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--->Frostbrandschwinge<--- der Wyrm in Rahal

Verfasst: Donnerstag 16. April 2009, 00:59
von Malachai Schwarzmourne
Wieder blickte Malachai auf seine Hand, ein leichtes Seufzen entglitt ihm.
Blau vermischt mit roten Striemen, kränklich, schwach. Sein ganzer Körper war damit übersät.
Der Schmerz pochte wie der Tod an der Tür, ein inneres, ihn zerfressendes Brennen, während seine Haut wie gefroren war.
Die Magie eines Wyrmes war mächtig und kaum ein Heiler würde vermögen, dagegen ankämpfen zu wollen.
Er blickte zur Seite, zu der ruhenden Frau in seinen Armen. Sie sollte Sorglos sein, er belächelte alles, versuchte das zittern seines Körpers zu unterdrücken, die Schwäche in seiner Stimme zu verheimlichen.
Ja, er lebte noch, nach all den Geschehnissen, doch lastete ein Fluch auf ihn, ein Fluch gegen den er ankämpfen würde, die ganze Nacht lang. Er würde ihn nicht unterliegen, er könne nicht glauben, dass der Wyrm ihn töten wolle. Nein, nach allem, was er von Wyrmen wusste, waren jene geistvollen Geschöpfe edle Wesen, die ihre Macht gerne demonstrieren. Würde er ihn tot sehen wollen, so hätte er ihn sicher vor den Augen seiner Knechtschaft getötet.
Malachai schloss die Augen und ballte seine Hand zu einer Faust. Die Haut fühlte sich an, als würde Sie zerreissen, während sein inneres langsam verbrannte. Er spürte nur einmal solch ungeheuerliche Schmerzen, Schmerzen, die ihn wünschen lassen, er würde sterben, um Frieden zu finden. Ironischerweise war es bei seiner ersten und letzten Begegnung mit einem Wyrm wie diesen und auch jener nutzte den Fluch, den er ehrfürchtig Frostbrandschwinge nannte. Ein Duell, zu alten Zeiten, in den es keinen Gewinner gab.
Und dennoch, in all dem Schmerz, loderte die Flamme des Glückes, winzig klein, aber spürbar, jedesmal wenn er auf die Frau in seine Arme blickte. Er würde nicht sterben wollen, lieber eträge er all die Schmerzen der Welt, als Sie alleine zu lassen und von ihr zu gehen und jene kleine Flamme war doch soviel mächtiger als der Fluch eines haushohen Wyrmes.
Er liess das Geschehene Revue passieren.
Sie wollten nach einen schönen Tag und anschliessenden Besuch von Selina, Arsen, Elira und Sarah einen Ausflug machen, nach Rahal.
Er war lange nicht mehr da, ihm kam schnell in den Sinne warum.
Jedesmal, wenn er durch die Tore trat, bahnte sich eine Katastrophe an, zuletzt die großen Feuer im Hafen, doch dieses Ereignis liess alles andere verblassen.
Sie sahen eine Menschenmenge, die hinaufblickte. Belächelnd schaute er in diese offenen Münder und folgte ihren Blick, als er diesen mächtigen, gigangtischen Wyrm auf den schwarzen Zinnen der Stadtmauern erblickte.
Er sprach, eine Eigenschaft, die nur sehr mächtige Wyrme besass, mit einer donnernden Stimme.
Er zog Sienara mit sich, hinter die Menschenmenge und hielt Sie im Arme. Sie schien fasziniert von dem Wesen und durch die Tatsache, dass der Ritter in der ersten Reihe mit jenen Geschöpfe sprach, liess Sie wohl in den Glauben, dass es nichts zu befürchten gäbe.
Ein Irrglaube. Wyrme sind keine Knechte, sie würden immer das tun, was Sie für richtig empfanden und das Erscheinen eines solchen Wesens verhiess selten gutes.
Malachai verfolgte das Gespräch, er war überrascht, welch Informationen er hier bekam, doch versuchte er sich dessen nichts anmerken zu lassen. Unauffällig zu sein, nicht lauter als nötig zu seiner Geliebten zu sprechen.
Doch auch hier zeigt sich wieder der Scharfsinn eines Wesens, das oft mit einem Tier verwechselt wird. Es erkannte das, was Malachai trug, eine Rüstung aus dem Schuppenpanzern von seinesgleichen.
Welches Wesen wäre nicht gekränkt, würde man jemanden, den es als niederes Gestüt betrachtete, in seiner Haut umherlaufen.
Sein Wort war klar, er wollte der Frevelei ein Ende bereiten und befahl, sich dieser Rüstung zu entkleiden.
Malachai´s Herz blieb stehen. Er versuchte einen Weg daraus zu finden. Er könnte im Schatten entschwinden, doch er würde Sienara nicht alleine lassen. Er könne ebenso wenig seine Klinge ziehen und wieder auf ein Duell bauen, wie vor so vielen Jahren, denn Rahal würde wohl kaum dem beiwohnen und still zusehen. Es war klar, was zu tun war, er musste sich den Willen des Wyrmes beugen, musste ihm gehorchen und began, vorsichtig seine Handschuhe auszuziehen.
Der Ritter sprach, er solle es tun, worauf Malachai nur antwortete, er könne nicht zaubern und wäre dabei.
Oh Tugor, er verstand seinen alten Freund gut, er war ein Repräsentant seines Reiches, stand alleine vor diesem gigantischen Wesen und wollte wie alle anderen, nicht den Zorn auf sich ziehen. Wer weiß, aus welcher unglücklichen Lage er hierher gezogen wurde und gerade, als Malachai´s letzte Worte seine Lippen verliessen, dröhnte die donnernde Stimme des Wyrmes in seinen Kopf, biss sich durch seine Gedanken in sein Nervensystem und liess ihn kurz schwinden.
"Ich kann aber Zaubern."
Gedankenstimmen, etwas, was Malachai mehr als alles andere hasste. Es raubte einen die Kontrolle und die gewaltige Stimme des Drachens, liess seinen Schädel aufbrummen, spüren, als würde er gleich zerplatzen. Doch er versuchte es sich nicht anmerken zu lassen und began, die Bänder der Rüsrung zu lösen. Als er wieder die Augen öffnete, stand eine Frau vor ih mit drohender Stimme und einem Dolche.
Welch Ironie?
Da steht ein haushoher, mächtiger Wyrm, der ihm drohte und Sie stand da mit ihrem Zahnstocher.
Vielleicht war Malachai´s Antwort zu bissig ihr gegenüber, doch diese Schmerzen in seinem Kopf waren nichts dazu, was dann kam.
Der Wyrm breitete seine Schwingen aus und liess sie einmal nach vorne gleiten. Es mag Verständnislosigkeit in den Gesichtern der anderen liegen, ein Gedanke, dass der Wyrm sich nur in eine entspanntere Position bringen würde, doch Malachais inneres began zu brennen, schmerzend zu brennen, während sein äußeres zu gefrieren began, seine Farbe sich änderte, ein Mischspiel aus Kälte und Wärme auf seiner haut sich zeigte und er leicht zusammen sackte.
Sienara hielt ihn grad noch, es began ein Wortgefecht zwischen den Frauen, doch die Gedanken, die Malachai neben all den Schmerz hatte, war, die Situation nicht eskalieren zu lassen und diese Rüstung von seinen Körper zu reissen. Er entfernte Sie, er war in diesem Moment sehr froh, dass er unter der Drachenrüstungshose noch seine Stoffhose trug und nicht völlig entblösst da stand und schmiss Sie vor sich auf den Boden.
Genügsam entglitt dann der Wyrm, Tugor ging nur stumm an ihn vorbei und die Dame mit dem Dolch, dessen Gemüt wohl mit dem Abgang des Wyrmes sich auch beruhigt hatte, stellte sich als die Knapin Scartyz vor.
Er hingegen wartete, er versuchte sich zu beherschen, Sienara das Gefühl von Sicherheit zu geben, das Gefühl davon, dass es vorbei war. Doch sein Schmerz hörte nicht auf, nur schwermütig und von ihr Gestützt, gingen sie an den Wachen, die sich Blicke austauschten, vorbei ins Freie zu der Kutsche.
Ja, der Schmerz raubte ihn die ganze Nacht den Schlaf, immer wieder blickte er seine Hände, es wurde besser, doch konnte er es sich auch einbilden. Er musste etwas gegen diesen Fluch tun. Mit aller Kraft ballte er die Fäuste, seine Gedanken glitten ihm ab, während er seinen Kopf gegen das Eisengestell vor den Kamin drückte, Sienara ruhig im Arme haltend.
Er war der Schattenlord, er besass schon einen Fluch und jener Fluch sollte ihn nun helfen. Er würde all seine Wut, all seinen Zorn bündeln und es beschwören, sich in seine Bahnen lenken zu lassen.
Er spürte den Schmerz in seine sich verkrampfenden Finger, doch merkte er, wie das brodelnde Feuer und das brennende Eis langsam einen anderen, vertrauten Gefühl wichen und für den kurzen Augenblick, als er seine Augen aufriss, erfüllt von all diesen Gefühlen, den Einwirkungen des Wyrmes, erkannte er, wie seine Blutsadern sich schwarz färbten und jenes schwarze Blut langsam began, durch seinen Körper zu streifen und seine Augen in einen schwarzen Schleier hüllten.
Ja, diese unheilvolle Magie würde ein Heiler nie bewältigen können. Doch die Liebe zu einer Frau und der Wille eines Schattens mit dem schwarzen Blute, war es am Ende nicht gewachsen.
So würde es sich herausstellen, welche Qualen größer waren, der Fluch oder die Genesung und man würde sehen, welch Auswirkung das haben mögen, doch Aufgeben und Sterben war keine sonderlich gute Eigenschaft von Malachai.

Verfasst: Donnerstag 16. April 2009, 16:04
von Kryndlagor
Diese Stadt wurde immer dreister, oder hatten sie nur zu lange einfach vergessen, was sie selber zurück ins Leben gerufen hatten und was der Preis für Macht war?
"- achten musz man, dasz keyner am Platze etwas am Leibe trüget, was von Drakenhaut und dem Schuppenkleid der Echsischen gemacht ist, denn wenn's der Drak sieht, zürnet er ohn jedes Maß!"

Erst das Kind des Meisters, das es wagte, ihm geringredend Widerwort zu geben, als er die Schuppen der Seinen an den Füßen entdeckte... hielt man ihn für dumm, für blind?! <<Wenn es völlig in Ordnung ist, die Haut von Schwächeren der eigenen Art von anderen tragen zu lassen, dann werde ich verlangen, daß sie mir Haut von ihresgleichen bringen, besiegte Kinder des Meisters... also nichts dabei, wenn ich sie mir eine Weile um die Krallen wickel.>>
Der rachsüchtige Gedanke, des Gespräches wegen auf später aufgeschoben, fand keine Umsetzung. Zu ihm sprach als höchste der Kinder ein Weibchen, und eine geraume Weile geisterte ihm die Frage durch den Kopf, welchen Grad an Entwertung dies für das IHM liebste Volk darstellte und ob ER es guthieß... Das offenbar neben ihr nächstranghöchste Männchen dann wegen seines Schuhwerkes in seinem Flammodem zu rösten und die Vergifter damit vermutlich gegen sich aufzubringen, schien unklug. Er gab also noch eine Warnung, eine letzte, und offen ersichtlich genug für diese kleinen Gehirne; und seinem Wunsch wurde ausreichend gründlich Genüge getan, die Stiefel verschwanden aus seinen Augen - mitsamt ihrem Träger. Auch eine Lösung.

Und gestern nun, als er ohnehin in schlechter Laune die säumige Stadt ein weiteres Mal aufsuchte, dieser Anblick: Schuppen von oben bis unten. Und wagte es, zu glauben, er merke es nicht nur wegen einer Unterhaltung mit einem Metallführer des Meisters?!
Wenigstens brauchte es der Forderungen diesmal nicht zwei, und die Menschlinge begriffen, auf wessen Seite sich zu stellen, klüger war; bis auf dieses Weibchen neben dem Sterbling. Vermutlich gehörte es ihm und wollte seinen Herrn schützen. Also beide rösten. Auch kein Problem.
Sofern er nicht wie dieser aufsässige varuner Menschenwurm reagierte und sich von alchemischem Gebräu schützen ließ. Das nächste Mal würde er seine Mittel benutzen, die die Wirkung der Kräuter zu umgehen vermochten und solch widerspenstiges Geschmeiß erst in Schmerzen ertrinken lassen und dann, wenn sie sich nicht mehr wehren konnten, fressen.
Sein Zorn wuchs während dieser Überlegungen. Das Männchen vor ihm, das sich noch die gewählte zweite Haut vom Leib riss, schien keinen Widerstand zu leisten. Schade... es war schon einige Tage her, daß ein Menschling als kurz noch lebende Fackel Schreie des Todes ausgestoßen hatte, es ließ ihm jedes Mal das Wasser im Munde zusammenlaufen... dieser hier würde sich nicht vor seinem Feuer zu schützen versuchen, oder?
Der Blutrote legte seinen Fokus auf den Menschling Malachai. Man musste ihr Inneres auskühlen, so weit daß ihr ganzes Empfinden für Kälte und Hitze durcheinander geriet, die Haut würde brennen wie Papier, die Schmerzen nur umso köstlicher...

Nein, nichts setzte sich diesem Willen entgegen, wie längst bekannt brach das Wesen in Schweiß aus, während es am ganzen Leib zitterte, doch es entblößte sich in aller Eile, ließ sich nichts weiter zuschulden kommen, und der Wyrm selber war wegen Wichtigerem hergekommen, als nun einen noch größeren Aufruhr zu verursachen und mit Furcht vor des Drachen Willkür mögliche Verbündete und willige Helfer zu verspielen... es lohnte nicht. Schade, aber er wandte sich ab und dem Tempel des Meisters zu, hieß den Ritter, dorthin nachzukommen.


Eigentlich wäre der Effekt, der Malachai nun plagte, nicht von langer dauer gewesen, doch mochte es an dem langen Schlaf des Roten gelegen haben, daß die wiedererwachenden Kräfte von ihm selber unterschätzt wurden. Oder der Frostbrand durch den hinter der Handlung lodernden Haß genährt wurde. Oder lag es gar an Malachais Naturell selber, daß die Magie sich so hartnäckig hielt?
Aber Wut, und Zorn bündeln, ja... das war gut, musste den Meister gnädig stimmen und sollte Linderung verschaffen. Wie eine Woge sollte der Haß durch des Menschen Körper und Geist schwappen, droht ihn mitzureißen und verebbt doch, lässt ein fades Gefühl von Leere und Erschöpfung zurück nach einem berauschenden Moment gefühlter Macht.
Zu was ließ Haß doch die Menschen fähig werden.

Verfasst: Freitag 17. April 2009, 17:13
von Sarah Schwarzmourne
Der Abend begann so gut, auch wenn Malachai heute nicht weiterlas und preisgab worauf sie so neugierig war, aber es war gut so, etwas Pause um ihre Gedanken zu sortieren war nicht das schlechteste und sie freute sich am späten Abend schon darauf wieder bei ihrem Schatz zu sein. Wieder einmal brauchte das Schiff ewig, zumindest kam es Sarah so vor denn es war doch schon recht spät und sie wollte ihn nicht noch eine Nacht alleine lassen. Er wusste zwar dass sie bei ihrem Bruder war, aber nicht dass sie auch dort eine Nacht lang blieb. Sicher machte er sich Sorgen und nachdem es ohnehin schon wieder recht spät war hatte das junge Mädchen es umso eiliger nach Hause zu kommen.
Sie redeten noch eine weile, überlegten wie sie es allen beibringen sollten dass sie dabei waren ihr eigenes Heim herzurichten, dass Sarah bald gar nicht mehr nach Hause kommen sollte, außer zu Besuch. Es war nicht einfach und immer wieder kamen sie bei ihren Gedanken in eine Sackgasse. Es war schon spät als sie in Perrins Armen endlich einschlief doch der Schlaf sollte nicht lange anhalten.
Aufstöhnend wachte sie auf und blickte unsicher auf ihre Hände, dieses Brennen, es war wie eine Mischung aus dem was sie fühlte im Winter ohne Schuhe und dem wenn man zu nahe ans Feuer kam. Wie man es auch immer beschreiben mochte, es war einfach zu stark um es zu ignorieren. Sarah brauchte nicht lange bis sie wusste woher der Schmerz kam, und alleine dass er nicht daran dachte es ein wenig vor ihr abzublocken zeigte ihr wie gross seine Schmerzen erst sein mussten.
Immer wieder blickte sie kurz zu Perrin, sie wollte ihn nicht wecken, er brauchte genauso seinen schlaf, gerade jetzt wo er den ganzen Tag dabei war Möbel auszusuchen und umzubauen.
Wieder kam eine Schmerzwelle und auch wenn sie sich rasch auf die Lippen biss stöhnte sie erneut kurz auf. Nein sie musste etwas dagegen tun: Wenns brennt iss doch Honig. Ja das waren seine Worte und vielleicht half es ja wirklich. Zum Glück hatten sie genug Honig im Haus und rasch war sie unten und holte sich einen großen Topf davon. Auch wenn sie keinen Hunger hatte und eigentlich so gar keine Lust jetzt zu essen, löffelte sie doch recht rasch den Topf fast leer aber außer dass ihr dann alles andere als Wohl war änderte sich nicht viel. Der Schmerz war immer noch da, nein das war ja auch ein anderes Brennen als jenes welches Sie damals meinte.
Wieder kreisten ihre Gedanken rasch zurück, Malachai hatte ihr so vieles beigebracht vor Selinas Niederkunft sie musste nur versuchen es diesmal wieder so zu tun. Konzentrieren auf etwas schönes, auf ein gutes Gefühl. Wieder biss sie rasch auf ihre Lippen und suchte krampfhaft nach solch einem Gefühl, dabei war es doch so nah. Perrin lag still im Bett, sie hockte mittlerweile auf den Fellen davor und blickte ihn nun konzentriert an. Ja da waren viele schöne Gefühle, selbst die vielen Bienen die in ihrem Bauch schwirrten wenn sie bei ihm war.
Es fiel ihr ganz und gar nicht leicht, denn sie war nicht sicher ob es das richtige war, was wenn er sie brauchte? Was wenn er rasch Hilfe brauchte und sie es einfach versuchte zu schwächten oder es sogar schaffte ganz zu unterdrücken? Nein er brauchte keine Hilfe, und wenn sie sich nicht konzentrierte konnte sie ihm ohenhin nicht helfen. Sollte sie vielleicht Arsen holen? Es waren ja nun auch zwei Heilerinnen in der Akademie, ob sie eine zu ihm schicken sollte? So viele Zweifel und Fragen die immer wieder hochkamen und ihre Konzentration störten, aber es gelang ihr zumindest den Schmerz ein wenig leichter werden zu lassen.

An Schlaf konnte sie nicht mehr denken, aber eines war sicher, gleich wenn die Sonne aufging wollte sie das erste Schiff zurück zu ihrem Bruder nehmen. Was hat er diesmal nur wieder gemacht?

Verfasst: Freitag 17. April 2009, 21:57
von Tugor Crain
Surrend hieb die Axt auf einen der heranstürmenden Tempeldiener ein, wie vom Blitz getroffen krachte dessen lebloser Körper zu Boden. Doch blieb für den Ritter keine Zeit zu verschnaufen, schon rückte die nächste Welle dieser unseeligen Diener heran...
Eigentlich wollte Tugor nur seine etwas eingerostete Fähigkeit im Axtkampf aufmöbeln, die alte Krypta schien für dieses Unterfangen wohl der geeignetste Ort zu sein. Doch mit dieser ungewöhnlichen Wut und Aggressivität, welche ihm entgegschlug hatte der Ritter nicht gerechnet. Waren diese Tempeldiener normalerweise eher behäbig und schnell einzuschüchtern.
Mit einigen Mühen gelang es ihm schließlich die Reihen der Angreifer zu lichten und sich so einen Weg zu einer Kammer zu bahnen. Krachend schloss er die schwere eisenbeschlagene Tür hinter sich und blickte sich um.
Den Ritter empfing eine fast undurchdringliche Dunkelheit, als sich auch schon zwei schemenhafte Gestalten aus einer Nische näherten. Fluchend riß er den Schild hoch, den ersten plumpen Hieb so abwehrend streckte Tugor den ersten Tempeldiener nieder, um dann mit einer raschen Drehung seines Körpers auch den zweiten tödlich zu treffen, dann war es Still.
Die Dunkelheit mit einem Fluch belegend streckte er seine Waffen um eine Fackel von seinem Gürtel lösen zu können, etwas Licht musste her.
Der Ritter stand inmitten einer alten von Staub bedeckten kleinen Halle, etliche halb zerfallene Artefakte lagen auf dem Boden und fristeten ihr dasein. Ein schmalöer Gang führte zu einer weiteren Kammer, noch kleiner als die erste, so konnte Tugoe erkennen. Vorsichtigen Schrittes wollte er gerade jenen Raum erkunden als plötzlich schwere Schläge gegen die geschlossene Tür hämmerten, und jene zu bersten drohte.
Der Ritter riß nun seine Blutklinge aus der Scheide und drückte sich gegen eine Wand um so einen Angriff besser entgegnen zu können.
Die Tür begann sich schön ächzend aus den Angeln zu heben und das Gejohle mehrerer Kreaturen drang ins innere der Kammer, als es urplötzlich wieder still wurde.
Der Ritter hob verwundert das Kinn an, so wie es seine Eigenart war, löste sich von der Wand und hob die Fackel an um so einen besseren Überblick zu haben.
Er wollte gerade die halb geborstene Tür begutachten als ein Tosen und Beben begann welches ihn schier von den Beinen riß. Staub und Gestein prasselten von der Decke herab, den Ritter fast erschlagend wäre er nicht gerade so zur Seite gesprungen. Das Echo eines entfernten Brüllens drang durch die bebenden Hallen, so schien es ihm. Tugor stolperte weiter, die Fackel erlosch schließlich und Dunkelheit raubte ihm die Sicht.
Tastend suchte er halt und fand den Sockel einer Pantherstatue an der er sich erfolgreich anzuklammern versuchte.
Allmählich schwand das Beben und das herabprasseln der Steine lies nach, bis erneut eine gespenstische Ruhe eintrat. Den Blick nach oben gerichtet erhob sich der Ritter Alatars und versuchte die durch den aufwirbelnden Staub verdrängte Luft in seine Lungen zu pressen. Hustend wollte er sich eben auf den Rückweg begeben als ein fahles, vom steinernen Panther hinter ihm ausgehendes Licht seine Aufmerksamkeit erlangte. Langsam drehte er sich der Statue zu und sah in die Fragmente zweier kristallener, leuchtender Augen. Anfänglich dauerhaft und schwach, wechselte das Licht in ein pulsieren, welches schlußendlich verschwommenen Bildern wich. Tugor riss sich den Helm vom Schädel um jene Bilder besser erkennen zu können und hielt bei dem was er sah den Atem an.
Schemenhaft erkannte er hoch aufgetürmende Bergeketten, welche eine Stadt umschlossen. Eiserne Tore kamen jetzt ins Blickfeld, darüber deutlich zu erkennen ein leuchtender Pantherkopf.
Ein riesiger roter Wyrm schickte sich gerade an seinen massigen, geschuppten Körper durch die Gassen zu wälzen, beeindruckend und drohend zugleich.
Rahal!
Siedendheiß schoß ihm jener Gedanke durch den Kopf und er begriff.
Der Wyrm musste Kryndlagor sein und versuchte anscheinend die heilige Stadt heimzusuchen.
Die Bilder verblassten daraufhin und die Augen des Panthers erloschen.
So rasch wie es ihm die Dunkelheit ermöglichte drang er gen Ausgang, den Helm in der Bewegung wieder überstülpend. Kein Tempeldiener stellte sich ihm mehr in den Weg, niemand wagte sich dem Ritter entgegenzustellen, als hätte eine höhere Macht es ihnen befohlen.
Welch ein Bild empfing den Ritter bei dessen Ankunft nahe des inneren Tores der Stadt. Ein mächtiger Wyrm stand hochaufgerichtet vor einer handvoll Menschen und blickte drohend auf sie herab.
Bei näherkommen konnte Tugor Knappin van Lilienhayn erkennen, wohl im gedanklichen Zwiegespräch mit Kryndlagor vertieft. Der Ritter trat näher und positionierte sich einige Schritte vor dem roten Wyrm, welcher ihn auch schon mit seinen stechenden Augen musterte. Ein Gespräch zwischen den beiden begann, nur unterbrochen von einem Zwischenspiel in dem Malachai eine zweifelhafte Hauptrolle spielte.
Grollend fegte Kryndlagor seine Worte dem Ritter entgegen, Er sei unzufrieden mit dem bisherigen Verlauf der Vorbereitungen. Nichts wäre von einem abgesprochenen Schlag gegen die unheiligen Mauern Varunas zu sehen! Sollten die sterblichen Diener des Meisters etwa unzuverlässig werden?
Tugor wurde rasch klar das jedes provokante Wort seinerseits schlimme Folgen für Rahal haben könnte, so sprach er ruhig auf ihn ein und versuchten Kryndlagor von der Entschlossenheit des heiligen alatarischen Reiches zu überzeugen. Allmählich schien der Zorn des Wyrms nachzulassen, dem Ritter dabei eine gedankliche Nachricht schickend.
Dann streckte Kryndlagor seine Klauen, hob seine mächtigen, ledernen Flügel und wälzte sich davon.
Der Ritter sah dem Wyrm noch eine Sekunde nach, gab der Knappin den Befehl ihm selbst zu folgen und machte sich auf den Weg mit ihr gen Tempel.

Verfasst: Sonntag 19. April 2009, 15:39
von Selina Talmar
War es Zufall oder Vorhersehung, was sie in Bajard hat schlafen lassen oder war es einfach nur ihr kleine Tochter, die selig eingeschlafen war um zu verhindern, das ihre Eltern noch einmal des Nachts zurück nach Lameriast aufbrechen. Sei es wie es will. Sie würde eh keine Antwort bekommen.
Wie üblich hatte Elira sie Nachts geweckt, war aber schnell wieder eingeschlafen. Selina selber konnte nicht direkt wieder einschlafen und so war sie mit Elira im Arm nach oben gegangen um Arsen nicht zu wecken und war in dem ihr mittlerweile sehr vertrautem Haus Malachais umhergewandert. Bis sie an einem der Fenster stehen blieb und die Sterne beobachtete. Lange hatte sie so nicht mehr dagestanden und einfach ihren Gedanken freien Lauf gelassen oder geschweige denn einfach so dagestanden und die Sterne beobachtet.
Ein Lächeln legte sich auf ihre Lippen. So viel war seit dem Geschehen, was sie nicht anders gewollt hätte. Gutes wie schlechtes. Ihr Leben hatte sich so verändert, so grundlegend geändert. Sie war früher immer dem Licht gefolgt nun war sie eine Schatten. Und hatte irh Glück zwischen Licht und Dunkelheit gefunden. Eigentlich war es eine herrliche Nacht um draußen herumzustromern. Aber das kleine Mädchen in ihrem Arm, was ihr von Tag zu Tag ähnlicher wurde, ließ sie den Gedanken zurückdrängen. Es war Nachts noch zu kalt für die Kleine. So begnügte sie sich einfach hinauszusehen. Sie kannte den Blick hinaus zwischen die Bäume rüber zu Sienaras Haus und kannte auch jeden Schatten und jeden Strauch. Besonders in einer klaren Nacht wie dieser, war es leicht die Umrisse auszumachen. Es war eigentlich alles wie immer. Die Bäume bewegten sich im seichten Wind und das leise Rascheln der Blätter drangen durch das geöffnete Fenster ins Haus. Ebenso der Geruch nach jungen Laub und welken Blüten. Und doch irgendetwas war anders. Obwohl die Nacht nicht kalt war schauderte Selina plötzlich. Ein eisiger Hauch strich über ihre bloßen Arme und verursachte ihr eine Gänsehaut. Wieder ging der Blick hinaus in die Dunkelheit. Zu den zuckenden Schatten unter den Bäumen. Nein alles war wie immer. Und doch irgendetwas beunruhigte sie. Und nicht nur die Mutter war beunruhigt. Auch die kleine Tochter begann mit einem Mal zu weinen. Es war nicht das übliche Weinen, wenn sie Hunger hatte oder sonst in der Nacht aufwachte. Es war als ob sie etwas beängstigte.

Vergeblich versuchte Selina die Kleine wieder zu beruhigen, doch so unwohl wie sich die Mutter fühlte, so musste sich wohl auch die Tochter fühlen. Behutsam strich Selina Elira über die schwarzen Löckchen und blickte wieder aus dem Fenster. Es war nun nicht mehr der verträumte Blick, der sehnsuchtsvoll in eine Sternklare Nacht gerichtet war, sondern nun war der Blick auf einmal wachsam und aufmerksam hinaus gerichtet, als ob sie dort eine Antwort finden könne.
Und wie es der Zufall wollte, bekam sie die Antwort kurz darauf.
Zwei Schemen bewegten sich auf das größere Haus zu. Sie erkannte sie trotz der Dunkelheit. Es waren Malachai und Sienara. Auch Elira spürte die Anwesenheit ihres Patenonkels, denn schlagartig wurde sie ruhig und sah ihre Mutter aus großen Augen an.

“Ich weiß es nicht Liebes” erklang die Antwort auf die stumme Kinderfrage. Sie sah genauer hin. Ja irgendetwas stimmte nicht mit ihm. Sie hatte durch die Schwangerschaft noch die Gabe ihrer Tochter, und spürte instinktiv wenn etwas nicht stimmte. Die Gabe war nicht so ausgeprägt, wie die Sarahs, es war nru ein Gefühl und Selinas Gefühl hatte sie selten getrogen.
Malachai ging gestützt auf Sienara und sehr langsam. Auch wenn er sich allen Anschein nach Mühe gab diesen Umstand zu verbergen, war er durch irgendetwas geschwächt.
Nein sie ging nicht rüber, Sienara würde sie rufen, wenn es zu schlimm war. Doch an Schlaf war in dieser Nacht nicht mehr zu denken.
So verließ sie ihren Platz am Fenster nicht und blickte besorgt in die Nacht. Auch Elira schlief nicht mehr so richtig, immer wieder wachte sie auf , wimmerte leise und schlief wieder ein.
Selina zog die Decke vom Bett und legte sie über sich und die Kleine und verharrte den Blick in die Nacht gerichtet bis zum Morgengrauen.
Am Nächsten Tag sollte sie erfahren was passiert war und es beruhigte sie nicht gerade.

Verfasst: Sonntag 19. April 2009, 17:37
von Muireall van Lilienhayn
„ICH WILL, DASS DAS VERFLUCHTE STERBLINGSNEST FÄLLT!“, grollte die tiefe Stimme des Wyrms von der Bergkette, auf welcher Kryndlagor sich niedergelassen hatte, herab. Fast zitternd erbebten die Säulen auf dem Platz des Panthers, als jener seine Klauen in das Gestein bohrte und einzelne kleinere Felsbrocken herunter stürzten.
Mit gemischten Gefühlen blickte Muireall zu dem riesenhaften Wesen empor, dessen offensichtlich tief sitzender Zorn über ganzen Platz zu pulsieren schien. Schräg vor der jungen Knappin stand der Ritter Crain in seiner schwarzen Rüstung. Er war der Wortführer jener Unterhaltung, in diesem Augenblick der Wortführer der heiligen Stadt. Obwohl seine Haltung aufrecht, seine Worte fest und sicher gesprochen waren, kam Muireall nicht umhin auch in mancher seiner Gesten einen gewissen zurückhaltenden Respekt zu lesen. Sie selbst hatte zwar die Geschichten von Kryndlagor, dem Drachen, welcher Rahal manchen Dienst erwiesen hatte, gelesen oder vernommen, doch hätte sie sich nie auch nur zu träumen gewagt diesem Wesen Aug in Aug gegenüberzustehen, ja, gar mit ihm zu reden. Seine Größe, seine Haltung, sein ganzes Erscheinungsbild strahlte eine respektseinflössende Stärke aus, eine Wirkung, welcher man sich kaum zu entziehen vermochte, wenn man ihm gegenüber stand. Seine geschlitzten, grellgelben Augen schienen sein Gegenüber stets zu fixieren und in das Innerste der eigenen Seele zu blicken. Nur widerwillig richtete sich Muirealls Blick in die Augen des Wyrms.
„DIES WÄRE, WAS ICH ERWARTE.“, beendete das massige Wesen einige Sätze später seine Ausführungen. Seine Ansage war klar. „GIBT ES ETWAS, DAS MIR VON EUCH MITZUTEILEN IST, DIENER DES MEISTERS?“, fragte er schließlich, fast schon etwas Sanftmut in der Stimme. „Es ist alles gesagt.“, erwiderte der Ritter Crain fest. Kryndlagor schnaubte, scheinbar zufrieden. Gleichsam einer Welle strömte die Hitze von der Bergkette auf den Platz herab und überspülte den Ritter und die Knappin. Fast war es als stärke jene Hitze Muirealls Körper, erfrischte ihren Geist und intensivierte die brennende Flamme des Zorns in ihrem Herzen. Als sie ihren Blick schließlich wieder hinauf zu dem Wyrm richtete, war er schon über die Bergkette verschwunden. Dann wand sie sich dem Ritter zu. Es gab vieles zu tun…

Varuna würde brennen in den Feuern des Zorns und zur Asche der Vergessenheit zerfallen.

Verfasst: Dienstag 21. April 2009, 23:53
von Malachai Schwarzmourne
Langsam, wie in einem Traume gleitet er dahin. Der Körper umhüllt von Flüssigkeit, doch fühlend, als würde er vom Wind getragen werden.
Die Atmung wird langsamer, die Seele bereitet sich vor, das Hier und Jetzt zu verlassen, ihm zu entschwinden.
Sein Inneres fühlt sich leer an, schreit vor schmerz und fleht nach Erlösung, während eine Stimme ihm sagt, er soll es geschehen lassen, er solle Frieden finden.
Wer weiß, wieviele Meter er fiel, immer tiefer in sein Grab, ehe eine Hand ihn packte und versuchte, ihn hochzuzerren.
Da war es wieder, der Gedanke, die kleine Flamme in seinem Herzen, die nun gegen diese dunkle Macht ankämpfte, die den Frostbrand nicht gewinnen lassen würde.
Ein Gedanke, ein Lidschlag im Leben eines Menschen, so kurz, doch aber auch so mächtig. Ein Bild vor seinem geistigen Auge, Menschen, viele Menschen, die sich im Arme hielten und ihn zu sich winkten.
Seine Freunde, seine Familie. Sie alle waren der Grund, warum es sich zu leben lohnte.
Seine Verlobte, sein Sohn, seine Schwägerin und sein Schwager, sein Bruder, seine Schwester, seine Verlobte, gar die geschiedene Frau und die besten Freunde.
Er griff, wie in einem Reflex aus Muskeln, den spiel des Körpers, die Hand, die seine Umschlungen hatte.
Ein stummer, wehklagender Schrei in seinem Kopfe, die Stimme, die nach Erlösung sehnte, der Fluch des Frostbrandes gemischt mit dem schwarzen Blute, versiebte in eben jenen Momente und das plätschern des Meerwassers, aus dem er gerade herausgezogen wurde, nahm ihm alle Sinne.
Wo war er?
Was geschah?
Sterbe ich?
Ich will aber nicht sterben?
Soviele Fragen, so wenig, was um ihn herum passierte.
Er atmete nicht mehr, Wasser rang seiner Kehle und seiner Lunge hinab, liess alles verdichten.
Er war fern ab von den sorgenden Menschen, die um ihn standen, die auf ihn einschrien, die ihn schlugen, damit er doch erwachen würde.
Sie alle hatten Angst...Angst, das ein ihr geliebter Mensch fort ging, während sein Körper weiterhin von diesen Blauroten Stellen und den feinen, schwarzen Adern überzogen waren.
Er mutete sich zuviel zu, erst diese schwere Arbeit an der Holzbarrikade, dann noch das schwimmen und das tragen im Wasser seiner Geliebten.
Sein Körper wollte versagen, doch er nicht.
Innerlich kämpfte er dagegen an, er spürte, wie jemand versuchte, ihn wiederzubeleben, er merkte, wie er von jenen hoch getragen wurde und er fühlte, wie etwas ihn vom Boden riss.
Ein langer, quälender Schmerz, direkt auf seinem Magen, eine Rippe zerbarstete durch die Wucht und die Kraft des Pferdes.
Ja, es rettete ihm das Leben. Ein Tier...und ein treuer Verbündeter. Eine Gestalt, die in jenem Bilde vor seinem geistigen Auge erschien, zwischen all der Familie, den Verwandten, Freunden und Bekannten.
Schattenhuf riss ihn von Arsens Schulter, bäumte sich auf und schlug mit aller Kraft mit der Hufe auf den Magen und presste die Luft mit dem Wasser hinauf, wo es erst hinabglitt. Ein Erbrechen und das ringen nach Luft liessen den Schmerz sofort vergessen und langsam kam er zur Besinnung.
Der Körper ist schwach, doch nicht dies war der Fluch, der ihn belegte. Um seinen Körper zu stärken, geneste das schwarze Blut ihn, welches sich an der Flamme im Herzen ernährte. Es war ein grausames Zweierspiel und der Wyrm würde sicher im inneren das Leid des Mannes spüren und sich an jenem errgötzen. Dieser Teufelskreis, der ihn das Leben nehmen will.