
Die Herrin selbst nur wusste was das Ende dieses Tages für ihn bereithalten würde.