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Ciesas Verhaftung
Verfasst: Dienstag 1. November 2005, 20:52
von Toshgrum Eisenkiefer
Es ist ein schöner Tag, schöner als so manche Tage welche sie noch in Erinnerung Trägt.
Ein Tag an dem sich so einiges an dem Werk von Scarlac und ihr tun sollte.
Leicht rüstete sie schon bereits in ihrem kleinen Haus mit einer schönen Pyrianrüstung, ohne zu wissen was ihr bevorsteht.
So war lief ihr Weg, direkt gen Berchgard. Wo einige der Interessenten bereits warteten, sie freute sich schon bereits darauf das Wort der gewollten Gemeinschaft zu verkünden.
Leider aber verlief nicht alles so nach Plan, wie sie es wollte. Schnell ereilte sie eine Kadettin, nicht so recht ahnend was auf sie zu kommt. Grüsste Ciesa diese und widmete sich wieder ihrem Gang.
Doch die scharfen Worte der Kadettin drangen in ihre Ohren und so konnte sie diese stillschweigend dort stehen lassen.
Jedoch ein Wort gefiel ihr gar nicht, verhaftet.
Verhaftet wegen ihrem Aufzug? Nein, das konnte es nicht sein.
Doch viel musste man nicht reden und so musste sie doch wahr nehmen das es so ist, sie sollte verhaftet werden wegen diesen Rüstungsteilen. Sie sollte sich umziehen und ihr folgen nach Varuna. Nicht lange sollte es dauern und so nahm sie sich dieser bitte an und tat dies, nach dem sie von Scarlac eine wohl passendere form von Kleidung bekam.
Alron folgte jedoch auch, obwohl es der Kadettin gar nicht gefiel. Natürlich wollte Ciesa das diese Freche Kadettengöre schweigt, damit das freie recht auf Begleitung gewährt wird.
Doch am Ende standen sie nun da, Alron und Ciesa in diesem doch großen aber Ausgefülltem Raum des Gardistenhauses.
Schon bald sollte Aradan kommen, ein wohl hochrangiger Gardist welcher hoffentlich einen besseren Grund zur Verhaftung gab als diese Kadettin. Aber darauf konnte sie nur kurz hoffen, auch er verstärkte den wohl kleinen Grund der leichten Rüstung welche sie eher des Prunkes wegen trug als zum Schutz oder sonstigen Hintergedanken.
Doch wehren wollte sich Ciesa nicht lange und so ging sie nach kurzer Zeit schon dort hin wo sie Aradan hin bringen wollte. In den Kerker...
Wie lange würde Ciesa wohl in ruhe aushalten im Kerker.. das war die Frage welche sich wohl am meisten in den Köpfen derer dreht die sie kennen.
Verfasst: Dienstag 1. November 2005, 21:06
von Alron Solder
Alron folgte an jenem schönen tag der so kleinen und unfreundlichen Kadettin doch auch seine geduld hatte grenzen und jene waren bald überschritten. Sie ignorierte ihn , sie beleidigte ihn und dann wollte sie ihn noch verhaften ? Alron wusste nicht wie ihm geschah und so wurde er von zwei Gardisten die den weg nach Tirell nicht wussten da die Garde von Varuna ja Varuna beschützen musste und nicht Gerimor. Aber Alron ging voran und erlaubte sich so den ein oder anderen spass bei jenem weg. Er fragte sich immer wieder was mit Ciesa ist und wie es ihr ging. Nichts sagte man ihm doch er würde nicht einfach dastehen und warten auf jene gerichtsverhandlung seine Magie wird von seinen gefühlen geleitet warum sollten seine Taten es nicht auch sein. Wenn Eluives lied auf seine gefühle und seine gabe hört , warum dann nicht so eine kleine Kadettin die eigentlich nicht Befuhgt war doch jenes war nur zweitrangig. Er würde sich an all jene richten die er kannte an Seinen Lehrer und Freund Calor von Gryffenhorst, an Leon von Falkenburg jenen Templer dem er immer gern zuhört genau so wie er ein schreiben an die familie amarth richten würde. Doch das brauchte alles zeit und so setzte er sich gleich an die arbeit und setzte ein paar schreiben auf.
Verfasst: Mittwoch 2. November 2005, 16:52
von Clarissa Ilvess
Ungerührt nahm Clarissa das Gezeter der Leute, die sich für wichtiger hielten als sie waren hin. Sie wußte um den Standpunkt ihres Hauptmannes und seine Rückendeckung ging runter wie Öl. Anfangs hatte sie ihn ja für einen Höfling, einen von den rückgratlosen Speichelleckern gehalten, die dem Grafen immer wieder anrieten, Gnade vor Recht ergehen zu lassen, bis auch das letzte Gesetz in sein Gegenteil verkehrt und aus der Ordnung Chaos geworden war. Sie war zufrieden damit, sich geirrt zu haben, denn in drei Punkten verstand der Hauptmann keinen Spaß: Auflehnung gegen die Krone, Angriffe auf oder Bedrohung von Gardisten oder Beleidigung derselben und wenn man sich seiner Sache sicher sein wollte, dann sollte man jemandem alles drei nachweisen können.
Nicht minder erbaulich war, daß er wenig davon hielt, wenn sich Bürger, nur weil sie reich oder magisch begabt waren für etwas besonderes oder gar besseres und dem Gesetz nicht unterworfen hielten oder meinten, Soldaten herumschubsen zu können. Sie war gespannt auf die Entwicklung der nächsten Tage. Das Schreiben an Tirell war zwar sachlich und inhaltlich richtig, dennoch war es reine Provokation, aber das war das Auftreten dieses Solder auch gewesen. Nun ja, die hohen Herren spielten Schach und dort waren die Bauern schon immer als erstes vom Feld.
Bis es soweit sei war es aber überaus erfreulich mit an zu sehen, wie ein neuer, kälterer Wind in der Grafschaft einzog und peitschend durch die Gassen jagte. Sie war mehr als zufrieden damit, zum Saatgut dieses Sturmes beigetragen zu haben.
Verfasst: Donnerstag 3. November 2005, 11:00
von Scarlac Savoy
Warum nur immer diese Zwischenfälle… es raubte Scarlac noch den letzten Nerv, aber was sollte er machen, außer, in diesem Fall, den dingen ihren Lauf zu lassen. Er hatte Ciesa noch deutlich gemacht, sie solle ihren Kriegerstolz ein wenig beiseite stellen, und sich kooperativ zeigen, und zum größten Teil hatte es wohl gefruchtet. So gutherzig sie war, und so sehr sie versuchte das richtige zu tun, irgendwie zog Ciesa den Ärger auf magische Art und Weise an.
Die Versammlung der Interessierten für die Gemeinschaft musste somit vertagt werden, da auch der Magus Alron Solder Ciesa und der Kadettin nach Varuna folgte, und somit nur er mit 2 weiteren Personen verblieb. Nachdem alles verschoben und Formalitäten geklärt waren, macht er sich selbst auf den Weg um zu sehen, was mit Ciesa und Alron wohl geschehen solle, und er lief fast direkt dem Magus in die Arme, welcher zu berichten hatte, das er wohl nach Tirell eskortiert wurde. Wegen Behinderung eines Soldaten ihrer Majestät bei Ausübung dessen Arbeit. Nun ja, wie dem auch sei, es ist wohl unmöglich, in diesem Fall ein objektives Bild der Vorgänge zu schaffen, und Scarlac ließ die Aussagen von allen Seiten auf sich beruhen. Ciesa war festgesetzt, und wartete auf eine Verhandlung, das war die schlechteste Nachricht des Abends, und Scarlac konnte sich nur noch ein Seufzen abringen. Beherrscht und so neutral wie möglich nahm er all diese Aussagen hin, bedankte sich noch dafür, und ging von dannen.
Das konnte so nicht weitergehen. Wie sollte er, sollten Sie eine Gemeinschaft auf die Beine stellen, die rechtschaffen als Vorbild vorangehen wollte, um zu zeigen, das gute Menschen nicht zwangsläufig auf den Pfaden der Götter wandeln mussten? Scarlac begann, nach all der Planung, all der Vorbereitung, und all dem Enthusiasmus, an dem Vorhaben mit dieser Personalbesetzung zu zweifeln. Würde sich Ciesa je ändern, oder nur etwas zurückhalten können? Selbiges bei ihrer Schwester Luzcilla, Scarlac wusste nicht genau, woran er war. Die Zeit der Abwesenheit Ciesas würde er nutzen, um alle Punkte noch einmal in Ruhe für sich selbst durchzugehen. Vielleicht würde er einen anderen Pfad beschreiten müssen, vielleicht war es ihm nicht bestimmt, das zu tun, wonach er strebte. Und vielleicht konnte er all den Menschen, Freunden, Familie, überhaupt nicht helfen. War nie dazu in der Lage, und würde es auch nie sein, sondern nur noch mehr Verderben über die bringen, die ihm lieb waren.
So zog er sich zurück, und war die nächsten Tage nur selten außerhalb seines Domizils gesehen…
Verfasst: Donnerstag 3. November 2005, 13:21
von Toshgrum Eisenkiefer
ooc..*wo löscht man beiträge*
Verfasst: Donnerstag 3. November 2005, 13:24
von Ciesa Amarth
Ciesas saß nun im Kerker, schon zwei Nächte verbringt sie nun hier.
Unwissend darüber was sie wieder getan hat, es konnte doch nicht allein an den getragenen Rüstungsteilen liegen. So etwas würde doch niemals so lange dauern, dabei war es noch nicht mal ein offensichtlicher Angriffszug den sie gen Berchgard richten wollte.
Sie wollte doch nur eine Versammlung abhalten, die Interessenten abholen um sich zu einen anderen.. abgelegeneren Ort zu begeben.
Die Zeit ging nicht vorbei und es gab keinen Zeitpunkt an dem sie hätte ihr Augen schließen können und sich in Ruhe wiegen.
Jede Sekunde dachte sie über das nach was sie nun in den letzten Wochen alles getan hat, war es wohl doch ihr zu großer Kriegerstolz? Sie fühlte sich hier verloren, niemand der hier war konnte ihr wohl helfen. Sie brauchte jemanden neben sich, welcher sich ihr annahm und den richtigen Weg zeigt.
Oft dachte sie, sie hätte den richtigen Weg gewählt.. doch es schien doch nicht so als hätte sie das Ende erreicht. Sie wollte Ruhe, eine möglichst Friedliche Welt um sich herum. All das was sie hasste wollte sie beseitigen um den Bewohnern der Länder eine schöne Welt zeigen konnte. Ohne Götter und ihren Weltlichen Vertretern. Welche eigens schuld sind das es all das Blutvergießen gibt.
Sie möchte sich ändern, doch sie schafft es nicht. Lag es wohl doch zu Tief in ihrem Herzen, ihrer Vergangenheit?
Jede Sekunde verstrich und sie beugte sich mehr und mehr in den Abgrund.
Jede Stunde verging und sie zweifelte mehr an sich selbst.
Jede Nacht ging um und ihr verlangen wurde ungesund.
Immer mehr verfiel sie in ihre alte Trance, nicht verwechselbar mit ihren jungen und vergangenen Tagen. Kahor hatte sie besucht, war es der einzige der noch weiter an ihr fest hielt? Welcher an sie glaubte?
Ein altes Leid kehrte zurück und ihr innerstes vertiefte sich wieder mehr und mehr in das grauenhafte in ihr. Doch sie wollte es nicht und Kämpft mehr und mehr daran sich zu zügeln, ihren Rausch nicht aus zu leben. Noch war sie das was sie sein wollte..
Noch würde sie weiter sich bremsen und versuchen der Zeit ihren Lauf nehmen zu lassen..
Wie lange aber würde sie das aushalten, noch einen Tag? Eine Woche? Sogar Monate?
Ihr Ziel einer Friedlichen und möglichst Perfekten Gemeinschaft entfernte sich wieder weiter von ihr, das wusste sie.
Wo sind all jene die sie als Freunde glaubte und schätze?.....
Ciesa ist frei
Verfasst: Donnerstag 3. November 2005, 23:29
von Toshgrum Eisenkiefer
ooc_*grr... wieder fehler und ich weiss nicht wo man löscht*
Ciesas schritte zurück in die Freiheit
Verfasst: Donnerstag 3. November 2005, 23:31
von Ciesa Amarth
Schon wieder war ein ganzer Tag vergangen, noch immer konnte sich nicht schlafen und ihre Augen fühlten sich immer schwerer an. Ihre Augen brannten schon regelrecht und die Zweifel standen ihr noch immer im Kopf.
Langsam merkte man ihr an das sie lange nichts mehr gegessen hat, sie fühlte sich nur noch sehr schwach und schaffte es kaum noch ordentlich aufrecht zu sitzen.
Doch als sie dann endlich ein paar schritte vernahm sah sie plötzlich wieder Hoffnung.
Würde man sie endlich wieder frei lassen? Was wird nun passieren?
Wird man ihr endlich mal sagen was der genaue Grund war weshalb sie dort saß?
Doch all dies verflog schnell, als Aradan ihr sagt das die Strafe vorbei war.
Langsam schaute sie auf und das wenige licht das auf sie fiel lies ein seltsames grauen darin erkennen. Es war kein schöner Anblick wenn man auf sie sah und langsam stand sie auf, ihr Füße schliffen leicht über den Boden und der Umhang genauso.
Es hörte sich an als würde ein alter zerbrechlicher Mann nun dort vor ihnen stehen, welcher eine halbe Ewigkeit schon dort drin saß. Doch der grund ihrer ungesunden gang art lag wohl nicht daran das es doch eigentlich nur ein sehr kurzer Aufenthalt war, den sie hier hinter sich brachte. Doch die unendlich wirkende Zeit und all die Gedanken die sie für sich bearbeitet hatte, sowohl nichts gegessen oder getrunken gehabt zu haben.. und zwei Nächte ohne schlaf verbracht hat.. machten aus ihr eine kaputte und zerstörte Kriegerin.
Die fast wie eine Schwerverbrecherin wirkte und jeder der sie ansah würde nicht im Traum daran denken das sie doch eigentlich eine gutmütige Person sei.
Doch langsam kam sie aus diesen Raum, die Sachen zurück bekommen schlenderte sie ruhig den Gardisten hinter her. Jeden Meter genoss sie, da jedes mal die Luft besser wurde und sie die Freiheit schon vor ihrer Nase riechen konnte.
Da.. die Tür ging auf und sie holte so tief Luft als hätte sie die ganze Zeit die Luft angehalten.
Einmal tief durchatmen, kam ihr vor als hätte sie soviel Luft eingeatmet, war soviel als hätte sie im Kerker vier mal geatmet.
Und obwohl es Regnete und der Himmel bewölkt war, blendete es ihr in den Augen als sie wieder in das helle sah.
Es war für sie ein unbeschreibliches Gefühl doch eins war ihr sicher, sie hatte etwas vor und sie würde es nicht einfach aus ihrer Hand gleiten lassen wo sie es doch schon fest umklammert hatte.
Es war die Zeit einer neuen Zukunft für sie und all dem was sie schätzte und liebte...